Welches dünne Kabel vom Glasfasermodem zum Router?

D

dvach

Gast
In 2 Monaten bekommen bekannte Glasfaser. Das Glasfasermodem wird dann im Keller stehen und die Fritz Box steht im Dachgeschoss. Jetzt muss also ein Kabel bis nach oben. Praktischerweise sollte es ein dünnes sein, was man auch unter dem Teppich verlegen kann, so wie es aktuell auch beim Telefonkabel der Fall ist. Was nimmt man denn da? Cat Kabel ist wohl zu dick oder? Würde auch sowas wie ein LWL Kabel gehen und wenn ja welches?
 
Ich vermute mal, dass deine Fritz Box keinen Glasfaseranschluss hat, also muss es ein RJ45 Kabel sein. Am besten CAT8.
 
Olah, das Glasfasermodem und der Router bieten beide für die Verbindung nur RJ45 an, von daher fällt ohne zusätzlichen RJ45-LWL-RJ45 Umwandler die Variante LWL auch aus praktischen Gründen raus. CAT6 beschreibt halt die Abschirmung u.a.. Einfach mal bei den typischen Verdächtigen nach "dünnem RJ45 Kabel suchen.

Cat5/6 ist ausreichend.
 
Ja kann auch nur CAT Flachband empfehlen. Habe ich bei mir selbst und lässt sich super unter Türen etc durchlegen. CAT 8 braucht kein Mensch (im Cosumer-Bereich) aktuell. CAT 6 ist bei unter 55m auch für 10 Gbit LAN ausgelegt. CAT8 bräuchte man für 25 Gbit, bis das aber bezahlbar ist kann es noch dauern. Wenn du jetzt natürlich mehr als 55m brauchst könnte man auf CAT7 gehen dann ist man auch in Zukunft gut aufgestellt.
 
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Wenn die FritzBox noch nicht gekauft ist oder das Geld für eine neue da ist, dann würde ich eine Glasfaser-FritzBox kaufen (5000er Reihe) und unter Umgehung des Modems die Glasfaser direkt vom Hausanschlusspunkt ins Dachgeschoss legen.

Dünnere Kabel gibt es einfach nicht...
 
Habe vor ~15 Jahren schon mal solche flachen Kabel getestet und das Ergebnis war auf 20m echt mies.
Kann man diese mittlerweile problemlos verwenden?
 
Toll, Glasfaserkabel sind dünn, ja.
Und kaputt, sofern man sie einmal knickt.
 
Punctum Maximum schrieb:
Wenn die FritzBox noch nicht gekauft ist oder das Geld für eine neue da ist, dann würde ich eine Glasfaser-FritzBox kaufen (5000er Reihe) und unter Umgehung des Modems die Glasfaser direkt vom Hausanschlusspunkt ins Dachgeschoss legen.

Nur legt dir der Anbieter keine Glasfaser ins Dachgeschoss.
Der Abschlusspunkt wird in den Keller gesetzt und Ende...
 
Da heutzutage sehr viele Störsignale existieren sowie mangelhaft 1Gbit/s unterstützt würde ich von Cat.5 abraten (wird auch kaum noch verkauft).
Cat.5e ist minimum, persönlich würde ich eher Cat.7 empfehlen. Ist nicht sehr viel teurer, breitflächig verfügbar und man hat in Zukunft noch etwas gut.

Auch sollte man beachten das es nicht nur Cat.X gibt, sondern auch zB. UTP S/FTP.

Die Länge des Kabels spielt dabei auch eine Rolle, Je länger das Kabel umso mehr Angriffsfläche haben Störsignale.
 
TheTrapper schrieb:
Nur legt dir der Anbieter keine Glasfaser ins Dachgeschoss.
Der Abschlusspunkt wird in den Keller gesetzt und Ende...
Das Modem würde aber auch im Keller stehen. Insofern macht es für die Leitungslänge keinen Unterschied.
 
TheTrapper schrieb:
Habe vor ~15 Jahren schon mal solche flachen Kabel getestet und das Ergebnis war auf 20m echt mies.
Kann man diese mittlerweile problemlos verwenden?
Klar warum nicht, hier macht so ein 20 oder 25m Kabel keine Probleme!
 
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supastar schrieb:
Toll, Glasfaserkabel sind dünn, ja. Und kaputt, sofern man sie einmal knickt.
Laut Telekom-Handreichung ist der Standardbiegeradius 30mm, in Häusern wird die Verlegung von 15mm-Biegeradien Kabeln empfohlen.
BlubbsDE schrieb:
Ein LWL Kabel geht nicht.
Wieso? Das Thema Glasfaser ist für mich noch recht neu. In der Firma habe ich mit jemanden gesprochen, der seit über 30 Jahren in Unternehmen Glasfasern verlegt und wenn ich dem Menschen glaube (und bisher hat er keinen Anlass zum Zweifeln geliefert), würde ich in diesem Fall das Modem (oder die Glasfaser-Fritzbox) aufs Dach stellen und zwischen Anschlusspunkt im Keller und Dach ein Singlemode-Glasfaserkabel mit den passenden Steckern verlegen (Telekom: LC-APC laut Handreichung). Das "billige" Multimode-Kabel bei uns in der Firma ist dünn (dünner als ein gutes Cat.7 Verlegekabel), ordentlich dick eingepackt und dadurch schwerer abzuknicken als Cat-Kabel oder Koaxialkabel "davor brauch man keine Angst haben". Ist der Leitungsweg entsprechend vorbereitet, verlegt die Telekom bis zu 20m kostenlos zwischen Hausübergabepunkt und Glasfaser-Dose. Ich würde dem Anbieter in dem Fall einfach fragen: Kannst du mir bitte die Anschlussdose bis zu meinem Wunschort legen (und was kost das, wenn das nicht im Preis mit drin ist)?
 
TheTrapper schrieb:
Nur legt dir der Anbieter keine Glasfaser ins Dachgeschoss.
Von welchem Anbieter redest Du gerade? Von Telekom jedenfalls nicht, denn die läßt sich mit Geld jederzeit dazu überreden. Wie die Lage bei den Eidgenossen ist weiß ich leider nicht.

PS: das noch keiner auf die Idee gekommen ist zuerst einmal die zu erwartende Leitungslänge zu erfragen und dann erst über geeignete Kabeltypen zu schwadronnieren ist bestenfalls lustig.
 
supastar schrieb:
Und kaputt, sofern man sie einmal knickt.
Kommt drauf an aus welchem material die faser genau ist. Es gibt da durchaus extrem knickresistente. Da kannst du kunst draus knicken und merkst nichts davon :)

blubberz schrieb:
Ich vermute mal, dass deine Fritz Box keinen Glasfaseranschluss hat, also muss es ein RJ45 Kabel sein. Am besten CAT8.
Das wäre dann so ziemlich das dickste verlegekabel die man kaufen kann & CAT8 Patchkabel gibt es keine. Ja, manche shops verkaufen welche, aber daran sind weder CAT8 Konforme Stecker, noch sind die Kupferadern dick genug, noch entspricht die Schirmung dem Standard.
Das ist jedoch im Privathaushalt eh komplett egal, das cat5e bis 10g vollkommen ausreichend ist, und man an dem Punkt eigentlich aus Kostengründen auf Glasfaser gehen will.



Was deine frage angeht: Kommt drauf an was vom anbieter bei dir gesteckt wird & wie die einzelnen parteien angeschlossen werden. danach musst du dich richten. Was kommt bei dir an? MM oder SM? Welcher Stecker? FC, LC oder GPON?.......
Wenn du zwischen glas und kupfer wechseln willst, geht das hier mit sehr gut:
https://www.fs.com/de/products/104627.html
https://www.fs.com/de/products/11774.html
https://www.fs.com/de/products/40180.html
 
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Punctum Maximum schrieb:
Das Modem würde aber auch im Keller stehen. Insofern macht es für die Leitungslänge keinen Unterschied.

Natürlich macht es einen Unterschied ob ich eine Glasfaser in den Keller oder ins Dachgeschoss lege.
 
TheTrapper schrieb:
Natürlich macht es einen Unterschied ob ich eine Glasfaser in den Keller oder ins Dachgeschoss lege.
Du hast anscheinend nicht richtig gelesen
 
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Ich glaube die Telekom verlegt nur so 15 Meter gratis Glasfaser vom Hausübergabepunkt aus. Es wären von der jetzt angedachten Position bis zur Fritz Box die ja auch fit für Glasfaser ist bis 90-93 mbit https://avm.de/service/wissensdaten...fur-Betrieb-am-Glasfaseranschluss-einrichten/ so ca. 10 Meter. Es wird eh nur eine 50 Mbit Leitung geschaltet. Reicht für die vollkommen aus. Hatten vorher max 6 Mbit und das war verständlicherweise heutzutage zu wenig.
 
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