sind die Minister Alleskönner?

failmi

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Ne frage, was ich mich schon immer gestellt habe:
Warum zum Teufel wird in der Politik immer so oft rotiert bei den Ministern: Beispiele gefälligst?
Schäuble: Innen -> Finanz
Guttenberg: Wirtschaft -> verteidigung
Von der Layen: Familien -> Arbeit

und und und.

Ich meine man muss sich doch verdammt viel in das Material einarbeiten und n Minister Posten ist ja nicht gerade einfach zu besetzen. Der Guttenberg macht seine Sachen als damaliger Wirtschaftsminister doch ganz gut, also sollte man ihn doch weiter machen lassen oder? Und der Schäuble wird auf einmal der Finanzguru, :freak:

was wollen Merkel und co damit bezwecken?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Minister sind sozusagen "nur" der Kopf eines riesigen Ministeriums. D.h., die Arbeit machen andere. Die Minister sind dann nur für die Zusammenfassung der Information, Weiterleitung an die Bundesregierung etc. zuständig. Und natürlich auch den Weg zurück.

Ab und an werden Themen zwar auch zur "Chefsache" erklärt, aber dort wird dann auch nur mit der eigenen Präsenz gepunktet, nicht unbedingt mit inhaltlicher Tiefe (siehe von der Layen).
 
Die Minister sind nur dir "Aushängeschilder " die wirkliche Arbeit und demnach auch diejenigen die die Ahnung haben die Leute die dahinter stehen sprich ihre Berater.
 
Ich habe manchmal den Verdacht, dass sie ihr Fachwissen von kompetenten Beratern beziehen, die sie dann ignorieren :D
 
Also ich weiß zwar nicht, wies im Bundestag läuft, aber ich denke mal, dass die Minister einfach sehr viel deligieren.
Sie lesen sich ein wenig in die Materie ein, um Entscheidungen fällen zu können und das ganze nach außen hin vertreten zu können, aber den Rest der Arbeit übernehmen Experten und Berater.
 
Vetternwirtschaft, machtgeil, dumm. Politiker zu sein ist ein undankbarer Job und Leute, die mehr aufm Kasten haben, gehen seltenst in die Politik da unterbezahlt.
 
hmm leuchtet mir jetzt ein. Im Grunde genommen kann jeder X beliebige Bundestagabgeordnete das machen xD

soll das n scherz sein?
 
Klar, Minister sind nur repräsentanten... dann wärs ja egal, so ist es aber eben nicht, die haben in ihrem ressour was zu sagen und unfähige leute die was zu sagen haben sind eine gefahr ....

btw ist das etwas warm für so eine "debatte"
 
Nein das soll kein Scherz sein, denn wenn du mal vergleichst welche Verantwortung und welchen Öffentlichen Druck ein Politiker hat und wie "wenig" er im Gegensatz zu einem Top Manager verdient dann kann man das wirklich unterbezahlt nennen.
 
Ist leider wirklich. Zwar müssen sie sich ebenfalls in ein Gebiet hereinarbeiten, werden jedoch in der Kürze der Zeit kaum eine fachliche Tiefe erreichen, wozu die Spezies aus dem Resor dann da sind.

Sieht man perfekt an der Bildungsministerposten. Der muss repräsentativ immer von einer Frau besetzt werden.
edit:
@R1c3
Wie du schon angedeutet hat, zählt es in welcher Relation man es sieht.
Mit einem Top Manager vielleicht, aber das zählt für die Masse nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit dem Unterbezahlt ist das Problem, da alle relativ gleich bezahlt werden. Die Merkel verdient nicht recht viel mehr als ein normaler Abgeordneter.

Und da macht dann die Summe die Belastung aus. Sehr viele Abgeordnete, die kosten uns alle Geld und leisten i.d.R. sehr wenig vgl. mit z.B. der Bundeskanzlerin.

Da müsste man also wirklich mal eine Reform bringen. Aber die Vögel sägen sich nicht den Ast ab, auf dem sie sitzen.
 
minister sind
wie schon erwähnt,
nur reine dekoration und nicht viel mehr als pressesprecher eines großen teams, dass die inforamtionen sammelt und daraus ideen erarbeiten und vorschläge bereiten, etc.
und wenn man das so sieht dann sind sie sogar überbezahlt
ich mein, wie viel verdient so ein pressesprecher, der immer schuld ist, wenn er unerfreuliche nachrichten nach außen tragen muss? meistens nich so sehr viel...
und die minister liegen per besoldungstabelle bei ca. 14.000€ im monat (mal abgesehen von dem was sie sich per nebenjob verdienen und die ganzen erleichterungen und vergünstigungen die so ein hoher staatsdiener bekommt mal nicht beachtet)

dass man solche gehälter niemals mit einfach nur mit horrenden geldsummen belegten top-managern vergleichen sollte, fällt einem spätestens dann auf, wenn man sich ansieht, dass man noch millionen bekommt, obwohl man ein unternehmen in die miesen getrieben hat...
die werden nicht nach ihrer leistung bezahlt, sondern nach den vorstellungen, was er leisten "KÖNNTE"
managergehälter sind einfach nur dreist...erst das unternehmen noch tiefer in die scheiße reiten und dann noch 10 millionen abkassieren...das funktioniert irgendwie nicht..
 
ach über die gehälter von den TOP Managern rege ich mich schon lange ned mehr auf. Das ist eine bodenlose Frechheit, die ihresgleichen sucht.
 
Mit Verlaub, aber ein Manager muss auch für die möglichen Schäden/Risiken einstehen, die einer Firma widerfahren können. Von daher ist es zum Teil gerechtfertigt, dass hohe Gehälter gezahlt werden. Dass sie derart hoch sind, nun, ob es einem gefält oder nicht, aber das ist halt Sache der jeweiligen Firma. Man kann ja nicht anfangen jedem vorzuschreiben, wie viel wer verdienen darf, damit sichs sonst keiner darüber aufregt. :)
 
Mir wäre das Resort sch...egal. Hauptsache Minister, die Kohle absahnen und später die Rente.

Aber im ernst: In der Realität heißt es definitv "Hauptsache ein Amt".

Die Einarbeitung ist relativ egal, dafür haben sie Fachleute und Staatssekretäre. Und nebenbei sind ja jede Menge Politiker in den Vorständen div. Banken (z. B. Landesbanken). Wie das läuft, wenn man keine Ahnung hat, sieht man das ganze Jahr. Hauptsache den Posten und die Kohle. Ausarbeitungen für wichtige Projekte (die man lesen sollte) interessieren nicht wirklich und abgestimmt wird so, wie man es empfohlen kriegt. Was das unter dem Strich kostet, haben wir während der Bankenkrise gesehen.

Jeder Minister hat (oder hatte) sicher einer Wunschresort, wo er auch Sachverstand mitbringt. Wenn dieses aber belegt ist, nimmt man halt ein anderes.

Unser Dirk Niebel hat jetzt immerhin ein "unnötiges" Ministerium unter sich, das er früher abschaffen wollte. Jetzt ist es natürlich "unverzichtbar".

Aber mal ehrlich, die meisten von uns würden das auch so machen.

Gruss
MoJo77
 
@Airbag
Aber man muss einem Minister auch mehr Verantwortung als einem Durchschnittlichen Bürger zugestehen, daher sollte man schon ein dementsprechendes Gehalt beziehen.
Das manche (viele :P ) Politiker dieser Verantwortung nicht gerecht werden ist ein anderes Thema, aber wenn man sich überlegt wie viel Geld ein Pilot schon verdient dann bin ich durchaus der Meinung das Politiker Gehälter noch moderat sind und nicht völlig übertrieben.
Es ist eher die Leistung vieler Politiker die nicht dem Gehalt entspricht, das liegt aber dann an der Person und nicht dem Beruf.
 
Es ist eher die Leistung vieler Politiker die nicht dem Gehalt entspricht, das liegt aber dann an der Person und nicht dem Beruf.

Ein sehr wahres Wort.
 
Mehr oder weniger Verantwortung ist immer relativ. Es ist ja nicht so als könnte man einen Minister nicht einfach ersetzen, weil sie leztlich ja nichts wirklich Nützliches tuen, sondern deren Mitarbeiter in den Ressorts.
Ein Pilot muss aber meines Wissens auch für seine Ausbildung selber blechen, aber ist wirklihc manchmal lächerlich, weil ein Busfahrer mit "ähnlich hoher":rolleyes: Verantwortung auch soviel verdienen sollte.
 
Im Bus sitzen aber auch nicht 300 sondern meist nur so um die 60 Menschen :D.
 
Ein Busfahrer befördert pro Tag aber weit aus mehr Menschen. ;)

edit:
Bzw passieren sicherlich mehr Busunfälle als Flugzeugunfälle.
 
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