Draytek Vigor 2927L für Deutschland nicht geeignet?

ForumAndy

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Hallo an alle,
ich brauche mal kurz eure Meinung, da der Verkäufer bis jetzt noch nicht geantwortet hat.

Ich habe auf Ebay folgendes Gerät gefunden (ich möchte aber jetzt keine Diskussion darüber, ob das Gerät sinnvoll ist oder nicht):

https://www.ebay.de/itm/134875722111

Hier sieht man auf dem 5. Bild "Applied Area: France"

Kann das Gerät dann in Deutschland nicht eingesetzt werden?

Andy
 
Beim Hersteller findest du alle Infos:
https://www.draytek.com/products/vigor2927/
Datenblatt > Meinungen in einem Forum > Meinung eines Anbieters, der das vermutlich nicht beantworten kann,wenn man sich seine Produktpalette so ansieht

Ich würde raten, es bezieht sich auf das Netzteil oder die Frequenzbänder
ForumAndy schrieb:
ich möchte aber jetzt keine Diskussion darüber, ob das Gerät sinnvoll ist oder nicht
ist doch auch nicht notwendig. Du wirst dich schon mit dem Gerät ausgiebig beschäftigt haben. So etwas kauft man ja nur mit gutem Grund.
 
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Im Zweifel einfach ausprobieren, wenns nickt klappt gibt ja das Widerrufsrecht.
 
Also in Frankreich habe ich jetzt die Frequenzbänder 3, 7 und 20 nachgelesen, dass diese dort verwendet werden.
Fragt sich ob Band 3 oder 20 das gleiche ist wie in Deutschland, denn ich benötige hier Band 20, ab und an auch Band 3.
 
OK.

Netzstecker wäre mir egal, da der Router an eine kleine USV mit eigenem Hohlstecker angeschlossen werden würde.
 
Fragst Du wegen den Mobilfunk-Frequenzen für LTE? Normalerweise bedeutet jener Aufdruck bei DrayTek, dass die Web-Oberfläche in jener Landessprache ist. Und dass Du von DrayTek Deutschland keinerlei Support erhalten wirst. Deren erste Frage ist immer die Seriennummer und Deutschland kümmert sich nicht um EU-Modelle. DrayTek Taiwan stellt sich auch quer und wird Dich an DrayTek Frankreich verweisen …
madmax2010 schrieb:
Das ist die andere Kennung: „Power: EU“, also passendes Netzteil.
 
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Naja, sagen wir mal so. Vertragspartner ist der Ebayverkäufer, er müsste das bei einem Garantiefall mit dem entsprechenden Support bei Draytek abwickeln. Bin nicht verpflichtet mich direkt mit dem Hersteller in Verbindung zu setzen (wenn das auch oft der schnellere Weg ist).
Aber ich glaube, ich lass die Finger von dem Gerät.

Hat jemand eine Alternative zu dem Gerät ähnlich Draytek? Es müssen mind. 4 Site-to-Site Verbindungen (1x IPSecv1 und 3x Wireguard) parallel laufen können und LTE als Backup, DSL-Modem daran als Primäres Gerät.
 
Unter Support verstehe ich mehr als ein Hardware-Fehler innerhalb der Gewährleistungsfrist.
ForumAndy schrieb:
Meinst Du IKEv1? Das ist inzwischen schon arg.

a) FRITZ!Box 6890 LTE schon probiert?

b) Lancom schon probiert? Gibt viele Gebrauchtgeräte, die zwar nicht mehr solange Security-Fixes mehr erhalten, aber zum Testen dann nicht so arg:
  • Lancom 1793VA-4G+ (DSL-Supervectoring, also bis DSL250)
  • Lancom 1790VA-4G+ (DSL-Supervectoring; Telefonie nur optional und dann nur IP-Telefonie)
  • Lancom 1790-4G+ (DSL über externes Modem; Telefonie nur optional und dann nur IP-Telefonie)
Aber die sind selten gebraucht zu haben. Wenn Du auf das „Plus“ in der Modell-Bezeichnung verzichtest, hast Du nicht mehr so lange Security-Fixes … also ein völlig veraltetes Modell. Aber offenbar brauchst Du keinen so großen Lancom:
  • Lancom 1780EW-4G+ (zusätzlich WLAN, ansonsten siehe 1790-4G+)
bekommst Du immer wieder günstig.

Mit Lancom würdest Du dann WireGuard über einen Computer dahinter bereitstellen.
ForumAndy schrieb:
3 × WireGuard
Müsste ich jetzt meinen DrayTek nochmal auspacken, aber bisher kannte ich das so, dass DrayTek nur auf deren Linux-Geräten überhaupt schon WireGuard unterstützt. Folglich wäre das sowieso das falsche Gerät gewesen.

Deine Beschreibung klingt stark nach MikroTik RouterBOARD Chateau. Aber klingt eher so, als solltest Du Dir selbst was basteln, also den auf Basis von OpenWrt oder OPNsense. Davor dann Dein DSL-Modem und ein LTE-Router wie den Vodafone GigaCube CAT19. Das wäre auch ein modernes LTE-Modem.
 
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norKoeri schrieb:
Meinst Du IKEv1? Das ist inzwischen schon arg.

Ja, das ist das VPN-Netz unserer Firma. Ich weiß, dass das schon unsicher bzw. veraltet ist, aber der Router in der Firma kann nichts anderes. Ist noch ein Binteq. Da hängt zu viel dran um einfach mal umzurüsten.

Ich sag jetzt nicht, was die Firma tut, dann fragt ihr euch erst recht, wie man da noch IKEv1 einsetzen kann bei so sensiblen Daten...

Die vorgeschlagenen Lancom-Geräte werde ich mir mal ansehen.

Router mit LTE integriert funktioniert nicht bei uns. Die Telefondose ist an einer Stelle wo LTE mäßig so gut wie nichts geht. Da gibt es nur eine Stelle im Haus wo man ca. 60/20 über LTE erreicht. Also da muss es immer ein separater Router sein habe ich mittlerweile gemerkt.
 
Hast Du eine struktuierte Verkabelung, also ein Patch-Panel und Doppel-LAN-Buchsen? Dann kannst Du von der DSL-Dose auch auf das Patch-Panel. Dann dort auf den DSL-Port des Router (WAN). Und von dessen LAN wieder zurück auf die LAN-Dose, Patch-Panel und Switch.
ForumAndy schrieb:
Ist noch [Bintec-Elmeg].
Das Problem ist eher, dass die keine Security-Fixes an sich bekommen, also der ganze Router. Der dürfte also die Tage ersetzt werden. Aber das ginge auch, Du könntest Dir eine Digitalisierungsbox Standard, Smart oder Premium (nicht die Basic) holen und darüber dann VPN nach IKEv1. Dahinter dann WireGuard. Und im zweiten WAN dann einen LTE-Router.
 
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