News Microsoft-Apps: Maßnahmen für höhere Sicherheit für BYOD in Unternehmen

SavageSkull schrieb:
und andere dazu genötigt werden, entweder nicht über Teams erreichbar zu sein
Zu Nichterreichbarkeit genötigt werden ist aber auch eine interessante Definition. Dann bin ich halt nicht erreichbar wenn der AG mir kein Gerät stellt, so what? Ist ja dann Problem des Arbeitgebers und nicht meins. Ich kenne genug Leute, die wären froh drum wenn sie halt dann nicht erreichbar sind.
 
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WhiteHelix schrieb:
Ist ja dann Problem des Arbeitgebers und nicht meins. Ich kenne genug Leute, die wären froh drum wenn sie halt dann nicht erreichbar sind.
Kommt drauf an, wie gearbeitet wird und was deine Aufgaben sind. Wenn über Teams Termine und Projektinformationen geteilt werden und man selbst nur selten am PC arbeitet ist das nicht wirklich zufriedenstellend, wenn man von Informationen ausgeschlossen wird.
Langfristig schadet es natürlich dem Arbeitgeber, aber die Unzufriedenheit hat der Arbeitnehmer.
 
Woookie schrieb:
Ich glaube, du magst einfach nicht verstehen, dass es auch andere Welten als deine eigene gibt.
Es gibt nur eine Welt, auf der wir alle leben. ;)
Woookie schrieb:
Hier gibt es regelmäßig Änderungen im Kalender nach Feierabend, da Feierabend in DE nicht bedeutet, dass die Kollegen in Amerika oder Asien nicht noch/schon arbeiten. Und wenn an anderen Standorten in DE die Kollegen um 6:00 starten und die Termine umwürfeln, hat das die gleiche Auswirkung.
Da muss ich als Gewerkschafts- und VK-Mitglied doch gleich mal meinen Senf dazugeben:

1) Ich darf als Arbeitnehmer davon ausgehen, dass sich zwischen Feierabend (Ausstemplen oder Homeoffice Logut) und Arbeitsbeginn (Einstempeln oder Homeoffice-Login) keine Terminverschiebungen oder -konflikte ergeben. Sollte es doch dazu kommen, dann darf der Mitarbeiter am Morgen verpasste Besprechungen einfach nachträglich absagen. Wir haben das auch gerne mal in der Firma, dass unseren chinesischen Kollegen uns um 3 Uhr in Nacht zu um 8 Uhr einladen. Na und? Dann haben sie halt Pech gehabt, wenn sie um 9 Uhr meine Ablehnung lesen mit dem Kommentar "Bitte mit ausreichend Zeitpuffer zur Besprechung einladen!". Wir müssen uns ja immerhin auf die Besprechung thematisch erst einmal vorbereiten, was unmöglich ist, wenn die Besprechung gleich zu Arbeitsbeginn aus dem heiterem Himmel startet. Und wenn man sich zu Hause im Feierabend darauf vorbeireitet, verstößt man gegen das Arbeitszeitgesetz (11 Stunden Pause).

2) Das in den Kalender hineinschauen, das Lesen von Mails auf dem Privatgerät oder auch ein Anruf vom Chef auf das Dienst-Smartphone nach Feierabend lässt den "11-Stunden-Counter" als gesetzliche Ruhepause zwischen Feierabend und Arbeitsbeginn jedes Mal aufs Neue zurücksetzen. Zu diesem Thema hatten wir erst letztens eine hitzige Diskussion auf der Betriebsversammlung. Tenor war, wer keine Rufbereitschaft hat, muss nach Feierabend nicht erreichbar sein.

3) Es gibt seit Jahren einige Firmen (unter anderem VW ist da sehr strikt), bei denen man nach 20 Uhr keine Mails mehr versenden oder abrufen kann, um die Arbeitnehmer vor Ausbeutung im Homeoffice zu schützen.
Woookie schrieb:
Und wenn ich beim Zahnarzt (oder was auch immer) stehe und einen Folgetermin ausmache, muss ich dann nicht nochmal anrufen und einen Termin ausmachen. Und mit Kindern muss man sowieso sehr flexibel umplanen, häufig auch am Morgen.
Meine Kollegen haben fast alle Kinder und bekommen das auch so ohne "BYOD" immer gewuppt.
 
SavageSkull schrieb:
Langfristig schadet es natürlich dem Arbeitgeber, aber die Unzufriedenheit hat der Arbeitnehmer.
Naja dann hast du ja ein entsprechendes Argument gegenüber deiner Führungskraft, warum da ne Änderung her muss. Wenn der Betrieb keine Lust hat, muss ich glaub ich nix weiter zu sagen.
 
Wer sich nötigen lässt, außerhalb der Arbeitszeit erreichbar zu sein, sollte sich mal damit befassen wie Zeitmanagement funktioniert und wie man höflich Nein sagt. Das hat nichts mit BYOD zu tun.
 
SavageSkull schrieb:
Was ich ein bißchen schwierig finde, ist das manche Mitarbeiter, die kein Firmenhandy bekommen, das Firmen-Teams-Konto auf ihrem privaten Smartphone nutzen.
Das geht bei uns auch und wir sind ein Finanzdienstleitungsunternehmen mit sehr hohen Anforderungen weltweit. Allerdings eben mittels Intune gemanaged, so dass Daten von Teams in Teams (und anderen O365) Apps bleiben aber nicht kopiert werden können. Bei Verlust wird das Ding komplett gelöscht, MA müssen dem zustimmen wenn sie auf dem privaten iPhone Teams oder Outlook wollen. Auch geht nur iOS momentan.
 
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