Windows nutzt erkannten RAM nicht

MajorNese

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Moinmoin,

vielleicht könnt ihr mir bei folgendem Problem weiterhelfen:
Windows 7 (64 Bit) nutzt nur einen von zwei 2GB-Riegeln, erkennt aber beide.

Wenn ich speicherintensive Anwendungen starte wird erst auf 50% des physikalischen Speichers aufgefüllt, dann der virtuelle ans Limit gebracht, und dann spuckt Windows Meldungen aus dass ich gewisse Prozesse beenden soll um mehr Speicher zu bekommen.
Wenn das Programm weiter den Speicher füllt schmiert es ab, da ist also Schluss.

Im Ressourcenmonitor sind die übrigen 50% physikalischer Speicher auf Standby bzw. Frei (ca. 2/3 frei) und es gibt keine anderen Fehlermeldungen (bezüglich defektem Speicher oder so), das ergibt für mich also nicht viel Sinn.
Das Riegel-Modell ist dasselbe (als 2er-Pack gekauft), muss also kompatibel sein.

Hat jemand eine Idee woran das sonst liegen kann?


Gruß, Nese
 
Hey und willkommen im Forum ;)

hast du vielleicht in "msconfig" unter dem Reiter "start" bei Erweiterte Optionen den Arbeitsspeicher auf 2048 MB begrenzt?
 
wie immer dein system ? screenshot vom taskmanager...

iwas in der registry bzw. auslagerungsdatei geändert?
 
homerpower schrieb:
hast du vielleicht in "msconfig" unter dem Reiter "start" bei Erweiterte Optionen den Arbeitsspeicher auf 2048 MB begrenzt?
Nope, keine Begrenzung.

An der Registry bzw. Auslagerungsdatei habe ich nix geändert.

Hier ein Screenshot von Taskmanager/Ressourcenmonitor, kurz vorm Limit:
task.jpg

Ach ja, in der Systemsteuerung steht auch dass 4gb installiert sind, nicht (wie bei manch Anderem) dass davon nur x GB verfügbar sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
ordne mal nicht alphabetisch im ressi-moni sondern, nach dem was am meisten verbraucht

denn dann kann man schauen, was bei dir grade ram frisst und kann da ansetzen ... bei 4gb muss man da mehr drauf achten, als bei denen die mehr haben
 
Handelt es sich um eine 32 Bit Anwendung? Dann kann diese auch nur 2 GB adressieren. Versuch mal die Anwendung mit diesem Programm zu patchen. (Setzt ein Flag in der EXE, das Windows mitteilt dass die Anwendung 4GB verwenden darf.)
 
Handelt es sich um eine 32 Bit Anwendung?
Ja. In diesem Beispielfall habe ich 64Bit-Photoshop benutzt, aber selbst Windows-Anwendungen (sei es auch nur Bildvorschau) fehlt dann der Speicher.

denn dann kann man schauen, was bei dir grade ram frisst und kann da ansetzen ... bei 4gb muss man da mehr drauf achten, als bei denen die mehr haben
In diesem Fall egal, ging nur darum zu zeigen dass der Speicher erkannt und leer ist, aber nicht genutzt wird.

Das Problem ist dass insgesamt nur 2GB genutzt werden, und sei es von mehreren verschiedenen Programmen.
Selbst wenn das Prog nur 2GB addressieren kann sollte das nicht verhindern dass ein anderes Programm den 2ten Riegel in Beschlag nimmt.
Momentan läuft alles auf einem Riegel ab (Windows, Kleinkram, große Programme), egal ob man wenige große oder viele kleinere Programme startet.

Ich formatiere mal (da es sowieso mal wieder nötig ist), schauen ob es danach läuft...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich seh da im Taskmanager 3/4 vom 4GB genutzt. Ist nämlich nur noch 1GB "frei" (Sollte man halt mal bei FREI schauen).

Extrembeispiel: Wie viel RAM wird hier genutzt. Die Antwort ist 100%, man muss nur den Taskmanager lesen können.




Ich würde jetzt auch auf ein Problem mit der Auslagerungsdatei tippen. Bzw kann man in Photoshop doch einstellen wieviel RAM benutzt werden darf.


Wenn Du sagst "nur 1GB", dann meckert Photoshop natürlich auch wenn das 1GB voll ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
HisN schrieb:
Ich seh da im Taskmanager 3/4 vom 4GB genutzt. Ist nämlich nur noch 1GB "frei" (Sollte man halt mal bei FREI schauen).

Wenn Du sagst "nur 1GB", dann meckert Photoshop natürlich auch wenn das 1GB voll ist.
Es werden laut Task-Manager 3 GB genutzt, 1 GB war aber (wie im Ressmanager zu sehen) schon virtueller Speicher.

An Photoshop liegts auch nicht. Egal wie begrenzt PS ist, es erklärt nicht wieso z.B. die Windows-Bildvorschau nicht die übrigen 1+ GB nutzen kann um ein simples Bild anzuzeigen.
 
Windows lagert von der ersten Minute an aus. Auch wenn noch 60GB freier Speicher da wären. Das ist eine Grundfunktion von Windows. Wenn Du Daten nicht benutzt, dann werden die in die Auslagerungsdatei geschrieben, damit freier Speicher zur Verfügung steht, besonders wenn man ein System mit wenig Speicher hat.

Da drehen wir uns im Kreis.
 
HisN schrieb:
Windows lagert von der ersten Minute an aus [...] damit freier Speicher zur Verfügung steht, besonders wenn man ein System mit wenig Speicher hat.
Nunja, wenn der virtuelle voll ist wird aber nicht der Rest des physikalischen genutzt, stattdessen killt Windows aus Speichermangel Programme, wodurch auch mal Explorer.exe oder Ähnliches abschmieren.

Egal, habe eben formatiert, jetzt ist vorerst genug virtueller auf der SSD frei.
Sobald ich den Rest wieder eingestellt/installiert habe kann ich mal testen ob das Problem immernoch besteht...
 
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