News Fliegende Antennen: Telekom setzt erstmals Mobilfunk-Drohne ein

Ich finde ja immer spannend, wie alle es "besser wissen" als die beteiligten Firmen. Die werden schon ermittelt haben, welche Fluggeräte nutzbar sind und welche nicht.
Vielleicht testen sie in der aktuellen Entwicklungsphase nur die fliegende Antenne für sich und haben einfach ein günstiges und verfügbares Fluggerät benutzt, dass die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt.
Es wäre ja nicht abwegig, wenn es sich am Ende um ein flexibles, modulares und skalierbares System handelt, welches man an verschiedenste Fluggeräte anklemmen kann um so jeden Einsatzort situativ erreichen zu können.
 
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Big Daddy Pork schrieb:
Noch mehr Weltraumschrott hoch schießen? Ich weiß nicht...
Ich sehe so etwas als (kritische) Infrastruktur an. Und Weltraumschrott ist das nicht. Die Satelliten verglühen Zwangsweise in der Atmosphäre auf kurz oder lang.
 
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Ein Luftschiff muss es da nicht mal sein, es würde vermutlich sogar einfach ein Motorsegler mit entsprechend großer Spannweite reichen...könnte mir vorstellen, dass die Entwicklung eher da hin gehen wird.

Aber selbst das im Artikel beschriebene Gerät finde ich schon gut, gerade was Katastrophenszenarien etc. betrifft - einen Nutzen für so eine Drohne gibt es allemal.
 
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Super, dann gibt's nicht nur eine Licht Verschmutzung sondern dann auch ne Drohnen Verschmutzung wenn da zig Dinger durch die Luft schwirren. Sarkasmus 🤣
 
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@Limmbo

Ich kann mich dir nur anschließen.

Es ist ein Test, ein erfolgreicher Test und ich finde die out of the Box Sichtweise sehr gut.
 
Das MatZe schrieb:
Wo wir wieder beim Luftschiff sind. :D
Luftschiff mit Solarfolie zugekleistert. Das wäre sicherlich was für die Zukunft aber ich denke da gibt's gerade logistisch Nachteile, so eine Drohne lässt sich sicherlich leichter transportieren, aber man benötigt eben auch ein Landefeld in der Nähe.
 
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the_IT_Guy schrieb:
Heutige Luftschiffe haben aber keine Wasserstofffüllung mehr.

Macht das einen riesen unterschied, wenn 8 Tonnen Gewicht verteilt auf 75 meter Länge und 20 Meter breite auf die Menge knallt?

Aber ja, kann man vermutlich auch kleiner bauen. Nur hast du dann wieder den fehlenden Geschwindigkeitseffekt

Ich bin generell aber immer noch der Meinung, dass Musk mit Starlink aktuell die beste Technik besitzt.
 
Haldi schrieb:
Die sollten das mal auf 20'000 oder 100'000 benutzer Skalieren für Grössere OpenAirs.
Let it Roll in Tschechien zbsp hat öfters so 20-30 Minuten aussetzer bis Nachrichten endlich rausgehen/ankommen.
Bei der Menge an Menschen und damit im Regelfall mindestens der Menge an Clients im Netz braucht es mehrere kleine Zellen, deren Reichweite möglichst so klein ist, dass sie die benachbarten Zellen nicht beeinflussen. Eine fliegende Basisstation ist da in etwa das Gegenteil. Solche Lösungen können im besten Fall wenige Zellen bereitstellen[1], aber dafür eine sehr hohe Ausleuchtung erreichen.

[1]Das wird schnell aufwendig, groß, schwer, energiehungrig und folglich teuer.
 
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Aimero schrieb:
Macht das einen riesen unterschied, wenn 8 Tonnen Gewicht verteilt auf 75 meter Länge und 20 Meter breite auf die Menge knallt?....
Das stimmt. Allerdings hat man bei Helium bei einem Leck zumindest noch eine Chance das Luftschiff irgendwo hin zu steuern, während Wasserstoff innerhalb von Sekunden verbrennt/explodiert.

Starlink ist ein wirklich interessanter Punkt, jetzt wo immer mehr Meldungen kommen, dass sogar normale 0815 Handys Satellitenkommunikation bekommen sollen. Trotzdem sollte man immer alternativen vorhalten, falls doch die Kommunikation zum Satelliten nicht möglich ist.
 
Ich fänd' es top, wenn sich die Europäer an Starlink ein Vorbild nehmen würden, und was eigenes aufziehen.

Klar würden die dann als "Raubkopierer" dastehen, aber wen interessiert das, wenn eine funktionierende Lösung da wäre, die auch in Kriegszeiten nicht so einfach "aus dem Orbit zu pusten" ist
 
Ganz doofe Frage. Wie ist die Drohne selber am Netz angebunden? Peilt sie ein Satellit an?
An sich ne geniale Sache.
 
crustenscharbap schrieb:
Wie ist die Drohne selber am Netz angebunden? Peilt sie ein Satellit an?
Entweder das oder es gibt eine etwas entfernte Bodenstation und die Drohne funkt über eine weitere Antenne dort hin.
 
Wasn los?!

Die gute alte Telekom, die es nicht schafft flächendeckend und günstig uns mit Daten zu versorgen, ist plötzlich, wegen einer Drohne, die Lt. Wiki mit Starlink betrieben wird, in den "Schlagzeilen"?!

Irgendwie.. belustigend sich auf Federn andere auszuruhen. - Wie immer.
Nichts selber hinbekommen, aber dann den Ruhm mitnehmen wollen.
Erinnert mich an die DB - Funklöcher ohne Ende auf ihren Strecken..

Was ist denn jetzt das bewundernswerte daran?
Die Technik? - Ganz sicher nicht.
Telekom? - Ganz sicher nicht.
Die Partnerschaft mit einem "Startup" welches sich ebenfalls mit anderen Federn schmückt? - Auch nicht..
 
Coole Idee, nur das Trägerflugzeug kommt mir etwas ungeeignet vor. Wofür 120km/h Reisegeschwindigkeit? Um auch bei einem Orkan die Position halten zu können? Das Teil sieht alles andere als Aerodynamisch optimal aus mit dem riesigen starren Fahrwerk. Die Einsatzzeit wird wohl über einen riesigen Tank realisiert.

Soll der Sender in der Luft nicht eh meist an einer stelle verweilen? Hier wäre ein großer Motorsegler mit guter Gleitzahl wesentlich effizienter.
 
Unglaubliche Technik, wirklich hoch interessant! Lieben Dank @Frank für den Artikel!

dms schrieb:
"Wo ist Behle" like das die Teilnehmer ne Verbindung haben - völlig ausreichend
Jochen Behle ist bis heute das sprichwörtliche Parade-Beispiel von: Die letzten werden die Ersten sein!
 
the_IT_Guy schrieb:
Heutige Luftschiffe haben aber keine Wasserstofffüllung mehr.
Dein Avatar ist mal sowas von Passend für diese Aussage!


Skudrinka schrieb:
Was ist denn jetzt das bewundernswerte daran?
Das Sie ein Projekt praktisch so umgesetzt haben das es bisher noch nicht gab.
 
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Gab es da nicht mal Berichte, dass Stealth-Flugzeuge über ihre Reflexionen von ungerichteter Strahlung im Mobilfunkbereich gut zu orten sind? Würde mich nicht wundern, wenn diese Drohnen bald andere Aufgaben bekommen :D
 
@Boimler
Der Witz bei Stealth ist meist eine Mischung aus Absorbtion und definierter Reflektion. Es gibt kein Zaubermaterial welches alle Wellenlängen absorbiert und die Auswahl wird kleiner, wenn man aus den Materialien irgendwas fürs Flugzeug bauen muss. Folglich lässt sich Reflektion nicht vermeiden und es geht darum die Reflektion in den Griff zubekommen. Oftmals mit dem Ziel, dass alles an Radar von vorn kommt seitlich weg zu reflektieren und auf keinen Fall zurück zum Sender/Empfänger! Das hat aber Grenzen, wenn Radar (halbwegs) senkrecht auf größere Flächen von entsprechenden Flugzeugen trifft ist das Echo deutlich[1].
Und ansonsten sieht man die meisten Militärflugzeuge außerhalb von Kampeinsätzen recht gut im Radar, es werden Radarreflektoren genutzt um die Stealtheigenschaften zu verschleiern und um für zivilen Luftverkehr sichtbar zu sein. https://theaviationgeekclub.com/these-devices-make-stealth-aircraft-visible-on-radar-screens/

[1] Im Sinne von militärischen Radarsystemen deutlich.

racer3 schrieb:
Coole Idee, nur das Trägerflugzeug kommt mir etwas ungeeignet vor. Wofür 120km/h Reisegeschwindigkeit? Um auch bei einem Orkan die Position halten zu können? Das Teil sieht alles andere als Aerodynamisch optimal aus mit dem riesigen starren Fahrwerk. Die Einsatzzeit wird wohl über einen riesigen Tank realisiert.

Soll der Sender in der Luft nicht eh meist an einer stelle verweilen? Hier wäre ein großer Motorsegler mit guter Gleitzahl wesentlich effizienter.
In einem Orkan sind diese Größen wahrscheinlich komplett überfordert. Aber etwas gegen Wind anfliegen zu können ist schon notwendig.
Ansonsten hat https://www.computerbase.de/forum/t...ls-mobilfunk-drohne-ein.2230885/post-30319156 bereits Informationen zusammengesucht. Da ist ein 20PS Motörchen drinnen (andere Quellen schreiben 25PS), als Viertakter mit Direkteinspritzung. Sagen wir mal, dass mit Zulasung und Generator für die Technik im Flug der Motor 10PS liefern soll. Da geht nicht all zu viel Treibstoff durch. Auch wird das Ding wenn es stationär Kreise ziehen soll nicht mit der Reisegeschwindigkeit unterwegs sein.
Und das Fahrwerk, einklappbare Fahrwerke sind bei der Größe/den Kosten schlicht nicht sinnvoll. Das ist so ein Feature was man ab der IAI Heron erwarten kann. Aber grob die 10fache Masse, 10fache Leistung und ganz sicher nicht der 10fache Preis wäre etwas viel für ein bisschen Mobilfunkausleuchtung.

Und Motorsegler, das gezeigte Gerät lässt sich zerlegen und im zweifelsfall im Kastenwagen transportieren. Mit (Motor-)seglern wird das deutlich schwerer.
 
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Piktogramm schrieb:
Das hat aber Grenzen, wenn Radar (halbwegs) senkrecht auf größere Flächen von entsprechenden Flugzeugen trifft ist das Echo deutlich[1].
Kommt jetzt drauf an, was du mit senkrecht meinst. Die Strahlung des Senders trifft näherungsweise parallel auf das Objekt auf, wenn das gemeint ist. Tarnkappentechnik nutzt aber gerade viele gerade, aber nicht parallel ausgerichtete Flächen, um die Signale möglichst gleichmäßig in verschiedene aber einheitliche Richtungen zu streuen. Erwünscht sind feste Winkel, um die Interferenz der Signale destruktiv zu beeinflussen. Abgerundete Flächen und rotierende Elemente (Verdichterschaufeln) sowie verwinkelte Cockpits sind zu vermeiden. Darauf beruht auch die Zielidentifikation (NCTI) bei modernen Sendern. Das alles funktioniert am besten, wenn die Quelle eine starke Punkt-Sendeanlage ist.
Was ich aber meinte, war das Passivradar (bspw von Cassidian), dass anhand ziviler Funkwellen Ortungen vornehmen kann, weil die Bauart moderner Tarnkappenflugzeuge bei zufällig gestreuten Sendern aber einem festen Empfänger seinen Vorteil verliert. Und da kommen dann die Drohnen ins Spiel, wobei das auch eher ironisch gemeint war, weil selbst in Kriegsgebieten genug Funkwellen für passive Ortungen bereitstehen sollten.

https://www.griephan.de/griephan-ak...sivradar-von-cassidian-bleibt-unsichtbar.html
 
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