Realabschluss = Gymnasiumabschluss 10 Klasse?

melinux schrieb:
"Natürlich wird bei ähnlichen Noten ein Gymnasiast bevorzugt. Ist doch logisch!"

Warum sollte ein "Schulabbrecher" bei ähnlichen Noten bevorzugt werden??? Deiner Logik kann ich hierbei nicht ganz folgen.

Der sog. "Abbrecher" hat immerhin 6Jahre Gymnasium mit anständigen Noten hinter sicht.
Der Realschüler 6 Jahre Realschule. Was war wohl schwieriger?

Ich gehe hier von gleichen Noten aus. Nicht von miesen Abschlüssen.

d3n!z schrieb:
Der Abschluss ist der selbe. Nach der 10. Klasse kann der Gymnasiumschüler aber direkt weiter abi oder fa machen. Der Realschüler muss in der 10.Klasse dagegen mindestens einen Notendurchschnitt von 3.0 haben um weiter machen zu können. Sonst sehe ich eigentlich keinen Unterschied bis auf das die Tatsache das die Gymnasiasten natürlich meißtens bevorzugt werden :).

Jup. Ist ja auch die schwierigere Schulform.

phil. schrieb:
@ Ex0r: Das ist nicht logisch. Es kommt auf den weiteren Berufswunsch an. Gerade in
Handwerksberufen wird der Realschulabschluß (zum Glück) immer noch bevorzugt.

Das kann ich nicht beurteilen. Es mag sein, dass es beim Handwerk tatsächlich so ist. Wir sind hier in einem IT Forum. Da gehe ich von (z.B.) von IT aus. Und da sind Gymnasiasten oder sogar Studienabbrecher natürlich nen Ticken besser drann. Aber im Endeffekt zählt immer die Bewerbung (falls jemand mehr dazu wissen will -> PM).

t04stbr0t schrieb:
@Ex0r
Komisch finde ich allerdings dass bei uns die Realschüler alle ca.einen Schnitt von 2.2 hatten und nun in der 11 auf dem Gymnasium sich auf 3.3 aufwärts verschlechtert haben. Ich hingegen hatte in der 10 Klasse auf dem Gymnasium einen Schnitt von 3.1 und nun 2,65 in der 11. Da muss doch ein riesen Unterschied liegen. Realschüler die 1 standen in Mathe stehen nun 5. Einige stehen sogar 6 in Mathe, die von der Realschule kamen.

Jap. Das ist bekannt ;) Zumindest hier. Klar ist Gymnasium schwerer. Daher verstehe ich auch nicht wie man sagen kann, dass Realschüler bevorzugt werden.
Klar ist das kein Nachteil Realschüler zu sein, aber wenn ein Gymnasiast mit den gleichen Noten ankommt war der nunmal besser ;)

Bookstar schrieb:
Wenn jemand aufs Gymnasium geht und dann nach der 10 Klasse aufhört, ist doch was richtig schief gelaufen? da muss man schon eine gute "Ausrede" haben..

sonst wird ganz klar der mit Realschule bevorzugt! ;)

Wieso ist denn da bitte "was schief gelaufen" ? Nicht jeder will studieren. Im Gegenteil! Manche haben nach 10 Jahren Schule einfach genug und wollen endlich arbeiten. Was ist daran so verkehrt? Früher gab es nur 8 Jahre Schule und es war verdammt nochmal auch ok. "Damals" ging man mit 14 / 15 in die Lehre und 2 Jahre später war man fertig. Das hat geklappt! Heutzutage schlägt man sich jahrelang mit theoretischem Schrott rum wo man einfach NIX lernt bevor man mal irgendwann was verdient.

Hab selber mal ne "schulische Ausbildung" im IT Bereich gemacht. Finger weg von dem Schrott. Die sollten sich schämen sowas überhaupt anzubieten. Hier geht es blos darum welche Berufschule die meisten Schüler und somit die besseren Statistiken aufweisen kann. Sonst nichts.


Prost! Genug gelästert.
 
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Warum sollten hier überwiegen IT'ler unterwegs sein? Sind in einem HiFi Forum überwiegend Musiker und Tontechniker vertreten?
Ein Gymnasiast nach der 10. Klassen hat weniger duchgenommen als ein Realschüler 10. Klasse. Wie weit ist er in Geschichte, Mathematik, Physik gekommen? Beispiel Integralrechnung: Realschule 6 Wochen Klasse 10. Gymnasium 6 Monate Klasse 13?
Klar ist das kein Nachteil Realschüler zu sein, aber wenn ein Gymnasiast mit den gleichen Noten ankommt war der nunmal besser
Worin? Nicht nach der 10. Klasse.
 
Wie jeder Leser des Wiki-Artikels gesehen hat ist das Erlangen der Mittleren Reife von Bundeslandzu Bundesland verschieden geregelt.

Ich kenn die Situation in Hessen und Baden-Würtemberg und da ist es jeweils so, dass Gymnasiasten die Mittlere Reife zur Versetzung in Klasse 11 nur erreichen, wenn sie die für Realschüler verpflichtenden Abschlussprüfungen ebenfalls bestanden haben.

Früher (bei mir) wars noch so, dass ich mit dem Beenden der 10. Klasse am Gymnasium automatisch die Mittlere Reife hatte und mir ein Zeugnis hätte ausstellen lassen können.

Bei meinem Cousin war es beispielsweise so, dass die Abschlussprüfungen der Realschüler am Gymnasium auch geschrieben wurden, aber halt als ganz normale Klassenarbeit wie jede andere auch.

Ob jetzt ein Realschüler oder ein abgebrochener Gymnasiast bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen bevorzugt wird hängt maßgeblich von der Einstellung des Arbeitgebers gegenüber Abbrechern im Allgemeinen zusammen. Ich persönlich würde wohl eher den Realschüler einstellen, da ich Abbrechern (egal ob Schule, Ausbildung, Studium,...) weniger zutraue, als Leuten die sich durchgebissen haben. Diese Meinung vertreten meiner Erfahrung nach auch die meisten Arbeitgeber, Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
el cínico schrieb:
Warum sollten hier überwiegen IT'ler unterwegs sein? Sind in einem HiFi Forum überwiegend Musiker und Tontechniker vertreten?

Zur 2ten Frage: Ja :D Und HiFi User natürlich. Aber wollen wir uns jetzt über die Zielgruppe von CB zoffen? Ich nicht. Das wird zu sehr OT

Zur ersten: Weils ein IT Forum ist? Ergibt einen gewissen Sinn ;)

el cínico schrieb:
Ein Gymnasiast nach der 10. Klassen hat weniger duchgenommen als ein Realschüler 10. Klasse.

Ziemlich sicher nicht. Die sind weiter im Stoff als ein Realschüler. Und klar gibts Differenzen im Lehrplan. Aber das was im Abi dazu kommt hat mit Sicherheit kein Realschüler schon in der 5 bis 10.

el cínico schrieb:
Wie weit ist er in Geschichte, Mathematik, Physik gekommen? Beispiel Integralrechnung: Realschule 6 Wochen Klasse 10. Gymnasium 6 Monate Klasse 13?
Worin? Nicht nach der 10. Klasse.

Das mag so vielleicht im Lehrplan stehen. Wir hatten Integral Rechnung nie in der Realschule ;) Und so lange ist das noch nicht her. Und das war keine schlechte Schule.

Außerdem sollten wir auch nicht vergessen, dass es von Land zu Land unterschiedlich ist. Ich sprech hier "nur" für NRW.
 
Soweit ich weiß ist in NRW auch beides gleich. Allerdings wird natürlich, wie schon mehrfach gesagt, der Gymnasiast bevorzugt, erstens aufgrund von Vorurteilen, zweitens weil sie (wahrscheinlich) mehr durchnehmen.
Zu Punkt zwei kann ich nur sagen, dass ein gravierender Unterschied zwischen Gesamtschule und Gymnasium besteht, Schüler die vorher bei uns auf dem Gymnasium 4.0 standen sind nach dem Wechsel auf einen Schnitt von 2.0 gekommen (so zumindest bei einem Freund von mir). Auch das Abitur ist angeblich nicht gleichwertig, zumindest habe ich schon oft gehört, dass der nicht staatliche Teil deutlich einfacher ist (von Gesamtschülern selber, das Gegenteil wurde mir noch nie bestätigt).

@Melinux
Man nimmt die 10 und nicht die 12 Jahre, weil es in der Oberstufe deutlich schwerer wird. Alles was ich bis jetzt (10. Klasse) gemacht habe war eigentlich nur herumsitzen, Lehrer bei denen man was vernünftiges gelernt hat waren nur die, die das ganze eigenständig und unabhängig von Lehrplänen durchgezogen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
@el cínico
Woher willst du wissen dass ein Realschüler mehr durchgenommen hat als ein Gymnasiast nach der 10. Klasse? Erstmal ist ein "Gymnasium" immer noch höher als eine "Realschule" , wo ist dann die Logik darin dass ein Realschüler mehr durchnehmen muss in den 10 Jahren? Und wieso verschei** jeder Realschüler dann gerade bei uns in Mathe&Physik?
 
Da das hier mal ein Thema ist wo ich wunderbar mitreden kann, gebe ich mal meinen Senf dazu.

Also erstmal zu meiner Person, 6jahre Realschule Abschluss (1,4) danach 3 Jahre Gymnasium Abitur (1,8), beide Abschlüsse habe ich in NRW erreicht.

Ich weiß nicht was euch alle treibt hier solch komische Dinge zu berichten oder zu Spekulieren. Ich kann sagen, dass wir auf der Realschule vom Stoff her geringfügig weniger gemacht haben als die Schüler des Gymnasiums. Übrigens die zentrale Prüfung war bei uns in Mathe (nur in Mathe, ich weiß nicht warum das nicht in allen Fächern so war) die gleiche (2007), also sollte es da wohl nicht haken.
Dass der TE hier erzählt, dass die Realschüler alle so schlecht in Mathe und Physik sind mag vllt an einem Phänomen liegen das ich schon häufiger beobachtet habe, nämlich weil Realschüler aufs Gymnasium gehen weil sie einfach nichts besseres zu tun haben.
Diese Schüler glänzen nicht unbedingt mit ihren Leistungen, sind aber auch nicht die Regel.

Ich konnte bei mir selbst und auch bei anderen die nach der 10 auf das Gymnasium gewechselt sind (darunter auch Hauptschüler) beobachten, dass diese mit guten oder befriedigenden Leistungen zurecht kamen. Ich selbst konnte meine Leistungen ungefähr konstant halten, es macht sich allerdings bemerkbar, dass man auf dem Gymnasium mit mehr Schülern zu tun hat die sehr Ehrgeizig an einem guten Abitur arbeiten, was die Latte für alle höher hängt und somit die Leistung evtl dämpft.
Nun zu meinem letzten Punkt, ich musste alledings auch feststellen, dass viele Urgymnasiasten nicht gerade besondere Leuchten sind, zuweilen sogar deutlich schlechter als alle Realschüler.
Also man kann hier nicht einfach schwarz und weiß sehen und die Gruppen pauschalisieren, man genießt schlieslich ab der 11 den selben Unterricht und hat somit auch die selben Chancen auf gute Ergebnisse.
 
Das 10ner Abschlusszeugnis eines Gymnasiasten ist natürlich "mehr wert" als ein gleichwertiges einer Realschule, da der Stoff des Gymnasiums komplexer und auch intensiver behandelt wird.
 
Nico25394 schrieb:
gymnasiasten abi werden auf jeden fall bevorzgut im vergleich zu denen die abgebrochen haben nach der 10 klasse (ich würde sagen über 3/4 wegen keinem bock mehr zu lernen oder einfach keinen bock mehr auf di schule) was in meinen augen bei einer bewerbung auf keinen fall so gut kommt auch wenn man ein gutes zeugnis hat

Das ist ja wohl logisch. Abi schlägt alles. Allerdings kann man damit auch als überqualifiziert rüberkommen. Wer Mit Abitur Gärtner werden möchte, während dort sonst nur Haupt/Realschüler arbeiten, kann uU als potentiell das Klima schädigend eingeschätzt werden.
Bei Mittlere Reife Gymnasium/Realschule kommt es sicher immer auf den Betrieb und persönlichen Eindruck an. zumindest muss man sich überlegen, warum man nach der 10 abgegangen ist. DIe Frage wird sicher kommen.

Mehr wert ist immer alles, was auf dem Gymnasium erworben wurde. Da zwischen den Schulen noch mal immense Unterschiede im Anspruch bestehen, können auch Gymnasiale Zeugnisse ungleich mehr wert als andere sein, so der Chef Ortskenntnis besitzt.

An meiner Schule konnte ich übrigens nie einen aufsteigenden Realschüler erleben, der annährend sein niveau halten konnte. Kaum einer kam um Förderunterricht herum und wenn dann maximal mit befriedigenden Leistungen. Sicher gibt es Leute, die auf Realschule einfach deplatziert sind und dann zum Abi hin aufdrehen, dies ist aber die absolute Ausnahme. Kommt aber sicher auch immer auf die Schulen an. Unsere Oberstufe ist enorm geschrumpft, da viele ins Umalnd zu einfacheren Schulen abgewandert sind. Dort konnten Schnitte teils um fast 3 (!) Notenstufen gesteigert werden. Bei der Kombination einer harten Realschule mit einem schwachen Gymnasium ist es sicher eher möglich, Noten kosntant zu halten als wenn man von durchshcnittlciher Realschule auf das härteste Gymnasium im Kreis wechselt.
 
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sunset_rider schrieb:
. Unsere Oberstufe ist enorm geschrumpft, da viele ins Umalnd zu einfacheren Schulen abgewandert sind. Dort konnten Schnitte teils um fast 3 (!) Notenstufen gesteigert werden. Bei der Kombination einer harten Realschule mit einem schwachen Gymnasium ist es sicher eher möglich, Noten kosntant zu halten als wenn man von durchshcnittlciher Realschule auf das härteste Gymnasium im Kreis wechselt.

Schlussendlich mussten aber alle die gleichen Prüfungen schreiben;) zumindest in NRW, aber um diese Bundesland geht es hier ja eigentlich.
 
vlt sollte hier auch einfach einmal bedacht werden, WIE (also auf welche Art und Weise) an den beiden genannten Schulformen unterrichtet wird.
Ich selbst bin Urgymnasiast und hab 2009 mein Abi gemacht. Ab der 11. kamen bei uns die Realschüler dazu.
Im großen und ganzen kann man Mammelucke mit seinen Ausführungen Recht geben.
Viele der Realschüler, die zu uns gekommen sind, hatten einfach keinen Plan, was sie sonst machen sollten. So war dann auch deren Motivation.
Anfangs hatten auch alle mit der größeren Eigenständigkeit am Gymnasium zu kämpfen. (Auch einige Urgymnasiasten hatten grad beim Einstieg in die Oberstufe den Bogen net raus)
Es rennen die Lehrer nicht mehr hinter einem her. Nicht erbrachte Leistungen wurden dementsprechend bewertet. Das war vielen Realschülern so nicht bewusst. Denen wurde, um es überspitzt darzustellen, auf ihrer alten schule gesagt, was sie zu tun haben, und das haben sie dann auch gemacht. Auf dem Gymnasium geht das so nicht mehr.
Von den 15 Realschülern, die in der 11. zu uns kamen, haben 4 oder 5 mit uns das Abi geschafft mit guten bis mäßigen Abschlüssen, von den Urgymnasiasten aber nicht mehr zu unterscheiden.
Einige haben die 11. wiederholt und haben nun den Bogen auch raus.
Der Rest hat sich eine Ausbildung gesucht und geht nun einen prakmatischen Werdegang.
 
Bookstar schrieb:
Wenn jemand aufs Gymnasium geht und dann nach der 10 Klasse aufhört, ist doch was richtig schief gelaufen? da muss man schon eine gute "Ausrede" haben..

Ich hatte in der 10.Klasse ein Schnitt von vlt. 4,x und habe mir gesagt: Junge du musst weg hier von deinen "Kumpels" und überhaupt der ganzen Clique, sonst kannste dein Abi knicken und 6 Jahre Gymnasium waren umsonst. Wir hatten nur Mist gebaut damals.

Also bin ich nach der 10. mit 'nem Abschlusszeugnis auf ein Technisches Gymnasium gewechselt. Dort musste ich dann zwar 3 statt 2 Jahre lernen, aber ich hatte niemand mehr um mich der mich ablenken konnte. Klar haben sich dort auch schnell wieder so Gruppen gebildet, aber es herrschte ein ganz anderes Lernklima.

Am Ende habe ich mein Abi mit 2,6 gemacht - LK Mathe/E-Technik.

Zwischenzeitlich 2 Jahre studiert und dann hatte ich kein Bock mehr, weil es auch echt schwer und monoton wurde. Zu guter Letzt mache ich bloß eine Ausbildung. Aber mein Abi brauche ich doch noch, denn als IT-SE bei der Polizei ist das Voraussetzung.

Soviel zum Thema.
 
Mal kurz als Ergänzung für Niedersachsen:

Wer auf dem Gymnasium die 10. Klasse geschafft hat (und dabei maximal eine 5 hat), hat den erweiterten Sek I.-Abschluss.

Bei zwei 5en gibt es diverse Feinregelungen die ich gerade nicht auswendig parat habe (je nachdem Hauptschulabschluss oder normalen Realschulabschluss).


Es wird allerdings nur auf Wunsch auf dem Zeugnis notiert, da man davon ausgeht, dass man ja das Abitur macht.
 
Ich finde es hart, das einige die Leute, die nach der 10. Klasse aufhören, als Schulabbrecher bezeichnen.
Wenn man das schon so bezeichnet, sollte man das auch jeden sagen, der den erweiterten SekI geschafft hat!

BTW. werdern Studienabbrecher gerne genommen ;)



sunset_rider schrieb:
Wer Mit Abitur Gärtner werden möchte, während dort sonst nur Haupt/Realschüler arbeiten, kann uU als potentiell das Klima schädigend eingeschätzt werden.

Ich kenne eine, die das gemacht hat^^
 
Ex0r schrieb:
Wieso ist denn da bitte "was schief gelaufen" ? Nicht jeder will studieren. Im Gegenteil! Manche haben nach 10 Jahren Schule einfach genug und wollen endlich arbeiten. Was ist daran so verkehrt?

Im Prinzip ist daran eigentlich nichts verkehrt. Man sollte sich aber dessen schon bewusst sein das man sich das Leben etwas schwieriger gestalten tut. Diverse Ausbildungsplätze gibt es nur für Abiturienten. Wer sich alle Türen offen halten will sollte das Abitur machen und dann entscheiden ob Ausbildung oder Uni.
 
Ich denke da gibts es verschiedene Leute die von der Realschule zum Gymnasium wechseln. Erstmal haben die Leute von der Realschule schon gesagt das sie weniger gemacht haben. Allerdings nicht so gravierend als das es nicht aufzuholen ist. Aber viele taten ich gerade bei Mathe/Naturwissenschaften schwer.
Dann gab es diejenigen Realschüler nicht wussten was sie machen sollen und daher das Abi probieren wollten, die sind eher schlecht als recht durchgekommen. Aber es gab auch einige die sich bewusst waren das sie etwas "hinterhinken" und waren sehr fleissig und haben viel gelernt. Da ist dann auch ein Einser Abitur drin.
Ich denke man kann das ganze nicht verallgemeinern, gerade da das Niveau der Schulen teilweise recht stark schwankt. Aber ich würde behaupten jeder Realschüler der das Abitur machen darf, wird es auch schaffen wenn er nicht faul ist.
 
Ich denke die Abschlüsse sind gleichwertig. Aus sicht des Arbeitgeber würde ich sagen, dass der realschüler bevorzugt wir. Den was sich jeder arbeitgeber fragen wird ist, warum hat der nach der 10. abgebrochen und macht nicht sein abi?

Zum thema mathematik kann ich auch was sagen. Ein gleich alter cousin von mir ist am gymnasium. Ich bin an der realschule. Es sieht so aus, dass er in mathematik was den stoff anbelangt ca. 3 monate hinter uns ist und auf 4 oder 5 steht. Ich stehe hier auf 2.0. Das heist man kann das nicht pauschal sagen, kommt immer auf die einzelnen schulen und auch auf die schüler an.
 
Das ist doch Blödsinn. Was ist daran schlimm seine mittlere reife zu machen und auf das Abitur zu verzichten?
Wenn man es für die Ausbildung nicht benötigt, warum 3 Jahre verschwenden?
Man bricht ja nicht ab, man hat ja einen Abschluss erworben.
Nach deiner Auffassung wäre ja auch ein Realschüler ein Abbrecher, die könnten ja auch ihr Abitur machen.
Außerdem wissen die meisten in der fünften Klasse auch noch nicht, was sie später mal machen wollen.
 
mammelucke schrieb:
Schlussendlich mussten aber alle die gleichen Prüfungen schreiben;) zumindest in NRW, aber um diese Bundesland geht es hier ja eigentlich.

Das kann ich nicht bestätigen. Ich habe diese witzigen Prüfungen 2008 gemacht und da waren die Prüfungen nicht identisch. Der erste Aufgabenteil stimmte überein, der zweite war allerdings grundlegend verschieden.
 
@farmer
genau so isses.
ein aufgaben teil ist gleich.
der rest unterscheidet sich für haupt real und gymnasium...
 
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