Frauen- bzw. Männerunterdrückung im Allgemeinen

MrPsst schrieb:
Wehrpflicht für Frauen wird es nicht geben. Da die Frauen eine andere Aufgabe zu erfüllen haben, evtl. das Kinder kriegen [krieg-en :)], was ja auch eine Gewisse Zeit beansprucht, wenn man ihnen dann noch eine Wehrpflicht aufdrücken würde, könnten die meisten ihre Karriere- , Ausbildungspläne an den Nagel hängen.
So gesehen kommen Frauen ihrer gesellschaftlichen Pflicht nur noch bedingt nach. Sie dürfen ja als ausgleich ja auch früher in Rente...
 
Das kommt noch dazu

aber mal abgesehen davon

Gibt es doch sowieso ein Überschuss an Wehrpflichtigen, so das die meisten Heute ausgemustert werden.
 
ist es nicht mehr so, dass frauen in einer schlechteren stellung sind, weil sie sich um die kinder kümmern müssen und so keine allzu grossen karrierechancen haben? betrifft aber gleichzeitig männer, da sie sich nicht um den nachwuchs kümmern können. aber das sind im grunde genommen strukturprobleme, die teilzeitjobs in höheren riegen nicht erlauben und so mal ne frage, kann sich mann vorstellen, eine frau zu haben, die ein höheres tier ist als er selbst? ich glaube, dass funktioniert in unserer vorstellung noch nicht.

aber das bringt doch auch frauen den vorteil, die keine famile gegründet haben, einen hübschen vorteil. einfach früher in rente gehen. daran haftet nach meiner ansicht noch das alte denken dran und beim thema gleichberechtigung müsste dieses aufgehoben werden.
 
speedyjoe schrieb:
und so mal ne frage, kann sich mann vorstellen, eine frau zu haben, die ein höheres tier ist als er selbst?.


Aber selbstverständlich und liebend gern !

Ich habe ernsthafte Probleme mit all diesen Püppchen und Frauen, die das Uschi Prinzip leben.
Erfolgreiche, selbstbewusste Frauen sind sexy.
Zumal eine ebenbürtige Intelligenz beim Partner generell durchaus wünschenswert ist.


Problematisch wirds dann, wenn sie irgendwann um die 40 dann doch auf die Idee kommen, unbedingt auch noch ein Kind haben zu wollen.
In meinen Augen ist sowas in allererster Linie schlecht für die Kinder.

Aber das war ja nicht die Frage :)
 
Entweder man (bzw. frau) entscheidet sich für die Emanzipation im Ganzen und widmet sich der Akademie oder der Karriere und konkurriert im Berufsleben mit Männern (wobei angemerkt sie um einiges weniger verdient als diese...)

oder man (sorry, ich meinte frau) ist Hausfrau, erzieht die Kinder und verrichtet das Übliche im Haushalt (wie das vor nicht so langer Zeit Gang und Gebe war) und der Mann geht arbeiten

oder man (wieder sorry frau) heißt Heidi Klum :D und bekommt beides auf die Reihe :)
 
Dieses "man" kommt nicht von Mann, sondern von manus. Das kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie "jeder".

Das heißt, alle die dieses kleine Wort als Folge ihrer Emanzipation mit frau ersetzen, sind n00bs. :D

Man wird lediglich für Wortspiele aufgrund seiner gleichen Wortlauts verwendet.
Man(n) hat es,
Frau auch.

Als Beispiel.

Rein biologisch betrachtet kann keine 100%ige Gleichsetzung erfolgen.
Irgendeiner muss nunmal die Kinder austragen.

Und hier sieht die Sache zumindest so aus, dass starke Männer zum Schutz und Nahrungssuche (^^) nicht mehr so wirklich gebraucht werden. Nunja... einer muss ja immerhin arbeiten, wenn die Frau ihr Kind austrägt.

Ist aber auch nicht so, dass Frauen nur Nachteile haben. Ein paar Kinder bekommen, ein paar Jahre Muttschaftsurlaub und die Firma freut sich.
 
Ich habe es bewusst so geschrieben ;)

Dass sich mal einige Gedanken machen, bis wohin das noch geht, man wird ja schon mittlerweile angeschnautzt wenn mal Bundeskanzler (und nicht Bundeskanzlerin) rausrutscht und ausgelacht, weil man die Bundeskanzlerin nicht kennt :)... damals war es noch normal, weil es nun mal "amtlich" ist/war...
 
Und der Unixbefehl "man" heißt so will das Englisch ist und von Handbuch, englisch "manual", kommt. Das weiß zwar bestimmt fast jeder, aber Fremdsprachenkenntnisse sind in diesen Belangen immer wieder echt rockig.
 
Nachdem zur Zeit wieder das Gespenst der Lohndiskriminierung durch die Medien geistert:
http://www.manndat.de/index.php?id=532
http://www.manndat.de/index.php?id=43
Fazit: "Die häufig behauptete eklatante Benachteiligung von Frauen auf dem
Arbeitsmarkt und im Berufsleben lässt sich anhand der vorliegenden
Fakten nicht... aufrecht erhalten. Dennoch sind Aussagen, die diese
angebliche Benachteiligung belegen sollen, nach wie vor sehr weit
verbreitet. Gerade die „Lohndiskriminierung“ von Frauen und die „zu
wenigen Frauen in Führungspositionen“ werden besonders häufig als
Beispiele für die „immer noch nicht verwirklichte Gleichberechtigung
der Geschlechter“ ins Feld geführt.

Verglichen damit, ist das Bewusstsein über die Probleme, die
Männer im Berufsleben haben, völlig unterentwickelt. Ob höhere
Arbeitslosigkeit, die um ein Vielfaches stärkere gesundheitliche
Belastung oder die schlechtere Bezahlung von teilzeitbeschäftigten
Männern: Nur selten widmen sich Zeitungen, Fernsehsendungen oder
Untersuchungen dieser Art von Benachteiligung.
 
Nur zur allgemeinen Richtigstellung bzgl. des Eingangsposts: Der Faschismus, Stalinismus usw. sind an sich betrachtet noch keine Ideologien. Eine Herrschaftsform ist erst dann eine Ideologie, wenn sie sich nach außen hin als etwas anderes darstellt als sie eigentlich ist und wenn die Menschen, die in diesen Herrschaftsformen leben, sich über Mittel und Zwecke dieser Herrschaftsformen täuschen. Das kann im Faschismus genauso der Fall sein wie im Stalinismus, im Maoismus und nicht zuletzt selbst in "modernen" Demokratien. Jede Herrschaftsform birgt ideologische Tendenzen in sich.
 
Zum Thema Frauen dürfen Männer schlagen, aber nicht umgekehrt:

Fand ganz interessant, da hat letztens eine Frau bei Domian angerufen.. lange Rede kurzer Sinn: Sie hat ihm eine geklebt, weil er fremd gegangen ist und ein Arschloch war und als dann der Satz kam: Hätte ich wohl öfter tun sollen, da fand ich ganz interessant wie Domian reagiert hat, nämlich selbst da war er gegen das Schlagen von irgendwem.

Fazit: Weder sollte das Schlagen von Frauen wieder gesellschaftlich akzeptiert werden, noch sollte das Schlagen von Männern akzeptiert werden. Körperliche Gewalt in jeder Form ist ein Zeichen für charakterliche Schwäche.
 
Bin gespannt, was dir Charakterstärke bringt, wenn dich jemand bedroht. ;)

Auch sehr interessant: Frauen-Schlägertrupps. Es gibt wirklich Frauen/Mädchen, die auf Schlägereien aus sind.

Was macht man als Mann dagegen? Klingt krass, aber verprügeln würde ich mich nicht lassen. Wenn mich jemand bedroht, ist es mir egal, welches Geschlecht ein paar auf die Nase bekommt., wobei ich dann schon überlege, ob situativ ein strategischer Rückzug sinnvoller ist.^^
 
klar gibt es situationen, wo man ausser gewalt fast keine wahl hat. aber in alltäglichen situationen ist es feige, gewalt anzuwenden, als mit worten die direkte konfrontation zu suchen, was dann auch für eine bessere charakterstärke spricht.
 
Gewalt sollte immer das allerletzte Mittel sein. Da gebe ich dir natürlich vollkommen recht.

Da greift eine alte Ninjaweisheit: Der beste Kampf ist der, der nicht gekämpft werden muss.^^
 
Finde es erschreckend, dass solche einseitigen Gesetzte verabschiedet werden. Da haben mind. 50% gepennt.
Wer sich schlägern will, der kann auch damit rechnen eine zu fangen, das ist geschlechtsunabhängig. Ich werde mich gegen jedes Geschlecht, Tier, Rasse verteidigen. Die Härte der Verteidigung muss aber auf den Angriff angeglichen werden.

Die Gesellschaft befindet sich in einer Phase, in der die alten Strukturen zerfallen. Früher war man aufeinander angewiesen, wirklich angewiesen um zu überleben. Das ist nicht mehr der Fall und somit muss jedes Geschlecht seinen Platz in der Gesellschaft neu finden. Der Mann ist dabei zu verweichlichen und die Frau ist dabei hart zu werden. Dabei haben beide Seiten hier und da schon übers Ziel drübergeschossen aber das wird sich auch einpendeln.

Cu
Lasyx
 
Da ist denke ich das Wort "Gender Studies" und die damit gemeinte psychologische Sicht auf die geschlechtsspezifschen Eigenheiten unabhängig vom biologischen Geschlecht auch mal interessant erwähnt zu werden. Also vereinfacht: Männer können weibliche Seiten haben und andersherum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lasyx schrieb:
Der Mann ist dabei zu verweichlichen und die Frau ist dabei hart zu werden.

Wenn du so schreibst, dann schwingt implizit mit, dass der Mann früher "hart" war und die Frau hingegen "weich". Mit welchen Kriterien beurteilst du das denn? Aus welcher Sicht heraus? Ich denke du gehst da mit überkommenen Rollenbildern von Mann und Frau ran, die nicht so wirklich dazu taugen allgemeingültige Aussagen zu treffen. Man muss sich dafür auch die spezifische Gesellschaftsform anschauen in der bestimmte Rollenbilder gepflegt wurden bzw propagiert. Die Eindrücke "hart" und "weich" sind da doch wenig aussagekräftig.
 
Lasyx schrieb:
Die Gesellschaft befindet sich in einer Phase, in der die alten Strukturen zerfallen.

Strukturen zerfallen und erneuern sich immer. Wir befinden uns, gerade was Geschlechterollen angeht, nicht an einem ominösen Wendepunkt.

Gerade die allseits gelobte Aufklärung und die folgenden Wissenschaften haben einen großen Beitrag geleistet, Rollen zu manifestieren, die heute als konservativ beschrieben werden.
Dazu zählt auch auch das klassische Verständnis vom "starken Mann" und der "schwachen Frau".
Gerade wenn man sich ein wenig mit "dem Haus" als voraufklärerische Form des Zusammenlebens beschäftigt, sollte klar werden, dass das Rollenbild, dem hier ein wenig nachgetrauert wird, eben nicht schon immer bestand, sondern sich auch nur entwickelt hat.

MFG
 
TT.com berichtet:

Vor einigen Jahren machte ein achtjähriges Mädchen Furore, das mutig ins Gericht marschierte und die Scheidung von ihrem Ehemann verlangte, einem Mann in den 30ern.
Die Bemühungen im Jemen um ein Verbot der Kinderehe haben jetzt einen herben Rückschlag erlitten: Einige der einflussreichsten islamischen Gelehrten erklärten Befürworter des Verbots zu Abtrünnigen. Mit dem religiösen Dekret steht ein Gesetz auf der Kippe, das Eheschließungen von Mädchen unter 17 Jahren untersagt.

Die Verheiratung von Mädchen noch im Kindesalter ist im Jemen gängiger Brauch. Ihn abzuschaffen, ist auch wegen der bitteren Armut im Land nicht leicht: Auf einen Brautpreis im Wert von mehreren hundert Euro verzichten arme Familien nur schwer."



Da schreit keiner.
 
Gleichstellungsbeauftragte dürfen bei der Bundeswehr laut Gesetz nur Frauen sein und werden auch ausschließlich von weiblichen Soldaten gewählt (§ 16), Dienstellen sind per Gesetz lediglich zur Fortbildung von Soldatinnen verpflichtet (§ 10).

Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/sgleig/BJNR382210004.html
 
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