Wurde ich von dem Datenrettungsservice betrogen?

Doch, ich habe mich sehr wohl informiert. Ich habe einige Meinungen im Internet gelesen, die positiv waren. Allerdings kann man nie wissen von wem diese stammen. Ich gebe zu, dass ich auf den günstigeren Preis reingefallen bin, aber es muss ja nicht immer der teuerste Anbieter sein. Denn hätte ich nicht bezahlen können.


@Alle: ich werde die Firma heute kontaktieren und meine Platte zurück verlangen. Ich werde dann über den Ausgang der Geschichte berichten und den Anbieter nennen. Vielen Dank erst mal an alle für die Antworten.
 
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Der Laden war K&M Elektronik in Stuttgart Feuerbach wie gesagt dürfte iwann 2007 gewesen sein.

Das mit der geöffneten Festplatte, wieso sollte es die Zweitmeinung teurer machen, eigentlich eher umgekehrt, da man ja so leichter verifizieren kann ob die Festplatte ein Headcrash hat.

Es ist halt die Wahl des Threads, direkt von Betrug zu sprechen.

Sei ehrlich zum Dienstleister, sag ihm du bist dir nicht sicher, was seine Diagnose angeht, du würdest gerne eine Zweitmeinung einholen, Bilder vom Festplatteninneren lassen sich bei geöffneter Festplatte ja auch machen, dann kann dir vllt. jemand anderes auch weiterhelfen, ob es denn tatsächlich so ist.
 
Es ist nun mal so, dass die Analyse für die bereits geöffneten Festplatten viel teurer ist als für unberührte. Ich habe bereits Dutzend Anbieter diesbezüglich durchgecheckt.

Vielleicht ist der Threadname nicht optimal gewählt worden. Ich meinte aber nicht den"Betrug" im rechtlichen Sinne. Unter "betrogen" habe ich "angelogen", "Unwahrheit gesagt" gemeint. Und es war nur eine Frage, nicht die Behauptung.

Danke für den Rat. So mache ich das.
 
Haben die ein Reinraumlabor, oder nicht oder was, weil sonst ist es einfach Pfusch eine Festplatte aufzumachen und der Datenretter hat keine Daten gerettet sondern einen noch größeren Schaden verursacht. Und das wird bei den anderen dann teuer oder die Datenrettung ganz unmöglich; wenn ein Pfuscher die erstmal aufmacht und da ein bisschen an den Leseköpfen und Plattern rumdreht geht gar nix mehr...

Das Zeug ist so saumäßig empfindlich, das stellt man sich nicht vor.
 
Das ist eben meine Befürchtung. Er meinte, dass die eine Art "Reinbehältnis" haben in dem sie die Platten aufmachen. Gesehen habe ich es nicht.
 
Reinbehältnis? Tupperdose oder was? :eek:

Vergiss es.

Es gibt Einzelpersonen oder Minifirmen die als Datenretter auftreten. Die machen dann das was mit Software zu machen ist aber haben für HW-Schäden dann eben eines der großen Unternehmen als Partner und übernehmen dann die Abwicklung für dich. Sowas kann gut sein, aber wenn so ein dahergelaufener einfach mal so Festplatten öffnet - und deiner Beschreibung klingts danach. Das geht einfach nicht.
 
xbbb schrieb:
Deswegen wand ich mich an einen Datenrettungsdienstleister. Nach einer sehr schnellen (ca. 5 Minuten) Diagnose war er sich sicher, dass es Platinenproblem ist und er es relativ schnell beheben könnte. Nach einigen Tagen hieß es jedoch, dass er nach dem Öffnen der Festplatte einen Headcrash festgestellt hat und die Daten sehr schwer bis unmöglich gerettet werden können.
Hattest du dem Dienstleister die Erlaubnis gegeben die Festplatte gegebenenfalls zu öffnen? Das ist bei Platinenproblemen ja eigentlich nicht nötig.
 
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