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Fleet Admiral
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Das ist traurig.Maloja schrieb:Dummerweise lösche ich solche Screenshots immer wieder schnell.


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Das ist traurig.Maloja schrieb:Dummerweise lösche ich solche Screenshots immer wieder schnell.
Prinzipiell haben sie mit leichter Tendenz Recht oder die Vorteile des teureren Kabels sieht man höchstens in Nuancen von Messungen - aber vermutlich gehen sie von falschen Voraussetzungen aus. Beim Kauf von Telefonkabel muss man heute höllisch aufpassen. Bei fast jedem Produkt, bei den kostengünstigen fast durchgängig, findet man höchstens im Kleingedruckten Hinweise wie "CCA Kupfer". Teils ist es erstmal gar nicht genau angegeben. Früher war es halt quasi immer 100% Kupfer und gar nicht so übel. In den letzten Jahren ist Kupfer aber sehr teuer geworden und fast alle Hersteller verwenden inzwischen Aluminiumleiter mit hauchdünner Kupferbeschichtung. Und das ist halt tatsächlich deutlich schlechter für die Datenübertragung...Maloja schrieb:Ich führe seit gestern eine schon fast anstrengende Diskussion mit zwei Freunden von mir, die der Meinung sind sich in dem Bereich Datenkabel gut auszukennen. Sie sind der Meinung die Zertifizierung der Kabel und besonders bei dem J-02YS(St)H nx2x0,5 St V Bd Kabel, sind nur Marketing und nicht mehr. Ihre Meinung ist "Kupfer ist Kupfer" und bis mindestens 50 Meter Leitungslänge wäre das egal.
Dann sollen sie ihr Glück mal mit Lautsprecherkabel probieren.Maloja schrieb:Ihre Meinung ist "Kupfer ist Kupfer" und bis mindestens 50 Meter Leitungslänge wäre das egal.
Man erkennt das gar nicht so, wenn ein Kabel bzw. Hausinstallationsnetz gut ist. Man erkennt es vor allem, wenn es kacke ist/war.Purche schrieb:Prinzipiell haben sie mit leichter Tendenz Recht oder die Vorteile des teureren Kabels sieht man höchstens in Nuancen von Messungen - aber vermutlich gehen sie von falschen Voraussetzungen aus.
Doch, falls das alte defekt war.DLMttH schrieb:Und deshalb das Ziel verfehlt. Das alte Kabel kann eigentlich gar nicht schlechter gewesen sein, als das Neue.
Die Telekom hat alles mögliche auf Lager. Für neue Telefoninstallationen wird aber das auf der entsprechenden Webseite genannte genutzt.Robo32 schrieb:Die Telekom wird immer nur die Kabel empfehlen die sie auch selbst nutzt - was anders haben sie auch gar nicht auf Lager.
Der Draht ist für die Erdung/den Schirm. Den hat das Telekom Kabel auch.Maloja schrieb:Das was man auf dem Bild als silbernes Kabel sieht, ist einfach ein silberne Draht der in dem Kabel mit drin ist. Ich weiß gar nicht wofür dieser ist.
Die Telekom platziert bei neuen Installationen keine ONTs mehr im Keller. Würde wenn die Telekom Glasfaser ausbaut also nur bei FTTB was bringen.h00bi schrieb:[...] und hat für dich/euch eigentlich fast nur vorteile, wenn später mal auf Glasfaser umgestellt wird. Dann kann man bequem den ONT im Keller platzieren und oben (fast) jeden beliebigen Router.
Würde ich gar nicht erst führen, wenn sich der Diskussionpartner nicht mit der Materie beschäftigen will. Das richtige Stichwort (Impedanz) im Vergleich der beiden Kabeltypen wurde ja hier schon genannt.Maloja schrieb:Ich führe seit gestern eine schon fast anstrengende Diskussion mit zwei Freunden von mir, die der Meinung sind sich in dem Bereich Datenkabel gut auszukennen.
Dann hätte man einen Kurzschluss.Maloja schrieb:Man könnte auch einfach 2 Kupferdrähte blank nehmen.
Bestreiten deine Kollegen da auch, dass es Unterschiede gibt?Maloja schrieb:Bei Cat Kabeln haben wir ja auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Cat Bezeichnungen. Die sind ja auch nicht vollkommen sinnlos gewählt.
In Praxis kann es bei schlechtem J-Y(ST)Y und gutem Telekomkabel J-02YS(St)H auf einer größeren Entfernung (30m aufwärts im großen Mehrfamilienhaus) schnell zu Unterschieden von mehr als 10 Mbit bei Super Vectoring kommen. Pauschal lässt sich sowas aber nicht sagen, da kommt es immer im Einzelfall auf das verwendete J-Y(ST)Y und dessen Impedanz/Alterung an.Purche schrieb:Prinzipiell haben sie mit leichter Tendenz Recht oder die Vorteile des teureren Kabels sieht man höchstens in Nuancen von Messungen
Richtig, ich hatte ja bereits bei normalem Vectoring schon mehr als 10 Mbit Zugewinn beim Wechsel von 80er Jahre auf das moderne Telekom Kabel (siehe oben). Was ich meinte ist, in meinem Fall war die Leitung vorher wie nachher komplett stabil, also beschwerdefrei. Ohne auf weniger oder mehr deutliche Unterschiede in der erzielten Datenrate zu achten, fällt das einem normalen User nicht zwingend auf. Bei uns zu Hause (7 Personen) hat das niemand bemerkt, nachdem ich mir der Tauschaktion durch war.blastinMot schrieb:In der Praxis kann es bei schlechtem J-Y(ST)Y und gutem Telekomkabel J-02YS(St)H auf einer größeren Entfernung (30m aufwärts im großen Mehrfamilienhaus) schnell zu Unterschieden von mehr als 10 Mbit bei Super Vectoring kommen. Pauschal lässt sich sowas aber nicht sagen, da kommt es immer im Einzelfall auf das verwendete J-Y(ST)Y und dessen Impedanz/Alterung an.
User007 schrieb:aber es ist eben nicht für diesen Einsatzzweck konzipiert und weder empfohlen noch zertifiziert.
Stark vereinfacht: Höhere Kategorie = höher geprüfte FrequenzMaloja schrieb:Bei Cat Kabeln haben wir ja auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Cat Bezeichnungen. Die sind ja auch nicht vollkommen sinnlos gewählt.
Maloja schrieb:sind nur Marketing und nicht mehr. Ihre Meinung ist "Kupfer ist Kupfer"
Die Telekom platziert den ONT da wo der Kunde will, oder?blastinMot schrieb:Die Telekom platziert bei neuen Installationen keine ONTs mehr im Keller.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Telekom den ONT dort verbaut wo der Kunde ihn haben will. Dann würden ihn viele Kunden sicher im Erdgeschoss verbauen lassen, damit die Kabelwege kürzer sind. Ich habe es bis jetzt immer so gesehen, dass die Telekom den ONT in dem Raum verbaut in dem das Glasfaserkabel ins Haus kommt.h00bi schrieb:Die Telekom platziert den ONT da wo der Kunde will, oder?
Nein. 3m (oder 2) ab Wohnungseintritt kostenfrei, 20m sofern Kabelweg vorbereitet.h00bi schrieb:Die Telekom platziert den ONT da wo der Kunde will, oder?
Ja, das ist halt (d)ein Anschluss. In der Praxis ist mehr Leitungskapazität entweder direkt mehr Bandbreite oder höherer SNR, was zu einem gegen Störungen geschützteren Anschluss führt. Wenn man vorher Abbrüche hatte, kann es natürlich auch direkt zu einem stabileren Anschluss führen.Purche schrieb:Was ich meinte ist, in meinem Fall war die Leitung vorher wie nachher komplett stabil, also beschwerdefrei.
Maloja schrieb:[...] von der Telekom geforderten Kabel [...]
erscheint doch genau das eigtl. in sich unschlüssig, oder?Maloja schrieb:[...] dass Cat Kabel nicht unbedingt empfohlen werden. Den technischen Grund kenne ich jetzt nicht.
Wenn da kein großer Unterschied zwischen dem Cat 6 Kabel zum dem von der Telekom empfohlenen Kabel besteht, würde ich eher das von der Telekom empfohlene Telefonkabel nehmen, weil es sich wahrscheinlich einfacher in dem alten Kabel Kanal verlegen lässt. Dazu muss das Kabel im Keller an zwei stellen um 90 Grad "geknickt" werden. Das ist bei einem Cat6 Kabel ja nicht so gut.thom53281 schrieb:Es dürfte sehr wahrscheinlich ziemlich egal sein.
Auf dem Telekom Flyer und der Webseite steht doch eigentlich alles:Maloja schrieb:Würdet ihr ein Cat 6 Kabel dem von der Telekom geforderten Kabel vorziehen?
blastinMot schrieb:Dann auf Kupfer klicken und runter scrollen:
Wenn Cat Kabel, dann mindestens Cat 6.
Das ist für die Telekom gleichwertig zum J-02YS(St)H und für dich als Endnutzer bist du mit dem Cat 6 Kabel in Zukunft flexibler.
TL;DR
Als Telekom Techniker im Außendienst rate ich dir zu mindesten Cat 6, wenns passt.
Ansonsten das J-02YS(St)H.
Wenn Du Techniker bei der Telekom bist: Würdest du dann vom APL in die Wohnung auf eine Cat Dose gehen, also die TAE Dose gegen eine Cat Dose auswechseln und dann mit einem Cat Kabel von der Cat Dose in die Fritzbox?blastinMot schrieb:Als Telekom Techniker im Außendienst rate ich dir zu mindesten Cat 6, wenns passt.
Ansonsten das J-02YS(St)H.