News Weitere Infos zur Crucial E100: Eine echte SSD-Wundertüte wie die Kingston NV3

Ohweia was für ein Müll und nein, mit Nachhaltigkeit hat das nichts zu tun wenn die samt Verpackung im Regel zustauben.
 
Hilfreich wäre, wenn ihr konkret aufzeigen würdet, wie man Controller und Chiptyp erkennen kann. So kann man die "Wundertüte" sinnvoll nutzen und den herstellern zeigen, dass man sich nicht verarschen lässt.
 
Da freue ich mich ja schon wieder, wenn ich Kunden die austauschen und verkünden darf, dass alle Daten futsch sind. Macht dann 60 Euro Windows Installation + Updates + Treiber + 20 Euro Einbau + 50 Euro SSD, weil irgendein Frettchen 5-10 Euro sparen musste.
Soviele SiliconPower, AData und andere Billigteile ersetzt, aber niemals eine Midrange (Samsung Evo, Crucial BX/MX500).

Die Schreibraten sind bei QLC funktionsbedingt nicht zu halten, nach wenigen GB bist du bei 100MB/s.

Im Regal verstauben werden die auch nicht, Leute ohne Ahnung kaufen irgendwas. Erlebe ich täglich. Wer sonst kauft Pentium Silver, überteuerte Convertable und proprietäre Geräte?
 
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80% der Endkunden die solche SSD's später im Rechner haben interessiert nicht was da draufgelötet ist.
Und ähnlich viele würden es nicht verstehen selbst wenn es dick und fett draufstehen würde.
Hauptsache Billigschnäppchen.
Bei Tante Emma wird die SSD auch selbst bei niedrigen Werten eher selten ihr Maximum erreichen.

Trotzdem finde ich: In einem Bereich wo Testberichte einen hohen Stellenwert haben, dass das Stille austauschen von Qualitätselementen eine klare Wettbewerbsverzerrung darstellt.

Aber weil bei jeder zusätzlichen SSD auch Steuern anfallen interessiert sich niemand für sowas...
 
Vielen Dank für die Nachfrage. Ich habe das mal direkt an geizhals geschickt mit dem Link zur News in der Hoffnung, dass die es bei der SSD Serie irgendwie vermerken, dass da auch TLC zum Einsatz koommen kann.
 
Und genau so, zerstören sich Marken ihren guten Ruf. Irgendwie mag niemand von Fehlern anderer lernen und man muss diese unbedingt nachahmen.
Sei es Armundi als EFTs, jetzt m.2, vorher deutsche Marken. Es will einfach niemand lernen das wir Kunden zwar einen Markenbindung entwickeln, aber auch wechseln wenn das Preis Leistungsverhältnis nicht mehr stimmt.
 
Etwas anderes als Samsung komme mir nicht in die Tüte bei SSDs.

Beste Performance (EVO- und PRO-Series ausschließlich mit SEC-Dies), Betriebsdauer über die nominelle TBW hinaus (in dem zunehmend geringen Leistungsverlust über eine lange Betriebsdauer bewähren sich bereits die HDDs des Herstellers), bestmögliche Mainboard-Kompatibilität, gratis Data Migration inklusive, Design (black PCB).
 
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Wird interessant, wo di am Ende landen. Im Retail-Markt für Endanwender wird das Ding in den Regalen Staub ansetzen. Versierte Anwender kaufen meistens kein QLC und ohnehin keine Wundertüten.
Weniger versierte Leute (90%) schauen v.a. auf den Preis. Da müssen wir uns keine Sorgen machen, denn für 65€/1TB wird die wohl kaum einer aus Versehen kaufen. Ich brauchte neulich erst für "Experimentier-Thinkpad", wo ich hin und wieder Linux-Distros teste oder an einer Hackintosh-Installation rumbastele mehr Platz. Die 512GB wurden dann doch etwas upraktisch für die vielen Partitionen. Großer Elektronikmarkt hatte eine WD SN580 1TB für 49€. Ok, kein DRAM, aber der ist außerhalb von High-End dank 200MB HMB verzichtbar, und das Ding hat echten TLC und besteht nicht aus Schrott.

Warum zur Hölle sollte ich dann 15€ mehr ausgeben und Schrott mit QLC nehmen?

ich tippe darauf, dass die E100 zu absoluten Spootpreisen an OEMs gehen wird, wo sie ihren Weg in billige Consumer-Fertig-PCs finden wird. Da wird i.d.R. nur die Kapazität zusammen mit der theoretisch maximalen Spitzengeschwindigkeit im pSLC-Cache angegeben.
Wieder eine Sache, die mich darin bestätigt, warum ich Bekanntenkreis bei Fertig-PCs nur höherwertige Business-Serien empfehle. Da wurde ich bisher nie enttäuscht. Während meistens das übliche Samsung Middle-Class-Zeugs drin war (EVO-Serie) hat HP einmal eine flotte Solidigm P44 Platinum mitgeliefert.
Ergänzung ()

Naru schrieb:
Etwas anderes als Samsung komme mir nicht in die Tüte bei SSDs.

Beste Performance (EVO- und PRO-Series ausschließlich mit SEC-Dies), Betriebsdauer über die nominelle TBW hinaus (in dem zunehmend geringen Leistungsverlust über eine lange Betriebsdauer bewähren sich bereits die HDDs des Herstellers), bestmögliche Mainboard-Kompatibilität, gratis Data Migration inklusive, Design (black PCB).
Typisches Kenn ich nicht. Will ich nicht. Samsung mag ordentlche SSDs bauen, das will niemand abstreiten. Aber was meinst du mit Mainboard-Kompatibilität? Wenn das da wählerisch ist, dann hat es entweder nen Board-Schaden oder einen schweren Firmware-Fehler.

Hersteller-Tools habe ich noch nie gebraucht. Gibt für jedes OS vernünftige Software auch hauseigene Lösungen. Wenn jeder so denken würde, hätte Samsung ein Monopol, was schlecht wäre. Mir ist noch nicht aufgefallen, was an Samsung-SSDs per se besser sein soll an z.B. Solidigm (wenn man denn mal an eine ran kommt).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe die Grundnegativität hier im Thread ehrlich gesagt nicht ganz.

Crucial stapelt super tief mit den versprochenen Leistungswerten und nennt TBW und Read Speeds die auch ne QLC problemlos schafft. Dazu ist die SSD eindeutig für den Einsteigermarkt positioniert, wo es nur darum geht das es einfach irgend ein NAND basierter Speicher ist und keine HDD. Drauf rumzureiten das andere SSDs besser wären ist doch nicht zielführend.

Wolfgang.R-357: schrieb:
Wenn möglich würde ich nur MLC kaufen, oder sogar SLC, der Aufpreis wäre es mir wert, aber der Markt wäre wohl zu klein, die gigantische Geiz ist Geil Menge der Leute würde es kleinreden.
Die Flashtechnologie sagt rein gar nichts über die Qualität aus. Zu sagen ich kauf MLC oder SLC weil der hochwertiger ist, ist Unfug. Es gibt genauso gut schlechten SLC und MLC wie es schlechten TLC und QLC gibt. Nur kennt das im Consumerbereich kaum noch jemand, weil man mittlerweile MLC und SLC nur noch in z.B. SSDs für den Industriemarkt findet und die haben eh ganz andere Qualitätsstandards als Consumer SSDs.

Selbst in den Nischenmärkten werden MLC und SLC aber verdrängt durch z.B. pSLC SSD wegen dem Preis und den geringen Kapazitäten von SLC. TLC ist einfach so billig im Vergleich zu SLC und MLC das es sich mehr lohnt die 3-4 fache Menge an Flash zu verbauen und den dann im pSLC Mode zu verwenden. Qualitativ sind diese SSDs kein bisschen schlechter als SSDs mit echten SLC Flash und halten genauso viele P/E Zyklen aus, was nur geht, weil der eigentliche TLC Flash auch hochwertig ist.

Die Wahl der Flashtechnologie sollte primär beeinflusst werden durch die notwendigen TBW, vielleicht noch ein wenig die Performance. Aber pauschal zu sagen ich nehme lieber SLC als TLC ergibt halt keinen Sinn.

"Geiz ist geil" hat mit dem Thema gar nichts zu tun, wenn Leute SSDs kaufen die zu ihrem Anwendungszweck passen und im Desktop Bereich sind in 99% der Fälle normale TLC SSDs vollkommen ausreichend. Sieht man z.B. ja auch hier im Forum wenn Leute ihre CDI Screenshots posten und die geschriebene Datenrate quasi nie das Problem ist.

Naru schrieb:
Etwas anderes als Samsung komme mir nicht in die Tüte bei SSDs.

Beste Performance (EVO- und PRO-Series ausschließlich mit SEC-Dies), Betriebsdauer über die nominelle TBW hinaus (in dem zunehmend geringen Leistungsverlust über eine lange Betriebsdauer bewähren sich bereits die HDDs des Herstellers), bestmögliche Mainboard-Kompatibilität, gratis Data Migration inklusive, Design (black PCB).
Da hat Samsungs Marketing aber einen schönen Papagei gefunden :)

Wie der Vorredner schon sagt, sind die SSDs von Samsung in aller Regel ordentliche SSDs, aber die kochen auch nur mit Wasser. Weder bei der Performance noch bei der Haltbarkeit stechen die außerordentlich heraus. Schwarze SSDs hat auch so ziemlich jeder Hersteller im Angebot. Auch Tools zur Datenmigration legen andere bei.

...bestmögliche Mainboard-Kompatibilität...
Was sagt das denn aus? Was macht denn Samsung so besonders? Die PCIe und m.2 Spec zu befolgen ist nun wahrlich keine Kunst die andere Hersteller nicht ebenso können. Wann kommt es denn mal zu Inkompatibilitäten mit Mainboards? In aller Regel liest man doch nur Probleme, dass Leute mit SATA und NVMe durcheinander kommen, aber nicht, dass eine SSD mit dem richtigen Protokoll nicht wie vorgesehen funktioniert.
 
Ich würde mir wünschen, daß man per Tool den pSLC-Cache deaktivieren könnte. Was nützen ein paar GB schnellstes Schreíben, wenn deswegen später dann die Schreibrate extrem einbricht.
Dazu kommt noch, daß meiner Meinung nach der pSLC auch für den extremen Einbruch der Schreibrate verantwortlich ist. Der Controller muß nämlich gleichzeitig den Schreibzugriff vom Host verarbeiten und noch zusätzlich den pSLC in den QLC umkopieren bzw verschieben. Ich denke ohne das zusätzliche Umkopieren wäre die Schreibleistung deutlich höher.
 
Ja, mit QLC ohne pSLC könnte man aber nicht mit den hohen Schreibwerten werben - dass man von diesen in RL selten was hat ist dabei irrelevant, aber in der Werbung kommt es eben besser und nur darauf kommt es an.

Bei Produkten ausserhalb vom Consumer-Bereich ist es natürlich anders und dafür gibt es einfache Gründe.
 
EDV-Leiter schrieb:
Was nützen ein paar GB schnellstes Schreíben, wenn deswegen später dann die Schreibrate extrem einbricht.
Nicht jeder schreibt permanent zig GB am Stück. In vielen Fällen sind es nur einige GB und die schreibt man dann sehr schnell.
Ohne SLC Cache bricht die Schreibrate auch extrem ein, wenn auch etwas weniger.

EDV-Leiter schrieb:
Dazu kommt noch, daß meiner Meinung nach der pSLC auch für den extremen Einbruch der Schreibrate verantwortlich ist. Der Controller muß nämlich gleichzeitig den Schreibzugriff vom Host verarbeiten und noch zusätzlich den pSLC in den QLC umkopieren bzw verschieben.
Der große Einbruch kommt durch den QLC Flash. Es müssen eben beim Schreiben 16 statt nur zwei Spannungslevel unterschieden werden. Wenn der Cache geleert wird, dann bricht die sicherlich noch mal ein, aber das geschieht ja nicht sobald der Cache voll ist. Erstmal wird der Schreibtask vollendet. Erst wenn die Kapazität dann nahezu voll ist muss der Cache geleert werden und dann bricht es nochmal ein. Dafür war man aber am Anfang auch schneller. In Summe verliert man nicht viel.
Und das gilt auch nur für den dynamischen Cache den die meisten SSDs haben. Der feste SLC Cache ist davon ausgenommen, der hat gar keine Nachteile.
EDV-Leiter schrieb:
Ich denke ohne das zusätzliche Umkopieren wäre die Schreibleistung deutlich höher.
Ich denke da hast du völlig falsche Vorstellungen. QLC ist einfach nur langsam programmierbar. Da einzige was die hilft ist Parallelität. Sprich mehr Dies, also größere Kapazitäten. Unter 2 TB ist QLC kaum zu empfehlen. Vor allem, da QLC fast ausschließlich 1 TBit Dies sind. Mit dem 8 Kanal Controller und 4 TB plus Kapazität bekommt man dann auch aus QLC vernünftige Schreibraten nach dem Cache.
Ergänzung ()

Robo32 schrieb:
Ja, mit QLC ohne pSLC könnte man aber nicht mit den hohen Schreibwerten werben - dass man von diesen in RL selten was hat ist dabei irrelevant, aber in der Werbung kommt es eben besser und nur darauf kommt es an.
Das ist so pauschal einfach falsch. Es kommt auf den Anwendungsbereich an. Nicht jeder schreibt immer zig GB am Stück. Und ein fester SLC Cache der nicht Bestandteil der Kapazität ist, hat nur Vorteile. Im Consumerbereich macht eine SSD ohne SLC Cache gar keinen Sinn.
 
Ich habe meine Erfahrungen mit frühen TLC-SSDs herangezogen. (jeweils das 256 GB Modell)
Direktes Schreiben in den TLC war mit etwa 270 MB/s möglich (Samsung PM851, kein pSLC-Cache).
Der Nachfolger PM871 mit TLC und pSLC schaffte zwar in der Spitze 500 MB/s, fiel dann aber auf etwa 100 MB/s zurück, wenn der Cache voll war und umkopiert werden mußte, also erheblich weniger als direkte Schreiben in den TLC. Daher denke ich, das Ganze läßt sich auch auf QLC übertragen.

Edit:
Deshalb meinte ich ja, daß ich es begrüßen würden wenn man den Cache über das Herstellertool gezielt abschalten könnte.
 
@EDV-Leiter
Da bräuchte man mehr Details. Der Unterschied ist sicher nicht nur der SLC cache.
Wahrscheinlich hat die PM871 auch nur halb so viele NAND Dies die parallel beschrieben werden können (oder nur 1/4, irgendwo hatte Samsung ja von 128 GBit Dies auf 512 Gbit Dies umgestellt. 850 EVO vs 860 EVO)
Wie gesagt, der Cache muss nicht direkt geleert werden wenn er voll ist.
Eine 850 Evo 256 GB schreibt auch mit SLC Cache mit 300 MB/s wenn der voll ist.
Eine 840 Evo die von dir genannten 270 MB/s (nach dem Cache).
Die EVO sind ja die retail Modelle der PM8x1
https://www.anandtech.com/show/8747/samsung-ssd-850-evo-review/2
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe nichts gegen QLC für die passende Anwendung. Mich stört bei der Betrachtung der Zuverlässigkeit der Fokus nur auf die TBW. In der Vergangenheit sind SSDs gestorben wegen thermischer oder mechanischer Defekte oder ganz besonders Firmwarebugs. Wie kann man einer SSD vertrauen, die 3 verschiedene Controller gemischt mit verschiedenen Speichertypen zum Billigpreis anbietet? Da liefen doch Typtests und Firmwarevalidierung auf Sparflamme!
 
Ja und?…die TBW sind doch vorab bekannt und die Daten daher als Mindestwerte zu verstehen.

In der Preisliga vollkommen ok.

Man muss sich eben vorher informieren. Wer für 50€ eine 1TB SSD kauft und die Haltbarkeit einer MLC basierten SSDs erwartet, hat in der Praxis noch andere Sorgen als die verbauten Chips.

Sollten dagegen die angegebenen Werte vom Idealfall der Bestückung ausgehen und für alle Varianten gleich vermarktet werden…dann wäre es Täuschung.
 
Berlinrider schrieb:
daher als Mindestwerte

Nein, das sollte eigentlich eher als Mittelwert betrachtet werden... Bei den allermeisten Leuten sterben die SSDs wahrscheinlich weit vor dem erreichen. Aus welchen Gründen auch immer.
 
Ich bin ja schon ein kleiner Fanboy von Micron, weil alles, was ich bislang von denen gekauft habe, sowohl SSDs als auch RAM, meine Erwartungen zur vollsten Zufriedenheit erfüllt haben, aber sowas würde ich dann doch lieber nicht kaufen, obwohl das Produkt wahrscheinlich nicht einmal so schlecht ist, wie die zurückhaltenden technischen Daten suggerieren.
 
Trotz meiner umfangreichen SSD-Sammlung liegt von dieser Marke nur eine NVMe, eine Micron M2210 rum, und das nur weil sie in einem Laptop verbaut war. Die war bei größeren Schreibmengen total überlastet und lahm, längst ersetzt durch was Besseres.

Zu SATA-Zeiten hatte ich schon eine M4, dazu spätere Modelle bis zur MX500.

Die NVME überzeugen mich noch immer nicht, zumindest wenn ich die Preise sehe.

Die E100 sollte aufgrund der unterschiedlichen Hardware vom Preis her auf dem Niveau einer Intenso sein um sich überhaupt einen Kauf zu überlegen
 
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