News Manjaro Linux 22.0 („Sikaris“): Der Arch-Klassenprimus ist mit Linux 6.1 LTS erschienen

Funktioniert Manjaro mit Secure Boot Out of the Box?

PS: Suche ein Linux mit Kernel 6.1 und Secure Boot Support. Kennt jemand eins?
 
Blöde Frage: Warum gibt es in Manjaro bereits den 6.1.(1) LTS-Kernel, aber nicht in Arch?

Sowohl 6.1 als auch 6.1.1 stecken lt. Arch noch im testing-Repo. Meine Arch- und Endeavouros-Installationen haben auch nur noch 6.0.12 als aktuellen Kernel.

Wie kommt das zustande?
(also nicht technisch, sondern organisatorisch. Kompilieren kann das ja jeder, aber warum eilt Manjaro Arch voraus?)

@SVΞN : Respekt für die News, tatsächlich gibt es die neuen Images nur über Sourceforge, die Manjaro-Homepage beherbergt aktuell noch die alten Images. Wollte mir gerade mal die neuen Versionen anschauen.
Ergänzung ()

Eisenoxid schrieb:
Funktioniert Manjaro mit Secure Boot Out of the Box?

PS: Suche ein Linux mit Kernel 6.1 und Secure Boot Support. Kennt jemand eins?

Sponten fällt mir nur OpenSuSe (Tumbleweed), Fedora und Ubuntu ein, die Secureboot unterstützen (zumindest out of the box)

Sowohl Suse als auch Fedora werden schnell mit Kerneupdates versorgt. Könnte aber noch ein paar Wochen dauern, bis 6.1 dort ankommt.
 
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4nanai schrieb:
Ich war sehr lange zufriedener Manjaro-Nutzer. Bin erst kürzlich auf ein reines Arch (btw) gewechselt, das hatte aber keine besonderen Gründe. Lange Rede, kurzer Sinn: Manjaro ist uneingeschränkt empfehlenswert, auch wenn's mit Endeavour nicht mehr der Platzhirsch unter den Arch Distros ist. Bei Endeavour habe ich aber nie verstanden, was der Mehrwert gegenüber archinstall sein soll.
Ich hab keine Ahnung was archinstall ist, aber EndeavourOS bietet vorkonfiguierte WM/TMs.
 
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@Snakeeater archinstall ist ein install-script für arch, damit man nicht alle Schritte einzeln abtippen muss. Wie ein Installer auf terminal-basis
 
Ich nutze auf meinem Heimlaptop Manjaro in der Sway Community Edition. Mir ging es vorrangig um eine Distro die mit einem vorkonfiguierten twm (ist für mich deutlich wertvoller als sonstige Anfoderungen) ausgestattet war. Auf Arbeit hatte ich für ein halbes Jahr zur gleichen Zeit EndeavourOS in der i3wm Version genutzt.
Hatte eher wenig Probleme mit beiden Geräten, bis auf den GRUB Fehler bei EndeavourOS denn man aber relativ einfach beheben konnte, wenn man den Blogbeiträgen gefolgt ist.
Ist vielleicht ein bisschen am Thema vorbei, aber ich kann einfach keine Distro mehr empfehlen, die nicht auf Arch oder Debian basiert. Ich nutze seit Jahren auf dem Heimdesktop Opensuse Tumbleweed und die Fehlersuche ist einfach nervig, da man meist eh auf dem Archwiki oder sonstigen Informationsquellen zurückgreift.
Genauso sehe ich wenig Sinn als Privatnutzer in LTS Systemen, stattdessen sollte es einfach Rollingrelease sein.

Eine Sache die mich an Arch nervt ist die kryptische Syntax von pacman, dass bin ich von Zypper und Apt anders gewöhnt.
 
Ich hab aktuell auch den Eindruck, dass Arch (und deren Derivate) "the way to go" für ambitionierte Anwender darstellt, vor allem für Gaming. Daran ist meiner Meinung nach Steam und deren Entwicklungen auch nicht unschuldig daran.
 
simplyroman schrieb:
Ich bin erst vor kurzem von fedora auf manjaro umgestiegen. Kann mir jemand sagen wieso kernel 6.1 kein LTS in manjaro ist?

Weil 6.1 noch nicht LTS ist.

ich hoffe ich konnte helfen. :)
 
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cvp schrieb:
Problem 1 - Sound:
Hast du Sound via HDMI / DP? Hatte über Jahre immer wieder ähnliche Probleme auf verschiedenen Systemen und Linux versionen (meistens Ubuntu). Einzige konstante bei mir PulseAudio->Radeon->Bildschirm->Boxen.
Bei mir hat dann folgendes geholfen:
Pulseaudio konfigurationsdatei öffnen (/etc/pulse/default.pa) und folgende Zeile auskommentieren (ein # vorne anhängen)
load-module module-suspend-on-idle
 
Was mir beim Sound letztens mal aufgefallen ist, ist das wenn der Kopfhoerer beim Booten nicht in der Frontbuchse steckt, nach dem Einstecken kein Audio kommt.
Es gibt nichtmal eine Reaktion des Systems auf das Einstecken. Auch kein Fallback auf die Lautsprecher in meinen Monitoren ueber Displayport, was Windows in diesem Fall gemacht hatte.

Wenn ich aber bei funktionierendem Audio den Kopfhoerer ab- und wieder anstecke, ist alles gut, inklusive Benachrichtigungen.
Ist in meinem Fall nur eine Kleinigkeit, deswegen habe ich noch keine Energie in Troubleshooting gesteckt.
 
Cappuccio schrieb:
[...] Das Firefox-Update kam verspätet. Details kann ich nicht sagen aber ich würde sagen, dass das bestimmt so ca. eine Woche war (wenn nicht mehr). [...]
Solange es nicht die ESR-Variante von Firefox und ein triftiges Sicherheitsleck war, würde ich es sehr bevorzugen, wenn die Distro da tatsächlich nochmal eigene Tests auf den Massen an Hardware ihrer Community macht. Ich erinnere mich, dass ich glaube ca. 2021 Firefox eine verbesserte Hardware-Beschleunigung mittels Funktionen des "DirectX-11-Feature-Set" eingeführt hat und dabei auf Linux den Bock schoss, diese Funktionen auf Grafikkarten der Radeon HD4000-Serie zu erlauben, obwohl diese nur das "DirectX-10.1-Feature-Set" haben - und ja, auch in unserer OpenGL-Linux-Welt ist dieses Feature-Set relevant. Das Fedora auf dem Rechner meiner Mutter mit einer solchen Grafikkarte reichte die neuen Firefox-Versionen einfach durch und ab da an konnte sie in der gesamten Firefox-Oberfläche nichts mehr erkennen, weil alles aus Grafikfehlern bestand. In Fedora war das Problem nach ich glaube ca. 4-5 Monaten behoben. Community-Distros mit Stabilitätsanspruch und wenig ManPower installieren deshalb standardmäßig die ESR-Variante vor. (z.B. Mageia) Bei OpenSuse gibts eigene Patcharbeit die dem, was Firefox loslässt, nachhilft. Wenns bei Manjaro auch die Sitte gibt, Updates zurückzuhalten, wenn sie manchmal gar nicht so unheftige Fehler haben, würde ich das begrüßen. Manjaros Markenzeichen ist zwar auch eher Neuheit der Pakete, aber vielleicht beobachten sie das eine Woche nach Release um die gröbsten Schnitzer einschätzen zu können. Meine Mutter mit ihrem Fedora-Rechner konnte die besagten Monate nur mit Gnome Web und Chromium surfen.
 
Artikel-Update: Download auf ComputerBase

Nachdem das Manjaro-Projekt vor wenigen Stunden auch die offiziellen Release Notes der Gnome Edition, Plasma Edition und Xfce Edition von Manjaro 22.0 („Sikaris“) im Manjaro-Forum veröffentlicht hat, stehen jetzt auch alle drei Downloads auf den offiziellen Servern bereit.

[Bilder: Zum Betrachten bitte den Artikel aufrufen.]

Manjaro 22.0 („Sikaris“) kann wie gewohnt auch direkt unterhalb dieser Meldung aus dem Downloadbereich von ComputerBase heruntergeladen werden.
 
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TheHille schrieb:
Blöde Frage: Warum gibt es in Manjaro bereits den 6.1.(1) LTS-Kernel, aber nicht in Arch?

Sowohl 6.1 als auch 6.1.1 stecken lt. Arch noch im testing-Repo. Meine Arch- und Endeavouros-Installationen haben auch nur noch 6.0.12 als aktuellen Kernel.
Manjaro hat eigene Kernels soweit ich weiß, haben mit Arch nichts zu tun.
 
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Der aktuelle Trend zu "VAAPI aus Mesa rauswerfen" hat auch bei Manjaro Einzug gehalten, so dass man out of the box mit einer AMD Grafikkarte keine HW Codec-Beschleunigung mehr hat.

Die einzige Lösung mit Manjaro scheint aktuell zu sein Mesa selbst zu kompilieren (mit den richtigen Flags).
Obwohl Fedora alles vorgemacht hat bekommt man dort die korrekte Mesa Lib immerhin bei rpmfusion.

Dies war vor einigen Tagen genau der Grund warum ich mich jetzt nach anderen Archderivaten umsehe und von Manjaro weg bin.
 
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mojitomay schrieb:
Ich mag Manjaro :)

Inzwischen bin ich zwar auf EndeavourOS umgestiegen, dennoch bleibt Manjaro meine Empfehlung für PC-Neueinsteiger.

PC-Umsteigern (von Windows kommend) empfehle ich hingegen Mint, das ist noch "idiotensicherer", finde ich.
Und was empfiehlst du Leuten, die schon bisl Erfahrung mit Debian/Parrot, Qubes haben und einfach Arch kennenlernen möchten. Dachte zuerst an blackarch. Wen man aber mit manjaro auch zocken kann.... :D aber dann lerne ich vermutlich nicht viel ;)
 
Dummsday schrieb:
Viel wichtiger ist, das man Manjaro gemeinsam mit Linux Mint in einer schönen Dual-Boot Umgebung installieren kann. Am besten beide mit Cinnamon.
Das kombiniert die Aktualität von Manjaro z.B. als Spieleplattform mit der Stabilität und dem riesigen Softwarekatalog von Linux Mint :). Bei mir läuft das super..
Spiele auf Manjaro? How? Ich hab das mal ernsthaft probiert, aber die Spiele liefen teils richtig beschissen. Beispielsweise Witcher 3, oder LOL. Der launcher von LOL zum Beispiel war einfach Schwarz. Und das war dann halt einfach so. Known issue. Bleibt so. Ansonsten fps miserabel. Windows ist halt einfach teils 50% schneller....
 
@Dark_Soul
Für LoL benötigt man spezielle wine-/proton-Versionen.
Ist so ziemlich die einzige Ausnahme an Spielen unter Linux.

Mit ProtonUp-Qt kann man solche LoL-Versionen relativ einfach herunterladen.
 
Also ohne SecureBoot-Fähigkeit ist das für die Nicht-Hardcore-Linux-aber-auch-Windows-Benutzer nicht wirklich eine Alternative. Da bleibe ich lieber bei Ubuntu bzw. Linux Mint.
 
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