Von Zuhause wegziehen - warum, wenn nicht aufgrund äußerer Umstände?

das ganze wird seit den reformen aber auch noch verstärkt, also das bild das immer mehr junge erwachsene länger zu hause leben, eben weil seit ein paar jahren ja die ämter der meinung sind, bis 25 gäbe es keinen anlass auszuziehen bzw. kosten zu übernehmen, wenn es eben auch anders geht, wie durch das im elternhause wohnen bleiben.
 
Unter deinen Umständen wäre es wohl ziemlich blöd auszuziehen nur um des ausziehens willens!
 
warum, wenn nicht aufgrund äußerer Umstände?

Du wirst arbeitslos ! Was machst du dann ? Dann bleibt er erst recht zu Hause ;)

Du wirst in eine andere Stadt versetzt ---> ausziehen !

Deine Freundin will mit dir zusammen wohnen, was dann ? Ah stimmt ! Du bist ja Single ;-)
 
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@MunichRules:

Dem ist echt nichts mehr beizufügen.
Ich wohne z.Zt. auch noch zu Hause, aber auch nur weil meine Arbeitsstätte gerade mal 150m Luftlinie entfernt ist.
Ich bin froh wenn ich ausziehe.
Ist schon entspannter mit der Freundin wegzuziehen. ;)
 
mit Freundin wegziehen = entspannt?
also, die Freundin will ich dann auch mal haben bitte :lol:
 
MunichRules schrieb:
Wenn du das Haus deiner Eltern erbst (und du bist dir ja sicher ;)) dann legst du dich im Prinzip in ein gemachtes Nest. Du führst den "Lebenstil" deiner Eltern weiter.
Deiner Eltern haben vielleicht auch mal bei Null angefagen ? Du profitierst von ihren Errungenschaften ohne dafür etwas geleistet zu haben ;) Einige legen sowas als Schmarotzertum aus.

Gerade auf dem Land ist sowas doch Normalität. Mein Elternhaus wurde auch geerbt von den Großeltern, und dementsprechend geht das Haus an meinen Bruder und mich über.

Was bleibt dann über als selbst dort zu wohnen??

Das Haus ist irgendwann um 1950 gebaut und ausser für das Grundstück würde man keinen Käufer finden.

Wenn ich mich in der Straße umschaue ist das hier eher die Normalität, denn ein Sonderfall, dass die Kinder ab einem gewissen Alter wieder ins Elternhaus zurückkommen und dieses dann übernehmen. Sprich Großeltern geben Haus an Eltern weiter und nach dem Tot der Großeltern ziehen dann die Kinder in deren Räumlichkeiten und der Kreislauf beginnt von vorne.
 
MunichRules schrieb:
Deine Freundin will mit dir zusammen wohnen, was dann ? Ah stimmt ! Du bist ja Single ;-)
ich bin froh nicht mit meiner zusammenzuwohnen :) nicht weil ich sie nicht mag sondern weil m.e. dadurch vieles komplizierter wird.
 
Naja, ich bin froh wenn wir zusammen ziehen.
Habe ich wen der sich größtenteils um den Haushalt kümmert. :D
 
Ich verstehe nicht was dieses Thema mit Politik & Gesellschaft gemein hat, zumal es nur auf subjektiven Ansichten beruht. Na ja in erster Linie sind es wohl die sozialen Umstände, weshalb viele Leute aus dem Elternhaus ausziehen wollen um im wahrsten Sinne des Satzes, auf eigenen Beinen stehen (handeln, leben, denken) zu können. Wie´s jedoch scheint hat der Initiator diesbezüglich keinerlei Probleme und Differenzen mit seinen Eltern, und sollte deshalb ruhig weiter dort wohnen finde ! :o
 
NewUser schrieb:
Komplettzitat entfernt *klick*

Ich wohne in der Stadt und ich gebe dir ein Beispiel:
Ein Ehepaar ist Eigentümer eine Mietshaus (gebaut 1952). Es hat 25 Wohnungen vermietet, 2 zum Eigenbedarf. Dieses Ehepaar bekommt 2 Söhne. Beide sind mittlerweile verheiratet und haben Kinder und haben nun 2 weitere Wohungen bezogen. Vor kurzen ist eine NIchte des Eigentümer Ehepaares eingezogen. Somit sind nur noch 20 Wohnungen vermietet. Nebenbei schwindet die Einnahmequelle, zum Glück steigen die Mietpreise in München astronomisch ;)

Jetzt frage ich dich :
Sollen die KInder der 2 Generation auch in verfügbare Wohungen ziehen.?
Irgendwann ist auch kein Platz mehr da ;)

Zudem deine Theorie geht nur bei einem Kind auf ! ;)

Nach meiner EInschätzung und persönlichen Erfahrung sind Einzelkinder auf dem LAnde in der MInderheit.

Die Geschichte mit dem ewigen Kreislauf kannst du gerne am CSU Stammtisch erzählen, aber nicht mir ! ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt. Bitte Regeln beachten.)
Wer sagt denn das alle Kinder später in das Haus der Eltern einziehen?
Es ist eigentlich immer so, das bei mehreren Kindern eins das Haus bekommt und die anderen ausgezahlt werden. Daher stimmt das schon mit dem Kreislauf (für einen Teil der Familie bei mehreren Kindern).
 
@DugDanger:

Du kennst meine Freundin nicht. ;)
Außerdem teilen wir uns die Sachen immer schön, so dass es keinen Stress gibt.
 
Ich war ausgezogen und bin wieder eingezogen...nachdem der Mieter rausgestorben ist...
 
noch eine generelle bemerkung zum einzug in das elternhaus:

dabei wird natürlich diese klassische arbeitskarriere vorausgesetzt...sprich, dass man irgendeine ausbildung macht und in irgendeiner firma in einer erträglichen distanz vom zu hause arbeitet...und das am besten noch bis zur rente.

aber wie sieht es zb mit akademikern aus?
die müssen öfter als irgend eine bürokraft den job wechseln und können nicht so im voraus planen wie manch einer mit einem "normalen" job.

weiterhin gibt es zb die leute, die in die wissenschaft gehen oder an den universitäten bleiben wollen...da ist bis 40 oder 45 überhaupt nichts sicher nud es kann gut sein, dass man auch mal kurzfristig 500km weiter eine stelle in bereich x y bekommt, die man annehmen muss, weil die subventionierte stelle hierzulande ausläuft und nicht weiter finanziert wird o.ä.
und da bringts mir dann auch nichts wenn ich im haus der eltern wohnen kann...oder kann man das huckepack mitnehmen?
irgendwann kann man mal von glück reden, wenn man einen lehrstuhl bekommt, den man auch mal 10-20 jahre behalten kann.

was ich sagen will: dieses bild, von wegen einzug im elternhaus...das ist auch schichtabhängig.
 
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