@ jhoech
Auch wenn es eigentlich ok ist was du sagst, aber die Justiz hat wohl kaum das Recht dem Täter zu vergeben, das steht allein dem Opfer bzw. dem Hinterbliebenen zu.
Dafür darf ja die Justiz darüber entscheiden wie schwer und ob der Täter überhaupt bestraft wird.
@ Haudrauff
Ich schreibe das weil ich zumindest deine ersten Postings so interpretiert habe und nicht um die zu ärgern^^
Bei kleinern Delikten kann das Verhältnis schon "etwas" mehr in Richtung Ressozialiserung rutschen. Einfach um zu verhindern das sich der Täter steigert, was leider alt zu oft der Fall ist und aus einem Kleinganoven ein Mörder wird.
Also. Mag ja sein das es sich lohnt Ressourcen in die Resozialisierung zu stopfen.
Aber sich hinzustellen und die Versorgung der Opfer gänzlich auf Krankenkassen und Co. abzuwälzen ist nicht korrekt. Zumal Opferschutz über das bezahlen von Krankenhausaufenthalten geht.
Opferschutz heisst auch das Opfer beispielsweise weiteren Übergriffen von Tätern zu schützen.
Nur so als Beispiel: Opfer von Stalkern (ich meine jetzt nicht die Typen die nach Artefakten suchen)? Oftmals muss erst das Opfer mit aufgeschlitzter Kehle im Strassengraben liegen bis die Justiz aus dem *Piep* kommt. Das nur als zwei Beispiele von vielen.
Oder wie war das mit der Zeugin die von ihrem Peiniger (weiß nicht mehr was er Ihr zuvor angetan hat) erschossen wurde? Das ist auch Opferschutz.
Zudem fühlen sich Opfer bzw. Hinterbliebene ziemlich verraten, wenn Sie völlig links liegen gelassen werden, während die Verbrecher aus ihrer Sicht Zucker dortrin geblasen bekommen wo zuvor die Justiz gekrochen kam:Hust
Das Opfer hat (von einem kleinern Delikt aus gesehen, also nicht Mord und Totschlag) schon genug gelitten.
Ich denke ein gutes Verhältnis zwischen beiden wäre besser. Und damit meine zwischen Gesellschaft und Opfer. Denn Resozialisierung dient ja dem Schutz der Allgemeinheit -wobei man wohl leider bedingt durch Ress-Knappheit (Geld
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) Abstriche beim Opferschutz machen muss - und nicht dem Täter das Händchen zu halten.