News Tim Höttges: Telekom-Chef will 3 bis 4 Netzbetreiber für die komplette EU

ragnarok666 schrieb:

Staat soll machen, was er/die Lobby will. So einfach.

Und wenn das nicht geschieht, wirft er sich auf den Boden und schreit. :D
 
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DeusoftheWired schrieb:
Hilft auch nicht, das man von staatlicher Seite doppelt, dreifach und vierfach besteuert wird, wenn man Kleinanleger ist, während die Geldverzocker, die mit Millionen oder Milliarden arbeiten, sogar noch mit Steuergeld rausgehauen werden.
 
Crifty schrieb:
Ich finde Forderung an die Großen für die Infrastruktur mit aufzukommen vollkommen ok

Lass dir das nicht einreden das ist riesen Humbug , eine weitere Masche irgendwo Geld aufzutreiben .....

Ich hab es letztens schon gesagt

Google , Microsoft , meta und wie sie alle heißen haben schon lange lange eine grosse Beteiligung an der Infrastruktur , riesen Server Farmen , Anbindungen an Knotenpunkte oder solche Punkte selber ....
Bzw bezahlen Knotenpunkte für Traffic usw vieles was mir aktuell nicht einfällt wo die grossen Konzerne schon mitmischen

Was der futzi möchte ist das Daten die durch ihre Leitungen gehen also zum Endkunden ein zweites Mal bezahlt werden nicht mehr nicht weniger , die die wir schon bezahlen .....

Wenn diese Person meint das andere die Kosten mittragen sollen um ihre eigene Unfähigkeit zu überspielen das sie verpennt haben auf neue Technologien umzusteigen oder ihr eigenes Netz schon viel früher schrittweise auf Glas gebaut hatten .....jetzt beißt sie das in der allerwertesten

Natürlich schaut es auf einmal alles teurer aus und die Summen sind riesig wenn man praktisch alle Ausgaben auf einmal hat anstatt über Jahrzehnte verteilt ....

Es wurde ja schon erwähnt ....aber gerne nochmal

Die Telekom sind die die nach dem sie jahrelang die flat eingeführt hatten zurück auf ein Volumen basiertes Angebot gehen wollten für viel Nutzer waren das um die 300gig und das sollte weiter Flatrate heißen .....
Ergänzung ()

Weyoun schrieb:
Ich sehe das differenzierter: Wenn zwei oder drei Tech-Unternehmen für 50 % des Traffics
Nein ! Die Unternehmen stellen die Daten bereit nicht mehr nicht weniger bezahlen ihre Anschlüsse an Knotenpunkte und betreiben Server

Der Traffic kommt zu meist von dir und mir ! Du und ich starten die Downloads , du und ich starten die streams ! Oder zwingt dich Google jeden Tag 100gb zu ziehen

Weiter rein spekulative , ohne Inhalte im Netz wurden bei weitem nicht so viele Menschen ein inet Zugang buchen
Ergänzung ()

Weyoun schrieb:
Wer ist "alle"? Gehören dazu auch die "datenproduzierenden" Tech-Konzerne aus den USA
Ja und ja die mieten sich entsprechende Bandbreiten und ja die meisten Server stellen sie selber , Amazon hat ja zb auch ein Standfuss ....
 
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Man kann von der Telekom halten, was man will, aber die EU ist wirklich ein regulierungsmonster. Es ist mittlerweile in fast allen Bereichen einfach too much.
 
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scryed schrieb:
Die Telekom sind die die nach dem sie jahrelang die flat eingeführt hatten zurück auf ein Volumen basiertes Angebot gehen wollten für viel Nutzer waren das um die 300gig und das sollte weiter Flatrate heißen .....
Die wollten in den Standardverträgen runter auf 75 GB, weil die Telekom der Auffassung war, dass ein Normalnutzer nicht mehr braucht.

Bei Tarifen mit bis zu 16 Megabit pro Sekunde – und gerade in ländlichen Gebieten gibt es oft keine schnelleren Angebote – dürfen pro Monat 75 Gigabyte heruntergeladen werden. Sind die abgesurft, wird der Datendurchsatz heftig gedrosselt. Die Spitzentarife, die sehr viel schnelleres Surfen erlauben aber auch sehr viel teurer sind, erhalten bis zu 400 Gigabyte zum Grundtarif von 64,95 Euro pro Monat.
Zeit

Nach heftiger Kritik hat der damalige Telekomchef in einem offenen Brief erklärt:
Doch die Begriffe “Netzneutralität” und “Sicherstellung von Wettbewerb” sieht Obermann in der aktuellen Debatte um das 75-GB-Limit missbraucht. Stattdessen stehe ein “Flatrate-Anspruch auf unbegrenztes Datenvolumen im Internet” im Vordergrund.
Obermann will seine “Kunden auch künftig fair behandeln und ihnen preiswerte Angebote machen”. Das gelinge, verkauft er die Drosselung als Erfolg, eben durch die geplanten Limits für rund 97 Prozent der Kunden. Lediglich 3 Prozent seien von den Plänen betroffen, betont Obermann. Diese verbrauchen angeblich 10 – 20 Mal mehr Daten als der durchschnittliche Kunde. Der durchschnittliche Kunde, verrät Obermann, brauche 15 – 20 GB im Monat.
PCWelt

Der Telekom geht es nur um Maximierung des Gewinns und will doppelt abkassieren. Da sind die Regulierungsbehörden mit wie Medien, Cybersicherheit, Datenschutz sowie Telekommunikation halt im Weg.
 
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Also ein Großkonzernchef wünscht sich ein europäisches Telko-Oligopol?
Welche Überraschung! :lol:
 
Wieso denn nur auf Europa? Wieso machen wir nicht vier weltweit? Um auf die Anzahl von 4 Anbietern zu kommen müsste man die Telekom die nicht zu den vier größten gehört zerschlagen um diese auf die Vier aufzuteilen oder wie hat er sich das vorgestellt?
 
QuamWave schrieb:
Um auf die Anzahl von 4 Anbietern zu kommen müsste man die Telekom die nicht zu den vier größten gehört zerschlagen um diese auf die Vier aufzuteilen oder wie hat er sich das vorgestellt?
Die relevanteste Größe bei einer Konsolidierung ist der Marktwert an der Börse.

Da sieht es derzeit für die sieben größten europäischen Anbieter so aus:

Deutsche Telekom: 167,47 Mrd Euro
Orange: 30,63 Mrd Euro
Swisscom: 26,6 Mrd Euro
Telefonica: 23,6 Mrd Euro
Cellnex: 22 Mrd Euro
BT Group: 18 Mrd Euro
Vodafone: 17,77 Mrd Euro

Nach Börsenwert ist die Telekom also größer als die sechs nächstgrößten Anbieter zusammen. Und dann bleiben immer noch 30 Mrd Euro übrig. Also in etwa der Wert des zweitplatzierten.
 
R4yd3N schrieb:
Im Mittelalter wäre er wohl der geborene Wegelagerer gewesen. Das hat mit einer Maut nichts zu tun, denn die Benutzung der "Datenautobahn" wird ja bereits durch den Endnutzer abgegolten.

Richtig, aber was sie auslassen das würde den Endanwender auch entlasten! Die Kosten bleiben ja gleich.... nur werden die kosten anders verteilt. Zwar auf die, die mehr belasten und damit höherer kosten verursachen.

Und spätestens wen ich jetzt das Mitelalter Bild herhole, merkt man wie sehr ihr vergleich hinkt... Denn tatsächlich ist es ja so, stellen Sie sich eine Stadt vor im Mittelalter, die an einer Straße liegt wo Salz verteilt wird in ganz Deutschland. Dann bezahlt diese Stadt die Straßen, auf den das Salz in die ganze Welt verteilt wird...

Sie haben recht, die Straßen werden ja schon bezahlt. Aber wer benutzt und wer profitiert davoN? Und Meta, Alphabet, und co verdienen sich dumm und dämlich. Zugleich wollen die Amis deutsche Maschinen verzollen. Wie sollen aber nichts vom Meta, Youtbe Kuchen abhaben?

Wo wir wieder am anfang wären! Wen allein der Entanwender die Kosten trägt, dann ist und bleibt es auch für ihn am teuersten. Wärend andere übers Netz den reibach machen über Nutzerdaten, Werbung, Digitalisierung... Im Grunde Subventionieren sie Meta und Youtub mit ihren ISP Anschluss. Weil Meta zahlt ja nichts und bekommt ihre Daten 4 free, praktisch betrachtet!

Und Infrastruktur muss ja auch erhalten und ausgebaut werden. Das allein über Nutzer zu finanzieren funktioniert offensichltich ja leider nicht. Darum sind wir ja noch in der Steinzeit was Internet angeht. Andere möglichkeit bleiben nur Steuern. Aber was ist fairer? Einfach alle zu besteuern? Oder gerade diejenigen die am meisten Reibach mit dem Zeug machen? Wo wir wirder bei der Maut oder dem Wegegeld sind. Irgendeinen Bestehlen sie am ende immer. Aber dann doch lieber erstmal die, die am meisten Reibach damit machen. Darum gab es Räuber. Darum auch die Staatlichen in Form von Zollburgen. Nichts anderes ist Digitale Autobahn. Und wen Musk, Trump, Bezo kotzen, kann es nur gut sein!
 
Höttges will keinen Wettbewerb. Er will Kartell weniger Unternehmen, die sich den Markt aufteilen und so Preise hochtreiben können.
 
lynx007 schrieb:
Richtig, aber was sie auslassen das würde den Endanwender auch entlasten! Die Kosten bleiben ja gleich.... nur werden die kosten anders verteilt. Zwar auf die, die mehr belasten und damit höherer kosten verursachen.
Wer zahlt schafft an.

lynx007 schrieb:
Und spätestens wen ich jetzt das Mitelalter Bild herhole, merkt man wie sehr ihr vergleich hinkt... Denn tatsächlich ist es ja so, stellen Sie sich eine Stadt vor im Mittelalter, die an einer Straße liegt wo Salz verteilt wird in ganz Deutschland. Dann bezahlt diese Stadt die Straßen, auf den das Salz in die ganze Welt verteilt wird...
Falsch. Auch hier wurde Wegezoll erhoben.

lynx007 schrieb:
Sie haben recht, die Straßen werden ja schon bezahlt. Aber wer benutzt und wer profitiert davoN? Und Meta, Alphabet, und co verdienen sich dumm und dämlich.
Die bezahlen bereits ihren eigenen Zugang!

lynx007 schrieb:
Wo wir wieder am anfang wären! Wen allein der Entanwender die Kosten trägt, dann ist und bleibt es auch für ihn am teuersten. Wärend andere übers Netz den reibach machen über Nutzerdaten, Werbung, Digitalisierung... Im Grunde Subventionieren sie Meta und Youtub mit ihren ISP Anschluss. Weil Meta zahlt ja nichts und bekommt ihre Daten 4 free, praktisch betrachtet!
Das liegt immer noch im Verantwortungsbereich des Nutzers, was er sich so alles gefallen lässt.-

lynx007 schrieb:
Und Infrastruktur muss ja auch erhalten und ausgebaut werden. Das allein über Nutzer zu finanzieren funktioniert offensichltich ja leider nicht.
Wenn man sich ansieht wie viel Lobbying betrieben wurde, vonseiten der Provider, wundert mich nicht das wir in der Steinzeit feststecken. Der Netzausbau ist leicht zu stemmen wenn er nur über die Nutzer finanziert wird. Sonst würde es heute kein Internet geben. Und komm jetzt nicht mit Förderungen daher. Die sind sowieso der falsche Weg den Ausbau voran zu treiben. Es sei den es wird ein staatliches, für alle zugängliches Netz errichtet.
 
Soso unliebsame Konkurrenz soll wegreguliert werden, also das widerspricht meinen Vorstellungen von Marktwirtschaft.

Ja klar, weil Meta und co zahlen wird.
Noch Wünsche?
 
T1984 schrieb:
Deutsche Telekom: 167,47 Mrd Euro ergänzt um T-Mobile US (TMUS) mit $250 Mrd.
Orange: 30,63 Mrd Euro
Swisscom: 26,6 Mrd Euro
Telefonica: 23,6 Mrd Euro
Cellnex: 22 Mrd Euro
BT Group: 18 Mrd Euro
Vodafone: 17,77 Mrd Euro
Die Deutsche Telekom hat aber auch über 100 Mrd. € Schulden, selbst nach Verkauf der Funktürme. Und DT Glasfaser ist noch weit entfernt vom Vollausbau.

Deutschland hätte mehr davon, wenn die Swisscom unser Glasfasernetz aufbauen würden.
 
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RKCPU schrieb:
Die Deutsche Telekom hat aber auch über 100 Mrd. € Schulden, selbst nach Verkauf der Funktürme.
Der Börsenwert der Unternehmen berücksichtigt natürlich auch die jeweilige Verschuldung der Unternehmen. Ohne 100 Mrd Euro Schulden wäre der Wert also entsprechend höher.
 
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Grundsätzlich begrüße ich das und die Kontrolle das Wettbewerb übernimmt eine neu gegründete freie Genossenschaft und nicht das Kartellamt.

Das machen wir aber dann auch mit den Krankenkassen :)
 
revocelot schrieb:
Sind die Kosten pro GB in den USA nicht um einiges höher als in Deutschland?
Die USA ist auch etwas größer als Deutschland, je kleiner ein Land ist, desto billiger ist es natürlich abzudecken.
 
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