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Normal ist mit Wärmeleitpaste, welche keine so gute Wärmeabfuhr wie die verlötete Variante ermöglicht.Geköpft werden in der Regel CPUs, welche mit Wärmeleitpaste versehen sind. Dort wird der Heatspreader abgenommen, die WLP abgewischt und durch Flüssigmetall ersetzt. Dies ermöglicht deutlich bessere Temperaturen.
Heatspreader verlötet heißt genau das: mit einen Lot ist der Die mit dem Heatspreader verbunden - solche CPU lassen sich nicht wirklich köpfen bzw. es bringt einfach nichts weil das Lot ähnlich gute Eigenschaften wie liquid metal hat. Köpfen bedeutet den Heatspreader von der CPU zu entfernen um die darunter benutzte WLP mit etwas besserem (liquid metal) zu ersetzen. Wenn du den Unterschied nicht kennst - lass die Finger vom Köpfen.
verlötet -> chip und HS (heatspreader) sind durch ein lot miteinander verbunden. das sorgt für eine gute wärmeübertragung. seit geraumer zeit (mainstream seit Ivy Bridge, highend seit Skylake-X) spart sich Intel den aufwand und klatscht WLP zwischen chip und HS, wodurch die wärmeübertragung schlechter wird. beim "köpfen" wird der HS entfernt, die WLP durch LM (liquid metal) ersetzt und der HS wieder montiert. das geht natürlich mit einem garantieverlust einher.
ich kann mir kaum vorstellen dass google dazu nichts gefunden hat.
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Warum sind die Hersteller von direct Die weggegangen? In der AMD XP XXXXX Zeit war ja von nem heatspreader nie die Rede. kamen die Dinger wegen zu vielen DAUs oder hätte es nen anderen Sinn?
Die Kühlfläche ist einfach größer.
Prozessoren früherer Generation hatten auch nicht annähernd soviel Abwärme, und damalige Kühler waren auch bei weitem nicht so Leistungsfähig.
Also damals gab es Kupferplatten die als eine Art Heatspreader fungiert haben um besser zu kühlen. Abgesehen davon muß man kein Dau sein um so eine CPU zu killen. Hab das selbst schon geschafft, nur weil ich den Kühler 180° gedreht habe und auf der falschen Seite im Sockel zu erst eingehakt habe. Der DIE ist wirklich empfindlich und schnell hinüber.
Hab meinen ersten Athlon 64 X2, den 3800+ damals auch geköpft und mit Flüssigmetall direct Die betrieben. Und da wurde bestimmt 50 mal der Kühler gewechselt. Luftkühlung -> Wasserkühlung -> Trockeneis und wieder zurück, etc. Aber der funktioniert auch heute noch, ohne Heatspreader
Und ich
Man hab ich mich damals gewundert warum die Temperatur verückt spielte nach der neuen Montage des Kühlers, nach wenig Sekunden immer wieder abgeschaltet, joa, mit der Lupe hab ich dann gesehen warum...
Ist uns damals auch passiert mit einem Thermaltake Kühler (Super Orb) und einem AMD Athlon Thunderbird B 1,2 GHz, welcher unten so einen Kupferring mit Kante hatte. Für was auch immer die sein sollte. Jedenfalls hat genau die bei der Verkehrtmontage eine Ecke vom Die abgebrochen. Bei KM gab es damals aber zum Glück Kulanz, einige Wochen später durften CPUs dann nur noch mit Ausweis ab 18 Jahre gekauft werden. Dazu musste man kein DAU sein, dem das passiert war, derjenige dem es passiert war, hatte Rechner schon seit dem 486 DX-2 selber zusammengebaut. Die Hardware war damals einfach noch ohne jeglichen Pokayoke-Einfluss entwickelt.