News BMW „Heart of Joy“: Neues Steuergerät macht Bremse zu 98 Prozent überflüssig

Drummermatze schrieb:
Dummheit kann man nicht regulieren. Die Geschwindigkeit die den Unfall verhindert schon.
Ich habe auch nie behauptet, dass ich es gut finde, auf viel befahrenen strecken hohe Differenzgeschwindigkeiten zu etablieren. Aber dafür ist ein generelles Tempolimit nicht das richtige Werkzeug, viel mehr ein wenigstens Streckenbezogenes, besser noch Situationsbezogenes Tempolimit.
Die A5 nördlich von Frankfurt ist da ein gutes Beispiel.
Wenn wenig los ist, Feuer frei. Wenn die Verkehrsdichte steigt, werden entsprechende Tempolimits geschaltet, nach Bedarf sogar der Standstreifen als weitere Fahrspur freigegeben.
Das sollte die Lösung sein.

Nochmal, das Tempolimit entbindet niemanden von seiner Sorgfaltspflicht. Und gerade die geht momentan den Bach herunter. Das betrifft sowohl die, die dort schnell fahren, wo man es nicht sollte als auch die, die rausziehen, obwohl es nicht sicher ist.
Und die, die dort schnell fahren, wo man es nicht sollte, bekommt man auch mit dem generellen Tempolimit nicht eingefangen, dafür ist der Respekt bei solchen Leuten gegenüber regeln meist einfach viel zu gering. Schau dir die Halbstarken an, die sich mit teils deutlich über 100km/h Rennen in Innenstädten liefern.
Ich hatte gestern erst wieder so n Kandidaten hinter mir. 100km/h erlaubt, ich habe mit lt. Tacho bereits 110km/h jemand langsam überholt. Von hinten kam n Halbstarker angeflogen, ist mir auf vermutlich unter eine Wagenlänge aufgefahren und wollte mich mit Lichthupe von der Bahn schieben.
Hätte ich da für etwas unvorhersehbares (Reifenteile, Wildtiere, ...) Bremsen müssen, ist der Unfall so sicher wie das Amen in der Kirche.

Das ist im Prinzip das gleiche wie die gerne getätigte Aussage, dass Motorradfahrer ja die Rüpel der Straße sind. Es ist eine Minderheit, die eine ganze Zunft in Verruf bringt, weil der Mensch gerne in Kategorien denkt und Leute in eine Schublade steckt. Und davon kann selbst ich mich nicht immer frei sprechen, auch wenn ich mein bestes gebe, Vorurteile so gut es geht unbeachtet zu lassen.
 
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Da sind wir einer Meinung. 🍻
Die Frage ist nur wie groß der Verwaltungsaufwand von situationsbezogenen Tempolimits wird.
Mit Kameras und Automatisierungen könnte das aber durchaus klappen.

Das MatZe schrieb:
Die A5 nördlich von Frankfurt ist da ein gutes Beispiel.
Gibts da Zeiten wo die wirklich mal leer ist? :D
Ich fahr die immer Freitags so zwischen 14 und 16 Uhr. Es entspannt sich aber meist hinter Butzbach am Kreuz zur A45 und wird erst wieder voller wenn die A7 bei Kirchheim dazukommt.
Selbst Sonntags auf dem Rückweg ist die immer noch recht voll. Aber ist halt ein Hauptknotenpunkt.
Ich könnt mich da aber auch immer aufregen. Wenn ich da lang fahre ist die immer auf 120km/h begrenzt.
Um die aber fahren zu können muss ich auf der 4 spurigen Autobahn ganz nach links fahren. Rechts fahren LKWs mit 80, auf den mittleren beiden gurken sie mit 100 rum und links dann 120. Und trotzdem kommt regelmäßig irgendeiner und fährt einem fast in den Kofferraum.
 
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Incanus schrieb:
Du hast aber doch gesagt, der neue CLA würde in eine andere Klasse einzuordnen sein, als der bisherige, aber nach den hier genanten Maßen ist er das nicht.
Der alte CLA war halt mit um die 4,65 m gerade noch "kompakt" (Octavia-Klasse), der neue mit rund 4,80 m ist schon Mittelklasse (Passat-Klasse).
Ergänzung ()

FarmerG schrieb:
Laut Mercedes soll der elektrische CLA das Pendant zur C-Klasse sein bzw. die „elektrische C-Klasse“ sein.

Früher war das mal die „Mittelklasse“ - aber heute …
Der "alte" CLA (Verbrenner) hat sich noch auf die frontgetriebene A-Klasse bezogen. So ändern sich die Zeiten.
 
Drummermatze schrieb:
Die Frage ist nur wie groß der Verwaltungsaufwand von situationsbezogenen Tempolimits wird.
Mit Kameras und Automatisierungen könnte das aber durchaus klappen.
Mit Kameras, ein bisschen KI und n paar Nasen, die die (natürlich lokal laufende) KI überwachen und ggf. gegensteuern absolut Schaffbar.
Drummermatze schrieb:
Gibts da Zeiten wo die wirklich mal leer ist? :D
Ich fahr die immer Freitags so zwischen 14 und 16 Uhr.
Gut, da ist halt Hauptverkehrszeit. :D
Ich fahr vielleicht dreimal im Jahr dort lang, wenn ich mal zum Flughafen fahre oder sowas, die Uhrzeiten entsprechend sehr variabel. Zu Randzeiten ist dann aber auch so wenig los, dass man ohne ernste Gefahr mal 200+ fahren kann.
Drummermatze schrieb:
Und trotzdem kommt regelmäßig irgendeiner und fährt einem fast in den Kofferraum.
Genau die meine ich.
Und da bringen nur drakonische Strafen für zu dichtes Auffahren und Nötigung etwas, zudem würde ich ganz klar auf Prävention setzen.
Diejenigen, die Unsicher sind, sollten dazu ermutigt werden, zu trainieren. Fahrsicherheitstrainings, Demonstrationen etc.

Ich hab mal n Videobeitrag gesehen, wo die Polizei Gurtmuffeln statt einer Strafe das Angebot machte, mal in einen Sitz gesetzt zu werden, mit Gurt versteht sich, welcher auf (ich glaube nichtmal) 10km/h beschleunigt und dann abrupt zum Stillstand gebracht wird.
Ein paar Euro Strafe bleiben nicht kleben, zu spüren, was der Sicherheitsgurt tatsächlich macht, wenn man ihn braucht, dagegen schon.
 
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Drummermatze schrieb:
Da sind wir einer Meinung. 🍻
Die Frage ist nur wie groß der Verwaltungsaufwand von situationsbezogenen Tempolimits wird.
Mit Kameras und Automatisierungen könnte das aber durchaus klappen.

Womit man ja auch Geschwindigkeiten messen könnte. Also quasi Streckenradar.

CATL hat übrigens mittlerweile Akkus für 800-1200 km entwickelt die 1,2 Mio km durchhalten.

https://www.watson.ch/digital/elekt...ie-shenxing-plus-vor-und-ueberholt-konkurrenz
 
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Weyoun schrieb:
Letztens gab es einen anderen Auto-Artikel hier und während der Diskussion hat jemand ein Video gepostet, in dem ein Chinese (BYD?) quasi im Stand durch gezieltes Durchdrehen und Blockieren einzelner Räder sich erst seitlich-schräg und später ausschließlich seitlich in die Parklücke schiebt. Da würde mich mal die jährliche Reifenrechnung interessieren. ;)

Anscheinend geht da sogar eine 360 Grad Drehung auf der Stelle.

 
DKK007 schrieb:
Anscheinend geht da sogar eine 360 Grad Drehung auf der Stelle.
Mit welchem Reifenhersteller haben sie da einen Exklusivvertrag? Man benötigt mindestens alle drei Monate neue Schlappen, wenn man so wie in dem Video auf Asphalt statt auf Sand fährt. :hammer_alt:
 
Weyoun schrieb:
Man benötigt mindestens alle drei Monate neue Schlappen, wenn man so wie in dem Video auf Asphalt statt auf Sand fährt.
Wer sich ein Auto für >140k leisten kann...
 
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@Weyoun in der Bedienungsanleitung (die niemand ließt) steht dann auf Seite drölfzighundert, dass die Verwendung dieser Funktion nur auf Eis, einer 30cm dicken Schneedecke oder sonstigem losen Untergrund mit Reibkoeffizient unter X zulässig ist, da ansonsten jegliche Gewährleistungsansprüche gegenüber Karosserie, Reifen sowie Fahrwerks- und Antriebskomponenten erlischt.
:freak:
 
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Taxxor schrieb:
Dafür gibt’s doch den Tempomat.

Ich hab den auf der Autobahn grundsätzlich drin und das obwohl ich weder ein E-Auto noch ein Automatikgetriebe habe und nicht mal den „Luxus“ eines abstandstempomaten habe und somit immer wieder selbst anpassen muss

Die Antwort kommt jetzt zwar reichlich spät, aber ich las das eben erst.

Ich fahre auch eigentlich ausschließlich mit Tempomat, aber bei den neueren Fahrzeugen sind die ja adaptiv und ich hatte schon das Missvergnügen mit mehreren verschiedenen Fabrikaten (Leihwagen). Man kann den "Warnabstand" zwar bei den meisten (vlt. allen?) verstellen, der ist aber trotzdem so groß, dass diese Systeme dauernd viel zu zeitig bremsen. Man muss entweder hunderte Meter vorher schon die Spur wechseln, oder das Ansinnen quasi permanent mit dem Fuss auf dem Gas überschreiben.
Ich bin mit einem Volvo XC30 (auch aus anderen Gründen ein furchtbares Fahrzeug) quer durch Tschechien nach Bratislava gefahren und konnte nicht wie bei meinem Seat einfach rollen lassen. Unheimlich nervig, ich würde sowas privat nicht haben wollen.

xpad
 
Das kann aber nur bedeuten, dass Du selber einen viel zu kleinen Sicherheitsabstand halten würdest.
 
@Incanus Wenn der LKW noch 6 Baken (300m) entfernt ist, und der ACC schon mal vorsorglich auf seine Geschwindigkeit abbremst (nicht einfach nur vom Gas geht), dann bedeutet es das nicht.

xpad
 
Das ist oftmals ja auch ne Sache des Komforts und der Effizienz. Warum sollte der Tempomat bis zum Schluss die Geschwindigkeit halten, wenn auf der eigenen Fahrspur voraus ein Fahrzeug langsamer ist?
Gerade solche, die nicht Bestandteil eines Fahrzeugs sind, welches Teilautonom fährt können ja auch meist gar nicht antizipieren, dass der Fahrer möglicherweise einen Spurwechsel vornimmt.
Wenn dieser Spurwechsel erst 50m hinter einem LKW abgeschlossen ist, ist der Sicherheitsabstand immer noch legal, bis dahin wäre aber das Vorausfahrende Fahrzeug im Weg und ein Tempomat, der erst in letzter Sekunde bremst, wäre auch keine gute Presse.

Ich hab vor Jahren auch schon Videos aus Fahrzeugen (Auto Motor und Sport & ähnliche) gesehen, wo man das geschilderte Verhalten tatsächlich gut beobachten konnte.

Da bin ich froh um meine alten Karren von 2008 und 2009. Da gab's zwar gegen Geld tatsächlich n Abstandstempomat, wurde damals aber nur äußerst selten von den Neuwagenkäufern bestellt. :D
 
Das MatZe schrieb:
Das ist oftmals ja auch ne Sache des Komforts und der Effizienz. Warum sollte der Tempomat bis zum Schluss die Geschwindigkeit halten, wenn auf der eigenen Fahrspur voraus ein Fahrzeug langsamer ist?

Soll er ja nicht, aber bei noch riesiger Distanz schon abbremsen ist halt das Gegenteil von dem, was ich von meinem normalen Tempomaten kenne, den ich im Zweifel halt kurz deaktiviere, wenn ich nicht überholen kann.

Jedenfalls fand ich das geschilderte Verhalten unfassbar nervig und der Komfort war gleich 0, weil ich die ganze Strecke über nicht nur für mich und die anderen Verkehrsteilnehmer, sondern auch noch für das bekloppte "Assistenzsystem" mitdenken und mit dem Fuss quasi die ganze Zeit das Gaspedal streicheln musste. Brauch ich wie gesagt privat so absolut nicht, dann müssen es halt alte Autos bleiben.

xpad
 
@xpad.c klar. Das Problem ist halt, dass sowas vielleicht bei sehr wenig Verkehr gut funktioniert, auf den oftmals vollen deutschen Autobahnen geht das Konzept eben leider nicht mehr auf und bewirkt - genau wie du es beschreibst - genau das Gegenteil.
 
Eher im Gegenteil, diejenigen, die bis zum Schluss draufhalten und dann fast zum Stehen kommen, um anschließend wieder zu beschleunigen sorgen für die Staus, weil das wie eine Zieharmonika wirktb und schwerer wieder in Fluss zu bekommen ist. Wenn das Ganze langsamer und gleichmäßiger passiert, flutscht es besser.
 
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