5950/5700 Ultra gegen 9800/9600XT im Test: Rendern um den Gabentisch

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Christoph Becker
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AquaNox 2 - Revelation

  • Offizielle Website: AquaNox-Portal.com

  • Download: AquaNox-Revelation.com (Demoversion)

    • Kostenpunkt: kostenlose Demoversion

  • Was benchen wir?

    • Vollversion 2.159 (Alle Patches ab 2.149 sind benchmarktauglich. Ab 2.159 setzt das Spiel zwingend Direct X 9 voraus und verwendet die um einige Effekte erweiterte Engine des AquaMark 3), Neopolis-Spielstand

    • Besondere Einstellungen: 1024x768 und 1280x1024 jeweils mit und ohne AA und AF, "AquaNox 2 Revelation.exe -s map/5h3/script/5h3 -altf4"

  • Informationen:

    • Mit Aquanox 2 - Revelation erlebt die vom deutschen Entwicklerteam Massive Development geschaffene Krass-Engine nun schon ihren zweiten Frühling. Das zunächst als recht träge verschriene Aquanox 2 Revelation schaffte mit dem Patch auf Version 2.159, den auch wir zum Testen aufgespielt haben, unter anderem durch die Nutzung von DirectX9-Shadern zur Rendering-Pass Reduzierung den Sprung auf einen mehr als akzeptablen Performance-Level.
      Zumindest eine Grafikkarte, die 2.0-Shader nach DirectX9 in Hardware ausführen kann, sollte es jedoch schon sein, damit die detailliert texturierte Unterwasserwelt flüssig auf den Bildschirm gerendert wird.
      Getestet wurde die Neopolis-Zwischensequenz nach den Einstellungen der Benchmark-Vorgabe des 3D-Center, also mit allen Details, die zum Teil sogar schon DirectX9-Shader beinhalten.

      AF wurde per Schieberegler im Spiel selber eingestellt, aber von der FSAA-Einstellung, die Aquanox2 bietet, haben wir sicherheitshalber Abstand genommen, da dort nur DirectX9-konforme Qualitätsstufen angeboten werden, die aber nicht notwendigerweise mit den tatsächlichen AA-Stufen korrelieren müssen. Wir haben es daher per Treiber aktiviert.
AquaNox 2 – Revelation
  • 1024x768x32:
    • MSI GeForce FX 5950 Ultra DOT
      144,9
    • Leadtek GeForce FX 5950 Ultra
      142,6
    • Inno3D GeForce FX 5950 Ultra
      142,5
    • MSI GeForce FX 5950 Ultra
      142,4
    • GeForce FX 5900 Ultra
      139,8
    • Sapphire Radeon 9800 XT OD
      119,3
    • PowerColor Radeon 9800 XT OD
      119,1
    • Asus Radeon 9800 XT
      118,1
    • ATi Radeon 9800 Pro 256MB
      114,6
    • ATi Radeon 9800 Pro 128MB
      112,1
    • Gainward FX PowerPack!
      107,9
    • AOpen GeForce FX 5700 Ultra
      101,3
    • Sapphire Radeon 9600 XT FE OD
      91,4
    • Asus Radeon 9600 XT
      86,4
    • Sapphire Radeon 9600 Pro
      79,9
  • 1024x768x32 4xAA/8xAF:
    • PowerColor Radeon 9800 XT OD
      97,2
    • Sapphire Radeon 9800 XT OD
      97,1
    • Asus Radeon 9800 XT
      94,4
    • ATi Radeon 9800 Pro 256MB
      89,1
    • ATi Radeon 9800 Pro 128MB
      88,0
    • MSI GeForce FX 5950 Ultra DOT
      80,1
    • Inno3D GeForce FX 5950 Ultra
      73,6
    • Leadtek GeForce FX 5950 Ultra
      73,5
    • MSI GeForce FX 5950 Ultra
      73,5
    • GeForce FX 5900 Ultra
      68,7
    • Sapphire Radeon 9600 XT FE OD
      64,2
    • Asus Radeon 9600 XT
      60,6
    • Sapphire Radeon 9600 Pro
      53,2
    • Gainward FX PowerPack!
      47,6
    • AOpen GeForce FX 5700 Ultra
      43,7
  • 1280x1024x32:
    • MSI GeForce FX 5950 Ultra DOT
      118,0
    • Leadtek GeForce FX 5950 Ultra
      109,8
    • MSI GeForce FX 5950 Ultra
      109,8
    • Inno3D GeForce FX 5950 Ultra
      109,6
    • GeForce FX 5900 Ultra
      103,8
    • Sapphire Radeon 9800 XT OD
      94,0
    • PowerColor Radeon 9800 XT OD
      93,9
    • Asus Radeon 9800 XT
      91,5
    • ATi Radeon 9800 Pro 256MB
      87,2
    • ATi Radeon 9800 Pro 128MB
      85,7
    • Gainward FX PowerPack!
      75,4
    • AOpen GeForce FX 5700 Ultra
      70,1
    • Sapphire Radeon 9600 XT FE OD
      65,1
    • Asus Radeon 9600 XT
      61,6
    • Sapphire Radeon 9600 Pro
      56,5
  • 1280x1024x32 4xAA/8xAF:
    • PowerColor Radeon 9800 XT OD
      70,1
    • Sapphire Radeon 9800 XT OD
      70,0
    • Asus Radeon 9800 XT
      68,1
    • ATi Radeon 9800 Pro 256MB
      64,3
    • ATi Radeon 9800 Pro 128MB
      62,8
    • MSI GeForce FX 5950 Ultra DOT
      53,6
    • Leadtek GeForce FX 5950 Ultra
      48,7
    • Inno3D GeForce FX 5950 Ultra
      48,6
    • MSI GeForce FX 5950 Ultra
      48,5
    • GeForce FX 5900 Ultra
      47,4
    • Sapphire Radeon 9600 XT FE OD
      43,1
    • Asus Radeon 9600 XT
      40,4
    • Sapphire Radeon 9600 Pro
      35,1
    • Gainward FX PowerPack!
      30,2
    • AOpen GeForce FX 5700 Ultra
      27,8
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Wie schon im AquaMark 3 zeigte auch AquaNox 2 - Revelation ein sehr geteiltes Bild. Während die GeForce FX 5950 Ultra ohne weitere Qualitätseinstellungen ungehindert die Spitze übernehmen kann, muss sich die ATi-Fraktion unter diesen Einstellungen der nahezu übermächtigen Konkurrenz geschlagen geben. In höheren Auflösungen verringert sich dieser Abstand jedoch spürbar. Schaltet man nun Anti-Aliasing und anisotrope Filterung hinzu, so übernehmen die Radeons unangefochten die Spitze. Vorne weg die 9800 XT mit Overdrive, dicht gefolgt von der Asus 9800 XT und der Radeon 9800 Pro mit 256 MB. Die GeForce FX 5950 Ultra muss einen Performanceinbruch von nahezu 50 Prozent hinnehmen. Für solch eine moderne Grafikkarte viel zu viel, verliert die Konkurrenz im Vergleich doch weitaus weniger Bilder pro Sekunde. Unserer Meinung nach ist man auch in AquaNox 2 mit einer Radeon 9800 XT besser bedient, da die durchweg hohen Frameraten geradezu zur Aktivierung von Anti-Aliasing und anisotroper Filterung einladen.

Vergleicht man nun die Kontrahenten der Mittelklasse, ergibt sich ein ähnliches Bild. Auch hier liegt die GeForce FX 5700 Ultra gegenüber dem ATi-Pendant unter konventionellen Bedingungen nahezu uneinholbar vorn. Nach dem Zuschalten der üblichen Qualitätseinstellungen verliert aber auch die 5700 Ultra weit über 50 Prozent ihrer Leistung und fällt sogar hinter eine ATi Radeon 9600 Pro zurück. Angesichts der von den Kontrahenten gebotenen Frameraten wollen wir keinen eindeutigen Sieger hervorheben. Hier sollte sich jeder selbst ein Bild von den Leistungen und den eigenen Bedürfnissen machen. Im Kampf der beiden Übertaktungsmodi hat sich D.O.T. wieder einmal als Sieger hervorgetan.