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News ActivisionBlizzard: Klage wegen Sexismus schlägt Wellen

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JP-M schrieb:
Mich würde interessieren, wie weit diese Mentalität auch in anderen Unternehmen verbreitet ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Blizzard hier die Einzigen sind. Und ich würde auch gerne wissen, wieso in der Vergangenheit so lasch damit umgegangen worden ist. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, das solches Verhalten so lange geduldet worden ist bzw. dass über Jahre hinweg - so stellt es sich bei einigen der jetzt öffentlich gemachten Fälle dar - einfach nichts passiert (im Sinne von Konsequenzen) ist außer einem Klapps auf die Hand.
Im Übrigen zeigt dieser Beitrag perfekt auf, wo das Problem liegt.
Die Frage die du dir stellen solltest ist nicht in welchen anderen Unternehmen Probleme herrschen, sondern in welchen Lebensbereichen keine herrschen. Man muss sich keine 5 Minuten mit Frau/Freundin oder Arbeitskollegin unterhalten um zu erfahren wie widerlich manche Mitmänner und/oder Vorgesetzte sind.

Cool Master schrieb:
Hier muss man klar zwischen Produkt und Verhalten im Unternehmen trennen . Ich sehe an der Antwort(en) nichts verwerfliches.
Sorry, aber da steht eine Frau, die sich über steigernden Sexismus beschwert und ihr wird mit Sexismus gekontert bzw. sich über das Thema lustig gemacht.
Das ist hier kein Wettbewerb um zu schauen welches der beiden Videos schlimmer ist.

@Daggy820
Ist das dein scheiß ernst?
 
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Captain Mumpitz schrieb:
damit potentielle Käufer sich 2x überlegen, ob sie eine solche Firma wirklich mit ihrem Geld unterstützen und weiterhin die Spiele kaufen und zocken wollen.
Ach joah .. die meisten schimpfen 2 Tage lang über die Firma, und dann kaufen se sich das neue Spiel^^

Zumindest ist das meine Erfahrung, egal um welche Themen es geht.

Dass Mobbing/sexuelle Übergriffe und anderes an Arbeitsplätzen ständig aktuell ist, ist einfach nur traurig.

Zur Sozialisierung.... Sowohl Frauen als auch Männer werden von der Gesellschaft in Rollen gezwungen.

Von Gleichberechtigung sind wir alleine dadurch weit entfernt, während die Emanzen-Bewegung leider nur noch durch unverhältnismäßige Forderungen Schlagzeilen macht und sich damit mMn eher selbst schadet.

Inzwischen hab ich das Gefühl, dass sich in der Gesellschaft schlicht nichts verbessert. Die negativen Aspekte und der gesellschaftliche Druck auf das Individuum verschieben sich einfach nur immer Mal wieder....
 
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Dai6oro schrieb:
Von Vorverurteilungen sollte man natürlich absehen, sollten sich die Vorwürfe jedoch als wahr herausstellen, hoffe ich dass es ernste Konsequenzen für Beteiligte und Verantwortliche gibt.
Mehr gibt es kaum dazu zu sagen. Ich hatte aber den Eindruck, dass hier einige nach der Devise argumentieren, "schon bereits die Existenz des Vorwurfs macht es zur Wahrheit".

Dazu passt dann auch - zumindest habe ich es so wahrgenommen - dass pauschal mal alle, die neutral/ differenziert argumentieren, als Unmenschen dargestellt werden. Dieses Absprechen der Menschlichkeit, so bald auch nur der Hauch einer Differenzierung in eine Argumentation einfließt, ist mir auch bei anderen Themen schon aufgefallen.

Die einzig zulässige Reaktion ist heute die "sofortige Empörung". Alles andere gilt als "ekelhaft".
 
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Photographil schrieb:
Wenn ich das jetzt richtig verstanden hab...
Ich glaube da liegt das Problem.
Hier wird nur geschrieben, und da kann man mal schnell "aneinander vorbeischreiben".
Und Was dann jeder selbst da hinein interpretiert, ist seine Sache.
 
@Cool Master in unserer Gilde, WoW, sind 6 aktive Raiderinnen, im 22 Personen Kader... von wegen 5% und ich bin der Meinung... nur Männern mit riesen Egos und 0 Selbstbewusstsein (gilt für Frauen natürlich auch!), stellen sich über das andere Geschlecht!

Wer Schwestern, Nichten, Cousinen usw. hat, weiss wie es für, meistens, Frauen (und sicher auch mal Männer), sexistisch (manchmal auch unabsichtlich) zu und her geht.
 
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Numrollen schrieb:
Sexismus und Diskriminierung sind in der Branche bekannt? Da das ja so bekannt ist bitte ich CB mit Beispielen und den Tathergang nennen. Das was ich gelesen habe über solche Einzelfälle (so nennt man das doch politisch korrekt) waren Lachnummern. Und wenn ich sowas lese dann kann ich Anschuldigungen über S/D und am besten noch Rassismus nicht mehr ernst nehmen.
Einfach ein wenig googlen und man weiß mehr (wenn man die Sache noch nicht mitbekommen hat)
Hier AB, die neue Klage gegen Ubisoft, zig Berichte gegen Insomniac usw. es gibt mehr als genug "Lachnummern" von Frauen und. Männern und allein Acti/Blizzard geht doch schon mindestens 2010 zurück wegen dem Thema.
 
@Syrato

Nicht von dir auf globale Zahlen schließen. Ich war auch schon in Gilden wo 75% Frauen waren und wir Männer waren mit ca. 25% in der Minderheit. Auf der anderen Seite war ich auch schon in Gilden die zu 100% aus Männer bestanden.

Dem Rest stimme ich dir sofort zu 100% zu.

Edit:

Ok, die Zahlen sind wohl doch etwas anders, wenn man diesem Bericht glauben darf:

https://www.sas.com/content/dam/SAS/support/en/sas-global-forum-proceedings/2020/5009-2020.pdf

The survey was 58.53% male, 36.31% female, 3.33% transsexual, 1.82% other/prefer not to answer. Participants were 20.53% bisexual, 68.04% heterosexual, 7.90% homosexual, 3.52% prefer not to answer.

Hab mir die Studie aber nicht genau angeschaut daher mal mit etwas Vorsicht nehmen.
 
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Syrato schrieb:
@Cool Master in unserer Gilde, WoW, sind 6 aktive Raiderinnen, im 22 Personen Kader... von wegen 5% und ich bin der Meinung... nur Männern mit riesen Egos und 0 Selbstbewusstsein (gilt für Frauen natürlich auch!), stellen sich über das andere Geschlecht!

Wer Schwestern, Nichten, Cousinen usw. hat, weiss wie es für, meistens, Frauen (und sicher auch mal Männer), sexistisch (manchmal auch unabsichtlich) zu und her geht.
Das kann ich 100% unterschreiben.

In allen Clans in denen ich war, liefen die unter weiblicher Leutung viel, viel besser.
Mixed Teams die sich vertrauen und auf die man sich verlassen kann. Und die auch nem 14 Jährigen Scheißer wie mir mal die Löffel langziehen, die funktionieren.


Das gilt besonders auch für den Arbeitsplatz.
Gemischte Teams arbeiten effizienter.

Die studie ist aus HArvard
 
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IHEA1234 schrieb:
Mehr gibt es kaum dazu zu sagen. Ich hatte aber den Eindruck, dass hier einige nach der Devise argumentieren, "schon bereits die Existenz des Vorwurfs macht es zur Wahrheit".

Dazu passt dann auch - zumindest habe ich es so wahrgenommen - dass pauschal mal alle, die neutral/ differenziert argumentieren, als Unmenschen dargestellt werden. Dieses Absprechen der Menschlichkeit, so bald auch nur der Hauch einer Differenzierung in eine Argumentation einfließt, ist mir auch bei anderen Themen schon aufgefallen.

Die einzig zulässige Reaktion ist heute die "sofortige Empörung". Alles andere gilt als "ekelhaft".
Schwarz-Weiß denken ist eben der neue Shit. Entweder du bist für oder gegen mich. Ist auch einfacher in der heute so komplizierten Welt. Differenzierung, da müsste man sein Hirn einschalten und darüber nachdenken, dass es nicht nur Position oder Gegenposition gibt, aber das können/wollen offensichtlich nicht mehr alle. Sieht man hier auch schön in diesem Thread. Allein das ist schon Grund genug für mich im Internet nicht über derart wichtige Sachen diskutieren zu wollen. Die Sache mit der Anonymität ist hier einfach eine denkbar schlechte Grundlage.
 
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Daggy820 schrieb:
Und wenn einer einfach den Arm um ne schwarze Frau legt ist er nicht nur Sexist, sondern auch noch Rassist heutzutage wahrscheinlich. in unserer traurigen Political Correctness Zeit gerade.
Ich bin auch einer, der diese übertriebene politische Korrektheit nicht ausstehen kann, aber ihr habt die Vorwürfe schon gelesen, oder?!

Es geht um so viel mehr als um den Arm einmal um eine Frau zu legen!!!

Dazu gehört es auch, sie zu begrapschen, Witze über Vergewaltigungen zu machen oder ihren Arbeitsplatz aufzusuchen und ihre Brüste zu kommentieren.

Das geht einfach 100% garnicht!!! Egal ob von Mann oder Frau!!!

Was hier für Leute im Forum unterwegs sind :freak:
 
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JP-M schrieb:
Mich würde interessieren, wie weit diese Mentalität auch in anderen Unternehmen verbreitet ist.
Diese Mentalität ist heute immer noch in sehr vielen Firmen verbreitet, eigentlich in den meisten.

Das hat damit zu tun, dass gewisse Verhaltensweisen früher kein Problem darstellten, sogar teilweise geduldet wurden oder gar als angebracht gesehen wurden. Der bekannte "Klaps auf den Arsch" oder "Siehst gut aus Süße" wenn man im Büro sitzt und Co waren früher durchaus Alltag für Frauen. Viele Frauen haben das früher geduldet - auch wenn sie es nicht mochten - und man sagte, dass der Herr es ja nur nett meinte oder es ja ein Lob ist.

In den letzten Jahrzehnten hat sich aber das Selbstbild von Frauen geändert und damit auch die Ansicht zu so einem Verhalten. Während viele Frauen dieses Verhalten früher "ertragen" haben, weil sie ohnehin in Konflikten das Nachsehen hatten, trauen sie sich heute eher dieses Fehlverhalten nicht mehr zu tolerieren. Um eine gewisse Chance zu haben in diesem Konflikt, müssen Frauen aber heute immer noch primär die Öffentlichkeit suchen, weil gerade die männlichen Vorgestzen immer noch versuchen Fehlverhalten von männlichen Kollegen zu entschuldigen und zu relativieren.
JP-M schrieb:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Blizzard hier die Einzigen sind.
Nein, sind sie nicht. Nur trauen sich bis heute viele Frauen nicht das Fehlverhalten anzuzeigen, weil sie Angst um ihren Job haben usw.
JP-M schrieb:
Und ich würde auch gerne wissen, wieso in der Vergangenheit so lasch damit umgegangen worden ist.
Weil viele Frauen solches Verhalten nicht anzeigen und wo kein Kläger, da kein Richter. Du siehst doch bereits hier an dem Thema, wie damit umgegangen wird.
JP-M schrieb:
Für mich ist es nicht nachvollziehbar, das solches Verhalten so lange geduldet worden ist bzw. dass über Jahre hinweg - so stellt es sich bei einigen der jetzt öffentlich gemachten Fälle dar - einfach nichts passiert (im Sinne von Konsequenzen) ist außer einem Klapps auf die Hand.
Wenn du dir die Beiträge hier von manchen durch liest und wie damit bereits hier umgegangen wird - GameStar kann ich die Kommentarspalten von 2015 bis 2018 auch empfehlen. Du siehst da, dass hier dann oft davon gesprochen wird, dass man es entweder überbewertet, oder man nur wenn man es "Beweisen" kann an die Öffentlichkeit darf, oder dass die Frau ja sich nur rächen will oder sie ihre schlechte Leistung vertuschen möchte usw.

Es ist hier ja quasi schon alles gefallen, warum sich hier nicht viel ändert und es zeigt sich auch, warum man als Frau sich quasi nur an die Öffentlichkeit wenden kann.
DerHechtangler schrieb:
Was ist daran ein Problem, dass hier angeblich mehr männliche Teilnehmer unterwegs sind?
Es sind nicht nur angeblich mehr männliche Teilnehmer hier unterwegs, das ist eine Tatsache.

Das Problem daran ist, dass entsprechend hier in der Regel eine männliche Sicht auf diese Probleme vorherrscht, dabei können viele der Teilnehmer hier die Probleme überhaupt nicht wirklich nachvollziehen und erst recht auch nicht erfassen, was man an deinen Beiträgen im übrigen sehr gut merkt.
DerHechtangler schrieb:
Was soll da nicht stimmen? Warum ist das Geschlecht so wichtig, wenn wir doch alle gleich sein sollen?
Ah, dieses Argument. Ich will dir an der Stelle nicht zu nahe treten, aber ich denke, dass ich an der Stelle schon recht gut einschätzen kann, in welches politische Lager du gehörst, wobei das Gesamtbild durch die weiteren Textstellen durchaus gestützt wird. Genau diese Verallgemeinerung der Gleichberechtigung liest man nämlich primär im rechts-konservativen bis rechts-populistischen Lager, ohne dass das stimmt.

Es geht bei Gleichberechtigung nicht darum, dass wir Menschen alle gleich sein sollen, sondern darum, dass jeder Mensch unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder dem Glauben, die gleichen Chancen haben soll und ebenso, dass man diese Menschen unabhängig dieser Attribute auch gleichwertig behandelt.


DerHechtangler schrieb:
Was ist an konservativ bis rechts konservativ auch falsch?
Oh, daran wäre in der Regel nichts verkehrt, wenn nicht gerade die rechts-konservative Seite zeigen würde, dass sie zwar schnell dabei ist sich als Opfer aufzuspielen, wenn sie die eigenen Befindlichkeiten bedroht sieht, gleichzeitig aber auch versucht die eigenen Befindlichkeiten allen anderen aufzwingen. Auch immer ein wenig problematisch ist die Tatsache, dass gerade die rechts-konservativen anderen sagen, dass sie nicht hysterisch oder polemisch sein sollen, dieses aber in der Regel selbst sind.

Ebenso ein Problem ist, dass diese Gruppe immer darauf besteht, dass man auf ihre Befindlichkeiten gefälligst Rücksicht nehmen soll, sie das aber allen anderen Gruppen nicht zugestehen wollen.
DerHechtangler schrieb:
Wie soll man denn damit umgehen? hysterisch und polemisch? Statt nüchtern und sachhlich?
Es hat keiner geschrieben, dass man hysterisch oder polemisch sein sollen - was auch nicht der Artikel ist. Aber auch hier zeichnet sich durchaus auch ein Bild von dir und bestätigt auch das weitere, was ich geschrieben haben, warum diese Missstände bis heute in vielen Firmen vorherrschen und warum viele Frauen, aber auch andere Menschen die diskriminiert, gemobbt oder sexuelle belästigt werden, nicht zum Chef gehen und auch nicht an die Öffentlichkeit. Man wird in der Regel als hysterisch hingestellt, das Fehlverhalten andere wird heruntergespielt.

Das Problem ist, dass man sich ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch mit Hysterie und Polemik helfen kann, weil die meisten einen sonst nicht ernst nehmen, gerade was solche Sachen angeht.

Und da sind wir schon wieder bei der Eingangsfrage: Warum ist es ein Problem, dass hier überwiegend männliche Teilnehmer sind? Weil die meisten hier nie in dieser Situation waren und nie kommen werden und daher die Probleme höchsten nachvollziehen können, aber nicht verstehen.
DerHechtangler schrieb:
Gibt es denn schon Urteile diesbezüglich?
Es ist irrelevant, ob es schon Urteile gibt oder nicht. Wenn wir gesellschaftliche Missstände nur ansprechen dürfen, wenn es "Urteile" gibt, dann können wir uns die Diskussion eigentlich schenken. Urteile sind primär für juristische Beurteilung relevant. Für die soziokulturelle Beurteilung sind ganz andere Faktoren wichtig, die man hier auch mal erläutern könnte.

Nur die soziokulturelle Diskussion wird in der regel von rechts-konservativen gerne mit dem Hinweis, dass es ja keine Urteile gibt - abgewürgt. Da wären wir halt auch wieder bei dem Problem mit Rechtskonservativ in dieser Diskussion.
DerHechtangler schrieb:
Wenn nicht, ist das nichts anderes als polemisch und hysterisch.
@JP-M hier haben wir nun das, worunter man nun ein Q.E.D. schreiben kann. Ich hoffe, du erkennst, worauf ich hinaus wollte.

Sexuelle Übergriffe auf dem Arbeitsplatz werden bis heute durch eben solche Aussagen, wie du sie hier liest, unterminiert, kleingeredet oder relativiert. Viele Frauen trauen sich nicht solche Missstände anzusprechen, weil sie oft auf Unverständnis stoßen und keine Hilfe bekommen. Probleme werden klein geredet, relativiert. Viele Frauen schlucken das dann runter, bis es irgendwann zu viel wird und sie an die Öffentlichkeit gehen. Da erleben wir dann aber oft ein Aufbauschen oder die Generalverurteilung einer Firma und deren Mitarbeiter, was dann genauso falsch ist.
 
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@Matziking

Und gerade das finde ich mega wichtig.
Also das Sprechen über alle arten von Diskriminierung.

Und ich finde es sehr gut, dass in kalifornien da Klage erhoben wird.
Sowas muss einfach passieren.

Du willst nicht wissen, was in Fernsehanstalten bzw. bei den Medien mit manchen Mitarbeitern umgegangen wird. Nen großer fall ist momentan in Österrreich zu finden: Wolfgang Fellner

Hier steht der Sexismus im Fokus. Und da können wir als Deutsche uns nicht rausnehmen.
Was bei uns wohl alles Standard ist, was aber nicht wirklich verfolgt wird.

Sensibilisierung der Bevölkerung von anfang an wäre sehr sinnig.

Lill0r schrieb:
Immer würde ich jetzt nicht sagen, aber sehr häufig.
https://www.spiegel.de/spiegel/maen...ie-vaeter-diskriminiert-werden-a-1165817.html
https://www.netpapa.de/vatersein/gleichstellung-familienrecht/
https://www.brigitte.de/liebe/scheidung/wer-bekommt-das-sorgerecht--10139622.html
 
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Hm, als vor einiger Zeit Beschwerden wegen Unterrepresentation von Frauen in Videospielen aufkamen, dachte ich mir eigentlich, dass gerade in Blizzards Spielen (auch schon von Beginn an) eigentlich recht viele weibliche Haupt- und Nebenrollen vorkamen (Kerrigan, Jaina, Adria,...). Dass man sowas natürlich nicht direkt auf die Kultur und Verhaltensweisen in der Produktion der Spiele übertragen kann, sollte klar sein. In den letzten Jahren gab es ja einige Unstimmigkeiten und Umstrukturierungen innerhalb von Blizzard. Ich frage mich, ob diese Probleme also schon von Beginn an vorhanden waren oder erst in den vergangenen 2-3 (?) Jahren vermehrt auftraten.

Ansonsten muss man generell aufpassen, wenn man Aussagen/Taten von vor 10+ Jahren aus aktueller Sicht beurteilt. Ohne Frage ist Diskriminierung zu jedem Zeitpunkt fehl am Platz, trotzdem werden die entsprechenden Aussagen/Taten ja im zu dem Zeitpunkt aktuellen Umfeld als normal oder unangebracht beurteilt. Man denke nur mal an die Prügelstrafe in Schulen... Heutzutage würde man sicher sagen, dass alle Kinder davon schwere psychologische Schäden davon tragen werden. Vor 50 Jahren oder so war das allerdings noch fast Alltag und aus unseren Eltern/Großeltern sind ja größtenteils trotzdem vernünftige Menschen geworden. Nur zur Klarstellung, ich bin selbstverständlich nicht für derartige Bestrafungen, es sollte aber der (drastischen) Anschauung dienen, dass man Aussagen und Gewohnheiten nicht aus dem zeitlichen Kontext reißen sollte.
 
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Dai6oro schrieb:
Das Gericht wird am Ende des Tages herausfinden ob da was dran ist. Von Vorverurteilungen sollte man natürlich absehen, sollten sich die Vorwürfe jedoch als wahr herausstellen, hoffe ich dass es ernste Konsequenzen für Beteiligte und Verantwortliche gibt.

Oh ja, und wie gut so etwas klappt, sieht man an den Beiträgen im Forum hier. Es ist letzten Endes unerheblich ob an den Vorwürfen etwas dran ist oder nicht (im Sinne der öffentlichen Wahrnehmung), wer zuerst mit Dreck schmeißt, weiß den Mob hinter sich und das ist auch das was sich einprägt.
 
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Dai6oro schrieb:
Allein das ist schon Grund genug für mich im Internet nicht über derart wichtige Sachen diskutieren zu wollen. Die Sache mit der Anonymität ist hier einfach eine denkbar schlechte Grundlage.
Das hat mit Anonymität wenig zu tun. Die Gesellschaft scheint im Allgemeinen polarisiert zu sein, nicht nur im Internet. Das von dir beschriebene Verhalten trifft auch auf alle Seiten (Pro-/Anti-Thema) zu.

Die Themenblasen möchten unter sich bleiben und projizieren ihre Diskussionen in andere Themen rein.
 
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Lill0r schrieb:
Das hat mit Anonymität wenig zu tun. Die Gesellschaft scheint im Allgemeinen polarisiert zu sein, nicht nur im Internet. Das von dir beschriebene Verhalten trifft auch auf alle Seiten (Pro-/Anti-Thema) zu.
Das hat meiner Erfahrung anch mehr mit der Prozentzahl der kommentierer zu tun.
Die wenigsten die das internet nutzen kommentieren auch. Das heißt, dass du in der Größe der Kommentierenden mehr Leute mit ner starken und lauten Meinung finden wirst.

Das behalte ich immer im kopf wenn es um shitstorms usw. geht.

https://de.statista.com/statistik/d...die-im-internet-zeitungsartikel-kommentieren/
https://www.mdr.de/medien360g/medienwissen/online-kommentare-partizipation-netz-meinung-100.html

Und durch die art und weise wie unsere "Sozialenmedien" funktionieren bleibst du in deiner Blase und kommst nicht raus.
Darüber haben wir mal im Kontext von "Die Dialektik der aufklärung" von Adorno und Horkheimer, im Philosophie-Unterricht geredet.
Meine These war, dass die Postmoderne den menschen in Blasen seiner eignen Denkweisen sperrt.
Wunderbares Buch.
 
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DevPandi schrieb:
Es geht bei Gleichberechtigung nicht darum, dass wir Menschen alle gleich sein sollen, sondern darum, dass jeder Mensch unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder dem Glauben, die gleichen Chancen haben soll und ebenso, dass man diese Menschen unabhängig dieser Attribute auch gleichwertig behandelt
Da bin ich zu 100% bei dir!
DevPandi schrieb:
Ah, dieses Argument. Ich will dir an der Stelle nicht zu nahe treten, aber ich denke, dass ich an der Stelle schon recht gut einschätzen kann, in welches politische Lager du gehörst, wobei das Gesamtbild durch die weiteren Textstellen durchaus gestützt wird.
Siehe meine Beiträge z.B hier:
https://www.computerbase.de/forum/t...exuellengesetzs.2024646/page-13#post-25850396
https://www.computerbase.de/forum/t...exuellengesetzs.2024646/page-13#post-25850097
Aber nett, wie man wieder direkt die "rechte Keule" ansetzt;).
 
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Von mir kriegen die kein Geld mehr.

Absolut ekelhaftes Pack.
 
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Eine üble Nummer was in dem Unternehmen abgeht...
Dass solch eine "Kultur" branchenweit vorkommen soll, erweckt fast den Eindruck:"gib Nerds Macht und sie drehen durch" - oder in längerer Version, aus den Kindes- Jugendschuhen in die Superverdienerklasse ist nicht gut für den Charakter.

Mag vllt. ein Vorurteil meinerseits sein, aber ich denke Kohle verdirbt den Charakter.
 
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Siegfriedfried schrieb:
Wahrscheinlich hauptsächlich von anderen Männern?
Sowohl von Männern, als auch von Frauen.

Um mal ein Beispiel zu nennen:

Situation Krankenpfleger(männlich) - Stationsleiterin(weiblich) - Anfrage zwecks Urlaub.

Urlaub wird abgelehnt, da weibliche Angestellte bevorzugt werden, diese hätten nämlich Kinder die zu der Zeit in den Ferien sind.

Er sagt: "Äh, ich habe ebenfalls Kinder die dann Zuhause sind!"
Sie daraufhin: "Um die soll sich halt dann deine Frau kümmern."

Auch weitere Diskussion brachte hier nichts - seine Frau arbeitete nämlich ebenfalls.

Das scheint eher ein Problem von Führungskräften zu sein - zumindest von einigen.
 
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