Was bestimmt die Nutzung von IPOS beim PC?

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Ich dachte immer, das Schreiben und Lesen von 4KB Sektoren wäre ein wichtiger Punkt, wie schnell ein PC ist.

Bei einer SATA SSD sind das ja doch deutliche weniger, als bei einer NVMe SSD.

Aber in der Praxis spielt das dann doch wieder keine Rolle, weil andere Faktoren begrenzen?
Welche sind dass denn und wo sind da die Grenzen?
 
Der begrenzende Faktor ist einfach wieviele Daten wirklich so random gelesen werden müssen - im echten Leben. Alles, was besser als eine HDD ist, ist quasi auch ausreichend und macht nur noch wenig Unterschied.
 
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MichaelaRegena schrieb:
Ich dachte immer, das Schreiben und Lesen von 4KB Sektoren wäre ein wichtiger Punkt, wie schnell ein PC ist.
nee, das bestimmt in erster Linie die Transferrate, mit der große (riesige) Datenmengen übertragen werden.
das kommt im normalen PC Betrieb aber selten vor...

MichaelaRegena schrieb:
Aber in der Praxis spielt das dann doch wieder keine Rolle, weil andere Faktoren begrenzen?
gerade z.B. bei Booten werden nicht große Daten "Mengen", sondern sehr viele kleine Daten "Happen" angefordert.
da kommen eben die IOPS ins Spiel.

blöder Vergleich:
stelle bei einer Party mit vielen Leuten ein 50l Bier Fass auf den Tisch, dann hast du eine große Menge und es könnten theoretisch zig Liter pro Minute fließen, trotzdem hat nicht jeder sofort ein Bier in der Hand.
Stellst du stattdessen ein paar Kisten hin, kannst du nach 1 Minute mit allen anstoßen ;)
 
Schlechter Vergleich weil du ja nicht mehrere SSDs für ne HDD nimmst. Mehr Zapfhähne am Fass wäre das richtige
 
Eine NVMe SSD hat aber viel mehr IPOS als eine SATA SSD

Warum ist die dann beim booten nicht wesentlich schneller?

Was begrenzt da noch, warum sich die viel mehr IPOS im Alltag nicht positiv auswirken?
Die Leistung der CPU?
 
Wie schnell ist denn dein System beim booten?
Mir ist es ziemlich egal ob der PC in 1,5s oder 2,7s bootet...
Solange ich mir nicht nen kaffee holen muss und dann noch eine rauchen gehen kann, bevor der PC betriebsbereit ist, ist mir die Bootzeit ziemlich egal.

Eine Sata SSD ist schneller als eine HDD und die Nvme ist schneller als die Sata. Schnell genug sollte jede Ssd sein.
 
MichaelaRegena schrieb:
Eine NVMe SSD hat aber viel mehr IPOS als eine SATA SSD
Nicht IPOS , das heißt IOPS = Input/Output Operations per Second bitte
 
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MichaelaRegena schrieb:
wie schnell ein PC ist.

Die Geschwindigkeit von SSDs ist bei nahezu allen Alltagsanwendungen völlig irrelevant. Selbst bei Programmen die unmengen Daten verarbeiten ist das häufig so weil dann immer noch der Prozessor limitiert, sei es nur deswegen weil beim exportieren/ speichern / komprimiert wird.
 
Booten ist ein sehr eingeschränkter Prozess, wo nicht viele Prozesse, die gleichzeitig lesen, aktiv sind. Da beim ersten Start vieles voneinander abhängig ist, und die Prozesse aufeinander warten müssen, dauert das Booten entsprechend länger als später jede Anwendung oder Anwendungen, die bereit gestartet schon voll loslegen können.
 
SpamBot schrieb:
Die Geschwindigkeit von SSDs ist bei nahezu allen Alltagsanwendungen völlig irrelevant. Selbst bei Programmen die unmengen Daten verarbeiten ist das häufig so weil dann immer noch der Prozessor limitiert, sei es nur deswegen weil beim exportieren/ speichern / komprimiert wird.
Mit der Aussage muss man bissle vorsichtig sein und etwas differenzieren

Jede Funktion besteht aus Operationen und Daten. Eines von beiden limitiert, entweder sind die Daten nicht da oder die Operationen können nicht schnell genug ausgeführt werden.
Und 7000mb/s ist wirklich langsam im Vergleich, was der Arbeitsspeicher schafft, und dass ist wirklich langsam im Vergleich mit dem L1 und dann gibts da noch die Register in der CPU. Tatsächlich wartet eine CPU häufig auf Daten, hätte sie permanent Daten, könnte sie permanent rechnen und würde sofort durchbrennen. Gibt ja genug Benchmarks wo die Cpu runtertakten muss.

Ich selbst habe ein Programm geschrieben das skaliert nicht etwa mit dem Cpu takt, sondern viel mehr mit der größe des L2.

Von außen betrachtet ist die IPC von Raptor Cove höher als jene von Zen 4. Das schafft Raptor Cove aber nur mit dem doppelten L2.
 
Nehmen wir mal als Beispiel ein Outlook oder Word neu starten.

Wieviel von der Zeit die da vergeht hängt dann von der SSD und wieviel vom Prozessor ab?

Oder gibt es noch andere Faktoren, die dabei limitieren?
 
Das hängt von allem ab
Auslastung von Cpu, Ram und Ssd
Generelle Geschwindigkeit dieser Komponenten
Und natürlich vom Programm selber

Das wird dir keiner sinnvoll aufschlüsseln können und ist bei der heutigen Leistung vom Standard Consumer PC vollkommen irrelevant.

Sowas wird im Mikrocontroller interessant aber sonst eher egal
 
MichaelaRegena schrieb:
Wieviel von der Zeit die da vergeht hängt dann von der SSD und wieviel vom Prozessor ab?

Oder gibt es noch andere Faktoren, die dabei limitieren?
Was genau möchtest du mit diesen Fragen herausfinden?

Mal im Ernst, und das ist nicht böse gemeint, du wirkst nicht gerade als hättest du ein großes technisches Verständnis. Solche Fragen sind aber doch eher spezifisch, daher; was ist dein Ziel?
 
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Joker_AUT schrieb:
Das hängt von allem ab
Auslastung von Cpu, Ram und Ssd
Im Beispiel von Outlook kommt noch Netzwerk mit dazu, LAN-Buchse, Anzahl der gerade verfügbaren Sessions im Protokoll mit Antwortzeiten im Austausch mit dem Exchange Server, SSO Authentifzierung verschlüsselt über SSL mit MAPI über HTTP über Active Directory und Benutzererkennung wie Zuweisung der Kerberos Tickets vom Exchangeserver...
Ergänzung ()

MichaelaRegena schrieb:
Nehmen wir mal als Beispiel ein Outlook oder Word neu starten.

Wieviel von der Zeit die da vergeht hängt dann von der SSD und wieviel vom Prozessor ab?

Oder gibt es noch andere Faktoren, die dabei limitieren?
Dafür gibt es im Entwicklungsbereich diverse Tools, um so etwas zu messen. Aber das ist eine ganz andere Liga und Baustelle. Selbst wenn Du eine Messung hast, wo Du Leistungsgrenzen einer Komponente ermittelst, kann bei jedem Neustart wieder komplett anders aussehen. Gerade wenn Outlook gestartet wird, der wiederum mit einem fernen Exchange-Server und Active Directory arbeitet, startet eine ganze Prozeslawine, die dann nur reiner Netzwerkverkehr ist, der dann überhaupt nichts mehr mit den Leistungsdaten Deines Rechners zu tun hat.

Daher ist die Frage berechtigt, was ist genau der Hintergrund Deiner Frage?
 
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