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Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen
- Ersteller TardBase
- Erstellt am
PCGamer007
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Okt. 2013
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- 492
Das sind erstmal zwei verschiedene Dinge. Dividende wird vom Vorstand vorgeschlagen und von der Hauptversammlung / Generalversammlung zugestimmt. Erst dann steht sie fest. Nicht vorher. Vorher wird auf eine Dividende spekuliert (die auch oftmals stimmt). Das kann zutreffen oder auch nicht. Und diese Spekulation ist auch was im Kurs steckt.Mustis schrieb:Dividenden und Gewinnausschüttungen
Oder kannst du mir zu 100% sagen welche Dividende Bayer nächstes Jahr zahlen wird?
Deine Aussage war die Bremse gibt es nicht --> doch sie gibt es. Da kannst du noch so sehr drauf rumreiten, dass sie mathematisch nicht nachweisbar ist oder es keine Vorschrift dafür gibt.
Eine fachliche Begründung ist, dass das temporäre Recht auf die Dividende "0" ist und damit die Aktie weniger Wert.
Ich gebe dir aber recht BWL sind viel dinge rechnerisch nicht Sinnvoll, oft jedoch die Interpretation davon nicht abwegig.
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M
Mustis
Gast
1. Danke für die Erklärung von etwas offensichtlichem. XD Grundlegend sind die Unterscheidungen aber dahingehend, dass man bei einer GmbH eben von Gewinnausschüttung spricht, bei einer AG von Dividende und das dazu ein Coupon nötig ist. Darüber hinaus, also grade rechnungswesentechnisch, ist da kein sonderlicher Unterschied.PCGamer007 schrieb:Das sind erstmal zwei verschiedene Dinge. Dividende wird vom Vorstand vorgeschlagen und von der Hauptversammlung / Generalversammlung zugestimmt. Erst dann steht sie fest. Nicht vorher
2. Richtig. Der Vorstand schlägt vor, basierend auf dem, was er unter anderem dafür zurückgestellt hat. Das basiert oftmals auf eben erwarteten Renditen, ist damit also "festgelegt". Natürlich kommt hinzu, dass entsprechend auch etwas da sein muss, was man ausschütten kann. Die HV kann dem zustimmen oder drauf verzichten, damit Geld für Investiionen da ist. Auch hier wieder das Prinzip: Grundsätzlich ist es festgelegt, weil jeder Investor eine Rendite dem Risiko entsprechend erwartet welche dann auch im preis eingerechnet wird. Das ist nämlich genau jene Rendite, die erwartet wird und die dann eben auch so vorgeschlagen wird. Das man sie auf der HV nochmal absegnet liegt primär daran, dass man dadurch flexibler wird. Das bedeutet nicht, dass die Rendite nicht vorab schon festliegt und kalkuliert ist. Aber man kann sie natürlich immer auch nochmal anders verwenden, wenn die Mehrheit der Teilhaber dem zustimmt. Oder eben drauf verzichten muss, weil das Unternehmen nicht den Erfolg hatte, den es hätte laut Planung haben sollen. Letztlich ist das mit der HV wie man es kennt nur eine nachgelagerte Freigabe eines bereits gefassten Beschlusses. Versteh bitte den Gedankengang. Wenn das vorab nicht der Fall gewesen wäre, wäre bereits die Preisfindung der Produkte falsch. Denn bereits dort muss der erwartete Gewinn inklusive Rendite an die Teilhaber enthalten sein.
PCGamer007
Lt. Junior Grade
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Zu 1.: Es sind trotzdem rechtlich andere Vorgänge. Zumal eine GmbH mit der Diskussion hier nichts zutun hat. Anscheinend ist es also doch nicht so offensichtlich.
Zu 2.: Der Vorstand schlägt das auf Basis des Geschäftsjahres vor und dem erwirtschaftetem Jahresüberschuss. Er hat ggf schon zu Beginn eines Geschäftsjahres eine Vorstellung, jedoch basiert der Vorschlag auf dem Jahresüberschuss abzgl. Rücklagenbildung und anderem. Man lässt es nicht in der HV absegnen weil flexibler, sondern weil man es muss.
Er wächst ja eben auch wieder an. Wobei man da eben nicht 100%ig weiß wie hoch die Dividende sein wird und spekuliert einfach auf eine gleiche oder höhere.
Zu 2.: Der Vorstand schlägt das auf Basis des Geschäftsjahres vor und dem erwirtschaftetem Jahresüberschuss. Er hat ggf schon zu Beginn eines Geschäftsjahres eine Vorstellung, jedoch basiert der Vorschlag auf dem Jahresüberschuss abzgl. Rücklagenbildung und anderem. Man lässt es nicht in der HV absegnen weil flexibler, sondern weil man es muss.
Das ist schon in sich ein Widerspruch.Mustis schrieb:Grundsätzlich ist es festgelegt
Mustis schrieb:Nicht an einem Tag, aber einem Jahr. Würde man den Kurs um andere Einflüsse bereinige und das unternehmen weiterhin wirtschaften, müsste der Kurs ja dann im Laufe dieser Zeit um den Wert der neuen Dividende wachsen.
Er wächst ja eben auch wieder an. Wobei man da eben nicht 100%ig weiß wie hoch die Dividende sein wird und spekuliert einfach auf eine gleiche oder höhere.
M
Mustis
Gast
Du verstehst den Gedankengang nicht. Auch der rechtliche Aspekt das er muss, ändert nichts daran, das es eine nachgelagerte Bestätigung eines längst vergangenen Beschlusses darstellt. Das man im Laufe eines Geschäftsjahres seine Planung anpasst ist doch logisch. Weil neben den geplanten Dingen, die eintreffen können oder nicht, passiert auch ungeplantes. Aber ich habe immer eine Soll-Rendite....PCGamer007 schrieb:Er hat ggf schon zu Beginn eines Geschäftsjahres eine Vorstellung
PCGamer007
Lt. Junior Grade
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Nein verstehe ich nicht. Weil es keinen Vorstand gibt der dir heute sagen kann, welche Dividende er zu 100% im nächsten Jahr zahlen wird oder kann. Höchstens einen Korridor.
Es ist auch keine nachgelagerte Bestätigung eines Beschlusses. Die Hauptversammlung beschließt die Dividende und kein anderer. Kein Vorstand.
Es ist auch keine nachgelagerte Bestätigung eines Beschlusses. Die Hauptversammlung beschließt die Dividende und kein anderer. Kein Vorstand.
M
Mustis
Gast
Ich gebs auf....
Dir ist nicht beizubringen, dass eine Sollrendite vorhanden sein muss, diese aber logischerweise a) angepasst werden kann, je nachdem wie sich die Ist-Werte dann wirklich abbilden und b) die HV auch nur diese Ist-Werte festlegt/absegnet, diese aber auch nur entstehen können, wenn ich diese irgendwo irgendwann mal eingeplant habe. Den ohne vorherige Kalkulation kann selbst bei Planerfüllung keine Rendite vorhanden sein, daher ist eine Soll/Planrendite auch ein ganz grundlegendes Unternehmensziel...
Dir ist nicht beizubringen, dass eine Sollrendite vorhanden sein muss, diese aber logischerweise a) angepasst werden kann, je nachdem wie sich die Ist-Werte dann wirklich abbilden und b) die HV auch nur diese Ist-Werte festlegt/absegnet, diese aber auch nur entstehen können, wenn ich diese irgendwo irgendwann mal eingeplant habe. Den ohne vorherige Kalkulation kann selbst bei Planerfüllung keine Rendite vorhanden sein, daher ist eine Soll/Planrendite auch ein ganz grundlegendes Unternehmensziel...
Wie seht ihr eigentlich den Impfstoffmarkt in den nächsten Jahren? Aktuell halte ich ein paar Biontech-Aktien und steh ziemlich gut im Plus. Frage mich, ob ich an einem gewissen Punkt den Gewinn mitnehme oder es laufen lasse.
Ich halte ja durchaus einen Kurseinbruch für möglich, sollte jemand anderes schneller sein und/oder Tests und Studien der Mainzer fehlschlagen. Dem Gegenüber steht natürlich noch ein gewaltiges Wachstumspotentiel, sollten sie Erfolg haben.
Ich weiß, Glaskugel und so, aber wie seht ihr das aus eurer Sicht, evtl. auch mit ein paar Jahren Börsenerfahrung auf dem Buckel? Tendiert ihr bei solchen Titeln irgendwann zu einem "sicheren" Gewinn und wenns danach noch steigt ist es halt so oder lasst ihr das dann eher laufen und seht was bei rumkommt über die Jahre?
Ich halte ja durchaus einen Kurseinbruch für möglich, sollte jemand anderes schneller sein und/oder Tests und Studien der Mainzer fehlschlagen. Dem Gegenüber steht natürlich noch ein gewaltiges Wachstumspotentiel, sollten sie Erfolg haben.
Ich weiß, Glaskugel und so, aber wie seht ihr das aus eurer Sicht, evtl. auch mit ein paar Jahren Börsenerfahrung auf dem Buckel? Tendiert ihr bei solchen Titeln irgendwann zu einem "sicheren" Gewinn und wenns danach noch steigt ist es halt so oder lasst ihr das dann eher laufen und seht was bei rumkommt über die Jahre?
M
Mustis
Gast
Ich sehe bei pharmazeutischen/medizinischen Unternehmen 2 Dinge. Die Branche wird weiter steigen und immer wichtig bleiben. Einzelne Unternehmen stehen aber großen Risiken gegenüber, da die Erforschung von neuen Mitteln zeitaufwendig und teuer ist und es keine Erfolgsgarantie gibt und zudme noch der zeitliche Faktor reinspielt: ISt wer schneller, gibt es bedeutend weniger oder gar keine Refinanzierung.
Also eher ein typischer Fall fürn ETF.
Also eher ein typischer Fall fürn ETF.
Acrylium
Vice Admiral
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- Apr. 2001
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- 6.269
Ich muss hier jetzt mal dringend von dem hier so oft empfohlenen Smartbroker abraten. Habe mich da angemeldet ohne dass ich die Vertragsunterlagen herunterladen durfte. Ich habe den Kundenservice per E-Mail gebeten mir die Unterlagen zu schicken, doch auch nach 8 Wochen ist bisher nichts bei mir angekommen.
Da die alles dafür tun, dass man die Vertragsunterlagen des Depots nicht erhält, vermute ich stark dass dort im Kleingedruckten steht, dass alle gekauften Aktien einem nicht selbst gehören sondern Smartbroker oder sowas. Das heißt wenn die wollen, können die einem jederzeit die Aktien wegnehmen. Wäre das nicht so, hätten die ja die Vertragsunterlagen herausrücken können. Da die das aber verweigern, muss ich leider das Schlimmste annehmen.
Nun habe ich mich einmal eingeloggt. In dem System kann man sich nicht einmal den Kurs eines Wertpapiers anzeigen lassen. Man kann es kaufen und dann wird einem der tagesaktuelle Kurs angezeigt, aber ob das ein Real-Time-Kurs ist, sieht man nicht. Wie sich der Kurs in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten entwickelt hat, auch nicht.
Es gibt überhaupt keine Möglichkeit, Informationen über Wertpapiere zu erhalten. Man kann die nur kaufen zu einem relativ unklaren Kurs. Nach WKNs kann man auch nicht suchen. Ich habe beispielsweise versucht, Daimler-Aktien zu finden. Da findet er nichts. Das ist ja wohl das schlechteste System für Aktienhandel was ich je gesehen habe.
Da die alles dafür tun, dass man die Vertragsunterlagen des Depots nicht erhält, vermute ich stark dass dort im Kleingedruckten steht, dass alle gekauften Aktien einem nicht selbst gehören sondern Smartbroker oder sowas. Das heißt wenn die wollen, können die einem jederzeit die Aktien wegnehmen. Wäre das nicht so, hätten die ja die Vertragsunterlagen herausrücken können. Da die das aber verweigern, muss ich leider das Schlimmste annehmen.
Nun habe ich mich einmal eingeloggt. In dem System kann man sich nicht einmal den Kurs eines Wertpapiers anzeigen lassen. Man kann es kaufen und dann wird einem der tagesaktuelle Kurs angezeigt, aber ob das ein Real-Time-Kurs ist, sieht man nicht. Wie sich der Kurs in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten entwickelt hat, auch nicht.
Es gibt überhaupt keine Möglichkeit, Informationen über Wertpapiere zu erhalten. Man kann die nur kaufen zu einem relativ unklaren Kurs. Nach WKNs kann man auch nicht suchen. Ich habe beispielsweise versucht, Daimler-Aktien zu finden. Da findet er nichts. Das ist ja wohl das schlechteste System für Aktienhandel was ich je gesehen habe.
@Acrylium Ich weiß nicht wie du Smartbroker bedienst aber einfach mal Trading -> Kauf -> Daimler eingeben und schwupps, hab ich ne Aktie. Klickst du rechts auf Chart hast du sogar entsprechende Kurse und so weiter, Kursdaten zeigt verschiedene Handelsplätze an, usw. Sofern du aktualisierst hast du auch aktuelle Kurse, ansonsten werden die alle paar Sekunden/Minuten aktualisiert. Sind in meiner Erfahrung Echtzeitkurse.
Manchmal klappen die Charts aus Wartungsarbeiten nicht, was zwar gefühlt relativ häufig vorkommt, kann man zur Not aber auch woanders mal nachschlagen wenns gerade nicht geht.
Klar, andere Broker finde ich vom Aussehen her durchaus hübscher. Aber sonst kann ich bisher alles machen, was ich brauche.
Zum Rest bin ich mal lieber still.
Manchmal klappen die Charts aus Wartungsarbeiten nicht, was zwar gefühlt relativ häufig vorkommt, kann man zur Not aber auch woanders mal nachschlagen wenns gerade nicht geht.
Klar, andere Broker finde ich vom Aussehen her durchaus hübscher. Aber sonst kann ich bisher alles machen, was ich brauche.
Zum Rest bin ich mal lieber still.
Acrylium
Vice Admiral
- Registriert
- Apr. 2001
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- 6.269
Ich habe versucht auf "Charts" zu klicken, aber ich bekomme da nur ein Popup-Fenster mit einer 404-Fehlermeldung. Vielleicht bin ich auch einfach anderes von meiner Hausbank gewöhnt. Ich denke aber ich bleibe auch lieber bei meiner Hausbank mit ihren vergleichsweise teuren Orderkosten, als mich auf sowas wie Smartbroker einzulassen. Ich will schließlich Kurse eines Papiers sehen bevor ich es kaufe. Diese Basis-Funktionen scheinen billige Online-Broker nicht bieten zu können, daher bin ich da lieber raus.
Und dass die die Vertragsunterlagen nicht rausrücken wollen und noch nicht mal auf E-Mails innerhalb von 8 Wochen antworten, steigert nicht gerade mein Vertrauen in diese Bude.
Und dass die die Vertragsunterlagen nicht rausrücken wollen und noch nicht mal auf E-Mails innerhalb von 8 Wochen antworten, steigert nicht gerade mein Vertrauen in diese Bude.
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Ja das kenne ich leider auch, weiß nicht genau woran das liegt, den Ärger kann ich durchaus verstehen. Ich nutze da eher andere Seiten zur Recherche und gleiche dann den Preis beim Kauf ab, der dort dann angegeben wird.Acrylium schrieb:Ich habe versucht auf "Charts" zu klicken, aber ich bekomme da nur ein Popup-Fenster mit einer 404-Fehlermeldung.
Wie gesagt, gibt schönere Webseiten, denke aber, dass sich das mit der Chart-Stabilität mit der Zeit legen wird. Ist ja noch relativ jung der Broker. Wenn du da kein Vertrauen hast ist es aber womöglich eh nicht der richtige Dienstleister für dich
ThomasK_7
Vice Admiral
- Registriert
- Nov. 2006
- Beiträge
- 7.084
Ich hatte am 25. Juni dies geschrieben und heute lese ich:ThomasK_7 schrieb:Ich erwarte ein spannende mediale Aufarbeitung dieses Falles und eine baldige Wiederinhaftierung des Herrn Braun.
Ich erwarte nach diesen news nach wie vor eine Wiederinhaftierung des Herrn Braun.Die Staatsanwaltschaft München hat drei Haftbefehle gegen frühere Führungskräfte gestellt. Zudem teilte sie mit, dass Wirecard seit 2015 beim Umsätze und der Bilanzsumme getäuscht habe.
Im Betrugsskandal beim Dax-Konzern Wirecard hat die Münchner Staatsanwaltschaft drei Haftbefehle gegen frühere Führungskräfte gestellt. Dabei gehe es unter anderem um gewerbsmäßigen Bandenbetrug und Marktmanipulation, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch in München.
Der insolvente Zahlungsabwickler hat nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft zudem bereits seit 2015 Umsätze und Bilanzsumme aufgebläht. Das tatsächliche Geschäft habe bereits damals Verluste geschrieben, sagte eine Sprecherin am Mittwoch in München.
Die mediale Aufarbeitung finde ich bislang sehr gut, weil zügig und offen.
Ich erwarte auch eine rasche Abwicklung/Liquidation der wirecard-Aktie mit dem Kursziel 0.
M
Mustis
Gast
War nicht gegen 15 Uhr Schlagzeile, das Braun wieder verhaftet ist?
P
Ponderosa
Gast
Braun Wirecard verhaftet. https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=wirecard+braun+verhaftet
Sorry, aber dass es einen Dividendenabschlag geben muss gebietet alleine schon die Logik. Das sind nicht irgendwelche "Vorstellungen", die sich "eingebürgert" haben und auch kein "theoretisches Konstrukt". Das ist ein ganz normaler Marktmechanismus: Natürlich zahlt man für eine Aktie weniger, wenn man nicht den Anspruch auf die Dividende mit erwirbt - nämlich genau um den Betrag der Dividende weniger.Mustis schrieb:ICh kenne die Erklärung, ich weiß was das ist. Und habe verstanden, dass das nichts vorgeschriebenes ist, sondern etwas, dass sich aufgrund einer gewissen Vorstellung eingebürgert hat.
Ich halte die Sichtweise für Unsinn. Sie setzt Dinge voraus, die nicht zwingend sein müssen. Es ist ein theoretisches Konstrukt, das einmal gewisse Schwankungen erklären sollte. (...)
Und bei Aktien gibt es dafür eben einen Stichtag (beim Coupon von Anleihen ist das anders). Bei deutschen AGs ist das i. d. R. der erste Handelstag nach der Hauptversammlung. Wenn man die Aktie also am Tag der HV vor Börsenschluss kauft, hat man noch Anspruch auf die Dividende. Am auf die HV folgenden Handelstag, an dem die Aktie auch mit dem Zusatz "ex-div" gehandelt wird, hat man diesen Anspruch eben nicht mehr. Nach dem Dividendenabschlag unterliegt die Aktie dann wieder den ganz normalen Marktschwankungen, weswegen der Abschlag, je nach betrachtetem Zeitraum und Aktie, auch im Rauschen untergehen kann.
Und dann sollte auch klar sein, dass Dividenden natürlich auch das Kurswachstum einer Aktie bremsen. Unterm Strich macht das aber nicht viel Unterschied (von steuerlichen Aspekten abgesehen). Man muss eben von Fall zu Fall selbst entscheiden, ob man die Dividende besser im Unternehmen aufgehoben sieht, oder auf dem eigenen Cash-Konto.
Zuletzt bearbeitet:
Nur wenn eine Aktien heute 100€ kostet und ich 5€ Dividende bekomme wenn ich sie heute Abend halte, dann wird morgen kaum jemand noch bereit sein ebenfalls wieder diese 100€ dafür zu zahlen, da er die Dividende ja nicht mehr bekommt. Dies kann natürlich trotzdem passieren, gerade in stark schwankenden Märkten wenn es dann am nächsten Tag mächtig aufwärts geht, dann habe ich Glück, aber es ist nicht der Normalzustand. Weil die Dividende meist aus dem Gewinn des laufenden Geschäfts bezahlt wird, holt die meisten Aktien den Abschlag auch wieder auf, es fallen ja (hoffentlich) im laufenden Jahr wieder neue Gewinne an von denen dann im nächsten Jahr wieder eine Dividende gezahlt wird und da die Aktie nach dem Abschlag optisch günstiger ist, geht dies meisten recht schnell. Außerdem ist die Dividende im Verhältnis zu den normalen Kursschwankungen an der Börse meistens so gering, dass letztere den Effekt sowieso schnell überdecken.Mustis schrieb:Es ist ein theoretisches Konstrukt, das einmal gewisse Schwankungen erklären sollte. Weder kauft jeder eine Aktie mit dem Vorsatz, diese eine anstehende Dividendenzahlung mitzunehmen und "entpreist" sie danach wieder noch ist das abseits der theoretischen Überlegung logisch.
Wegen Corona sind die derzeit gehypt, da ist also bei einigen viel Luft drin und keiner weiß welches Unternehmen dann mit einem Wirkstoff oder einer Impfung wirklich kräftig daran verdienen kann.Mustis schrieb:Ich sehe bei pharmazeutischen/medizinischen Unternehmen 2 Dinge. Die Branche wird weiter steigen und immer wichtig bleiben.
Eben, derzeit ist wegen der Förderung um schnell was gegen Covid-19 zu finden aber das Risiko für alle die in der Richtung forschen wohl eher gering.Mustis schrieb:Einzelne Unternehmen stehen aber großen Risiken gegenüber
Das habe ich ja schon vor einiger Zeit geschrieben, als die Gerüchte in der Richtung aufgekommen sind und da bleibe ich auch dabei. Die Werthaltigkeit der existierenden Geschäftsteile ist damit nämlich fraglich, wenn sie offenbar keinen Profit abwerfen.ThomasK_7 schrieb:Ich erwarte auch eine rasche Abwicklung/Liquidation der wirecard-Aktie mit dem Kursziel 0.
xpower ashx
Rear Admiral
- Registriert
- Sep. 2008
- Beiträge
- 5.220
Ja da war das Kursziel von 1€ von der Bank of America vor Wochen doch nicht ganz so falsch.
Vielleicht macht irgendein Regisseur ja mal was draus, Potenzial wäre sicher vorhanden.
Vielleicht macht irgendein Regisseur ja mal was draus, Potenzial wäre sicher vorhanden.
Nur wo soll der eine Euro herkommen? Bei den Schulden werden nicht einmal alle Gläubiger ihr Geld vollständig wiedersehen, die Wirecard Anleihe notiert aktuell bei 12,5%, die Anleger erwarten also derzeit nur 12,5% des Nennwertes aus der Konkursmasse zu erhalten und die Aktionäre kommen erst nach dem Gläubigern dran. Wenn dann noch etwas übrig ist, wonach es eben nicht aussieht.xpower ashx schrieb:Ja da war das Kursziel von 1€ von der Bank of America vor Wochen doch nicht ganz so falsch.
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