Wie schnell trocknen Tintenstrahldrucker aus?

tha

Cadet 4th Year
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Hallo,

ich muss nur ein paar mal im Jahr was ausdrucken, da ich mir Notizen, Einkaufslisten usw. einfach aufs Handy schicke oder direkt dort schreibe.
Trotz aller moderner Technik muss ich dennoch für ab und zu was ausdrucken oder kopieren, weil es einfach in Papierform verlangt wird. Erst gestern wollte der Verkäufer den verdammten Coupon unbedingt in Papierform haben, dabei hätte ich doch QR Code, Barcode, und lauter Nummern parat gehabt...

deshalb will/muss ich mir einen Drucker anschaffen.
Ich erinnere mich jedoch noch von Früher an ein altes Problem mit den billigen L.. Druckern aus dem Supermarkt die meine Eltern eins nach dem anderen gekauft haben... wenn der alte nicht mehr gedruckt hat -> Next..

Dabei lag das Problem meist an eingetrockneter Tinte. Sobald man länger nicht gedruckt hat, wurde entweder Fehlerhaft oder gar nicht gedruckt.


Ist das Heute immer noch so schlimm, und gibt es da Unterschiede verschiedener Hersteller?
Oder trocknet die Original Tinte vielleicht weniger schnell, als die billig/Nachfülltinte ?

Wie oft müsste man Testseiten ausdrucken, um ein austrocknen zu verhindern? Und würde sich das dann finanziell noch lohnen?

Wie gehen die Wenigdrucker unter euch damit um?
 
Nicht die Tinte trocknet ein, sondern der Druckkopf. Entweder am besten einmal im Monat eine bunte Testseite drucken oder einen Laserdrucker kaufen.

Der alte BJC-6200 meiner Schwiegereltern war hat das seltene Drucken ausgehalten, der neuere Pimxa Multifunktionsdrucker nicht mehr. Druckkopf nach einem Jahr defekt, weil eingetrocknet.
Neuer Druckkopf kosten etwa 70% eines neuen Druckers. Also haben sie sich jetzt zu einem Laserdrucker breitschlagen lassen. Der trocknet nicht aus.

Ich selbst habe mir mal einenen Multifunktionslaserdrucker mit integriertem Druck und Scannserver geleistet.
Auch wenn ich das Teil nur selten nutze, manchmal 1-2 pro Woche, manchmal nur 1-2 Mal im halben Jahr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht ich schrieb:
Nicht die Tinte trocknet ein, sondern der Druckkopf

Richtig. Ich habe letztes Wochenende einen HP-Tintenstrahler wieder zum Drucken gebracht, indem ich auf der Außenseite des Druckkopfes (da wo die Tinte rausspritzt) einen kleinen Tropfen Wasser draufgemacht habe. Nach einer ersten verschmierten Seite druckt er jetzt wieder supergut!
 
Ja, alle Reperaturversuche beim Pixma schlugen fehl. Man kann Glück haben, muss es aber nicht.
 
Wenn Tintenstrahldrucker am Stromnetz bleiben, verhindern sie eigentlich von selbst, dass sie eintrocknen, da sie gelegentliche Reinigungszyklen fahren. Das wiederum verbraucht etwas Tinte. Dabei kann ich Brother empfehlen. Sie geben 3 Jahre Garantie und je nach Gerät erhält man Patronen für unter einem Euro. Im Standby zieht er weniger als ein Watt. Je nach Druckaufkommen schlägt das auch kein günstiger Laserdrucker.

Wenn es wirklich nur ein paar mal im Jahr ist, würde ich sogar überlegen im Copy-Shop zu drucken oder auf der Arbeit, bei Freunden. Und eben gar keinen Drucker zu besitzen.
 
Nicht ich schrieb:
Nicht die Tinte trocknet ein, sondern der Druckkopf. Entweder am besten einmal im Monat eine bunte Testseite drucken oder einen Laserdrucker kaufen.

Der alte BJC-6200 meiner Schwiegereltern war hat das seltene Drucken ausgehalten, der neuere Pimxa Multifunktionsdrucker nicht mehr. Druckkopf nach einem Jahr defekt, weil eingetrocknet.
Neuer Druckkopf kosten etwa 70% eines neuen Druckers. Also haben sie sich jetzt zu einem Laserdrucker breitschlagen lassen. Der trocknet nicht aus.
ah, ja dann waren es wohl Druckköpfe die ausgetrocknet sind, und dann musste gleich ein neuer Drucker gekauft werden

HominiLupus schrieb:
Genau das. Ein billiger Laser kostet 100€.

da denke ich drüber nach. allerdings können die für 100€ dann nur Drucken. da locken mich irgendwie die Multifunktionsteile mit Kopieren, Scannen, Faxen und Fotodruck. Bin bisher zwar ohne ausgekommen, durch Familie/Freunde,
aber es ist "nice to have". Die Farblaser Multis kosten dann gleich ~275€ und wenn die Toner dann mal alle sind, tut es weh.
 
Habe einen kleinen Epson, der lag jetzt ein 3/4 Jahr im Karton in einer Abstellkammer...

2 Seiten streifen später hat er wieder 1a gedruckt.
Hatte vorher einen HP, der hat oft nach 3 Monaten nicht mehr gedruckt...
 
Ich kämpf leider auch mit dem nämlichen Problem. @Nicht ich: Bei mir trocknet nicht der Druckkopf ein (der besteht ohnehin aus festem Material), sonder die Tinte in selbigem.
Manchmal kann man dann noch etwas mit DruckkopfReinigen erreichen; manchmal nach etlichen Versuchen. Das wiederum verbraucht aber Unmengen von Tinte und führt dann nach einiger Zeit auch zu einem "Übergehen" des Abstreifpolsters; das wiederum führt dann in Folge zu einem gänzlich verschmierten Druckergebniss.
Besserung durch mindestens 2 monatliche Ganzseiten Farbausdrucke. Aber noch besser eben ein Laser.
 
Hab vor ein paar Jahren die gleiche Entscheidung wie Nicht ich getroffen und habe mir einen Samung Multi-Fu gekauft und bin damit bisher gut gelaufen.
Aktuell sind immer noch die mit gelieferten Tonter drin und selbst die haben eine Druckleistung von ca. 600 Seiten.

Ja die Tonter kosten dann gleich mal 50€ je Farbe oder so aber bei einer Druckleistung von 1000 - 1500 seiten relativiert sich das ganze.
 
gibt auch die billigen tintendrucker, wo du den Druckkopf mit der tinte tauschst...
kommt immer darauf an, wieviel man druckt - betriebskosten und anschaffungskosten halt.
 
Wenn man nur 20 Seiten oder weniger pro Jahr druckt wird es problematisch. Meist hat man dann keine Freude mit den Tintenstahldruckern und häufiges Reinigen und neu kauf der teuren Patronen ist der Fall. Dann besser einen billigen Laser. Schwarz/weis Laserdrucker gibt es ab 50€. Auch Laserdrucker machen Probleme wenn sie nicht genutzt werden. Aber da hilft die Kartuschen raus zu nehmen und zu schütteln.
 
Hmm, man muss dabei auch die Technik die der jeweilige Hersteller verwendet bedenken. Soweit ich weiß, korrigiert mich wenn ich falsch liege, ist bei HP der Druckkopf in den Patronen integriert. Das heißt das beim Wechsel der Patrone auch ein frischer Druckkopf vorhanden ist. Bei Canon oder Epson hingegen ist der Kopf fest im Drucker eingebaut. Daher würde ich sagen ist ein HP eher für seltene Drucke geeignet.
 
Ich habe auch wegen der ständig latenten Gefahr des eintrocknens von einem Canon IP4000 auf einen Farblasermultifunktionsgerät gewechselt. Für den gibt es auch nachgefüllte Toner, ich habe aber trotz des höheren Preises Original Toner gekauft.
 
Meine These zum Thema Farbdüsen und Druckkopf bei Tintenspritzern:

Je höher auflösend der Drucker drucken kann bzw. feiner seine Düsen, umso schneller trocknet das Zeug auch in seiner Düse. Daher gingen auch bei mir immer nur die neueren Canon Drucker kaputt. Da aber ein original Tintensatz meist 60% eines neuen Druckers inkls. eines vollen Tintensatz kostet, kaufe ich daher einmal im Jahr einen neuen und wechsle dort max. 2 mal die Sätze durch.
 
Gibt es im Bereich der Multifunktions-Farblaserdrucker eine Empfehlung?

Ab und zu wird auch mal ein Foto gedruckt. Sonst überwiegend Textdruck. Gerät muss nur kopieren, scannen und drucken. Und es muss über WLAN verfügen.

Hab mich noch nie mit Farblaser beschäftigt.
 
Da solltest du zumindest grob ein Budget vorgeben. Farblasermultifunktionsgeräte können schon ne Stange Geld kosten, es gibt aber auch günstige Geräte.
 
Dachte so an ca. 300€
 
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