Die Eckpunkte des Konjunkturpakets II

@Pieper hast recht hab ich übersehen
 
Die 2500€ für einen Neuwagen sind übrigens kein Tropfen auf dem heißen Stein. Durchschnittlich sind unsere Autos auf den Straßen acht Jahre alt und man will diese Quote ändern, denn nur ein Drittel aller Privatpersonen kauft in Deutschland Neufahrzeuge und das sind in aller Regel Kleinwagen. Die restlichen Zulassungen dienen entweder der Statistikverschönerung über Tageszulassung der Händler oder sind Firmenwagen (meist deutsche Marken).

Es gibt inzwischen aber recht viele Neuwagen unter 10.000€, und da macht es sich natürlich bemerkbar, wenn man statt 6500€ nur 4000€ für einen Dacia Logan ausgibt. Und das sind wohl auch die Fahrzeuge, die die Zielgruppe fahren möchte und sich auch leisten kann.
 
Die sog. Abwrackprämie ist ungefähr das dümmste, unsinnigste und provokanteste, was sich die Regierung in den letzten Jahren erlabut hat.

1. Wer sich einen Neuwagen leisten kann, braucht keinen Sponsor. Der Rest kauf eh gebraucht.

2. Wer sich keinen leisten kann, soll nicht noch indirekt (sprich als Steuerzahler) die Vermögenden mitsponsorn müssen.

3. Wozu soll man gerade mal neun Jahre alte Autos auf den Schrott bringen? Das ist umwelttechnisch der größte Unfug ever!
Die Herstellung eines Fahrzeugs kostet Unmengen an Energie und Rohstoffen; es gilt als vielmehr, diesen Aufwand durch möglichs lange Nutzung zu rechtfertigen und nicht diese künstlich vorher zu beenden.
Besser wäre es, wenn die Rußfilterförderung endlich mal in Bereiche käme, in der sich die Aufrüstung halbwegs rentiert. Aber dafür ist ja wie immer kein Geld da.

Unsere Autos sind 8 und 9 Jahre alt, doch ich sehe keinen Grund, weshalb ich einen davon abgeben sollte.
 
b-runner, diese Mentalität will die Regierung ja ändern. Neuwagen bieten ja einige Vorteile, wie geringerer Spritverbrauch oder geringere Wartung. Und wenn man halt den neuen Polo, sich die Prämie greift und die Wirtschaft unterstützt, bekommt der Staat auch noch die Umsatzsteuer aus dem Verkauf, die er beim Gebrauchtwagenkauf gar nicht gesehen hätte.
 
Die sog. Abwrackprämie ist aber wie so vieles in diesem "Konjunkturpaket" auch eher für die Besserverdienenderen hilfreich. Hartz IV - EmpfängerInnen oder Alleinerziehende werden sich wohl kaum in naher Zukunft ein neues Auto leisten können, geht doch das ganze Geld schon für gestiegene Lebenshaltungskosten drauf. Da bringen die "Entlastungen" im Dezimalzahlbereich auch nichts.

Die Regierung hat wieder einmal die Chance vertan die Konjunktur anzukurbeln in dem sie unteren Einkommensschichten mehr Geld zur Verfügung stellt die erwiesenermaßen das Geld auch ausgeben würden und lieber die Reichen beschenkt die eher zum sparen des Geldes tendieren. so kurbelt man den Konsum in der BRD gewiß nicht an.

http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/geschenke-fuer-die-falschen/
 
Zuletzt bearbeitet:
musste gestern über westerwelles kommentar zum paket so lachen... "die effektive steuerentlastung für den einzelnen bürger beträgt etwa 3€.. das is ne currywurst ohne pommes" :lol:

dieser kurze knackige kommentar bringts aber auch irgendwie auf den punkt.. es wirkt undurchdacht und ich hab auch arge zweifel, das es etwas bewirken wird, abseits von symbolischem charakter.
 
Hab die Meldung über Westerwelles Kommentar auch gehört. Da wurde aber immer auch dazu gesagt, dass er die Entlastungen auf alle dt. Bundesbürger runterrechnet. Also auch Babys,Rentner usw. - also alle die eigentlich gar kein Arbeitseinkommen haben, sprich, zum Teil gar nicht entlastet werden können.

Ein Single mit Durchschnittseinkommen, kommt auf rund 260 € im Jahr, bei Familie mit Kindern wirds dann noch mehr.
 
ja, gut, aber überleg ma was 260€ im jahr sind auf den monat gerechnet. das is pipifax. damit kurbelt man doch keine einkäufe an die ne wirtschaft retten sollen. und sich dann damit rühmen wollen die kosten zu senken, während man sie noch kurz zuvor drastisch angehoben hat, ist dann ein ebenso großer witz irgendwie..
 
Was soll man denn sonst machen? Konjunkturprogramme sind doch in erster Linie psychologische Waffen, die Hoffnung verbreiten sollen. Und nach dieser stern-Umfrage funktioniert das sogar. Da verbessert sich zumindest etwas die Stimmung, auch wenn ich das nicht teile. Der Maschinenbau hat 30% (!) weniger Auftrage aus dem Binnenmarkt, und das bedeutet, dass die Unternehmen jetzt nicht mehr investieren. Danach folgt der Personalabbau und dann wird es hässlich.
 
eben, das mein ich doch damit. abseits des eventuellen psychologischen effekts (den ich mitlerweile ebenfalls hier schon in frage stelle nach den postings hier und gesprächen im umfeld), bringt dieses paket im grunde sogut wie nichts. weshalb sich mir halt die frage stellt, weshalb die sich dafür selber feiern? und ob diese milliarden nicht an anderer stelle besser aufgehoben wären. das paket wirkt halt im ganzen irgendwie konfus.
 
Na der psychologische Effekt würde doch nichts nutzen, wenn die Macher des Programms nicht vollends von ihrem Machwerk überzeugt wären ;).

Ich denke jeder von uns ist sich im klaren darüber, dass der Part der Bürgerentlastung sicher kaum einen Effekt bringen wird. Aber wir sind vielleicht auch einfach zu schlau für diese Psychologie der Politik :).

Klingt blöd, aber der "psychologische" Part des Konjunkturpaketes (also die Bürgerentlastungen und Abwrackprämie) ist wohl für Leute gemacht die weniger hinterfragen... Aber das sind eben auch jene die Panik schieben wenn die Politik angesichts der Krise nichts machen würde.

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Ähnlich kann man die Garantie der Politiker für die Spareinlagen der Bürger im Oktober-November werten. Wäre es wirklich so weit gekommen, dass der Staat auf einmal für alle Spareinlagen hätte aufkommen müssen, dann wäre er de Facto pleite gewesen.
Jedem der ein bisschen von dem System versteht war klar, dass dieses Versprechen im Grunde eigentlich gar nichts bewirkt.

Doch wer dieses Verständnis hat, der weiß eben auch, dass es im Angesicht der Krise nichts bringt alles Geld vom Konto zu nehmen weil man fürchtet, dass die eigene Bank pleite geht.

Selbst unsere Spitzenpolitiker haben hinterher eingestanden, dass diese Garantie rein psychologischer Natur war. Dennoch war sie extrem wichtig.
Denn hätte am Tag drauf (das war die Phase in der eine schlechte Nachricht nach der anderen kam) nur jeder 7. Bundesbürger seine Spareinlagen bei der Bank abgehoben und unters Kopfkissen gelegt, dann wäre unser gesamtes Wirtschaftssystem umwiderbringlich kollabiert.

Ich denke die Konsequenzen davon will wohl keiner ernsthaft erleben ...

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In sofern hat Psychologie vielleicht auch manches mal einen wirklichen, real greifbaren, Sinn.

Man muss sich nämlich mal eins vor Augen führen:

Veranschlagt man für den Wegfall eines Arbeitsplatzes einen "volkswirtschaftlichen Schaden" von 2500€/Monat (ein, so denke ich, tiefgestapelter Wert) so hat dies folgende Bedeutung:

Wenn es ich es mit einer Investition von 50.000.000.000 € (50 Mrd. €) und den daraus resultierenden wirtschaftlichen und psychologischen Effekten schaffe auch nur ca. 830.000 Arbeitsplätze zu erhalten die sonst flöten geangen wären, dann wird daraus ein Nullsummenspiel. Mit den absoluten Zahlen kann man nun spielen, aber diese Rechnung macht die imense Summe von 50 Mrd. € vielleicht etwas greifbarer.

/edit:

Ich hab ganz mein eigentliches Statement vergessen:

Ich persönlich hätte das Konjunkturpaket an der ein oder anderen Stelle doch eher anders gestaltet.

- Statt der 0,6% Krankenkassenbeitragssenkung welche Arbeitgeber und Arbeitnehmer trifft hätte ich lieber die 0,9% Arbeitnehmeranteil gestrichen. Das hätte die alten Regeln bei den Sozialbeiträgen wieder hergestellt. Nämlich, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer sie sich teilen.

- Die Abwrackprämie hätte ich gestrichen. Statt dessen hätte ich günstige Kredite der KFW für den PKW Kauf vorgesehen. Finanzierung mit dem Satz des Leitzinses der EZB. Aber nur wenn mindestens 50% des Kaufpreises durch eigene Leistung angezahlt werden und bis zu einem maximalen Kaufpreis von 20.000€. Das ganze für Neu- aber auch Gebrauchtwagen mit einem CO2 Ausstoß (EU-Norm) unter 200g/km.
Für den Käufer hat dies den Vorteil, dass er dem Verkäufer das Geld sofort auf den Tisch legen kann und er somit günstige Kredite aushandeln kann.

- Bei der Steuer muss endlich eine ordentliche Reform gemacht werden. Alles andere ist nur Flickschusterei. Aber das wird wohl das große Projekt der kommenden Regierung werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
smacked2 schrieb:
Die sog. Abwrackprämie ist aber wie so vieles in diesem "Konjunkturpaket" auch eher für die Besserverdienenderen hilfreich. Hartz IV - EmpfängerInnen oder Alleinerziehende werden sich wohl kaum in naher Zukunft ein neues Auto leisten können, geht doch das ganze Geld schon für gestiegene Lebenshaltungskosten drauf. Da bringen die "Entlastungen" im Dezimalzahlbereich auch nichts.

Und das ist auch richtig so, schließlich holt sich der Stadt das "verschenkte" Geld von den Steuerzahlern wieder zurück. Ich werde die Prämie wohl zu hoher Wahrscheinlichkeit nutzen, hatte schon geplant mir dieses Jahr was Neues zu kaufen.

Hoffe ja mir fährt noch bis zum TüV jemand die Karre kaputt, dann gibts erst Geld von der Versicherung und hinterher den Schrott für 2500€ nochmal abwracken lassen. :)
 
Würde man 80 Mio. Bürgern im Land für die Dauer eines Jahren monatlich 30 Euro in die Hand drücken, so würde das Kosten in Höhe von 28,8 Mrd. Euro verursachen. Im Nachhinein wäre es etwas weniger, weil beim Konsum wiederum Steuern gezahlt werden. Aber würde sich das lohnen?

Zahlt man dagegen jemandem eine Prämie in Höhe von 2.500 Euro, dann ist das so viel wie die oben genannte Jahresprämie für sieben Personen (7 x 30 x 12 = 2.520). Aber es ist eine „zielgerichtete“ Prämie und darum ging es ja.

Nun ist es nicht die Aufgabe des Staates, der Automobilindustrie genügend hohe Absatzzahlen zu bescheren. Selbst wenn er das wollte oder sollte, wäre er dazu finanziell gar nicht in der Lage. Die Autos müssen von den Kunden gekauft werden. Wenn die es nicht machen, macht es niemand.

Es ist allerdings unbestritten, dass sich in Deutschland manche Regionen im Laufe der Jahrzehnte von der Automobilindustrie ziemlich abhängig gemacht haben. Wo ein Werk steht, siedeln sich gerne Zulieferer an. Ein ganz natürlicher Prozess. Und wenn dieser Wirtschaftszweig extrem schwächelt, dann schwächeln auch die Kommunen, die Sozialsysteme und die Staatsfinanzen. So gesehen kann es dem Staat doch nicht ganz gleichgültig sein.

Man muss allerdings sehen, dass die staatlichen Einflussmöglichkeiten mehr als begrenzt sind. Man kann die Leute vielleicht dazu ermutigen, Autos zu kaufen. Doch das ist etwas wenig. Also schafft man nun Anreize, ein altes Auto vorzeitig zu verschrotten oder ein neues Auto zu kaufen. Richtig überzeugend sind solche Maßnahmen nicht. Denn der Autoabsatz spielt sich nun einmal auf dem Automarkt ab, wo Händler und Kunden aufeinandertreffen. Dort ist der Staat aber nicht direkt vertreten, sondern nur Zuschauer.

Wir sollten auch nicht die Taschenrechner bemühen und die 50 Mrd. Euro auf die Einwohner des Landes verteilen wollen. Schließlich fließt eine Menge Geld in die Infrastruktur. Davon werden Baumaterialien eingekauft und Arbeitskräfte bezahlt. Da viele dieser Investitionen ohnehin überfällig sind, will ich mich gar nicht beschweren.

Die ganze Wahrheit wurde ohnehin noch nicht ausgesprochen: Wir haben in der Vergangenheit über unsere Verhältnisse gelebt und tun dies immer noch. Es wird so viel gejammert, dass manche Leute so wenig verdienen. Zum Teil stimmt das. Aber die anderen geben wahrscheinlich alle zu viel aus. Und das meine ich so, wie ich es sage: Wenn jemand am Ende des Monats 20 Euro zu wenig in der Tasche hat, um über die Runden zu kommen, dann sollte er sich z. B. fragen, warum er sich noch seinen Handy-Vertrag leisten kann, für den er 20 Euro bezahlt. Aber das nur am Rande, denn das ist ja nicht das Thema, würden viele sagen. Das wird sich dann zeigen, wenn die 50 Mrd. Euro zurückgezahlt werden müssen.

Wie dem auch sei: Die Konjunktur in Krisenzeiten anzukurbeln, ist grundsätzlich eine vernünftige Strategie. Aber nur, wenn man die nächste Aufschwungphase nutzt, um die gemachten Schulden wieder zu begleichen. Das passierte in der Vergangenheit aber so gut wie nie, weil man das zarte Pflänzchen Aufschwung nicht gefährden wollte. Das Ergebnis sieht man hier:

http://www.steuerzahler.de/webcom/show_softlink.php/_c-33/i.html
 
Adam_Smith schrieb:
Na der psychologische Effekt würde doch nichts nutzen, wenn die Macher des Programms nicht vollends von ihrem Machwerk überzeugt wären ;).
das is so einer der momente, wo ich mir an die stirn lange, weil es so offensichtlich is, das es schon fast weh tut.... :lol:

Ich denke jeder von uns ist sich im klaren darüber, dass der Part der Bürgerentlastung sicher kaum einen Effekt bringen wird. Aber wir sind vielleicht auch einfach zu schlau für diese Psychologie der Politik :).

Klingt blöd, aber der "psychologische" Part des Konjunkturpaketes (also die Bürgerentlastungen und Abwrackprämie) ist wohl für Leute gemacht die weniger hinterfragen... Aber das sind eben auch jene die Panik schieben wenn die Politik angesichts der Krise nichts machen würde.

mhm.. beides möglich.. aber wenn es tatsächlich der fall sein sollte, das die bürger insgesamt diese psychospielchen durchschauen, ist der nutzen ja gleich null und diese monsterausgabe verpufft im verteilungsnirvana, wie so mancher brief bei der post.
und das ist halt das problem was ich dabei sehe. es mag sein, das es einen teil unter ihnen gibt, der das nich blickt und die aktion bejubelt. aber ich nehm irgendwie vermehrt eher das zähneknirschen wahr.
 
Ich habe mal eine Frage wegen der Verschuldung und wollte nicht extra einen neuen Thread aufmachen: Wie machen andere Staaten das eigentlich und wie wurde das überhaupt in der Vergangenheit gelöst? Ich weiß, dass wir noch die Schulden aus Weimarer Republik mit uns tragen, aber was ist mit anderen Staaten? Ich bin sicher, auch vor 300 Jahren wurden schon Staatsschulden gemacht und es würde mich sehr interessieren, wie die das Problem in den Griff gekriegt haben. Wär nett, wenn einer (auch per PM) da ein Beispiel nennen könnte, falls es sowas gibt.
 
Skoll schrieb:
b-runner, diese Mentalität will die Regierung ja ändern. Neuwagen bieten ja einige Vorteile, wie geringerer Spritverbrauch oder geringere Wartung. Und wenn man halt den neuen Polo, sich die Prämie greift und die Wirtschaft unterstützt, bekommt der Staat auch noch die Umsatzsteuer aus dem Verkauf, die er beim Gebrauchtwagenkauf gar nicht gesehen hätte.

Sorry, wenn du's jetzt abkriegst, aber genau das ist der Schwachfug, der mich mit am meisten aufregt.
Klar, wenn ich beispielsweise meine Astras (1.6i oder 1.7DTI mit 6,5 bzw 5L/100km, je 75PS) gegen Neuwagen tausche, tu ich was für die Umwelt? Nee, is klar. Die 2.500€ steck ich am besten in die nächst kräftigere Maschine oder so, heutzutage kann man ja PS-technisch nix zweistelliges mehr vor der Tür haben.
Da wirst'e doch für dumm verkauft.

Und: Ein Kind: 100€, ein Auto: 2500€, da sieht man ohne Kopfrechen, wo der Staat seine Prioritäten setzt.
 
Ich glaube, ich verstehe so langsam. Es gibt bei der Rückzahlung also wohl drei Möglichkeiten:
a) Die Schulden werden nicht oder kaum zurückgezahlt und die Gläubiger müssen das nach Jahren zähneknirschend hinnehmen.
b) Die Verantwortlichen verdrängen die Rückzahlung, weil sie dafür nicht zuständig sind und das jenseits ihrer Legislaturperiode ist (auch wenn ich mir kaum vorstellen kann, dass man ein leichtes Gewissen hat, wenn man weitere Milliarden verschuldet).
c) Man rechnet damit, dass die Wirtschaft in einigen Jahrzehnten stark genug ist, diese Schulden zurückzuzahlen. Schließlich gab es schon immer ein Wachstum und eine Inflation.
Das ganze war nur nebenbei. Ich hatte so den Eindruck, dass wir uns solche Konjunkturprogramme leisten ohne jemals etwas dafür zu zahlen.
 
b-runner, ich versteh nicht so ganz, worauf du jetzt hinaus willst. Ich wollt nur sagen, dass Autohersteller und Staat immer mehr Probleme mit dem Gebrauchtwagenmarkt bekommen, weil moderne Fahrzeuge zu lange halten. Ein heutiges Auto wird vielleicht 3-4 mal verkauft, aber beide verdienen nur einmal daran. Ich kann mir daher vorstellen, dass solche Prämien langfristig stärker eingesetzt werden, so dass der Staat zwar nur noch plusminus Null herausbekommt, aber wenigstens Arbeitsplätze damit erhält.
Umwelt hat keiner erwähnt, die interessiert in solchen Zeiten nicht. Es erstmal darum, dass überhaupt noch Fahrzeuge gekauft werden und die nicht monatelang beim Händler rumstehen.
 
Peiper schrieb:
http://www.morgenpost.de/printarchi...chrottungspraemie_bis_zur_Schuldenbremse.html

Geht also nicht :)
Gut für den der seinen Alten im Hof rumstehen hat.


@xl10

Schon mal näher informiert?

@Peiper

Also auf www.Tagesschau.de steht folgendes:

Autoindustrie
Zur Unterstützung der Autoindustrie hat sich die Koalition auf eine Umweltprämie geeinigt. Wer ein neun Jahre altes Fahrzeug abmeldet und einen umweltfreundlichen Neu- oder Jahreswagen kauft, erhält 2500 Euro. Diese Prämie wird jedoch nur bis Ende dieses Jahres gewährt. Eine Verschrottung des Altfahrzeugs ist keine Bedingung. Zudem soll die Kfz-Steuer möglichst bereits zum 1. Juli 2009 vom Hubraum auf den Schadstoffausstoß umgestellt werden. Für die Entwicklung umweltfreundlicher Motoren ist eine verstärkte Förderung vorgesehen.

Wie denn nun? Reicht abmelden!?
 
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