NAS und Heimserver

Piktogramm schrieb:
Was willst du mit Bitfurcation auf einem Board, welches zwei M.2 Slots hat?

Haste recht. Man muss dann nur damit leben, dass das RAID beim Transfer von den SATA-SSDs ausgebremst wird - was aber sicher mit SSDs und den Netzwerkanbindungen, die man zu Hause hat, völlig egal ist.

Piktogramm schrieb:
Boards die nativ 6Sata haben sind alles Featurecreeps.

Das kann man so nicht verallgemeinern. Und auch für diesen Sockel gibt es Server-Boards z.B. Und bei Consumer-Boards kann man doch vieles deaktivieren (z.B. das Sound-Modul).

Piktogramm schrieb:
Ganz abgesehen davon, dass 4xSata sehr lange reicht.

Also mein Supermicro-Board hat sechs SATA-Ports und ich hab zusätzlich noch einen Zweier-Adapter. Klar, hätte ich geschickter lösen können, hätte ich von Anfang an größe HDDs eingeplant. Man kann nur oft schlecht abschätzen, wie viel Speicher man in 5-10 Jahren benötigen wird - also ich zumindest nicht. :)
 
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Banned schrieb:
Man kann nur oft schlecht abschätzen, wie viel Speicher man in 5-10 Jahren benötigen wird - also ich zumindest nicht.
Speicherplatz der da ist, wird erfahrungsgemäß auch genutzt.
Von daher ist egal, wie groß die Platten sind. Man hat immer nur maximal 10% frei. :-)
 
Banned schrieb:
Man muss dann nur damit leben, dass das RAID beim Transfer von den SATA-SSDs ausgebremst wird - was aber sicher mit SSDs und den Netzwerkanbindungen, die man zu Hause hat, völlig egal
Erstmal danke für all die Beiträge und die Empfehlungen. Hilft mir viel weiter.

Könntest du das kurz erklären, wieso dies die SSDs bzw. NVMes ausbremsen wird, wenn die über die slots angeteckt werden?
 
@Dangerzone94 Bei einem RAID sind die Daten gleichmäßig über alle Laufwerke verteilt. Willst du z.B. eine Datei kopieren, ist dieser Transfer erst abgeschlossen, wenn auch das langsamste Laufwerk (auf dem sich ein Teil der Datei befindet ) fertig ist. Aber du willst ja eh HDDs verwenden, da macht die Kombination mit NVMe-SSDs (oder SSDs allgemein) eh keinen Sinn. Für VMs würde ich dann ne NVMe-SSD nehmen und für OS evtl auch, wenn das Board eh zwei Slots hat.

@andy_m4 Ich habe tatsächlich schon seit ein paar Jahren von meinen 16TB nur etwa 12TB belegt. Die Zuwächse halten sich sehr in Grenzen. Irgendwann hat man (also zumindest ich) die wichtigsten Sachen alle gesammelt und entdeckt nicht mehr so viel Neues.
 
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Banned schrieb:
Das kann man so nicht verallgemeinern. Und auch für diesen Sockel gibt es Server-Boards z.B. Und bei Consumer-Boards kann man doch vieles deaktivieren (z.B. das Sound-Modul).
Serverboards mit 6Sata und wie vom TE gefordert mindestens 1x 2.5GBe kosten locker flockig 450€ haben Ipmi und vPro sowie ECC-Ram aber das auch nur mit Pentium Gold oder Xeon..
Und bei den Consumerboards kann man das auch einfach zeigen. Setz die Filter bei Geizhals und alle Boards mit 2.5GBe Netzwerk sowies >=6Sata-Ports sind recht üppig ausgestattet. Die Ausstattung ändert sich auch nicht, indem man den Kram den man für Geld gekauft hat im Uefi abschaltet und die massiv dimensionierten Spawas werden so auch nicht kleiner.

Banned schrieb:
Also mein Supermicro-Board hat sechs SATA-Ports und ich hab zusätzlich noch einen Zweier-Adapter. Klar, hätte ich geschickter lösen können, hätte ich von Anfang an größe HDDs eingeplant. Man kann nur oft schlecht abschätzen, wie viel Speicher man in 5-10 Jahren benötigen wird - also ich zumindest nicht. :)
5..6Jahre sind ein guter Zeitraum um HDDs zu rotieren..
Und wenn es mehr Kapazität sein soll, kauf halt größere Platten. Den Spaß umzuziehen ist auch nicht sonderlich komplex.
 
@Banned ah okay, das war mir bewusst. Deswegen war auch anfangs die Überlegung den Speed durch ein Raid 0 zu erhöhen. SSD Speicher allein kostet doch noch etwa doppeöt so viel die HDD Speicher.

Und da anscheinend Linux mit Realtek Treibern Probleme hat, und man eh nicht auf 2.5G kommt, hatte ich mich schon auf max. ~ 1.5G bei TrueNAS eingestellt.

Es war auch zuerst mal die Überlegung da, die SSDs/NVMEs (auf dennen Proxmox VE +vms installiert werden, die HDDs werden dann direkt an die TrueNAS installation durchgereicht) zu partitionieren, und dann als cache für truenas zu konfigurieren. Allerdings habe ich mich da mit der machbarkeit noch nicht beschäftigt
 
Hallo

wo liegt denn jetzt noch das Problem bei Deinem Setup?
Eine Netzwerkkarte mit 2,5 oder 10 GB ist doch kein Problem.
NVME für das OS und los geht's.
Da findet sich doch genug.
Normale HDD reicht doch für die meisten Fälle aus, oder brauchst Du extrem Speed?

Gruß Bernd
 
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Piktogramm schrieb:
Serverboards mit 6Sata und wie vom TE gefordert mindestens 1x 2.5GBe kosten locker flockig 450€

Ändert aber nichts daran, dass deine Aussage so allgemein nicht richtig war. :)

Piktogramm schrieb:
haben Ipmi und vPro sowie ECC-Ram aber das auch nur mit Pentium Gold oder Xeon..

Alternativ gäbe es da auch noch Workstation-Boards. Da laufen auch viele i5 und i7 mit ECC drauf.
https://geizhals.de/?cat=mbp4_1700&xf=494_ECC-RAM+Unterst%FCtzung

Bei Intel war es ja früher so, dass die kleinen CPUs bis einschließlich i3 ECC-RAM unterstützt haben und sonst nur die Xeon. Jetzt ist es schon länger so, dass es viele i5 und i7 unterstützen und sonst nur die Xeon. Für Heimbastler also eher ein Rückschritt - zum Glück ist zumindest der ECC-Support auf AM4 breit vorhanden.

Piktogramm schrieb:
Die Ausstattung ändert sich auch nicht, indem man den Kram den man für Geld gekauft hat im Uefi abschaltet

Ich dachte, wir reden hier über den Energieverbrauch und nicht den Anschaffungspreis. Wobei ich die ~28€ Differenz jetzt auch für nicht viel halte (zumal das teurere Board auch noch ITX ist, was eh immer etwas mehr kostet).


Piktogramm schrieb:
5..6Jahre sind ein guter Zeitraum um HDDs zu rotieren..
Und wenn es mehr Kapazität sein soll, kauf halt größere Platten.

Ich rotiere da gar nichts. Ich habe sechs 4TB-HDDs im RAIDZ2 und wenn ich mehr Kapazität brauche, kaufe ich eine weitere (angefangen habe ich damals mit zwei 4TB gespiegelt). 4TB-HDDs haben zwar kein gutes PLV mehr, aber ist am Ende immer noch günstiger, als komplett neu zu kaufen (für die alten HDDs würde ich auch kaum noch was bekommen). Da das NAS bei mir nur bei Bedarf läuft, ist mir der Stromverbrauch hier auch egal.

Je nach Preis werden die HDDs in Zukunft nach und nach mal gegen SSDs ausgetauscht, wenn sie sterben.

Piktogramm schrieb:
Den Spaß umzuziehen ist auch nicht sonderlich komplex.

Vom Arbeitsaufwand her nicht, nein.
 
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