Der Verlust einer Internetverbindung kann verschiedene Ursachen haben. Die Frage allerdings wäre, geht es um die Internetverbindung oder um die DSL-Verbindung (ohne die man natürlich auch kein WWW hat). Wenn DSL regelmäßig flöten geht, ist Ursachenforschung zwischen Deiner Dose in der Wand bis hin zum Kasten, von dem aus Du bedient wirst, erforderlich. Routertausch, Kabeltausch, Hausverkabelung checken, Kontakte reinigen, all solche Spielchen muss man dann wohl mal durchgehen. Manchmal bringt es was, oft ist es auch für die Katz.
Solltest Du über Leitungswerte verfügen, z.B. ausgelesen mit einer Fritz-Box, könnte man hier schon mal grob was erkennen.
Ich hatte früher T (2000), danach Arcor (6000), dann Alice/O2 (8-11000) und nun Congstar (VDSL 50000).
T konnte hier angeblich nur 3000 liefern, was aber wohl mit deren festen Stufen zu tun hatte. Wenn man da keine vollen 6000 bekommen und seien es wenige kb, bekam man die nächstniedrigere Stufe, zumindest war es früher so. Also kam Arcor an die Reihe, die protzten damals mit 16000. Geordert und keinen Widerspruch erhalten. Am ersten Tag donnerten hier dann auch ordentlich schnell die Daten durch's Kabel. Aber immer nur in eine Richtung: gemessen hatte ich nicht, war wohl so 12000 im down. Nur wenn ich was runtergeladen hatte, war im Upload nichts mehr möglich. Und andersrum gleiches Spielchen. Irgendwann am zweiten oder dritten Tag haben die uns aus Qualitätsgründen runtergesetzt auf 6000, das lief dann aber sauber und gleichzeitig gingen Up- und Download. Irgendwann bekam ich dann ne 7170 und kam so an die Leitungsdaten ran. Kapazität stand da irgendwas mit 12xxx. Geschaltet wurde irgendwas bei 69xx. Hat mir gereicht, gegenüber Schleichkom vorher war's ja immerhin deutlich mehr. Die Ansprüche wuchsen, Alice konnte preiswerter. Geschwindigkeitsmäßig hatte ich keine großen Steigerungswünsche. Aber es gab eben noch was oben drauf. Plötzlich klimperten Downloads mit 1,2 MB/s runter. Wow. Die Fritz direkt angeschlossen (Alice und seine olle Zwangshardware, ich denke mit Grauen zurück) konnte ich dann mehr erkennen. Technisch war ich auch nicht mehr an (vermieteter) T-Technik dran sondern an Telefonica. Hier lief vier Jahre alles sauber, bis ich die Faxen dicke hatte und die Gelegenheit ergriffen hatte, zu Congstar zu gehen. 3 Euro mehr und 50000 statt zuletzt 9xxx... bin soweit zufrieden. Ist ja nichts anderes als T.
Letzte Woche gab es ein paar Unsauberkeiten. DSL bestand, trotzdem gab's kein WWW, PPPOE-Fehler sagte die Fritz, einige Stunden in der frühen Morgenzeit. Später dann auch mal nachmittags für ne kurze Weile.
Insofern wäre es interessant zu wissen, ob Du Sync-Probleme hast, also DSL abbricht oder ob einfach kein WWW vorhanden ist. Ideal wäre es, wenn einfach nur kein WWW da ist, dann sollte sich das mit einem Wechsel spätestens erledigen. Kann ja nicht überall so sein wie bei Buh-Tuh.
Vodafone benutzt nicht die gleiche Technik wie Buh-Tuh. Zumindest wäre es doch sehr ungewöhnlich, da beide weitreichende Netzinfrastrukturen unterhalten. Nur die letzte Meile ist gleich. Ob VF drosselt, weiß ich nicht. Das sollte aber ein Blick in die Produktbeschreibung bzw. deren AGB klären. Vodafone würde ich nach meinen früheren Erfahrungen mit Arcor durchaus empfehlen aber nicht uneingeschränkt. Allerdings kann und wird jeder in irgendeiner Form andere Erfahrungen machen. Keiner ist durchgehend mies, keiner ist unschlagbar gut. Ich war damals entgegen aber auch wirklich aller Vorzeichen zu Alice gegangen. Da war deren Ruf ziemlich am Boden. In Vier Jahren hatte ich kaum Ausfälle, nur ein oder zwei Mal. Später stellten die sich an wegen eines Modemtauschs, waren sehr bockig aber ich habe mich dann doch durchgesetzt und wurde bestätigt. Abschließend gab es beim Wechsel maximalen Ärger mit Konsultation der BNA, was dann aber nach einem Monat Offline doch noch zu einem guten Abschluss kam. Die Schuld für die Probleme gaben sich O2 und Congstar gegenseitig. Heute juckt mich das nicht mehr, ist Vergangenheit.