Qualit-Y
Lieutenant
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Wir schreiben den 12 .Juli 2008. In Zentraleuropa ist seit langer Zeit Frieden, seit ungefähr 53 Jahren. Selbst in Konfliktregionen wie dem Balkan besteht nun schon einige Zeit ein stabiles System. Alle Länder handeln miteinander, und mitten in diese friedliche Idylle, deren größte Bedrohung bisher der Klimawandel und Terroristen in Afghanistan waren, platzt nun diese Nachricht (Tagesschau)
Sollten die USA ihre Radarstation in Tschechien bauen und in Betrieb nehmen, droht Russland mit einer "militärisch-technischen Lösung". Eine militärisch-technische Lösung bedeutet allerdings nichts anderes als der Einsatz von Militär. Militäreinsatz in einem anderen Land gegen den Willen der Regierung des Landes hat aber nur einen Namen: Krieg! Dieses Wort wagt zwar keiner mehr heute in den Mund zu nehmen, denn was dies bedeuten würde, lässt sich einmal grob skizziert so sagen:
-ein Angriff Russlands auf Tschechien würde automatisch die gesamte Europäische Union betreffen. Die NATO müsste ebenfalls reagieren, womit eigentlich fast die gesamte westliche Welt in diesem Moment mit Russland einen Konflikt hätte.
- dadurch wäre auch eine Einmischung Deutschlands zwingend erforderlich. Da wir zur Zeit aber von russischen Erdgaslieferungen abhängig sind, könnten die Russen diese unter Umständen einstellen. Dies hätte zur Folge, dass mehrere Millionen Haushalte in Deutschland keine Heizung mehr hätten, die wirtschaftlichen Folgen durch Produktionsanlagenausfälle und Stromengpässe würden sich wahrscheinlich in unvorstellbaren Bereichen bewegen.
- eine solche Gasabschaltung hätte zur Folge, dass der Rohölpreis automatisch in den Himmel schießen würde. Dies würde eine Wirtschaftskrise natürlich verschärfen, was neben einer militärischen Krise zu einer wirtschaftlichen Krise führen würde. In jedem Fall würde ein Krieg in Europa aber extreme wirtschaftliche Folgen haben.
Die Frage, die sich hier also ganz einfach stellt, ist, ob eine Radarstation in Tschechien überhaupt dieses Risiko wert ist und ob Russland nur mit dem Säbel rasselt oder ernsthaft eine solche Reaktion zu erwarten ist.
Meine persönliche Meinung dazu ist: Hoffen wir's, dass es nur ein Säbelrasseln war...
Sollten die USA ihre Radarstation in Tschechien bauen und in Betrieb nehmen, droht Russland mit einer "militärisch-technischen Lösung". Eine militärisch-technische Lösung bedeutet allerdings nichts anderes als der Einsatz von Militär. Militäreinsatz in einem anderen Land gegen den Willen der Regierung des Landes hat aber nur einen Namen: Krieg! Dieses Wort wagt zwar keiner mehr heute in den Mund zu nehmen, denn was dies bedeuten würde, lässt sich einmal grob skizziert so sagen:
-ein Angriff Russlands auf Tschechien würde automatisch die gesamte Europäische Union betreffen. Die NATO müsste ebenfalls reagieren, womit eigentlich fast die gesamte westliche Welt in diesem Moment mit Russland einen Konflikt hätte.
- dadurch wäre auch eine Einmischung Deutschlands zwingend erforderlich. Da wir zur Zeit aber von russischen Erdgaslieferungen abhängig sind, könnten die Russen diese unter Umständen einstellen. Dies hätte zur Folge, dass mehrere Millionen Haushalte in Deutschland keine Heizung mehr hätten, die wirtschaftlichen Folgen durch Produktionsanlagenausfälle und Stromengpässe würden sich wahrscheinlich in unvorstellbaren Bereichen bewegen.
- eine solche Gasabschaltung hätte zur Folge, dass der Rohölpreis automatisch in den Himmel schießen würde. Dies würde eine Wirtschaftskrise natürlich verschärfen, was neben einer militärischen Krise zu einer wirtschaftlichen Krise führen würde. In jedem Fall würde ein Krieg in Europa aber extreme wirtschaftliche Folgen haben.
Die Frage, die sich hier also ganz einfach stellt, ist, ob eine Radarstation in Tschechien überhaupt dieses Risiko wert ist und ob Russland nur mit dem Säbel rasselt oder ernsthaft eine solche Reaktion zu erwarten ist.
Meine persönliche Meinung dazu ist: Hoffen wir's, dass es nur ein Säbelrasseln war...