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FSR Upscaling 4.1 auf RDNA 3 im Test: Benchmarks: FSR 4.1 auf RX 7000 vs. FSR 3.1 vs. FSR 4.1 auf RX 9000

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Wolfgang Andermahr
181 Kommentare

Benchmarks mit RX 7900 XTX

FSR Upscaling 4.1 ist deutlich anspruchsvoller als FSR Upscaling 3.1 und benötigt entsprechend mehr Rechenleistung. Mit INT8 auf RDNA 3 und der fehlenden FP8-Beschleunigung auf den Matrix-Einheiten von RDNA 4 ist FSR Upscaling 4.1 entsprechend ein gutes Stück langsamer auf der Radeon RX 7900 XTX als auf der Radeon RX 9070 XT.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass die Radeon RX 7900 XTX in Ultra HD mit FSR 4.1 Quality gegenüber der nativen Auflösung im Durchschnitt der neun Spiele um 40 Prozent an Geschwindigkeit zulegt, mit FSR 3.1 Quality sind es dagegen 57 Prozent. Mit dem Performance-Modus beträgt das Leistungsplus 73 Prozent mit FSR 4.1 und 103 Prozent mit FSR 3.1. Entsprechend ist FSR 4.1 auf der RDNA-3-Grafikkarte um 11 respektive 14 Prozent langsamer als FSR 3.1.

FSR Upscaling 4.1 auf der RX 7900 XTX in Ultra HD
    • RX 9070 XT @ TAA Nativ
      37,6
    • RX 9070 XT @ FSR 4.1 Quality
      56,5
    • RX 9070 XT @ FSR 4.1 Performance
      71,9
    • RX 7900 XTX @ TAA Nativ
      37,6
    • RX 7900 XTX @ FSR 4.1 Quality
      52,6
    • RX 7900 XTX @ FSR 4.1 Performance
      65,2
    • RX 7900 XTX @ FSR 3.1 Quality
      59,0
    • RX 7900 XTX @ FSR 3.1 Performance
      76,3
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS), Geometrisches Mittel

Auf der Radeon RX 9070 XT arbeitet FSR Upscaling 4.1 aufgrund der diskreten Matrix-Einheiten deutlich schneller. Auf der RDNA-4-Grafikkarte bringt FSR Upscaling 4.1 Quality ein Leistungsplus von 50 Prozent (RX 7900 XTX: 40 %), FSR Upscaling 4.1 Performance eins von 91 Prozent (73 Prozent). Damit ist FSR 4.1 auch auf der Radeon RX 9070 XT langsamer als FSR 3.1, der Leistungsverlust ist aber geringer als auf der Radeon RX 7900 XTX.

Die RX 7900 XTX muss mit FSR 4.1 die Führung an die RX 9070 XT abgeben

Das bedeutet dann auch, dass sich die Reihenfolge der Radeon RX 7900 XTX und der Radeon RX 9070 XT untereinander drehen. Da die Benchmarks aus eine Kombination von Rasterizer- und Raytracing-Spielen bestehen, sind Radeon RX 7900 XTX und Radeon RX 9070 XT bei nativer Auflösung mitsamt TAA-Kantenglättung exakt gleich schnell – obwohl jedes Einzelergebnis unterschiedlich ausfällt. Mit FSR Upscaling 4.1 Quality liegt die Radeon RX 9070 XT dann aber sieben Prozent vor der Radeon RX 7900 XTX, mit FSR 4.1 Performance sind es zehn Prozent.

Damit kann man grob sagen, dass RDNA-3-Beschleuniger in Ultra HD mit FSR Upscaling 4.1 nicht ganz zehn Prozent an Leistung gegenüber der aktuellen RDNA-4-Riege im Vergleich zu FSR 3.1 verlieren.

Benchmarks mit RX 7800 XT

Das Testszenario mit der Radeon RX 7800 XT ist dann ein ziemlich anderes als mit dem RDNA-3-Flaggschiff. Spieleauswahl und Grafikdetails mitsamt Raytracing bleiben zwar identisch, doch die Rechenleistung ist niedriger, zugleich mit WQHD aber auch die Auflösung deutlich geringer. Das ändert die Ansprüche an die Grafikkarte und bei diesen scheint FSR Upscaling 4.1 weniger Bilder pro Sekunde zu kosten.

Denn im Schnitt gewinnt die Radeon RX 7800 XT mit FSR Upscaling 4.1 Quality 31 Prozent an FPS, mit FSR Upscaling 4.1 Performance sind es 55 Prozent. In der vorherigen Messreihe waren die Leistungssprünge mit 40 und 73 Prozent deutlich höher, was jedoch schlicht an der deutlich höheren Auflösung liegt – in Ultra HD werden durch Upscaling deutlich mehr Pixel eingespart als in WQHD, sodass der Leistungsgewinn durch Upscaling in Ultra HD immer deutlich höher als als in geringeren Auflösungen.

FSR Upscaling 4.1 auf der RX 7800 XT in WQHD
    • RX 7800 XT @ TAA Nativ
      41,8
    • RX 7800 XT @ FSR 4.1 Quality
      54,6
    • RX 7800 XT @ FSR 4.1 Performance
      64,9
    • RX 7800 XT @ FSR 3.1 Quality
      59,0
    • RX 7800 XT @ FSR 3.1 Performance
      71,6
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS), Geometrisches Mittel

Doch auch in WQHD ist FSR 3.1 Upscaling schneller als FSR 4.1, 41 Prozent im Quality- und 71 Prozent im Performance-Modus ist der FPS-Gewinn mit der Radeon RX 7800 XT. Entsprechend ist das KI-Upsampling in dem Szenario sieben beziehungsweise neun Prozent langsamer als das alte Upsampling. Die Leistungskosten sind in WQHD also etwas geringer als in Ultra HD.

Ein Vergleich mit der alten, geleakten INT8-Version

ComputerBase hatte sich im Oktober letzten Jahres die geleakte INT8-Version von FSR 4 auf einer Radeon RX 7800 XT in WQHD bereits einmal angesehen. Die Benchmarks sind zwar nicht direkt miteinander vergleichbar, da unter anderem die Spieleauswahl eine andere gewesen ist. Doch haben sich dort ähnliche Leistungsunterschiede wie mit der aktuellen Version gezeigt.

So arbeitete die Radeon RX 7800 XT in WQHD mit dem geleakten INT8-FSR-4 im Quality-Modus um neun Prozent langsamer als mit FSR 3.1, im Performance-Modus waren es zwölf Prozent. Damit ist das finale FSR Upscaling 4.1 auf RDNA 3 etwas leistungsschonender als die geleakte Version – bei zugleich besserer Bildqualität.

Benchmarks mit RX 7600

Die Ergebnisse mit der Radeon RX 7600 in Full HD ähneln denen der RX 7800 XT in WQHD sehr. Mit FSR Upscaling 4.1 Quality legt die Radeon RX 7600 33 Prozent an FPS oben drauf, mit Performance sind es 58 Prozent. Mit FSR Upscaling 3.1 liegt das Leistungsplus bei höheren 43 respektive 74 Prozent.

Damit kostet FSR 4.1 im Vergleich zu FSR 3.1 auf AMDs Einsteiger-Grafikkarte der RDNA-3-Generation sieben Prozent mehr Geschwindigkeit im Quality-Modus und neun Prozent mehr bei der Performance-Einstellung.

FSR Upscaling 4.1 auf der RX 7600 in Full HD
    • RX 7600 @ TAA Nativ
      31,4
    • RX 7600 @ FSR 4.1 Quality
      41,6
    • RX 7600 @ FSR 4.1 Performance
      49,5
    • RX 7600 @ FSR 3.1 Quality
      44,8
    • RX 7600 @ FSR 3.1 Performance
      54,6
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS), Geometrisches Mittel
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