News World Backup Day 2025: Ein Daten-Backup hilft nur, bevor es zu spät ist

Kuristina schrieb:
rüttelt das den einen oder anderen wach, der das bisher zu locker
Glaub ich nicht.
Aufkommen tut der Spruch zu 99% wenn das Disaster bereits eingetreten ist.

Da wo Ich gerufen wurde bisher kommt der Spruch oft etwas abgewandelt aka „Ich weiß das wenn kein Backup kein Mitleid, aber kannst Du trotzdem helfen?“. 🤷‍♂️

Ich persönlich sag den Spruch extrem selten.
 
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@Skynet7: Von den dreien die du auflistest kenne ich zugegeben nur Veeam.
Aber das macht seinen Job mit einem NAS als Backupziel prima.
Die kostenlose Version ist limitiert was die Versionierung betrifft, aber das passt fuer mich trotzdem.
 
Yar schrieb:
Ich nutze mein RAID schon lange als Backup. Was mache ich falsch?

Alles... RAID ist kein Backup es ist Redundanz, sagt ja schon der Name. Wenn dein RAID verschlüsselt wird, wars das mit den Daten ergo kein Backup.
 
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Backup ist was für Feiglinge..😉
 
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Okay, dann nehme ich ˋne einzelne Platte und bin dann auf der sicheren Seite.
Danke für den Hinweis.
 
the_IT_Guy schrieb:
Frage in die Runde habt ihr eine Automatische Backuplösung für Thunderbird?
Automatisch nicht, aber ich nutze ein Batch Script, was ich im Internet gefunden habe, dass automatisiert mit 7zip den Profile Ordner sichert. Dann brauchst du einfach nur den Profile Ordner zurück kopieren und alles ist wie gewohnt. Hier mein Script, ich hoffe das es dir oder jemand anderes hilft.

Code:
echo on
for /f "tokens=1,2,3 delims=/- " %%x in ("%date%") do set d=%%y%%x%%z
set data=%d%
Echo zipping...
"C:\Program Files\7-Zip\7z.exe" a -tzip "d:\Daten\Backups_Wichtig\Thunderbird_%d%.zip" "C:\Users\DeinBenutzerAccount\AppData\Roaming\Thunderbird\"
echo Done!
 
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Yar schrieb:
Okay, dann nehme ich ˋne einzelne Platte und bin dann auf der sicheren Seite.
Perspektivisch: Bei nur einer Platte ist die Chance auf einen Ausfall halb so hoch wie bei zwei :stacheln:
/s falls du's nicht verstanden hast

... oder du könntest dir mit den zwei Platten ein Backup aufbauen. Das entspricht zwar noch nicht der 3-2-1 Regel, aber besser als nichts.
Muss man nicht, aber dann kein Backup, kein Mitleid.

Yar schrieb:
Danke für den Hinweis.
Bitte, bitte
 
the_IT_Guy schrieb:
Frage in die Runde habt ihr eine Automatische Backuplösung für Thunderbird?
Automatisch nicht, aber ich habe eine zweite Platte im System (zwar bescheuert, aber für externe bin ich zu Faul) und da wird das gesamte Laufwerk synchronisiert. (D auf G).

Aber was Mails Backup angeht, kannst du dir ja ggf. mal Mailstore Home ansehen, sofern du das nicht kennst, ist kostenlos und kann zumindest die Dateien von Thunderbird direkt lesen. Aber automatisches Backup wird nicht unterstützt.
 
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Ich sichere meinen kompletten PC jede Woche und mein NAS habe ich noch auf weiteren NAS gesichert. Die Daten sind soweit auch mit in der Cloud und bei meinem Computer bei meiner Mutter & Bruder vorhanden. Ich müsste aber trotzdem mal gucken, ob ich bei meiner Mutter auch mal ein NAS hinstelle.

@Skynet7
Also von den dreien kenne ich alle drei.
  • Macrium Reflect: Nutze ich noch die Free Version. Die funktioniert tadellos (Sicherung und auch Restore). Ich mag die Funktion, dass man neben dem ISO / USB Stick die Recovery Funktion auch ins Bootmenü integrieren kann.
  • Acronis: War früher auch sehr gut und zuverlässig, aber irgendwann traten immer mal wieder Fehler auf, die mit der vorherigen Version behoben waren. Und es kamen mehr Tools rein als ich brauchte (Antivirus z.B.).
  • Veeam: War mir am Anfang zu überladen mit dem extra SQL Server. Zudem habe ich lieber mehrere Vollbackups und nicht nur ein Vollbackup und unendlich Incremental. Und damals hat es auch nicht alte Backups automatisch gelöscht. SQL ist nicht mehr Bestandteil, soweit ich weiß. Mein Bruder nutzt es seit einigen Jahren problemlos.

Weitere sind:
  • Aomei Backupper ist ebenfalls zuverlässig wie Macrium Reflect Free. Ich nutze die Pro, weil die bei Deskmodder immer verschenkt wird. Vorteil der Pro im Vergleich zur generell kostenlos erhältlichen Standard Version: Man kann Backups vom NAS einbinden. Das geht mit der Standard nicht (wenn man mal eine einzelne Datei überprüfen / zurückspielen will muss man einen Restore Job ausführen). ES hat auch die gleiche Option das Recovery Media auch ins Bootmenü einzubinden.
  • Hasleo Backup Suite Free ist ein neuer Anbieter. Hat auch die gängigen Funktionen und kann ebenfalls zum Bootmenü hinzuzufügen. Hier habe ich aber noch nichft so viel Erfahrungen mit, weil die eben neu sind. Die 4er Version war aber wesentlich langsamer als Aomei und Macrium. Mit der v5 nutzt es die gleichen Settings wie Macrium. Restore habe ich noch nicht getestet. Aber deren anderes Tool (HDD Clone) habe ich erfolgreich genutzt vor 2 Wochen um meine 480GB SSD auf eine 2TB SSD zu migrieren).
  • Paragon Backup & Recovery Community Edition fand ich persönlich noch langsamer als Hasleo. Das habe ich genutzt um das Schlepptop meiner Mutter zu sichern. Restore klappte auch gut, aber eben langsamer als die anderen Tools.
  • urBackup ist ein OpenSource Imager und kann auch Linux als Image abziehen. Es funktioniert per Server und Client. Sicherungen gingen auch automatisch (wird per Server verwaltet und gepusht). Restore geschieht per ISO (extra Download auf der Website). Server gibt es zum selber Hosten als App bei Synology (Syno Forum) und auch für debian und eventuell damit auch OpenMediaVault.
 
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CMbelab schrieb:
Hier mein Script, ich hoffe das es dir oder jemand anderes hilft.
Super danke, sowas simples habe ich mir erhofft.
Und auch danke an die anderen Tippgeber. Ich werde mir alles mal ansehen und mehr automatisieren.
 
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"Vorbeugen ist besser, als sich zu bekleckern" sag ich meinen Kunden öfters.

Man kann Ordner von Hand auf einen USB Stick schieben, man kann ein Programm so einrichten, dass eine Kopie der gewünschten Ordner per knopfdruck auf der externen Platte landen, Man kann es zeitlich steuern...
Das wichtigste bei einem BackUp ist: Machen...nicht drüber sinnieren, dass man ja gestern eine machen wollte - vor dem Datencrash. Es gibt nicht DIESES richtige BackUpKonzept. Es hängt von vielen Faktoren (Anzahl Daten, Speicherbedarf, Häufigkeit) ab wie man es macht. DASS man es macht ist dabei aber die Hauptsache.

BackUp Programme sind (oft) sehr umfangreich oder sogar umständlich für Laien zu bedienen. Simpel aber übersichtlich ist es schon, 2 Fenster nebeneinander zu öffnen (Quell-Ordner - Ziel-Ordner). Am Besten einen Überordner im Ziellaufwerk erstellen und mit Datum benennen. Ordner (z.B. Eigene Bilder, Eigener Desktop, eigene Dokumente) ins andere Fenster kopieren (nicht verschieben) und anschließend vielleicht einfach mal stichprobenartig schauen was man da kopiert hat.
Ich empfehle so bis zu 3 Sicherungen (die Überordner mit Datum) gleichzeitig zu speichern. Es kann ja mal was schiefgegangen sein. die älteste Sicherung kann (so wegen Platz) zugunsten der Neuen immer gelöscht werden.

Für alle andern gibt es kommerzielle Produkte wie Akronis True Image oder auch brauchbare Freeware wie Personal Backup.

Daten, die nicht gesichert werden, sind nicht wichtig
Einem Kunden zu sagen, dass der einzige Weg, die Hochzeitsbilder von letzte Woche oder die Baupläne des Todessterns wieder herzustellen das DataRecoveryCenter mit einhergehend 4stelligem Rechnungsbetrag ist, macht niemandem Freude.
 
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Ja man sollte immer Backups erstellen. Schon ein Backup ist für viele ausreichend, da es besser ist als gar keins.
Ich lasse täglich ein Backup auf externe Platte schreiben und 1 Backup wird auf zweite NAS bei meinen Eltern übertragen.
So habe ich 3x die Daten, ich sehe Original schon als eine Kopie an. Und mindestens 1 Datensatz ist entfernt, dass im Falle eines Feuers o.ä. die Daten sicher sind.
 
Bin Backup-Faulenzer. Mir ist das zu mühsig, die externe Festplatte anzuschließen. Habe im zu den M.2s noch 2 weitere SSDs und eine alte HDD, dort ist halt das Zeugs drauf. Bei PC Wechsel, geht die SSD mit rüber. Einzig alle paar Jahre sichere ich mal Fotos auf eine externe Festplatte.
Beim Handy wird gar nichts gesichert, wenn das crasht, sind halt die Fotos oder Nachrichten weg. Hab zwar gut 2000 Fotos inzwischen drauf, doch letztendlich sind die nicht überlebenswichtig.
 
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Vergesst eure Mobiltelefone nicht. Ich hatte privat mal 1600 Fotos verloren, obwohl ich private Backups - inkl Offsite in die Microsoft Cloud, mache. Nutzt nur nichts, wenn man aus Versehen unter Android damals noch ein Album löscht und löschen auch wirklich löschen ohne "Papierkorb" war - und das Telefon keine Bilder sonstwohin synchronisiert hatte.

Das ist jetzt auch geändert: Das Telefon / der Hauptfotoapparat synchronisiert jetzt die Bilder via App mit einen kleinen Fileserver (Proxmox - Debian Linux VM mit Samba) im LAN und die Daten auf dem Ding werden täglich via Duplicati in die Cloud transferiert und wöchentlich lokal die ganze VM als Snapshot gesichert. Und zusätzlich habe ich die Plattform gewechselt und Apple iCloud sync ist auch aktiv. Nebst iCloud Backup.

Edit: Im Office verantworte ich das Backup via Veeam Enterprise: Microsoft Hypervisoren (oder wie ist die Mehrzahl) -> Backup-Server-> Backup Repository Server -> Verschlüsselt via LTO 9 Streamer -> wöchentlich außerhalb auslagernd. Schlüssel und Bänder an getrennten (versicherten) Orten. GFS Jahr -> Qurtal 1-4 -> Monat 1-2 -> Woche 1-4 und 30 tage Snapshots auf dem Online Repository. Durfte letztens unsere Telefonanlage (Innovaphone) mal wieder herstellen, nachdem ich die gekillt hatte. Funktioniert nach wie vor sehr gut.
 
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Good Call,
dafür kann ich Resilio Sync oder Syncthing (wer es lieber Open-Source mag) empfehlen. Ich selbst nutze für meine Mobilen Geräte inkl. deren Speicherkarten falls vorhanden das erstgenannte. Mit MacroDroid habe ich mir dann ein Macro gebaut was Resilio Sync immer dann öffnet, sobald ich das Handy an die Ladebuchse stecke und es mit meiner heim SSID (WiFi) verbunden ist. Das ganze ist auch super wenn man so wie ich gerne seine Daten (Medien) vom Rechner aus verwaltet.
 
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Mich wundert, dass hier noch keine Cobian Reflector in den Ring geworfen hat. Der Vorgänger Cobian Backup sichert bei mir seit 10 Jahren täglich alle wichtigen Daten und ist dabei auch noch hoch konfigurierbar. Darüber hinaus liegen die Dateien im normalen Zustand vor, es wird also nichts in einen proprietäres Container-Format gesichert.
 
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Boimler schrieb:
Mein Traum ist immer noch, die externe Festplatte an den USB-Port des NAS anzuschließen und dann läuft das Backup der gesamten Platte automatisch ab
Ich weiß leider nicht, ob OMV dafür etwas direkt anbietet. Aber mittels systemd lässt sich so was leicht realisieren:

Wenn du die externe Festplatte am NAS angeschlossen hast, kannst du über
Code:
systemctl list-units --type device --all
die Device-Units für deine externe Festplatte auslesen. Bei meiner habe ich bei der Formatierung über
Code:
mkfs.btrfs -L backup /dev/sdx1
ein Label backup gesetzt. Entsprechend erzeugt mir systemd eine Device-Unit dev-disk-by\x2dlabel-backup.device (für UUIDs gibt es aber auch Units). Das \x2d im Namen sieht erstmal komisch aus, ist aber korrekt. Da in einem Unit-Namen keine Slashes erlaubt sind, werden diese kodiert dargestellt.

Nun kann eine Service-Unit angelegt werden, welche als Abhängigkeit diese Device-Unit hat (WantedBy):
Code:
# /etc/systemd/system/backup.service

[Unit]
Description=Service for creating backups on external usb drives

[Service]
Type=oneshot
User=root
ExecStart=/bin/bash /root/bin/backup.sh

[Install]
WantedBy=dev-disk-by\x2dlabel-backup.device
Nach dem Speichern muss systemd die Unit-Dateien mittels
Code:
systemctl daemon-reload
neu einlesen. Abschließend muss die Service-Unit mittels
Code:
systemctl enable backup.service
aktiviert werden.

Von nun an wird jedes Mal, wenn die externe Festplatte angeschlossen wird, das Skript hinter ExecStart ausgeführt. Bei mir versendet das Skript am Ende (oder im Fehlerfall) eine Mail an meine E-Mailadresse. Dann weiß ich, dass das Backup durchgelaufen ist und ich die Festplatte sicher wieder abziehen kann.
 
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mischaef schrieb:
Mich wundert, dass hier noch keine Cobian Reflector in den Ring geworfen hat. Der Vorgänger Cobian Backup sichert bei mir seit 10 Jahren täglich alle wichtigen Daten und ist dabei auch noch hoch konfigurierbar. Darüber hinaus liegen die Dateien im normalen Zustand vor, es wird also nichts in einen proprietäres Container-Format gesichert.
Kann sein das die meisten Bare-Metal-Backup Software inklusive Desaster Recovery bevorzugen. Für reine Dateibackups (unverändert) nehme ich persönlich rsync im bash Skript mit noch ein paar Extras (NodeRED).
 

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