Sicherung fliegt raus, wenn ich PC ans Netz hänge

Xethon

Lieutenant
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Feb. 2005
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533
Hi,

eben, als ich amPC saß, flog auf einmal die Sicherung meines Zimmers heraus und dunkel wars.
Habe dann erstmal alle Verbraucher vom Netz getrennt und den FI wieder hochgedrückt. habe nach und nach wieder die Verbraucher ans Netz gehängt und als ich das Netzkabel von Steckerleiste zum Netzteil desPCs einsteckte flog die Sicherung wieder. Jetzt denke ich malliegt es entweder am Netzkabeloder am Netzteil, das nen Kurzen verursacht.
Probiere morgen mal nen anderes Kabel aus und wenn das nichts bringt, dann wird es wohl das Netzteil sein, das ich dann austauschen muss. Jetzt wollte ich mal fragen, wieviel Watt das Netzteil mindestens haben muss,damit es folgende Hardware mit ausreichende Strom versorgt:

Mainboard: ASUS P4P800S-X
CPU: P4 2,4 GHz
RAM: 2x 512MB DDR-RAM
Graka: ATI Radeon 9800 Pro
1x PCI-Soundkarte SB Live!
2x HDD
2x optisches Laufwerk
2x Kaltlichtkathode
1x Gehäuselüfter

Denke, das war alles was nennenswert ist. Wie gesagt, wieviel Watt reichen da aus?
 
Mit einem 400 Watt Markennetzteil bist du weit über der sicheren Seite. Es liegt nicht am Kabel, sondern am Netzteil. Ausbauen und neues kaufen.

Empfehlungen folgen in den Beiträgen unter mir :-)
 
Mich würde auch erstmal interessieren was für ein Nt du jetzt hast , denn bis auf das zählst du ja alles auf.
Ein 300 Watt Nt sollte locker reichen.
 
ich tipp mal auf netzteil. bei mir hats mal wegen einem kaputten netzteil gleich den FI-Schalter geschossen.
 
Es liegt am Überlasten einer Phase im Zimmer, d.h. du hast einfach zu viele Verbraucher an einer Steckdose.

Verteile deine Verbraucher auf mehrere Phasen (unabhängige Steckdosen).
 
Ich hatte mal das selbe Problem, das lag bei mir an einem angebrochenen Kabel in der Steckdose, da ist der FI beim Rechner einstöpseln immer rausgeflogen.
 
engine schrieb:
...zu viele Verbraucher an einer Steckdose.

Verteile deine Verbraucher auf mehrere Phasen (unabhängige Steckdosen).
1) Selbst ein mit 10A abgesicherter Stromkreis kann in einem normal genutztem Zimmer net so einfach abgeschossen werden. Computer + TV + PS3 + Licht + Anlage usw ist unter normalen Umständen kein Problem.

Ich weiß nicht, wie es bei ihm ist, aber 80% aller Immobilien sind von der Verkabelung her ein totaler GAU. Oft muß eine Sicherung fast die gesamte Wohnung abdecken (ohne Backofen und Durchlauferhitzer natürlich). Halbwegs besser verkabelte haben immerhin eine pro Raum.

Aber dennoch, solange nicht so ein GAU existiert und kein QuadSLI-Mördersystem gleichzeitig mit der Waschmaschine betrieben wird sollte der FI oben bleiben bzw die Sicherung ganz.

a) Sicherungskasten checken, ob das Zimmer allein abgesichert ist. Aber egal, ob ja oder nein: Siehe Punkt B.
b) Alles ausschalten, den PC und Monitor mal direkt an je einer Wanddose andocken und anschalten. Es kann auch an der Mehrfachdose liegen. Muß aber nicht.
c) Kabel tauschen. Evtl ist die Erdleitung vom vielen Kabelbiegen oder -knicken im Lauf der Jahre innendrin kaputt.
d) 20poliges Hauptstromkabel sowie das 4polige P4-Kabel deines derzeitigen NTs überprüfen. Also ob die Stränge unbeschädigt sind.
d)hilft das nix: Anderes Netzteil besorgen.

Meine ehemaliger 2,4 Pressi hatte wie der Northwood ne 89er TDP*, kalkuliert man den Rest dazu, reicht besagtes 300er beQuiet völligst aus, zumal man unter 300W nahezu keine ATX-Netzteile von den A-Marken bekommt.

Das 300er beQuiet L6 oder L7 wäre ein Vorschlag, das S12-II 330W von Seasonic ein anderer. Letzteres kann ich uneingeschränkt empfehlen (hatte die alte Version ohne Bronze), nicht zu hören und absolut spannungsstabil. Damit kann dann bei dir sogar die ATI 3850 noch locker in den AGP-Schlitz rein statt der jetzigen.

*TDP ist kein Realwert, aber ein guter Anfang zur Hochrechnung! Bevor mich ein kollege steinigt :-)
 
@Gelbsucht

Ich habe geantwortet, da ich das gleiche Problem habe.
Ich habe zum Glück zwei unabhängig abgesicherte Dosen in einem Zimmer, sonst könnte ich meine Verbraucher nie vom Netz trennen (also komplett, nicht Standby).

Ein kleiner Tipp noch. Über einschaltbare Stromleisten immer zuerst die Verbraucher zuschalten, die die größte Leistung beim Einstecken/Einschalten haben, dann die kleineren.

Na klar, habe ich nicht erwähnt, es kann immer ein Schaden vorliegen. Aber wie der TE es beschreibt, reagiert die Sicherung beim Einstecken der Steckerleiste seiner PC-Anlage (PC, TFT, Drucker usw. nehme ich an).

Ein Test in anderer Reihenfolge wäre gut, aber die TEs sind fast immer gleich nach dem Post weg.:(
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht sollte der Threadersteller sich erst einmal einigen was denn nun rausfliegt. Der FI oder die Sicherung., denn er schreibt mal so, mal so.


Und wer schreibt das ein FI wegen Überlast auslöst hat keinerlei Ahnung von Elektrotechnik.
 
Schau mal im Sicherungskasten, was da für Sicherungen verbaut sind.

Sollten B oder C Automaten sein, alles andere austauschen!
 
@engine:

nur durchs EINSTECKEN selbst ist es im normalfall absolut unmöglich eine überlast zu erzeugen.
mein tipp ist hier wohl nen kurzschluss in der steckerleiste oder das netzteil.
wärs die steckdose, würds auch so dauernd dunkel werden ;)

edit:
wenns der FI is, is das nochmal ne andere sache...
 
henrsch schrieb:
Falsch, alles andere austauschen LASSEN!
Sorry, hab ich vergessen, du hast natürlich vollkommen Recht.
 
schnopsnosn schrieb:
...
nur durchs EINSTECKEN selbst ist es im normalfall absolut unmöglich eine überlast zu erzeugen....

Ach schnopsnosn, überlege doch. Wenn ein Gerät (irgendeins) eingeschaltet ist und ich stecke (EINSTECKEN) das Stromkabel ein, dann läuft das Gerät. Also nur durchs EINSTECKEN.;)

Fi: kann ein Kriechströme sein (FI-Schalter spricht an).
Sicherung: viele Geräte nehmen beim Einstecken/Einschalten einen vielfach höheren Strom auf als ihrer Nennleistung entspricht (Einschaltstromstoß) (Sicherung spricht an). Besonders bei Mehrfach-Stromsteckleisten.

Warten wir auf TE.
 
Zuletzt bearbeitet:
ein pc läuft aber nicht, wenn er nicht eingesteckt ist, es sei denn der ein-taster ist kurzgeschlossen.
und selbst dann tust du dich mit ner überlast recht schwer...
um den automaten "sofort" zum auslösen zu bringen müsste beim einstecken der geräte bei einem B10-automaten ein strom von 30-50A fließen, was so nur durch einen kurzschluss möglich ist...
 
Stefan Payne schrieb:
Schau mal im Sicherungskasten, was da für Sicherungen verbaut sind.

Sollten B oder C Automaten sein, alles andere austauschen!

Ne frage, bei meinen uralten Sicherungsautomaten steht garnicht B oder C.
Was ist denn bei den neuen besser. Hoffentlich nicht die Reaktionszeit.
 
ich hate vor 22 wochen auch das problem rechner eingeschaltet strom weg sicherungen waren alle drinen
elektriker gekomen da war in einer dose die lüsterklemem nicht fest wegen den anlaufstrom
elektriker weg kommputer blos eingestekt strom weg wieder der elektriker gekommen war in ner anderen dose das kleiche warscheinlich leider war die dose hinter einer wand haben dan vom herd waren noch 2 litzen frei die dan an eine dose eingespeseist
aber der pc ist doch forher auch gegangen aber teste ihn noch mal an einen anderen zimmer
 
@engine:
die alten bezeichnungen waren afaik L und S, sind im prinzip genau das gleiche wie B und C :)
kennlinie etc ist die selbe, wie bei den heutigen B und C automaten, auslösezeit sollte auch dieselbe sein, kann aber sein, dass die über die jahre etwas gelitten haben...
 
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