"Unmoralische" Jobs als Ingenieur

@Haudrauff

Das meiste was so in der Rüstungsindustrie gebaut wird ist aber nicht sooo gut .
Wenn ich als Ingenieur nun den Auftrag habe eine neue Streubombe zu basteln ... naja jeder ist da anders .. so recht wohl wäre mir nicht dabei.
 
Was soll denn an der Rüstungsindustrie verkehrt sein? Das ist im Prinzip wie die Müllabfuhr: Keiner mag sie aber das Geschrei ist groß, wenn sie mal nicht kommen. Lass dich von der Gehirnwäsche unserer linksgerichteten Gesellschaft nicht beeinflussen und mach das, was dir Spaß macht, das ist nämlich das Wichtigste im Berufsleben. Die Rüstungsindustrie haht es immer gegeben und es wird sie auch, in welcher Form sei dahingestellt, immer geben, so lange Menschen existieren.

Aber ehrlich gesagt sehe ich mittelfristig keine Chance, dass ein neues Rüstungsgroßprojekt in Deutschland von staatlicher Seite beauftragt wird. Dafür haben wir leider kein Geld mehr.

Onlinehai schrieb:
Brrr , ich lese da gerade " Die USA sind wieder aktiver Teil des Einsatzes... Die Armee schickt Drohnen los, die nicht nur aufklären, sondern feuern. "

Gezwungenermaßen. Die NATO hat sich mal wieder sämtliche Blöße gegeben, die man sich nur so geben kann. Ohne die Amis geht da halt nix. Meine Meinung: Raus aus Lybien, das ist Sache der Lybier selbst und nicht der Nato und auch nicht der Amerikaner.
 
Zuletzt bearbeitet:
„Jetzt bin ich der Tod geworden, der Zerstörer der Welten.“
R. Oppenheimer
War zwar Physiker der Mann, aber du siehst du bist nicht der erste bei dem Wissenschaft und Moral aufeinander stoßen.

Als Ingenieur, vor allem wenn man es nicht nur als Beruf sondern als Berufung macht, ist man nunmal sehr Technikaffin... Da ist die Faszination für Großgeräte und Maschinen die an das technische Limit gehen völlig normal.

Meiner Meinung nach sind Einstellungsgespräche mit BWLern eh fürn Arsch, da die keine Ahnung haben von der Motivation die einen treibt (anderes Thema ;)). Wenn du einen Vollblutingenieur gegenüber sitzen hast, und ihm deine Faszination für die Technik die dahinter steckt klar machst, wird der, selbst wenn er moralische Bedenken hat, dich definitiv nicht deswegen nicht einstellen....

Ich selber bin auch Ingenieur (in einer Sparte die prädistieniert ist für die Rüstung) und muss sagen, dass ich da keinerlei Moralische bedenken habe/hätte. Im Gegnteil, beim auftreffen einer Granate auf eine Panzerung gelten ganz andere hoch interessante Gesetze als bei einer langsamen (nicht ballistischen) Verformung des Metalls.

Gruß
 
In der Rüstungindustrie bekommst Du es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mit Korruption bei der Auftragserteilung zu tun, weshalb ich dieses Feld in meiner frühen Laufbahn verlassen habe. Konnte es einfach nicht mit mir vereinbaren. Weiß natürlich, dass andere dankbar übernommen haben, aber damit kann ich leben, ist ja genau so bei vielen anderen Dingen:
Andere fahren Spritschlucker, andere sind bei ihren städtischen Großversorgern und reiner Atomkraft geblieben, andere kaufen ihre Lizenzen auch dann nicht, wenn sie die Software kommerziell nutzen, andere...

Interessiert mich nicht, ich erfreue mich sehr viel mehr an meiner Arbeit, seitdem ich mit der Rüstungsindustrie nicht mehr zu tun habe.

Was soll denn an der Rüstungsindustrie verkehrt sein? Das ist im Prinzip wie die Müllabfuhr: Keiner mag sie aber das Geschrei ist groß, wenn sie mal nicht kommen.
Brillianter Vergleich (not) :) :D
 
@T&T

Erwartest du wirklich HIER eine gescheite Antwort zu bekommen? In einem IT-Forum?
Gibt es an deiner Hochschule denn kein passendes Maschi-Forum?
Du solltest dich besser an diejenigen wenden, die wirklich Ahnung vom Maschinenwesen und auch in diesem Berufsfeld Erfahrung gesammelt haben.
Wie wäre es, sich an deine Fachschaft oder Studienberatung/ähnliches oder ans BIZ mal zu wenden?
Des Weiteren sollten dir doch ständig Einladungen von Veranstaltungen zwecks Vorbereitung Berufseinstieg/Karierreplanung ins Haus flattern. Dort findest du vll auch passende Antworten.

Im Übrigen war das garnicht so falsch allgemeinen Maschbau zu studieren und nicht speziell L&RT. Selbst mit diesem Schwerpunkt wirst du trotz guter Noten bei Airbus an den Schreibtisch gesetzt um täglich nichts anderes als Schrauben zu berechnen ;)
 
klingt doch eigentlich nicht schlecht - und zu dem wird der Arbeitsplatz relativ sicher sein, denn Krieg wird es wohl immer geben....

Vielleicht sollte man es anders betrachten: man selbst bringt doch niemanden um oder fügt direkt Leid zu. Das machen andere. Und: würde ich es nicht machen, würde sich schon jemand anderes dafür finden. Vielleicht könnte man seinen Beitrag leisten, dass Waffen sicherer und noch zielgenauer werden.
 
@ Zauberei

Wenn man hier die ganzen Antworten durchliest, würde ich sagen, dass das hier vlt nicht das optimale Forum ist, aber da schon eine breite Front an antworten kam, das ganze sich schon gelohnt hat.

Hier schreiben Leute aus allen möglichen Berufen mit, alte, junge. Ich glaube hier hat man an sich eine größere Meinungsvielfalt als in einem Maschi-Forum der Hochschule, wo viele mitschreiben, die noch nicht groß Berufserfahrung haben
 
CoolHandLuke schrieb:
Vielleicht sollte man es anders betrachten: man selbst bringt doch niemanden um oder fügt direkt Leid zu. Das machen andere.

So ähnlich argumentierten die Kriegsverbrecher in den Nürnberger Prozess auch ... man sitzt ja nur am Schreibtisch u.s.w.
 
Onlinehai schrieb:
So ähnlich argumentierten die Kriegsverbrecher in den Nürnberger Prozess auch ... man sitzt ja nur am Schreibtisch u.s.w.

Fein, dann führe die Diskussion aber bitte soweit fort, dass Du letzten Endes nackt in einer Höhle hausen musst. Denn alleine für eine Jeans im populären "used-look" wird wahrscheinlich irgendwann ein kurdischer Arbeiter an Silikose elendig verrecken, an irgendwelchen Klamotten haben sich immer mal wieder Kinderhände zu schaffen gemacht usw.

Oder willst Du zB auch dem Entdecker des Leichtmetalls Scandium nun anlasten, dass das ein großer Teil davon für Legierungen russ. Kampfflugzeuge und den Spitzen von Langstreckenraketen verwendet wird?

Oder wieviele Komponentenhersteller deines Rechner wohl auch die Rüstungsindustrie beliefern?

Aber hey, Du hast Dir gerade den ersten Godwinpunkt verdient! Aber die Verurteilten in den Nürnberger Prozessen wussten auch am Schreibtisch, was Sie taten bzw. haben das direkt befohlen. Ein Vergleich zur Frage des TE ist recht unangebracht. Hätte es keine Bomben etc. gegeben, hätten Sie eben einen Axtangriff befohlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann es auch so sehen:
Du würdest zwar für die Rüstungsindustrie arbeiten, entwickelst aber auch div. "Produkte", die zweckentfremdet in Katastrophengebieten Menschenleben retten bzw. das Retten vereinfachen können. Es kann natürlich auch das Gegenteil eintreffen. Es ist ja außerdem nicht so, dass du Massenvernichtungswaffen entwickelst.
Nur weil man dort arbeitet, heißt es nicht, dass man pro Krieg bzw. Waffenfanatiker ist.


MFG Matze
 
Zwecks Wehretat würde ich mir keine Gedanken machen. Rheinmetall und H&K und wie sie alle heißen exportieren eh den Großteil der Produktion. Nicht umsonst ist Deutschland Waffenexporteur Nummer 3 nach USA und Russland.... und alle nachfolgenden Länder sind zumeist auch nur so groß weil sie unter Lizenz von oben genannten Ländern die gleichen Waffen produzieren.

Auch wegen anderen Personalern würde ich mir keine Gedanken machen.

Einzig deinem eigenen Gewissen solltest du folgen.
 
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!
Diese Resonanz habe ich mir erhofft und bin doch positiv überrascht. Hätte mit viel mehr negativeren Antworten und Ablehnung gerechnet. Nun, ich habe zwar eine eigene Meinung zum Thema, dennoch will ich, wenn möglich, möglichst viele verschiedene Ansichten von einem breiten Spektrum hören. Ansichten von fremden, uneingenommenen Menschen finde ich immer hilfreich im Entscheidungsprozess.

Falls einer noch was zum Thema beizutragen hat, nur zu;)


Die wilde Inge schrieb:
Moin,

haste dir schon mal überlegt mit deinem Studium und diesem konkreten Interesse direkt zur Bundeswehr zu gehen? Die haben da auch ne Luft- und Raumfahrt-Abteilung mit EADS und der ESA. Und dann gibts natürlich das Wehrtechnische Institut - soweit ich das weiß.
Mit nem Hochschulstudium stellen die dich direkt als Hauptmann ein, nach einem Jahr biste Major, dann kriegste schon über 3 Scheine und hastn sicheren Job. Da haste 100pro den direktesten Zugang zu allen "unmoralischen Spielereien"

Nein, über das habe ich mich noch nicht informiert, aber danke! Vielleicht ist das eine Option für die Zukunft.

Morbilo schrieb:
Gedanken machen kannst Du Dir über Deine Spezialisierung. Wie viele Arbeitgeber gibt es, die Dich einstellen, weil Du Experte für Kampfflugzeuge bist? Vielleicht drei, vier? Wie viele gibt es, wenn Du Experte für PKW-Motoren bist? Eher 20. Das ist vielleicht nicht das perfekte Beispiel. Aber pass einfach auf, dass Du für einen nicht zu kleinen Arbeitsmarkt ausgebildet bist.

p.s. Sowas diskutiert Ihr also zuhause zu Ostern! Vielleicht nicht der passendste Zeitpunkt...

Ich denke auch branchenfremdes Fachpersonal kann sich sehr schnell einarbeiten und gerade die militärische Luftfahrt sehe ich als eine der am weitesten entwickelten Technologien an.

Da ich meine Familie nicht so oft sehe und ich meine Eltern in meine Zukunftsabsichten involvieren möchte, muss für solche Gespräche auch mal Ostern oder Weihnachten herhalten.

McBash schrieb:
Da sieht man doch wieder wie gut es manchen Menschen geht, solche Probleme hätte ich auch gern.

Wie meinst du das?

d00d schrieb:
Aber ehrlich gesagt sehe ich mittelfristig keine Chance, dass ein neues Rüstungsgroßprojekt in Deutschland von staatlicher Seite beauftragt wird. Dafür haben wir leider kein Geld mehr.

Das sehe ich und mein Vater auch so, aber es gibt ja noch aufstrebende Nationen wie Brasilien, Indien und nahe Osten.

grimez schrieb:
Ich selber bin auch Ingenieur (in einer Sparte die prädistieniert ist für die Rüstung) und muss sagen, dass ich da keinerlei Moralische bedenken habe/hätte. Im Gegnteil, beim auftreffen einer Granate auf eine Panzerung gelten ganz andere hoch interessante Gesetze als bei einer langsamen (nicht ballistischen) Verformung des Metalls.

Gruß

Das stelle ich mir wirklich auch spannend und fordernd vor;) Ich hatte mal was mit hochdynamische Verformung von Elastomerbauteilen zu tun, das war nicht gerade easy!


@Zauberei
siehe oben und siehe SaulSilver!
 
T&T schrieb:
Es gibt quasi kein Unternehmen, welches mich interessiert, das nur im zivilen Flugzeugbau tätig ist. Für mich eher kein Problem, ...
Damit ist eigentlich alles geklärt. Solche Jobs sind leichter zu bekommen, als welche, die man mit durchweg reinem Gewissen erledigigen kann. Nur wer gut is, kann sichs raussuchen. Wer weniger gut ist, muß mehr Kompromisse eingehen. Das betrifft BWLer genau wie Ingenieure.

In der Rüstungsbranche wirst du 3 Fraktionen kennenlernen: Die "Überzeugungstäter", die, die nichts besseres gefunden haben, und die "mir egal"-Fraktion. Es ist dir freigestellt, als was du dich einem Personaler für einen Anschlußjob verkaufst. Die Chance, daß du sowieso in der Branche bleibst, ist allerdings sehr groß.

Mach dir mehr Gedanken darüber, WAS DU WILLST, als darüber, welches Bild andere von dir bekommen könnten. Du willst doch sicher leben, nicht schauspielern.

Noch ein Tip, weil du mit dem Gedanken spielst, die Abschlußarbeit bei einer Firma zu schreiben. Kann man durchaus machen. Aber: Dabei gibts Fälle, in denen sich Studi, Prof und Firmenbetreuer darauf einigen, dass die Arbeit nicht veröffentlicht wird. Ich rate dir DRINGEND ab, dich auf sowas einzulassen. Man will keinen Abschluß mit nur eingeschränkt veröffentlichbarer Abschlußarbeit machen.
 
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mensch183 schrieb:
Noch ein Tip, weil du mit dem Gedanken spielst, die Abschlußarbeit bei einer Firma zu schreiben. Kann man durchaus machen. Aber: Dabei gibts Fälle, in denen sich Studi, Prof und Firmenbetreuer darauf einigen, dass die Arbeit nicht veröffentlicht wird. Ich rate dir DRINGEND ab, dich auf sowas einzulassen. Man will keinen Abschluß mit nur eingeschränkt veröffentlichbarer Abschlußarbeit machen.


Laut meiner Erfahrung, u.a. bei großen deutschen Automobilherstellern und deren Zulieferer ist das aber gängige Praxis, dass die Arbeiten unter Verschluss gehalten werden. Meine Bachelor-Arbeit darf ich auch nicht veröffentlichen. Wieso sollte ich das dringend vermeiden?
 
Weil die Abschlußarbeit Teil des Zeugnisses ist. Die Arbeit weist nach, dass man wissenschaftliches Arbeiten gelernt hat. Dazu war man auf der Uni. Den Nachweis möchte man jederzeit, überall, auch öffentlich vorweisen können. An der Abschlußarbeit erkennt man den Unterschied zwischen Schmalspurakademikern, die nur auf den Abschluß aus sind, und welchen, die die Ausbildung ernst genommen haben.

Du machst den Abschluß für dich, nicht für irgeneine Firma. Kompromisse zugunsten von Firmen kannst du in deinem Leben noch genug machen. Fang nicht schon vor dem Abschluß damit an.
 
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Sperrvermerke in Abschlussarbeiten bzw Studienprojekten sind gängige Praxis wenn diese in Zusammenarbeit mit Unternehmen entstehen. Man darf diese arbeiten bei Vorstellungsgesprächen zeigen, allerdings muss man sicher stellen das diese nicht kopiert werden. Wenn man die gedruckte Form mit nimmt ist das Risiko da recht klein bzw kennen die meisten Personaler die Problematik und respektieren diese.
Kenne auch durchaus Fälle wo wo sowohl der Student als auch der Lehrstuhl an den aus der Arbeit resultierenden Patenten sehr gut mit verdienen.

Zu dem eigentlichen Gewissensthema. Das musst du mit deinem Gewissen vereinbaren können, sonst niemand. Wenn man nur in unsere Konsumkette guckt findet sich bei den allermeisten moralisch grenzwertig erzeugte Produkte.
Ist ein Bankkaufman moralisch als sauberer einzustufen der von seinem Chef die ganz klare Ansage kriegt wie viel er seinen Kunden aufschwatzen muss um die Quartalsvorgaben zu erfüllen, das ganze in dem Wissen der Kunde das meiste davon nicht braucht?
Oder ist der Bandarbeiter moralisch der im Akkord Tiere aus der Massenhaltung zerlegt?
Der Mensch Klamotten von billigstdiskountern trägt?

Ich würde an deiner Stelle die Chance nutzen. Wenn du in so einen Konzern rein rutscht nimmst du in aller Regel die nicht gerade kleinen Lohnerhöhung in sehr schöner Regelmäßigkeit mit.
 
@Necrol: Das ist die übliche kurzfristige Denkweise vieler Studenten, die sich einzig und allein einen Kopf um ihren ersten Job nach dem Abchluß machen.

Ich weiß sehr gut, wie solche Verträge aussehen. Deshalb mein dringender Rat, eine uneingeschränkt veröffentlichbare Abschlußarbeit zu machen. Das Leben besteht nicht nur aus Jobs, für die man bei Personalern Klinken putzen geht und dort gnädigerweise seine "geheime" Abschlußarbeit mal zum Durchlesen überreichen darf.

Später hat man eine eigene Firma oder repäsentiert als Vertreter einer Firma oder wiss. Einrichtung. Da gehört es in vielen Bereichen zum guten Ton, im persönlichen Profil auf seine Abschlüsse und die zugehörigen Arbeiten zu verweisen, die jederman, jederzeit inspizieren kann. Das geht nur, wenn man die Rechte an den Arbeiten NICHT wegen kurzfistigen Erwägungen an eine Firma verkauft hat. Was man mit Studienarbeiten macht, ist egal. Bei Abschlußarbeiten (Diplom, Master, Diss) sollte man sich auf keinen Kuhhandel mit einer Fa. einlassen. Bei einer Diss verlangt das Regelwerk der jeweiligen Uni oder Fakultät sowieso die Veröffentlichung. Master und Diplome sind die problematischen Abschlüsse.

Wie immer gilt: "Jeder wie er mag." Ich kann nur den Tip geben.

BTW: Die Sperrungen erfolgen oft nicht, weil die Firma bei dem Thema tatsächlich etwas supertolles zu verstecken hat, sondern rein pro forma wegen "Das ist bei uns immer so." Kein Grund, sich darauf einzulassen. Für dich gehts um eine wichtiger Abschlußarbeit. Für die Firma ist es nur eine von hunderten Arbeiten, die irgendein billiger Tropf macht und die die Firma - weil sie es kann und viele mitspielen - gern für sich behält.
 
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Was mensch183 schreibt kann ich in keinster Weise auch nur ansatzweise nachvollziehen geschweige denn bestätigen. Es ist wie gesagt gängige Praxis solche Verträge mit Frimen zu schließen und auch völlig unbedenklich.
Deine Abschlussarbeit wird höchst wahrscheinlich keinen mehr in deinem weiteren Lebenslauf interessieren. Wieso auch? es ist auch nichts besonderes! du hast ein paar Monate einem Thema gewidmet und es nach einer Aufgabenstellung bearbeitet.

In deinem Berufsleben ist das alltägliches Brot und du muss dich bei jedem Projekt aufs Neue beweisen. Keiner interessiert sich dann noch für die Abschlussarbeit. I.d.R. zählt immer das zuletzt getätigte Projekt als wichtigste Referenz.

Um es überspitzt auszudrücken: Frägt jetzt noch jemand nach deinem Grundschulzeugnis ;).

Also in meinen Augen Blödsinn, was mensch183 hier erzählt.
 
Ich sehe das ähnlich wie Bookstar.

Nach den ersten paar Jahren in einem Job interessiert die Abschlussarbeit und das Diplomzeugnis kaum noch, da ist die letzte Stelle die man hatte sehr viel Ausschlaggebender.
 
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