[Diskussion] Berücksichtigung des momentanen Wärmestroms bei der Regelung der Lüfter

Welche Werte berücksichtigt ihr bei der Regelung der Lüfterdrehzahlen?

  • Minimale Wassertemperatur

    Stimmen: 5 22,7%
  • Maximale Wassertemperatur

    Stimmen: 12 54,5%
  • Durchschnittliche Wassertemperatur

    Stimmen: 7 31,8%
  • Raumtemperatur

    Stimmen: 2 9,1%
  • DeltaT Wasser / Luft

    Stimmen: 1 4,5%
  • DeltaT Wasser / Wasser

    Stimmen: 3 13,6%
  • CPU Temperatur

    Stimmen: 4 18,2%
  • GPU Temperatur

    Stimmen: 3 13,6%

  • Umfrageteilnehmer
    22
Einen kleinen Luftstrom hört man natürlich je nach Einbau

Mehrere Lüfter mittels PWM Splitter ansteuern. Aber wie gesagt, meine sind immer auf 5V. Diese 5V sagen natürlich nicht viel aus da es auf den Lüfter ankommt. In meinem Fall Phobya 14 Black Silent 800rpm.


Ich kann meine Radiatoren ja mit unterschiedlichen Drehzahlen über das Mainboard betreiben. CPU zu Warm-> Radi 1 mehr Drehzahl. Wenn die Temp dann immer noch steigt Radi 2 mehr Drehzahl. So habe ich es bei vorherigen Setups gemacht wo ich 3 Radiatoren hatte. Viel regeln tut da auch nichts. Wenn das Wasser eine bestimmte Temperatur erreicht hat springt die Hardwaretemperatur auch nicht mehr so stark.
Alternativ 2 Radis Fesdrehzahl und einen regeln.

Und JA, Wassertemperatur ist auf jeden Fall die Bessere Wahl beim regeln. Es ging mir nur um die Notwendigkeit :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem was ich damit hätte wäre das meine CPU sich in etlichen Spielen langweilt, die GPU aber abkotzt.

Nehme ich dann die CPU Temperatur als Vorgabe für die Lüfter geht die GPU Temperatur in Bereiche wo ich sie nicht haben will.

Nehme ich die Wassertemperatur in der Spitze als Vorgabe fange ich beide Komponenten ab denn dem Wasser ist es ja egal ob hauptsächlich die CPU, die GPU oder beide es erwärmen.
 
Bei mir:
Wärmequellen: CPU i7-6850K@3.6MHz, GPU0 R9 390 8G @1060MHz, GPU1 R9 390 8G @1060MHz
Kreislauf: VPP755 saugt unterm AGB und drückt-> RADI -> Durchflussmesser-> CPU -> GPU0 -> GPU1 -> AGB
Radi: Alphaccol X-Flow 60/480, 2 Thermofühler 1 am Eingang - Wassertemperatur wiederspieglt so die Summe aller Wärmequellen, 1 am Ausgang zeigt die Wassertemperatur nach Abkühlung.
Lüfter: 8 x Alphacool Susurro 120 (push/pull). Je ein push-pull-paar Lüfter angesteuert
Steuerung: Aquaero 6 LT (Lüfter), Poweradjust (VPP755), Farbwerk, Aquasuite

Um Lüfter und Pumpe zu ´regeln´ beziehe ich mich auf den Temperaturfühler am Radi-Ausgang
Ziel: 30°C max im Vorlauf zum CPU Kühler
Lüfterpaar 1 (die untersten 2,5V/500rpm laufen immer). Die 3 anderen Paare lauf an ab 29,3°C/29,6°C/30°C ohne Startboost
Bei 2,5V sind die Susurros von mir nicht akustisch wahrnehmbar
Die Pumpe regelt zwischen 3000rpm - 4550rpm je nach Wärmebildung.
Ingame drehen die Susurros dann (von selbst ohne Maxbegrenzung) bei 1250rpm +/-...
OK dann ´rauschts´ halt ein bissel...
Aber ich hab mein PC in der Loggia eingerichtet. Ich wohne direkt am der B109. Dieser Lärm wesentlich lauter als das was 8 Susurros in den Raum rauschen. Wenn ich MP3 höhre oder Surfe kommt vom PC kein Muks...
 

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Zuletzt bearbeitet:
@shadowrid0r, vielen Dank für den interessanten Einblick. Genau an solchen Informationen bin ich interessiert.

.uNited schrieb:
Und JA, Wassertemperatur ist auf jeden Fall die Bessere Wahl beim regeln. Es ging mir nur um die Notwendigkeit :)
Die Umfrage bezieht sich auf alle verbauten Lüfter. Also Radiatorlüfter und Gehäuselüfter gleichermaßen. Es war wohl ein wenig ungeschickt von mir, das nicht von vorneherein ausdrücklich zu erwähnen.

Radiatorlüfter, insbesondere auf externen Radiatoren, werden wohl die allermeisten ausschließlich nach der Wassertemperatur, regeln.

Nach längerem Überlegen würde ich sagen, dass es am meisten Sinn macht nach der Wassertemperatur am Radiatorausgang zu regeln. Nur wenn diese steigt, macht es meiner Meinung nach überhaupt Sinn die Lüfterdrehzahlen zu erhöhen. Oder liege falsch?
 
Da die Wassertemperatur nach dem Radiator ausschlaggebend ist für die erreichte Kühlleistung klingt das ganz logisch. Das Delta zwischen vor/nach Radiator sollte aber recht gering sein und somit könntest du auch mit dem Warmwasser regeln.
 
0-8-15 User schrieb:
Bei mir sind es aktuell 7 Grad.

Ok, das ist ordentlich. Verbaue am Wochenende auch meinen 2. Sensor in meinem Mora-Loop, dann kann ich auch besser vergleichen.
 
Spattel schrieb:
Was aber für die Kühlleistung nicht viel bis gar nix bringt.

Ja... ist minimal der Effekt. Ist eher so ein `Mach-was-kann`- Ding. Und evtl. Langzeiteffekt? Also Pumpe hält länger, weil überwiegend weniger dreh? Wer die mit fester Stufe betreibt kommt vermutlich auch ab St. 2-3 auch gut hin.
Ich bin halt ein ´Regelfreak´ :freak:
Ergänzung ()

v3nom schrieb:
Ok, das ist ordentlich. Verbaue am Wochenende auch meinen 2. Sensor in meinem Mora-Loop, dann kann ich auch besser vergleichen.
Bei mir sind es gerade 0,3°C / In 27,7°C zu Out 27,4°C... dat is nix
 
Spattel schrieb:
Was aber für die Kühlleistung nicht viel bis gar nix bringt.
Im Grunde bin ich der gleichen Meinung, allerdings beobachte ich bei mir im Kreislauf momentan das genaue Gegenteil.

Ein Kurztest mit synthetischer CPU Last (burnP6) hast folgendes ergeben:

[table="width: 750, class: grid, align: left"]
[tr]
[td]Pumpenleistung[/td]
[td]Kerntemperatur[/td]
[td]Lüfterdrehzahl[/td]
[td]Wassertemperatur[/td]
[/tr]
[tr]
[td]40%[/td]
[td][/td]
[td][/td]
[td][/td]
[/tr]
[tr]
[td]100%[/td]
[td][/td]
[td][/td]
[td][/td]
[/tr]
[/table]
Ergänzung ()

shadowrid0r schrieb:
Und evtl. Langzeiteffekt? Also Pumpe hält länger, weil überwiegend weniger dreh?
Wenn ich richtig informiert bin, dann ist es für die Pumpe am schonendsten, wenn sie dauerhaft auf einer festen und möglichst niedrigen Drehzahl läuft. Häufige Lastwechsel und ständiges Ein- und Ausschalten belasten die Mechanik am meisten.

shadowrid0r schrieb:
lch bin halt ein ´Regelfreak´
Ich auch, aber bei der Pumpe kann ich mich "noch" zurückhalten.

shadowrid0r schrieb:
Bei mir sind es gerade 0,3°C / In 27,7°C zu Out 27,4°C... dat is nix
Unter Last?
 
Ca. 40 Liter/Stunde bei 40% Leistung und ca. 100 Liter/Stunde bei 100% Leistung.

Bei gleicher Lufterdrehzahl sinkt die GPU Temperatur bei mir um 5 Grad allein durch den erhöhten Durchfluss.

Ich werde heute Abend versuchen, die Pumpe noch besser zu entkoppeln. Gelingt mir das nicht, werde ich wohl eine zweite D5 in Serie einbauen.

Edit: Oder ich finde mich damit ab, dass ich die Grafikkarte nicht unter 50 Grad bekomme. Zumindest nicht ohne hörbare Geräusche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist die GPU vor oder nach der CPU im Kreislauf? Bei niedrigem Durchfluss steigt die GPU-Temperatur stärker, wenn sie nach der CPU kommt, weil das Wasser im CPU-Kühler mehr Wärmeenergie aufnimmt, bevor es weitertransportiert wird.

Zu deinen Temperaturdiagrammen: Ich vermute, dass du auf der X-Achse die Zeit in Sekunden angibst? Für verlässliche Messungen solltest du eher 30 Minuten Aufwärmzeit lassen, ansonsten kannst du nicht viel aussagen ;)
Man sieht zB an den Messungen mit höherem Durchfluss, dass die CPU-Temperatur im Verlauf der Lastphase noch am ansteigen ist, bei dem Diagramm mit niedrigerem Durchfluss sieht das eher konstant aus. CPU-Kühler profitieren durchaus von mehr Durchfluss - aber ist dir das die höhere Lautstärke wert?
 
Die GPU kommt bei mir direkt nach der CPU. Ich habe schon überlegt den MO-RA3 zwischen CPU und GPU zu hängen, aber das gäbe richtig hässliche Schlauchwege.

Wenn ich die Flussrichtung ändern würde, dann würde das warme Wasser erst durch die internen Radiatoren fließen, bevor es durch den MO-RA3 kommt, oder ich hätte wieder hässliche Schlauchwege.

Thomas B. schrieb:
Für verlässliche Messungen solltest du eher 30 Minuten Aufwärmzeit lassen, ansonsten kannst du nicht viel aussagen ;)
Ja, der obige Kurztest sollte nur das Grundproblem veranschaulichen.

Thomas B. schrieb:
CPU-Kühler profitieren durchaus von mehr Durchfluss - aber ist dir das die höhere Lautstärke wert?
Nein, es soll in allen Lebenslagen unter der Hörschwelle bleiben.

Ich werde den Kreislauf demnächst zerlegen und reinigen. Daher meine Überlegung bei der Gelegenheit einfach noch eine 2. Pumpe einzubauen, um das "Durchflussproblem" zu erledigen.

Momentan kommt es mir vor, als würde ich den zu geringen Durchfluss durch erhöhte Lüfterdrehzahlen kompensieren.
 
Dann würde ich an deiner Stelle die Flussrichtung umdrehen. Bei mir kommt z.B. zuerst die GPU, dann der externe Radi, die CPU und anschließend drei interne Radis. Die Idee dahinter ist, niedrigen Durchfluss durch abwechselndes Anordnen von Radiatoren und Kühlern zu kompensieren. Dann ist der niedrige Durchfluss auch kein Problem mehr - die Pumpe im Leerlauf ist bei einer Wakü meist der größte Lärmverursacher. Eine zweite Pumpe wird das noch schlimmer machen, darauf würde ich eher verzichten.

Wenn du so sehr nach den am niedrigsten möglichen Temperaturen schaust, würde ich eher auf einen besseren CPU-Kühler oder bessere Wärmeleitpaste setzen. Das ist Preis-/Leistungs-technisch zwar nicht mehr sinnvoll, weil deine Temperaturen völlig in Ordnung sind, aber besser investiert als in eine zweite Pumpe: Deren Betriebsgeräusch würde dich garantiert stören ;)
 
Thomas B. schrieb:
Dann würde ich an deiner Stelle die Flussrichtung umdrehen.
Das wäre vermutlich wirklich das Vernünftigste. Vor allem, weil mir die CPU-Temperatur vollkommen egal ist, solange sie unter 80 Grad bleibt. Ich werde die Reihenfolge der Komponenten im Kreislauf gründlich überdenken, bevor ich mich für oder gegen eine zweite Pumpe entscheide.

Thomas B. schrieb:
die Pumpe im Leerlauf ist bei einer Wakü meist der größte Lärmverursacher. Eine zweite Pumpe wird das noch schlimmer machen
Auf 40% gedrosselt kann ich nicht hören, ob sie läuft oder nicht. Eine zweite Pumpe auf 40% sollte daran nichts ändern.
 
Da das Ganze ja ein geschlossenen Kreislauf bildet ist es vermutlich relativ wo man punktuell in diesem geschl. Kreis wärmt bzw. kühlt. Also so auf ´Einfach´ herunter gebrochen. Faktor ´variabel´ ist die Raumtemperatur, aber kühler als Raumtemperatur ginge es nicht bei ´Radiatorbetrieb´ wenn dies mit 100% Wirkungsgrad möglich wäre. Was es ja physikalisch nicht ist. Es ist wohl in der Summe des gesamten Systems gleichgültig ob ich hinter jeder Wärmequelle ein Radiator einschleife oder alle Wärmequellen durchlaufen lasse und dann den gesamten Wärmeanfall mit ein Radiator mindere.

Meine Erfahrungsstand über die Jahre...
Gute Kühlblöcke von ´Anno Dunnemal´ sind auch nicht dramatisch schlechter als Neuzeitliche Hightech Boliden.
Die verstopfen sogar nicht so leicht wie die ganzen Düsenplatten Kollegen.
Meine erste WaKü war mit PK-8 Luftschläuchen ID6/AD8 gebaut und funktionierte einfach mal.
Selbst die irgendwann verbauten altbackenen TT Röhren-Radiatoren tauschten die Wärme brauchbar bis gut aus.
Mein aktuell verwendeter X-Flow 480/60 ist auch nicht besser oder schlechter ein vergleichbarer im std. Design.
Aber das ´X-Flow´ habe ich sicher bezahlt...
Die aktuell verbauten und im Durchmesser riesig anmutenden Hardtubes sehen wohl besser aus, aber es geht dennoch maximal nur die Menge durch die bei G1/4 das Loch in der Verschraubung zulässt. Und das sind nur rund 10mm, egal wie dick die Tube ist...
 
In der Hauptsache bezahlen wir für die bessere Optik.

Der offene Eimer und der Corsa Wärmetauscher waren halt nicht so schön wie ein Aqualis und ein MO-RA 3. :D
 
@shadowrid0r, bezüglich der Reihenfolge der Komponenten habe ich folgende Überlegung angestellt:

Unter der Annahme, dass die GPU etwa doppelt so viel Energie an das Wasser abgibt, wie die CPU, ergibt sich aus der Temperaturdifferenz von insgesamt ca. 7 Grad über beide Kühler eine Verteilung von etwa 5 : 2.

Das heißt, bei einer umgekehrten Reihenfolge der Komponenten steigt die CPU-Temperatur um ca. 5 Grad an, während die GPU-Temperatur um ca. 2 Grad absinkt.

Mögliche Optionen:
  • Absenken der Absolutwerte durch noch mehr Radiatorfläche (erneute Abschwächung des Durchflusses)
  • Absenken der Absolutwerte durch höhere Lüfterdrehzahlen (mehr Krach)
  • Absenken der Temperaturdifferenz durch höhere Pumpendrehzahlen (mehr Krach, dafür höhere Effizienz beim Wärmetausch)
  • Absenken der Temperaturdifferenz durch eine zweite Pumpe bei gleicher Drehzahl (erhöhte Ausfallsicherheit)
  • Umverteilung der Komponenten um die GPU-Temperatur zu senken

@Thomas B., ja meine Temperaturen sind momentan gut, aber es ist auch noch kein Sommer.
 
ich hab mal durchschnittliche temp genommen.
groß was angetan hab ich mir da auch nicht, weil das von mir gefahrene setup ausreichend ist ^^
mora 3 extern mit 9x120 gesteuert über power adjust 3 ultra über einen tempsensor. im deckel blasen 3 lüfter mit konstanter drehzahl bei ca. 600rpm ins case, sonst keine lüfter casebedingt.

meine idle wassertemp ist ~30-32°C => in der aquasuit 34°C als zielwassertemp eingestellt. für den fall, dass nur die CPU beansprucht wird, reicht das dank der ca. 200W der CPU aus die wassertemp über die 34°C zu bringen und die lüfter am mora anspringen. maxdrehzahl der lüfter ist auf 60% (900rpm) gestellt, die meist eh nicht erreicht werden => immer leise genug =)

PS: da die CPU temps kritischer als die der GPU sind, ist der mora vor der CPU ^^
 
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