Game Mode sorgt für Ruckler und Probleme

Discovery_1

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Moin!

Wie ich gerade bei "Gamestar" gelesen habe, soll der "Game Modus" in Windows Probleme verursachen. So kann der "Game Modus" in einigen Spielen für Ruckler und komplett eingefrorene Bildschirme verantwortlich sein. Dabei spielt die Wahl der Grafikkarte wohl keine Rolle. Für Abhilfe soll das Deaktivieren des "Game Modus" sorgen. Den ganzen Artikel könnt ihr hier lesen. Würde zumindest bei mir einiges erklären. Ich kann es aber erst heute Abend testen.
 
Nichts für ungut, aber diese Information gab es meine ich auch schon als Microsoft den Game Mode eingeführt hat.
Und auch damals hieß es, dass dieser keine Wunder bewirken kann und vor allem in schwachen Systemen ausprobiert werden sollte, falls man sporadisch starke FPS Einbrüche hat.
Es wird aber z.B. im Spiel BeamNG ausdrücklich von den Entwicklern geschrieben, dass man bitte den Game Mode ausschalten soll.
 
Danke für deine Info. Aber ich hatte bis dato noch nichts davon gehört aber bin gespannt, ob meine Spiele dann endlich ohne diese kleinen Ruckler laufen, denn unter Win7 hatte ich das noch nicht.
 
Du kannst es probieren, aber ich glaube, dass "ausschalten" mehr bringt ^^
 
Kann Probleme machen, muss nicht. Ist uralt.
 
Da kommt die GS aber früh um die Ecke mit.
Den Gamemodus hab ich schon deaktiviert seit es ihn gibt ^^
 
Vllt. sollte ich das Windows Forum in Zukunft nicht so ganz als Nebensache betrachten. :D
 
Bringt der Spielmodus nun was oder nicht?!
 
Der "Game Modus" war bei mir schon deaktiviert. :( :freak:
 
Mittlerweile ist fast 2022 und es scheint immer noch keine generelle Erkenntnis zu geben, ob der Game Mode nun gut oder schlecht ist!? Benchmarks? Tests?
 
Discovery_1 schrieb:
So kann der "Game Modus" in einigen Spielen für Ruckler und komplett eingefrorene Bildschirme verantwortlich sein. Dabei spielt die Wahl der Grafikkarte wohl keine Rolle.

Der Windows Spielmodus wird die Hauptprozessoren betreffen. Immerhin übergeht der Spielmodus das Core-based and Package-based State von Intel-Prozessoren sowie das Package-based State von AMD-Prozessoren und nimmt damit unmittelbar seinen Einfluss auf die unten stehenden Energiezustände:

Intel Speed Shift Technology
AMD PowerTune
Intel SpeedStep Technology
Auto Halt (C1)
Enhanced Halt State (C1E)
Stop Clock/Stop Grant (C2)
Extended Stop Grant State (C2E)

Durch die Übergehung des Auto Halt (C1) und des Stop Clock/Stop Grant (C2) wird dem forcierten Prozess (das Game) die sämtliche Priorität zu Teil. Des Weiteren wird durch die Deaktivierung des Energiezustandes, der es dem Prozessor erlaube, sich herunterzutakten, einen Prozess ermöglicht, angeblich leisiungsfähiger zu agieren. Es stimmt zwar, dass es Games gibt, die von einem hoch gehaltenen Takt profitieren können, Grand Theft Auto V zum Beispiel, aber viele andere Games brauchen ein solches Feature nicht. Natürlich führt ein solcher Eingriff dazu, dass des Mainboards Voltage Regulator Module dauerhaft an der Kotzgrenze belastet wird und bei preisgünstigen Mainboards der Kollaps schon in Progonse gestellt werden kann.

Was ich daran bemängle: Die Deaktivierung des Heruntertaktens durch den Spielmodus kann von dem Benutzer des Systems nicht umgangen werden, solange der Spielmodus aktiviert ist. Ich brauche in alten Games so etwas nicht, bei reduzierten Spieleinstellungen schon gar nicht. Ich will ein möglichst kühles und auch ruhiges System haben.

Einleitung: Zur Erklärung, wie der Spielmodus und sonstiges in einem System auf das Takten eines Prozesors Eingriff nehmen können und welche Unterschiede zwischen den Intel- und AMD-Systemen in ihrer Ansteuerung besteht. (Ohne als möglicher Fanboy dazustehen, für den man mich nach dieser euphorischen Präzision halten könne: Intel-Prozessoren sind in ihrer Art zur Ansteuerung und in ihrem modalen Empowerment funktionstechnisch seit Jahren einen Schritt voraus, nicht nur wegen eines Features namens Digital Thermal Sensors.)

AMD-Prozessoren werden über einen Phase-locked Loop (PLL), zu Deutsch Phasenregelschleife, ein sogenannter Taktgeber, der auf einem Mainboard sitzt, per Negative Voltage (VDD) angesteuert. Intel-Prozessoren unterstützen die Oszillation per Phase-locked Loop auch (Ausschließlich Z-Mainboards besitzen dafür einen solchen Taktgeber des Herstellers Integrated Device Technology.), schließlich ist die PLL-Methode die älteste und simpelste Methodik, um einem Prozessor das Takten beizubringen. Jedoch ist die eigentliche Prämisse eines Intel-Prozessors sein interner Taktgeber, der sogenannte Delay-locked Loop (DLL), zu Deutsch Verzögerungsregelschleife, welche per Positive Voltage (VCC) des Mainboards Phasenregelschleife die erforderliche Voltage anweisen kann, um ein Taktsignal fahren zu können. Umgesetzt wird das DLL-Verfahren über des Intel-Prozessoers inhärenter Power Control Unit. Overclocker von Intel-Systemen werden den Vorteil hierdurch kennen, von dem ein jegliches AMD-System ausgeschlossen ist: Einfach nur das Takstsignal anheben und fertig. Die Voltage regelt des Intel-Prozessors Power Contril Unit über das DLL-Verfahren.

Die Intel Speed Shift Technology, basierend auf dem Fine-grain Power Gating, ist sozusagen der Schneid zwischen des Intel-Prozessors Power Control Unit und des Betriebssystems Energierichtlinie, womit es bspw. Windows über dessen Advanced Configuration and Power Interface (ACPI), die Energieverwaltung von Windows, des Prozessors Verzögerungsregelschleife nativ anzuweisen, ohne Umweg über des Mainboards Phasenregelschleife. Die Kenner von Intel-Systemen ab der Skylake-Architektur, seit welcher diese Technologie besteht, eingeführt mit Windows 10 Threshold 2, wissen es, dass diese Technologie zum Flop geworden ist und Microsoft dasjenige Feature mit der Einführung von Windows 10 Redstone 2 deaktiviert hat.

AMD hatte in Alternative zu Intels Speed Shift Technology, weil VDD so etwas nicht ermöglichen kann, die lange eingefrorene Technologie PowerTune von ATI Technologies wiederbelebt und in seine APUs der Steamroller-Iteration integriert: Dazu muss die in der APU integrierte CNB (CPU North Bridge) auf Befehl des Betriebssystems das Taktsignal an das Integrated Architecture System und den Voltage-Value an des Mainboards Phasenregelschleife anweisen. Das hat bei einigen APUs reibungslos funktioniert, wiederum bei anderen nicht.
 
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