keldana schrieb:
FDPler ??? Für den Versuch, Schwarzfahrer zu bekämpfen wird viel Geld verbrannt. Hinzu kommen die ganzen Personen die bezahlt werden, um Fahrkarten zu verkaufen etc. ... wenn man diesen Apparat entschlackt und vielleicht noch ein bißchen mehr Werbung in den ÖPNV macht, könnte der sich vielleicht sogar als "kostenlos" tragen.
Von daher ... red doch nicht über Dinge, über die Du Dir im Prinzip doch überhaupt gar keine Gedanken gemacht hast.

Nein ich bin weis Gott kein FDPler!
Täusche ich mich gerade, oder versucht hier tatsächlich jemand diesen wirtschaftspolitischen Scheinvorschlag, der nur dazu da ist, damit man sich auch mal mit dem Thema, wenngleich auch erfolglos, beschäftigt hat, zu rechtfertigen?
Kannst du bitte mal über eine Kosten/Nutzen-Bilanz nachdenken? Ich helf dir mal auf die Sprünge:
In Berlin fahren nach einem TAZ Bericht zufolge 4% aller Fahrgäste Schwarz. Das heißt wenn jeder 3€ pro Fahrt bezahlen würde, nimmt das Unternehmen bei 100 Fahrgästen 288€ ein, 12€ gehen ihnen durch die Lappen.
Ein Kontrolleur kostet geschätzte 20€ pro Stunde. D.h. wenn er 12,5 Fahrgäste pro Stunde kontrolliert, sind seine Kosten gedeckt, da pro erwischter Schwarzfahrer 40€ fällig werden. Das sollte der Kontrolleur locker schaffen.
Aber selbst wenn er niemanden erwischen würde, kann man das so rechnen:
Wenn die Nahverkehrsmittel kostenlos werden, fehlen dem Betreiber bei unseren 100 Fahrgästen 288€. Das kostet kein Kontrolleur dieser Welt
Nur mal so als persöhnliche Frage hinterher: glaubst du eigentlich selbst was du geschrieben hast, also dass sich kosten sparen lassen, indem man den Nahverkehr kostenlos macht?
Auf was für einer Schule warst du bitte, wo du so etwas gelernt hast?
Viele hier sollten sich mal wirklich politsch engagieren und nicht nur in einem Internetforum rumpöbeln. Dann würden einige begreifen, dass "Politik machen" nicht so einfach ist wie es sich jeder vorstellt und erst dann würden viele die Leistung, die unsere Politiker (teilweise) bringen zu schätzen wissen.