Serverbackup auf HDD welche Hardware

stepnogorsk

Cadet 2nd Year
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Apr. 2012
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29
Hallo,
ich möchte mein Server auf HDD sichern, in Moment sicher ich noch auf Tape, aber langsam wird es eng da passen nur 800 GB auf ein Band drauf.
Server läuft mit 6 SAS Platten je 600 GB im Raid 5.1 also insgesamt knapp 2 TB
Ich habe mir überlegt 20 2 TB SATA Platten zu kaufen und alles drauf zu sichern.
4 Tagesplatten für Mo.-Do.
5 Wochen Platten Jeden Freitag
12 Monatsplatten
Es wir jeden Tag die Platte gewechselt Mo.-Fr. und um Tresor gelagert.
Und es soll über eSATA oder USB3 erfolgen, und 3,5 Zoll Festplatten.
Nur finde ich keine Passende Hardware dafür. Irgend ein externes Gehäuse mit Wechselrahmen USB3 oder eSATA Anschluss wo man bequem jeden Tag die Platen aus und einbauen kann. Und es muss auch solide und ordentlich verarbeitet werden, ich habe keine Lust auf irgend ein Plastikteil wo sich die platten bei einschieben verkantenk ein ordentlichen Kontakt haben, oder so drin klemmen das man die ohne Gewalt nicht wieder raus bekommt.
Fast vergessen, gesichert wird mit Backup Exec 12.

Vielen Dank voraus für Euro Vorschläge.
 
Ich persöhlich würde dir ein iSCSI Raid-System empfehlen!

Raidverbund kannst du dir ja dann aussuchen.
Raid 4, 5 oder 0+1 wären Empfehlenswert.
 
Warum denn RAID? Macht doch kein Sinn? Zumindest sehe ich da kein Sinn.
 
RAID ist hat nichts mit Datensicherung zu tun!
Datensicherung über eSATA/USB??
 
Hi,

ich habe da tatsächlich ganz gute Erfahrungen mit dem Sharkoon Quickport gemacht. Die Mechanik hat bisher knapp 24 Monate ohne Probleme bei täglichem Wechsel gehalten. Die Sicherungsplatten lagere ich mit den Quick Protect Silikon Schutzhüllen.

LG
Aresta

PS. Und wenn der mal kaputt geht, ist das auch halb so wild - im Gegensatz zu den ganzen HDD's kosten die Quickports nichts, bzw. habe ich mitlerweile sogar schon noch einen org. verpackt als Ersatz im Schrank.
 
Zuletzt bearbeitet: (Nachtrag:)
Quickports und andere USB Dockingstations sind sicherlich okay, haben aber innerhalb einer Datensicherung, bezogen auf das Umfeld wie in #1 gepostet!, absolut nichts zu suchen.

Das ist wie einen neuen Porsche auf Haftpflicht fahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sonnengelb schrieb:
RAID ist hat nichts mit Datensicherung zu tun!

Das ganze Raidsystem dient rein als Sicherungsträger, ab besten noch in einer anderen Liegenschaft! Durch das Raidsystem hast du zusätzlich noch eine Ausfallsicherheit, falls die eine Festplatte kaputt geht. Das ist so ziemlich das beste Sicherungsverfahren!
 
stepnogorsk schrieb:
Ich habe mir überlegt 20 2 TB SATA Platten zu kaufen und alles drauf zu sichern.
4 Tagesplatten für Mo.-Do.
5 Wochen Platten Jeden Freitag
12 Monatsplatten
.

4 + 5 + 12 = 21

*SCNR*

Guenther
 
@Maysi2k der Server läuft doch schon mit RAID :rolleyes:

@Guenni1212 :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja und?

Es ist defnitv besser die Sicherung auf einem zusätzlichen RAID-System als auf einem Bändern oder verschiedenen Festplatten zu haben.

Zudem kannst du das ganze noch Automatisieren und du musst da garnichtsmehr wechseln.
 
Maysi2k schrieb:
am besten noch in einer anderen Liegenschaft!
:rolleyes:

iSCSI läuft komplett übers Netzwerk, Quasi wie ein NAS - Jedoch wird das iSCSI-System quasi als Lokale Festplatte bei dir am Server angezeigt und nicht wie ein Netzlaufwerk.
 
Wenn du jetzt schon auf Band sicherst, was spricht dann gegen einen LTO Autoloader (also ein Bandlaufwerk mit Lademechanik und Schächten für X Bänder) von Tandberg oder HP oÄ.?

Mit komprimierter Speicherkapazität bei bis zu 12 TB für etwa 1000 Euro ist das Gerät zu haben. Alte LTO2 Bänder oder ähnliches können weitergelesen werden. Anbindbar per SAS oder SCSI.

Damit bleibst du flexibel was die Auslagerung angeht.
 
@Maysi2k:

Frage: Würde sich nicht eine Datensicherung "a la Cloud" anbieten oder wäre das total Unrealistisch?

Guenther

Nachtrag: Ok, hab mal nachgeschaut.
Ist ne Kostenfrage. Sehe ich momentan als unrealisierbar an.
Allerdings kenne ich das Umfeld nicht.

Ob das ein Privat betriebener Server ist, oder im geschäftlichen Umfeld wo Kosten eine niedrigere Rolle spielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zuvor hatten wir eine irgendeine professionelle Lösung mit hot plug, leider weiß ich nicht mehr welcher Anbieter, aber irgendwas mit Data Express; CRU (musst mal danach suchen), aber das ist tatsächlich nach einem Jahr schrott gewesen, der Quickport war damals eigentlich als Notlösung gedacht, aber läuft halt immer noch...
 
Guenni1212 schrieb:
@Maysi2k:

...eine Datensicherung "a la Cloud" anbieten...

Theoretisch ja, aber ich persöhnlich würde sowas nicht machen.
Du weist nämlich nicht was für eine Hardware die Cloudanbieter benutzen, wie die Ausfallsicherheit und so ist. Oder noch viel Schlimmer, was die mit deinen Daten hinter geschlossenen Türen machen :D:D


Ich persöhnlich benutze als Backup-Datenträger sogar 3 iSCSI Geräte in verschiedenen Liegenschaften - Falls sich mal so ein Raid-Controller verabschiedet. Ist aber auch eine Kostenfrage, sind nämlich nicht ganz Billig.


Ob das ein Privat betriebener Server ist, oder im geschäftlichen Umfeld wo Kosten eine niedrigere Rolle spielen.

Das ist halt die Frage, wobei ich da dann eventuell auf 2x NAS netzen würde als auf einzelne Platten. Soo teuer sind die ja nicht :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Maysi2k schrieb:
Theoretisch ja, aber ich persöhnlich würde sowas nicht machen.
Du weist nämlich nicht was für eine Hardware die Cloudanbieter benutzen, wie die Ausfallsicherheit und so ist.

Die kann vertraglich festgelegt werden, liegt momentan bei 99.96%.
Ist also ein sehr hoch angesetzter Wert, der Garantiert wird.
Und.. ich glaube denen, denn sie haben sehr viel zu verlieren.


Maysi2k schrieb:
Oder noch viel Schlimmer, was die mit deinen Daten hinter geschlossenen Türen machen :D:D

Da geb ich Dir recht.
Allerdings: Sicher bist Du wahrscheinlich nirgends.

Guenther


Nachtrag:
die hohen Kosten bei einer Cloud-Backup-Lösung liegen NICHT in der Hardware oder den Energiekosten begründet! Einer Auskunft nach sind die Kosten der VERSICHERUNG so hoch, die die Klagen/Kosten eines Datenverlustes abdecken sollen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Guenni1212 schrieb:
Die kann vertraglich festgelegt werden, liegt momentan bei 99.96%.
Ist also ein sehr hoch angesetzter Wert, der Garantiert wird.


Nachtrag:
...Einer Auskunft nach sind die Kosten der VERSICHERUNG so hoch, die die Klagen/Kosten eines Datenverlustes abdecken sollen!


Womit sich der/die Anbieter gleich selbst wiedersprechen. Wenn die Ausfallsicherheit so superhoch und supertoll sein soll, dann wird ja die Versicherung für Datenverluste nicht wirklich oft in Anspruch genommen oder? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
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