Senator John McCain gestorben - die letzte Stimme der Vernunft?

AleksZ86 schrieb:
Noch nie von Obamas Drohnen-Todesliste gehört? Obama hat die Drohneneinsätze massiv erhöht, und mit diesen Menschen in fremden Ländern umgebracht (Hochzeit, Trauerfeier,...)

Die Drohneneinsätze zu erhöhen war/ist eine gute Entscheidung. Seriöse Quellen geben an das über 90% bzw. über 80% (seit Beginn des Programmes) der getöteten feindliche Kämpfer waren (2010 waren es sogar 95%), oft genug hochrangige, die Anschläge auf die lokale und westliche Bevölkerung aktiv planen oder geplant haben. Bei den meisten zivilen Opfern (oft ist es garnicht klar ob es nicht doch feindliche Kämpfer waren) handelt es sich um Angehörige oder Zivilisten die leider in der Nähe waren als der Angriff ausgeführt wurde. Die USA haben die höchsten Standards und Anforderungen was solche Angriffe angeht, oft werden Zielpersonen monatelang überwacht bis sich endlich die Möglichkeit ergibt zuzuschlagen ohne Kollateralschäden und ohne Zivilisten zu gefährden. Im Krieg gibt es immer zivile Opfer. Sogar Pakistan hat zugegeben das nur 3% der getöteten Zivilisten waren (seit 2008). In Konventionellen Kriegen oder bei Einsätzen von Spezialeinheiten kommen weitaus mehr Zivilisten zu Tode. Die ganzen absurd Hohen Zahlen was zivile Opfer angeht basieren meist nur auf Berichten der lokalen Bevölkerung, die oft ein Interesse daran haben möglichst hohe Entschädigungen zu erhalten (im Jemen werden zb. Geld und Waffen (!) als Entschädigung gezahlt...)
Klar ist, jedes Zivile Opfer ist tragisch, man kann die Drohnen-Einsätze kritisch sehen, sollte aber ausgewogene und seriöse Quellen nutzen um sich zu informieren.

AleksZ86 schrieb:
Beispiel: Die USA hat Syrien angeboten die US Soldaten aus Syrien abzuziehen, wenn Syrien die ÖL-Vorräte mit den USA teilt.....
ist hier nachzulesen: https://cooptv.wordpress.com/2018/0...tionen-stehen-abzug-aus-buergerkriegsland-an/

Aha, "Al-Achbar", ein Sprachrohr der Terrorgruppe Hisbollah und des syrischen Regimes, berichtet das also...:rolleyes:
Der Wahrheitsgehalt dürfte ungefähr bei 0,0% liegen.
 
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Die Drohneneinsätze zu erhöhen war/ist eine gute Entscheidung. Seriöse Quellen geben an das über 90% bzw. über 80%
und die restlichen 10-20% dürfen mit der täglichen Gefahr rechnen von oben zerbombt zu werden.... sehr gute Entscheidung....
 
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Die Gefahr für die Bevölkerung in diesen Ländern durch einen Drohnenangriff zu Schaden zu kommen ist sicherlich weit geringer als die Wahrscheinlichkeit Opfer eines islamistisch motivierten Terroranschlages oder Opfer der eigenen, oft inkompetenten, Armee zu werden.
Durch die Drohnenangriffe wurden haufenweise hochrangige AQ und IS Kämpfer und Sprengstoff Experten getötet...man kann sich vorstellen wie viele Menschenleben dadurch gerettet wurde (dort, genauso wie in Europa).
Es passiert so gut wie nie das nur Zivilisten getroffen werden, absolut tragisch natürlich, die Quote spricht aber klar für die aktuelle US Strategie.
 
Mit dem Vorwurf der Kriegstreiberei, müsstest du jede US-Administration, außer der von Carter, vor ein Tribunal stellen, da alle an irgendwelchen kriegerischen Einsätzen beteiligt waren. Fast alle russischen Regierungen natürlich auch!

Und wir?
Früher war es ja gute deutsche Tradition, Millionen von Menschen umzubringen. Jetzt machen wir das Gegenteil, indem wir Millionen von Menschen retten, und es ist auch wieder keinem Recht.

Und wer hat den Beifallssturm unserer Nachbarn gehört, als Trump uns aufforderte kräftig in die Rüstung zu investieren....!?

L.G.
 
McCain war/ist der Verbindungsoffizier von Obama und ISIS gewesen.
Er wurde mehr als einmal gesehen und fotografiert bei ( auch geheimen) Treffen mit Abu Bakr.

Ebenso war er in seinen jungen Jahren so ein Heissporn im wahrsten Sinne des Wortes, dass durch ihm 134 Soldaten getötet wurden auf der USS Forrestal. Man befürchtete Lynchmord der Crew an ihm und daraufhin wurde er versetzt dank entsprechender Kontakte.

Dass sind nur bekannte Fakten aus der Vergangenheit die nie hinterfragt wurden von den Medien, warum wohl ?

Er hatte noch Glück dass er gegangen wurde, andere werden dass nichtmehr haben.
 
Wenn das Fakten sind, dann her mit quellen. Diese beknackten postings, in denen irgendwas abstruses behauptet wird und als fakt bezeichnet ohne eine einzige belastbare quelle nerven zusehends.
 
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Es ist für mich schon ziemlich erschreckend, wie krass sich viele (auch hier) vom tagespolitisch wechselnden Zeitgeist gezielt an der Nase herumführen lassen.

Als McCain damals gegen Obama antrat, galt er (zurecht) als unwählbarer "Falke", Hardliner und als Mann, der Bushs kriegerisches Erbe antreten würde und noch massiv eins draufsetzen würde. McCain war massiver Befürworter von Kriegseinsätzen (auch dem Irakkrieg), Regime Changes und es kümmerte ihn kein bischen, auch beinharte Islamisten zu unterstützen, wenn es grad oppurtun erschien und die gegen einen "Feind" kämpfen sollten. Wohin das alles führt und führte, muss ich wohl kaum jemand erklären. Zudem haben einige schon vergessen, wer seine Vize werden sollte: Sarah Palin, Tea-Party-Mitglied und mit politischen Ansichten "gesegnet", gegen die selbst Trumps schlimmste Ausfälle wie Banalitäten erscheinen.

Gute Zusammenfassung seiner Ansichten und Wirkens:
www.nachdenkseiten.de/?p=45779
"Die andere Seite des John McCain"

Wer es nicht glaubt, kann Die Zusammenfassung selbst noch einmal Zeile für Zeile nachrecherchieren. Quellen gibt es genug.

Woher also nun der Schwenk der Medien und Politiker? Weil McCain gegen Trump polterte und Trump in den Augen vieler Journalisten und Politiker schlimmer als der Weltuntergang ist. Also wurde McCain aus taktischen Gründen von einem unwählbaren Typ zum Heiligen erklärt.

Warum ist unsere Welt vielerorts "so schlimm" wie sie ist? Weil sich die Leute immer und immer wieder an der Nase herumführen lassen, selbst bei solch banalen Dingen. Sie glauben einfach alles was man ihnen vorsetzt. Wenn in der Zeitung steht "McCain taugt nichts, Obama toll" - unterschreiben sie es. Steht ein paar Jahre später drin "McCain ist ein Heiliger" - glauben sie es auch. Unfassbar!
 
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Unfassbar ist eher, wie oft Neumitglieder in das immer selbe Horn stoßen wenn es um politische Themen geht und mit unfassbar oberflächlichen, verdrehenden und pauschalisierenden Beiträgen zu politischen Themen auffallen und regelmäßig stark tendenziöse Internetseiten als Quellen angeben. Das der gewählte Username dann allzu oft auch noch quasi schon erahnen lässt was kommt, lässt mich annehmen, dass solche Profil sehr gezielt angelegt werden...
 
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Mustis schrieb:
Unfassbar ist eher, wie oft Neumitglieder in das immer selbe Horn stoßen wenn es um politische Themen geht und mit unfassbar oberflächlichen, verdrehenden und pauschalisierenden Beiträgen zu politischen Themen auffallen und regelmäßig stark tendenziöse Internetseiten als Quellen angeben. Das der gewählte Username dann allzu oft auch noch quasi schon erahnen lässt was kommt, lässt mich annehmen, dass solche Profil sehr gezielt angelegt werden...

Argumentieren im ad hominem-Stil weil man keine Sachargumente hat macht es nicht besser - im Gegenteil.
Das erzeugt bei mir höchstens Mitleid.

Wer übrigens mehr Quellen benötigt (aus den "Mainstream"-Medien), kann sich gern den auf den NDS verlinkten englischen Originalartikel durchlesen, wo jede Aussage dort von einer Quelle belegt ist. Und wem das nicht reicht, der kann gerne selbst googlen zu jedem einzelnen Vorwurf.

"Unter einem argumentum ad hominem (lateinisch „Beweisrede zum Menschen“) wird ein Scheinargument verstanden, in dem die Position oder These eines Streitgegners durch Angriff auf dessen persönliche Umstände oder Eigenschaften angefochten wird. Dies geschieht meistens in der Absicht, wie bei einem argumentum ad populum, die Position und ihren Vertreter bei einem Publikum oder in der öffentlichen Meinung in Misskredit zu bringen und eine echte Diskussion zu vermeiden. In der Rhetorik kann ein argumentum ad hominem bewusst als polemische und unter Umständen auch rabulistische Strategie eingesetzt werden. " (https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem)
 
Ich habe nicht behauptet, ein Sachargument angeführt zu haben. Du hingegen scheinst dementsprechend davon überzeugt zu sein, dass deine völlig überzeichnenden und übertriebenen Aussagen eben solche wären. Niemand hat McCain als Heiligen bezeichnet. Das er trotz seiner Fehler und je nachdem welchem politischen Lager angehört möglichen falschen Entscheidungen ist er aber allemal ein vernünftigerer Mensch als Trump. Das ganze hat halt absolut mal nichts mit Zeitgeist zu tun sondern mit Relation. In Relation zu Obama war er eben weniger wählbar, weil Obama eine bessere Wahl darstellte. Gegenüber Trump ist aber eben McCain eindeutig eine bessere und vernünftigere Wahl.

Im übrigen bedarf ich keiner Erläuterung eines ad hominem Arguments. Du hingegen solltest es dir nochmal durchlesen. Ich habe weder deine persönlichen Umstände noch deine persönlichen Eigenschaften gegen dich verwendet. Du willst hier doch jetzt nicht erklären, dass deine Aussagen hier weitgehend neutral und vielschichtig sind oder McCains Wirken und Leben in seinen diversen Facetten dargelegt hast? Oberflächlich ist dein Beitrag, weil du definitiv nur eine sehr sehr kleine und eben einseitig Sicht zu dem Thema publizierst, verdrehend, weil du unter anderem behauptest, dass man McCain zu einem Heiligen erklärt habe, was schlicht und ergreifend einzig deiner Fantasie entspringt. pauschalisierend weil du unter anderem behauptest, das Palin stets schlimmer als die schlimmsten Anfälle Trumps gewesen sei. Oder eben, dass die Medienlandschaft eben einzig und allein McCain gegenüber Trump anders darstellte, weil er gegen Trump polterte. Das ist eine komplett pauschalisierende Antwort, die unter anderem die Relation des Betrachtungswinkels komplett außen vor lässt.

So, soviel zu deinem "Sachargumenten" und deiner mir vorgeworfenen argumentum ad hominem. Dukannst dir dein Mitleid (und im übrigen deine gespielte Empörung) durchaus sparen und stattdessen deine Zeit dahingehend investieren, dass die Inhalte deiner Posts tatsächlich auch dem entsprechen, was du ihnen unterstellst.
 
Mustis schrieb:
Ich habe nicht behauptet, ein Sachargument angeführt zu haben.

Wenigstens ehrlich

Mustis schrieb:
Du hingegen scheinst dementsprechend davon überzeugt zu sein, dass deine völlig überzeichnenden und übertriebenen Aussagen eben solche wären.

Überzeichnet? Nun, McCain hat aus seiner Haltung nie einen Hehl gemacht. Darum sage ich ja: Die Dinge lassen sich in 10 Sekunden ergooglen, weil McCain (das muss man ihm lassen) immer zu seinem Hardliner-Kurs stand.

Kleines Beispiel?
"McCain und Graham gehören jener Fraktion im Kongress an, die mit einem größer angelegten Militärschlag das Machtgleichgewicht in Syrien zugunsten der Rebellen kippen und so Assads Sturz herbeiführen wollen. Die beiden republikanischen Senatoren hatten deshalb zwischenzeitlich sogar gedroht, gegen Obamas in ihren Augen zu begrenzter Operation mit vermutlich einigen wenigen gezielten Angriffen zu stimmen. " (https://www.handelsblatt.com/politi...tz-mccain-fordert-sturz-assads/8731606-2.html)

Mustis schrieb:
Niemand hat McCain als Heiligen bezeichnet.

Dann schau dir doch die Medienberichte nach seinem Tod mal an. Ein Superlativ nach dem anderen, wie ehrvoll, ruhmvoll, anständig und heldenhaft dieser Mann gewesen sei. Ich denke mal jeder andere versteht sicher, was ich angesichts dessen mit "Heiliger" meine.

Mustis schrieb:
Das er trotz seiner Fehler und je nachdem welchem politischen Lager angehört möglichen falschen Entscheidungen ist er aber allemal ein vernünftigerer Mensch als Trump.
Das ganze hat halt absolut mal nichts mit Zeitgeist zu tun sondern mit Relation. In Relation zu Obama war er eben weniger wählbar, weil Obama eine bessere Wahl darstellte. Gegenüber Trump ist aber eben McCain eindeutig eine bessere und vernünftigere Wahl.

Trump mag viel verrücktes Zeug von sich geben, er setzt sich aber nicht pausenlos dafür ein, Länder in verheerende Bürgerkriege zu stürzen und ganze Regionen zu destabilisiern incl Millionen Toter, IS-Islamismus und riesigen Flüchtlingsströmen.
 
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@fragemann

(Fast) Volle Zustimmung. So ähnlich habe ich es hier ja auch schon beschrieben.

Hier wurde medial aus einem unwählbaren "Kriegstreiber" und rechten "Hardliner" ganz schnell einer der ganz Großen amerikanischen Politiker gebasstelt...warum ? Weil er Trump nicht ausstehen konnte.
Unglaublich das so viele das nicht durchschauen.
 
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Leute, lassts doch gut sein!

Der Typ hatte jede Menge Dreck am Stecken, hat aber zum Lebensende hin für etliche oppositionelle Gruppierungen aus dem Anti-Trump Lager eine hohe Bedeutung als konservativer Gegenpol zu eben jenem. Und nun isser tot! Fertig, Ende, Aus!

Was soll der dämliche Streit, was überwiegt, ausgerechnet in einem Technikforum.....!? Klickt euch doch in Historiker-Foren ein, vorzugsweise in den USA.

L.G.
 
Wiggum schrieb:
Unglaublich das so viele das nicht durchschauen.

Nun, ich denke, viele wollen es (wie das meiste andere an ungereimtheiten "da draußen") gar nicht durchschauen, weil das ihre innere Stabilität massiv gefährden würde.

Wer sogenannten Autoritäten (politisch, medial) grundlegend vertraut und ihnen glaubt, der fühlt sich wohl wie der Nachwuchs, der seiner Mutter vertraut. Getreu dem Motto: Die Führung wird schon wissen, was sie tut.

Die Realität sieht aber natürlich leider anders aus: Es gab in der menschlichen Geschichten schon viele katastrophale oder gar verbrecherische und selbstzerstörerische Führungen wie auch begleitende Medien oder ähnliches. Aber das wissentlich zu ertragen ist natürlich nicht leicht, darum meiden es viele, so lange es geht.
 
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wieso verfälschst du zitate? Kb-v hat das nie gesagt.

Ansonsten trifftet es wieder in vt gequarke rum. Kein wunder das wiggum und du dich verstehst.
 
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Ne, ich habe nur alles von KB-V gelesen und es nirgends gefunden, nur dein Geblubber aus dem ersten Post von dir dazu, was dem am nächsten kam. Das du eigentlich Wiggum zitiertest, ist mir erst im nachhinein aufgefallen.

Deine Unterstellung ist hingegen völliger Blödsinn. und zeigt endgültig, welche simplen Geistes Kind du bist... Das du ein 2. Account von KB-V seist, der eine ziemlich andere Haltung hat als du, wäre wahrlich schizophren...

Fakt ist, das Zitat stammt nicht von KB-V.

Ob McCains Lösung am Ende nicht die bessere Lösung gewesen wäre, weil man Assad, einen gepushten, nicht demokratisch legitimierten diktator abgesetzt hätte, der sich gegen einen Teil seines eigenen Volkes militärisch gestellt hat, ist von euch beiden völlig spekulativ. Man ist nicht automatisch ein kriegstreiber, wenn man einen bereits kriegerisch tätig gewordenen mit militärischer Gewalt entgegen tritt. Den krieg hat nicht McCain begonnen...

Ps: ah so jetzt ändern wie die posts inhaltlich komplett...

Das mit dem vt gequarke war sicher nicht auf das handelsblatt bezogen sondern auf deinen erguss in bezug auf die vermeintliche obrigkeitshörigkeit.
 
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Mustis schrieb:
Ob McCains Lösung am Ende nicht die bessere Lösung gewesen wäre, weil man Assad, einen gepushten, nicht demokratisch legitimierten diktator abgesetzt hätte, der sich gegen einen Teil seines eigenen Volkes militärisch gestellt hat, ist von euch beiden völlig spekulativ. Man ist nicht automatisch ein kriegstreiber, wenn man einen bereits kriegerisch tätig gewordenen mit militärischer Gewalt entgegen tritt. Den krieg hat nicht McCain begonnen...

Und wer war Mitte 2013 in der Region am kämpfen, als McCain das forderte? ISIS, Al Nursa, Al Quaida und co. Wie wäre das wohl ausgegangen? Das wäre ja ein dolles Schicksal für das syrische Volk gewesen. Man tausche einen säkularen gemäßigten Diktator aus gegen ein Horror-Regime, was Menschen lebendig verbrennt und einen einsperrt oder gar umbringt, weil man Musik hört (!). Prima.

Musik, Bildnisse, Filme, lokale Gebräuche, Vermischung der Lebensräume von Mann und Frau – alles soll verboten werden. In den von Isis beherrschten Städten werden Menschen für Verstöße jetzt massenhaft erschossen, auch Sunniten von Sunniten.
https://www.zeit.de/2014/27/gewalt-islamisten-rechtfertigung/seite-2

Aber vielleicht hatte McCain einfach so ein Problem mit Diktaturen, dass er einfach gar nicht anders konnte und nicht nachgedacht hat? Oooh, ist das so?

http://english.alarabiya.net/en/New...cCain-was-a-great-friend-of-the-Kingdom-.html
Saudi Ambassador to US: ‘John McCain was a great friend of the Kingdom’

https://www.irishtimes.com/news/wor...h-legacy-leaves-mark-on-middle-east-1.3614061
McCain was considered a great friend of Saudi Arabia.

Ups....!

Was macht dieses Saudi-Arabien eigentlich sonst so, also mal davon abgesehen, dass es eine der brutalsten und knallhartesten Diktaturen des Nahen Ostens ist ? Nun es schlägt Bürger-Proteste nicht nur im eigenen Land, sondern auch im Ausland blutig nieder.

https://www.welt.de/politik/ausland/gallery12848421/Bahrain-schlaegt-Proteste-blutig-nieder.html
"Die Militärs kamen aus Saudi-Arabien, das Bahrains sunnitischem König zu Hilfe geeilt ist. "

Tja, hätte doch Assad bloß Millitär von den Saudis angefordert, um Proteste niederzuschlagen. Dann wäre er vllt. doch noch der beste Kumpel von McCain geworden ;)
 
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Ja klar... Und im Irak hat das ja so gut funktioniert das man einen nicht demokratisch legitimierten Diktator, der sich gegen die Mehrheit der Bevölkerung gestellt hat "abgesetzt" hat. Das Zeitfenster war verstrichen aber McCain, der ja Mal davon gesungen hatte Bomben auf den Iran zu werfen und islamistische libysche Rebellen als "meine Helden" bezeichnet hat... Wollte natürlich trotzdem Assad wegbomben, why not ?
Er war ja auch für den Irak-Krieg...

Eigentlich habe ich ja nix gegen McCain...nur dagegen das er jetzt in den liberalen Massenmedien zur Ikone wird...Anti Trump schlägt Vernunft.

@fragemann
Syrien unter Assad war/ist nicht sekular.
Assad ist ein Krimineller der AQ damals im Irak und andere Terrorgruppen unterstützt bzw. unterstützt hat.
Nur war der Großteil der Opposition, spätestens seit die radikalen Kräfte die Oberhand gewonnen hatten, eben auch nicht besser.
 
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