Anstehende Wirtschaftskrise durch Corona?

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Ich denke keiner will wirklich einen Untergang erleben, oder bei einer Krise hautnah dabei sein.

Wer sich darauf freut, dem ist nicht mehr zu helfen.

Aber Fakt ist, das die Börse komplett einbrechen kann und das einen negativen Einfluss auf Alltagsleben hat.beeinflussen Könnte sogar vergleichbar werden mit den 20er Jahren.

Dann ordnet sich das System neu und es erholt sich wieder, in der Zwischenzeit wird sich die Erde ganz normal weiterdrehen.

Nächste unterstützungsmarke beim DAX wäre ca. 10300, dann kann es noch mal oben oder weiter nach unten gehen.
 
Das ganze steht und fällt mit der Angst der Menschen und wie sehr Investments zurück gehalten werden. Kriegt man Corona zeitnah unter Kontrolle, wird wieder deutlich mehr investiert und das ganze negiert sich einfach. Ich würde mir jetzt auch kein neues Auto bestellen, gut meins ist auch erst 2 Jahre alt, aber kann verstehen das man da halt erstmal vorsichtig ist.

Generell kann ich mich aber nicht beschweren. Die Auftragslage ist bei mir nach wie vor hoch. Einzig die teuren Artikel liegen wie sauer Brot noch im Lager, kann aber auch der Jahreszeit geschuldet sein, da ich Saisonartikel verkaufe.

Meiner Meinung nach hilft diese Schwarzmalerei und ständige Penetration überall mit Corona keinem weiter. Einmal am Tag aktuelle Infos raus geben, fertig. Alles weitere verunsichert die Menschen nur, lähmt die Kaufkraft und fördert halt die Schwarzmaler/Weltuntergangstypen die im Endeffekt mit der These ne Menge Geld verdienen. Ich habe 12 Jahre in der Finanzbranche gearbeitet und es verging keine Woche wo es nicht irgend jemanden gab, der von einer "neuen" Krise sprach oder Abschaffung des Bargelds oder sonstige Schauermärchen. Jedesmal wenn auf der Welt etwas passiert, das nicht kalkulierbar vom Risiko ist, kommen die Schwarzmaler aus den Löchern. Das war schon immer so und natürlich behalten die auch irgendwann mal Recht, weil ein Wirtschaftssystem ist nichts anderes wie ein Kreislauf der immer Up & Downs hat. Wir hatten nur einfach seit 2008 kein Down mehr, weil super viel billiges Geld in die Märkte gepumpt wird. Damit zögert man aber nur die wirtschaftliche Downphase hinaus, die halt zwangsläufig kommt und auch kommen muss.
 
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Ich freu mich auf die abstürzenden Aktienkurse. 2008 konnte ich leider nicht einsteigen, weil die Mittel fehlten. Habe auf die nächste Krise gewartet, weil Krisen kommen und gehen wie das Amen in der Kirche. Jetzt bin ich gut gewappnet und kann dick ins Geschäft einsteigen :) und dann nach paar Jahren die Kohle scheffeln ;)

Ich denke mal, dass es erst der Anfang ist und die Kursen die nächsten Tagen / Wochen weiter nachgeben werden. Ich warte schön geduldig ab und schlag dann zu.

Des einen Leid ist des anderen Freud. C'est la vie.
 
Ich denke mal, dass es erst der Anfang ist und die Kursen die nächsten Tagen / Wochen weiter nachgeben werden. Ich warte schön geduldig ab und schlag dann zu.

Ohje, diese Idee ist ja grandios und komplett neu und funktioniert natürlich zu 100%.
 
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So ist es ;) sie funktioniert. Einige haben scho vor 3-4 Tagen zugeschlagen, weil sie dachten, tiefer geht nicht mehr, obwohl ich gesagt habe, wartet doch etwas ab. Na ja, muss jeder selbst für sich wissen.

Ich denke mal, den DAX sehen wieder bald bei 8t Punkten, aber was weiß ich kleiner Wicht den schon :)
 
Und selbst wenn: Wer jetzt einstiegt oder die letzten 2-3 Tage eingestiegen ist, der hat seine Investition spätestens in ein paar Jahren gut raus.
 
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Ich kaufe grundsätzlich nur Einzelwerte. Das gedenke ich auch jetzt bald zu tun. Ich wünschte, ich hätte noch mehr trockenes Pulver.
 
Einzelwerte natürlich ;) wie z.B. Siemens oder Siemens Healthineers sind solide Firmen.

Ich habe es nicht eilig mit kaufen, weil Geld liegt bereit. Ich habe Zeit und überstürze nichts.
 
BridaX schrieb:
Wer an das Ende der Welt glaubt, der hat hat im Eintrittsfall eh ganz andere Probleme als genügend Papier oder Gold im Tresor. Da empfinde ich ein stetiges Wirtschaftswachstum/entwicklung für realistischer.
Eben, so sehe ich dies auch.
Sephiroth51 schrieb:
Nächste unterstützungsmarke beim DAX wäre ca. 10300
Vergiss die ganze Charttechnik, gerade in Zeiten wie diesen ist dies total wertlos und auch sonst eher selbsterfüllende Prophezeiung als alles andere.
NeoHazard schrieb:
Ich denke mal, dass es erst der Anfang ist und die Kursen die nächsten Tagen / Wochen weiter nachgeben werden.
So sehe ich das auch, die Epidemie breitet sich ja noch weiter aus, ebenso wie panische Versuche sie einzudämmen, wie das Einreiseverbot der USA für Bürger aus dem Schengenraum. Dazu dürften sich die Ausfälle in den Lieferketten der globalisierten Fertigungen erst noch richtig zeigen, da sehen wir bisher doch allenfalls die Anfänge. Zur Frage wie hoch die Aktienbewertung noch sind, empfehle ich den Blick auf den DAX Kursindex (WKN: 846744) statt auf den Fernseh-DAX der von den Dividenden getrieben wird.
 
Die werden jetzt zu jeder negativ Meldung, von Gegenmaßnahmen berichten. Also wird der Markt hoch und runter gehen. Mal schauen wie lange das dann geht.
 
Das der Markt sich an Tagen (wie heute) nach sehr starken Rückgängen etwas erholt, ist keine Überraschung und bedeutet noch lange keine Trendwende.
 
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Der Sprung nach oben gestern bedeutet unterm Strich nur, dass die Märkte immer noch wahnsinnig nervös sind. Das kann am Montag schon wieder komplett in die andere Richtung gehen. Auf Tagesbasis irgendwelche Prognosen zu machen ist zur Zeit erst recht ein völlig aussichtsloses Unterfangen.
 
In den nächsten Jahresabschlüssen der Unternehmen dürfte Corona voll einschlagen, d. h. wenn es das jeweilige Unternehmen bis dahin überhaupt noch gibt.
 
Weltall-Fan schrieb:
Alles quatsch. Im Mai/Juni juckt Corona keine Sau mehr.

Joa. Mai/Juni ist vermutlich dann, wenn die Produktionsstillstände drohen - entweder, weil die Lieferkette unterbrochen war oder sogar noch ist, oder weil die Abnehmer derzeit nicht abnehmen können oder wollen, oder weil die Transportwege an sich noch nicht oder nicht vernünftig wieder etabliert sind.
 
steppi schrieb:
Ich überlege tatsächlich hauptsächlich erstmal das Geld von den Konten zu holen bzw einen größeren Teil als jetzt. Danach eventuell in Cash, Sachwerte und so weiter zu splitten. Ein genauen Plan bzw ein genaues Konzept habe ich noch nicht, aber sehe es aktuell auch nicht weiter ein den Banken Geld zu leihen ohne echte Gegenleistungen und mit der Gefahr, dass Konten eingefroren oder Privatvermögen enteignet werden.

P. S. Ich bin aber auch kein Wirtschafts- oder Finanzexperte.

Youtube mal Friedrich und Weik, Cashkurs (Dirk Müller), Kenfm usw. durch die aktuellen Videos stöbern mit einem etwas differenzierten Blick und Gemeinsamkeiten suchen. Gerade Erstere machen natürlich mit den Videos auch viel in eigener Sache, aber wenn man auf die Schnittmengen achtet gibt's ein ganz gutes Bild.

das es eine mehrere Jahre anhaltende Krise wird halte ich für Quatsch, also zumindest was Corona betrifft.

Selbst wenn sich jetzt alle anstecken ist es in 3 Monaten vorbei (exponentielles Wachstum.. ja so schnell geht das).
1% stirbt (das sind die Zahlen aus Südkorea wo am meisten getestet wurde und somit auch viele mit leichten Symptomen in der Statistik sind.

Dadurch das hauptsächlich die alten Sterben (Rentner) denke ich nicht, dass das Wirtschaftsystem zusammenbricht, aber ich würde mich nicht über eine neue Bankenkrise wundern.
Ob die Banken nun nicht mehr das Geld für die Immobilien kriegen (wie 2008), sondern weil Hotels und Firmen nicht mehr ihre Kredite abzahlen können weil 2-3 Monate einnahmen fehlen ist am Ende ja egal.

Ich habe die Zahlen und Maßnahmen seit ende Januar verfolgt die aus China kamen.. und ich sehe in Deutschland und Europa nicht, dass gleiche Maßnahmen ergriffen werden, von daher wird man das Virus niemals stoppen können wie in China.. vielleicht ist es noch möglich aber ich halte das für extrem unwahrscheinlich.

2008 waren die Aktien auf der Hälfte.. dieses mal vielleicht beim 1/4 des Hochs vom Januar.

Die Corona Krise ist im Juni vorbei.. danach steht und dann noch die Bankenkrise bevor... außer alle Regierung machen jetzt wirklich diese unbegrenzten Kredite für alle Unternehmen.. aber einige größere Unternehmen könnte daran schon kaputt gehen.

Mein Geld würde ich persönlich aber nicht von der Bank abholen..
Ergänzung ()

Idon schrieb:
Joa. Mai/Juni ist vermutlich dann, wenn die Produktionsstillstände drohen - entweder, weil die Lieferkette unterbrochen war oder sogar noch ist, oder weil die Abnehmer derzeit nicht abnehmen können oder wollen, oder weil die Transportwege an sich noch nicht oder nicht vernünftig wieder etabliert sind.
Oder wir machen jetzt alle weiter als wäre nichts und nehmen es hin das 1% stirbt. Diese Theorien gibt es mittlerweile auch von den Virologen.

Am Ende ist die Frage was schlimmer..
Das öffentliche Leben sofort für 14-30 Tage stoppen (so wie in der Krisenregion in China)
oder so tun als wäre nichts und 1% von Deutschland geht drauf.

Man versucht in Deutschland ja nicht mal die Ausbreitung zu verlangsamen, man reagiert erst immer wenn es zu spät ist.. wie gesagt in China lief das alles ganz anders.. und wer sich nicht an die Quarantäne hält bei dem wurden zuhause die Türen zugeschweißt oder verbarrikadiert .. das ist kein Witz, davon gibt es Videos.
Ich glaube Deutschland ist nicht für solche Maßnahmen bereit von daher rechne ich mit einem Flächenbrand, der dann vielleicht auch noch in Gewalt gegen unsere Politiker ausarten könnte, solche verrückte die nichts zu verlieren haben gibt es leider immer...
 
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Chris007 schrieb:
Selbst wenn sich jetzt alle anstecken ist es in 3 Monaten vorbei (exponentielles Wachstum.. ja so schnell geht das).
1% stirbt (das sind die Zahlen aus Südkorea wo am meisten getestet wurde und somit auch viele mit leichten Symptomen in der Statistik sind.

Das stimmt einfach nicht. Die 1% kannst du nur halten, wenn die Gesundheitsversorgung aufrecht erhalten bleibt. Es benötigen ca. 20% der Erkrankten eine Behandlung und ca. 10% eine Beatmung.
Dazu kommt das alle mit Vorerkrankung die erwischt werden so gut wie keine Chance ohne Behandlung haben, unabhängig vom Alter (Diabetiker, Krebspatienten, Asthma, Herz-Kreislauf Schwächen). Die Demographie von Deutschland und Europa hilft da auch nicht - wir haben sehr viele ältere Menschen, vor allem auch Ärzte...

Setzt man auf Durchinfezierung in kurzer Zeit sterben 10-20%, vielleicht sogar mehr, da medizinisches Personal auch erkranken wird und herkömmliche Krankheiten nicht mehr behandelt werden können.

Die richtige Strategie zurzeit ist hinauszögern und warten auf a) Behandlungsmöglichkeiten b) Schnelltests und mittelfristig c) Impfungen.
Sobald man eine gute Behandlungsstrategie etabliert hat, kann das Gesundheitssystem wesentlich effizienter agieren. Mit Schnelltests kann man das öffentliche Leben wieder hochfahren und trotzdem Infizierte schnell genug finden und eindämmen. Und am Ende gibt es hoffentlich eine Impfung.

a) und b) sollten in den nächsten Wochen bereit stehen - so lange müssen wir die Infektionszahl so gering wie möglich halten.
 
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