Antisemitismus in Deutschland

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sc00ty

Commander
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Hallo,

Bei dem Wort "Antisemitismus" denken sicherlich alle an die Zeit von 1933-1945: Hitler kommt in Deutschland an die Macht und beginnt Juden zu inhaftieren, zu foltern und geplant zu ermorden. Doch auch schon früher gab es einen enormen Hass auf die jüdische Bevölkerung. So zog während der Zeit Wilhelms II. die "Partei der Antisemiten" (offizieller Name) in den Reichstag ein. Und man kann in der Menscheitsgeschichte weit zurückblicken und man findet immer wieder Beispiele, nicht nur in Deutschland.

Doch woher kommt dieser Hass? Oft wird der "Neid" der Bevölkerung auf reiche und fleißige Juden angegeben. Doch auch die Deutschen gelten im Ausland als tüchtig und nicht selten als wohlhabend. Wieso gibt es also z.B. in den USA keinen "Deutschenhass"? Ein anderer Grund soll die angebliche Ermordung Jesus sein. Also bitte... ein Hass, der 2000 Jahre alt sein soll? Das reicht mir irgendwie nicht als Grund.

Und dennoch: Selbst in meinem Umfeld (Gymnasium, Baden-Württemberg) stoße ich immer wieder auf Judenhass.

1. Beispiel Deutschunterricht: Wir lesen das Buch "Verschwörung gegen Amerika", geschrieben von einem jüdischen Amerikaner namens Philip Roth (kennen vll einige). Als wir ein wenig genauer auf eine Szene eingehen, höre ich ein paar Plätze neben mir ein Grummeln: "So eine Judenpropaganda!"

2. Beispiel Studienfahrt Prag: Wir besuchen die Gedenkstätte der Opfer des Holocausts (mit den Namen der Ermordeten an den Wänden). Als wir die ehem. Synagoge verlassen nimmt ein Mitschüler seine Kappe ab und sagt: "So ein Quatsch!"

3. Beispiel Studienfahrt Prag: Bei der Gedenkstätte des von den Nazis zerstörten Dorfes Ledice gibt es eine Ausstellung, die auch die Verfolgung der Juden zum Thema hat. Ein Mitschüler schaut sich die Plakate an und grinst.
________________
Ich muss dazu noch sagen, dass der Mitschüler aus Beispiel 1 und 3 der gleiche ist.

Mich würde es interessieren, ob ihr schon einmal auf Judenhass in eurem Umfeld gestoßen seid.

Zuletzt sollte ich noch meine Stellung abgeben: Ich selbst bin in einer Familie groß geworden, in der man Wert auf die Geschichte legt und somit habe ich schon früh etwas über unsere Vergangenheit gelernt. Ich denke ich kann einschätzen, auf welchen Teil der Geschichte man stolz sein kann und für welchen man sich schämen sollte. Dennoch ist mir das mit dem Antisemitismus bis heute nicht klar geworden. Ich wüsste nicht, wieso man jemanden wegen seiner Religion so verachten (ja, hassen) sollte? Ich empfinde Situationen, wie in meinen Beispielen, immer als sehr "peinlich". Gerade als Deutscher sollte man es doch besser wissen, oder?

Wie empfindet ihr über dieses Thema? Gerade durch die Vorfälle mit der Pius-Bruderschaft und der Wahlsiege der rechten Parteien gewinnt es ja wieder an Präsenz.
 
Ich denke das der heutige "Hass" wenn man das überhaupt so sagen kann daher kommt, das die Juden noch immer versuchen aus den geschehenen Untaten des 3. Reichs Profit zu machen. Sprich bis zum heutigen Tage müssen wir dafür zahlen, ob wohl diese Generation nichts mehr damit zu tun hat.

Ich persönlich finde das gerade die Juden sehr hinterhältig / trickreich sind um Profit zu machen und andere auszunutzen. (sicher kann man das nicht verallgemeinern)

Allerdings gehe ich von der heutigen Situation aus. Warum sich aber früher dieser Judenhass entwickelt hat ist mir ebenfalls schleicherhaft. Und das mit Jesus.... nunja, Jesus war ein normaler Mensch wie du und ich, nichts heilig usw. (Meiner Meinung nach gibt es keinen Gott, und wenn doch dann wär er ein riesiges A-Loch, wenn man sieht was auf der Erde so alles passiert)


Ergo: Für mich ist es nicht nachvollziehbar wie sich dieser Hass vor Jahrhunderten entwickelt hat, den teilweise heutigen noch bestehen Hass auf Juden kann ich aber Nachvollziehen, bzw. sehe es selber so. Allerdings nicht aus religiösen Gründen.


Just my 2 Cents! ;)
 
Ein Grinsen oder ähnliches Verhalten zu so einem Thema zeigt ganz einfach, dass dieser Mensch kindisch und absolut unreif ist. (Bsp. 1 u. 3)
Ich persönlich stoße in meinem Freundeskeis keineswegs auf Judenhass und kann es auch nicht so richtig verstehen, weshalb so eine Abneigung gegen Juden immer noch besteht. Das Thema sollte man schon ernst nehmen. Siehe u. a. die Auseinandersetzungen zwischen dem Iran und Israel.

Mfg Matze

EDIT: @ Romsky: Du bist Atheist - Gott sei Dank:D
 
Ich persönlich finde das gerade die Juden sehr hinterhältig / trickreich sind um Profit zu machen und andere auszunutzen. (sicher kann man das nicht verallgemeinern)

Das herunterbrechen von vermeintlich spezifischen Merkmalen auf Mitglieder einer bestimmten Gruppe ist die Hauptursache von Rassismus und Antisemitismus.

Und mit dem verweis auf hinterhältig / trickreich greift Romsky uralte Stereotype auf die er ja irgendwo her haben muss ganz sicher nicht aus eigener Erfahrung.
 
Mein Gott, viele sehen es einfach zu eng. Mal ganz ehrlich, mich schert es eine n Dreck was in Iran, Irak und whereever ist. (Deutschland hat selber genug Probleme, bzw. wird in den nächsten Jahren auf massive treffen)

Eventuell sollte man sich in Deutschland mal um eingene Probleme kümmer als immer Mutter Teresa spielen zu wollen und die Bürger (teilweise) gegen Ihren Willen dafür zahlen lassen.

Keine Frage ist es eine Schweinerei gewesen was im 2. Weltkrieg mit der jüdischen Glaubengemeinde usw. abgezogen wurde, aber wie lange soll man sich diesen "Scheiß" noch anhören bzw. vorwerfen lassen?

300 Jahre, 500 Jahre, 1000 Jahre (falls es dsie Menschen dann nocht gibt)? Ich meine damit nicht das man das vergessen soll, aber wie lange sollen Generationen welche damit absolut nichts am Hut ahben, und nie für diese Irrtaten gestanden haben noch zahlen?

Überleg dir das doch einmal.
 
Fremdenfeindlichkeit ist nachgewiesener Maßen überall auf der Welt ein Problem. Das setzt sich schon allein aus einer Furcht vor dem Fremden und dem Neuen zusammen. Dazu kommen einschlägige Kulturgeflogenheiten; das ist eine Sprache, die ein Einheimischer immer besser wird sprechen können, weil er sie nativ gelernt hat.

Nicht umsonst ist Sprache an sich ein unendlich komplexes Thema, für dessen rudimentäre Erlangung wir die meinetwegen ersten 3 oder 4 Jahre unseres Jungen Lebens benötigen - um sie auch nur ansatzweise nachempfinden zu können.

Reg dich nicht über die dummdreiste Ignoranz von Schülern auf. Der Großteil von ihnen hat in seinem Leben ungefähr genau nichts erreicht, lebt zu Hause bei Mutti und betrachtet die Welt aus einer von Naivität nur so geschwängerten Dunstwolke von massenmedial angefachter Verblendung oder dem eigenen, möglicherweise unzureichend gebildeten Elternhaus.

Wir in Deutschland haben sogar vor lauter Furcht vor Fremdenhaß eine tief sitzende Angst davor entwickelt, uns überhaupt noch zu solchen Fragen zu äußern. Alles könnte auf den Holocaust heruntergebrochen werden. Manchen Medienfiguren passierte das sogar und sie dürfen sofort ihren Hut nehmen - als könne man damit die 100.000e Kriegsopfer wiederbeleben.

Die prächtig parallel zu unserer Kultur bestehende Islamkultur hebt sich ungehemmt von unserem Alltag ab. Genährt durch kulturelle, religiöse Konfliktpunkte zwischen den Religionen zum einen. Zum anderen aber auch schlicht und ergreifend durch die vllt. "deutsche" Kleinbürgerlichkeit und dem Verharren in über Generationen überlieferten Mustern der Skepsis gegenüber Fremden. Namentlich zu suchen in der föderalen Kleinstaatlichkeit aus dem 19. Jht.

Antisemitismus ist in meinen Augen mehr als nur gegen Juden gerichtete Propaganda.
Demnach gehören zu den Semiten die Äthiopier, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Ostsemiten, Akkader, Babylonier, Assyrer, Amoriter, Ammoniter, Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier, Samaritaner und Syrer.
Quelle: Wikipedia

Viele schlagen einfach gern in so eine Kerbe mit hinein, weil sie solche hohlen Phrasen einfach erotisieren. Wie schon gesagt: Ich würde anhand der geistigen Reife vieler in einer Schulumgebung für mich persönlich kein Untergangstimmung aufkommen lassen. Ich war auch so, aber was nutzt es schon.
Viele müssen erst einmal aufs Maul fallen im Leben bis sie sich mal nach links und rechts (wertfrei) orientieren und ihre Augen öffnen.

Wieso gibt es also z.B. in den USA keinen "Deutschenhass"?
Es gibt in den USA schier unendlich viele Spitzfindigkeiten gegen den Komplex Europa. Du würdest dich wundern. In jeder Show, in jeder Serie. Egal ob Simpsons oder Family Guy oder whatever.

Ein Grinsen oder ähnliches Verhalten zu so einem Thema zeigt ganz einfach, dass dieser Mensch kindisch und absolut unreif ist.
Ich grinse auch mal in mich hinein, wenn ich vor einem Mahnmal stehe. Warum? Weil ich weiß, dass die Henker von damals heute als spießige Saubermänner in unseren Straßen noch herumlaufen. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
Erst kürzlich ist einem 83 jährigen Kriegsverbrecher noch der Prozess erklärt worden.
 
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Meiner Meinung nach gibt es keinen Gott, und wenn doch dann wär er ein riesiges A-Loch, wenn man sieht was auf der Erde so alles passiert
An diesem Satz sieht der durchschnittlich gebildete Leser, dass du keinerlei Hintergrundwissen hast, welches dich befähigen würde, eine solche Aussage zu treffen. Andererseits hat Halbwissen noch niemanden daran gehindert, Karriere zu machen :)

@topic
Das jüdische Volk hatte im Grunde niemals ein eigenes Land. Keinen Ort, den sie "Heimat" nennen konnten. Juden haben ihre eigene Kultur, ihre eigenen Gesetze und auch ihre eigene Religion - alles ohne eigenes Land (gerechnet ab der Zeitenwende bis vor ca. 60 Jahren).

Juden waren in der ganzen Welt verstreut und haben dort dennoch nach ihren Regeln, Gesetzen und ihrer Kultur und Religion gelebt, wie sie es auch getan hätten, hätten sie ein eigenes Land gehabt. Sie haben sich dadurch von den Menschen in den Ländern in denen sie lebten abgegrenzt und sind dadurch zur Zielscheibe geworden. Dass es ihnen z.B. erlaubt war, Geld gegen Zinsen zu verleihen (ich denke, darauf spielst du auch an), ist nur eine der Besonderheiten und Nichtanpassungen dieses Volkes und die Summe dieser "Sonderregeln" führte zum weltumspannenden "Judenhass".

Du kannst ähnliches erfahren, wenn du sagen wir nach Ägypten ziehst und dich dort genauso verhältst wie hier in Deutschland - sei es in Bezug auf Essen, Feste, Verbote/Regeln und Religion. Du wirst unvermeidlich angefeindet werden.

Das hat nichts mit einem bestimmten Volk zu tun - egal ob "Hassender" oder "Gehasste".

Das ist eine Erklärung, allerdings ist das jüdische Volk auch sehr stolz und weigert sich - obschon sie mittlerweile ein eigenes Heimatland (wieder) haben - sich in den Ländern, in den sie leben, anzupassen bzw. wollen nicht in ihr Land ziehen. Dazu kommt dann noch - zumindest hier in D - der Punkt, dass ständig auf die Verbrechen des Nazi-Regimes gepocht und immer noch Entschädigung oder zumindest Mitleid verlangt wird, was sie wiederum als gierig erscheinen lässt und somit Vorurteile bestätigt.

Hass/Abneigung in Bezug auf andere wird es immer geben und hat es immer gegeben. Was denken denn Kölner über Düsseldorfer? Oder Schalke-Fans über Bayern-Anhänger? Bei den Juden ist das ganze global und zum Teil auch selbst verschuldet. Ändern kann man das nur, wenn man einlenkt - von beiden Seiten.

Die Juden müssen sich anpassen, wenn sie in anderen Ländern als ihrem eigenen leben und die "Gastgeberstaaten" sollten Toleranz üben ohne auszugrenzen. Dieser Grat ist sehr schmal und ich persönlich glaube nicht daran, dass sowas gelingen wird. Dafür sind auf beiden Seiten zuviele arrogante Idioten. Ausserdem hätte man (auf Seite der Juden) nichts mehr zu jammern und verlöre die Opferrolle und (auf Seiten der "Judengegner") kein Feindbild mehr, dem man die Schuld für alles geben kann.

Zwirbelkatz schrieb:
Wir in Deutschland haben sogar vor lauter Furcht vor Fremdenhaß eine tief sitzende Angst davor entwickelt, uns überhaupt noch zu solchen Fragen zu äußern.
/signed
So traurig das auch ist. Was in Konsequenz dazu führt, dass man Leuten, die hier und nicht in ihrem Heimatland leben, so ziemlich alles durchgehen lässt, nur weil man Angst davor hat, als Fremdenfeindlich oder gar als "Nazi" betitelt zu werden. Es scheint allerdings, dass sich die aktuelle Generation zunehmend selbstbewusster entwickelt und es vielleicht schaffen könnte, dass man sich wieder traut zu sagen: "Ihr lebt hier, dann lebt nach unseren Regeln. Könnt ihr das nicht, seid ihr hier nicht willkommen." - so wie es in Frankreich, Schweden, England, [hier beliebigen Staat einfügen] der Fall ist. Dasselbe gilt für Deutsche, die ins Ausland ziehen: sie müssen sich anpassen - oder sie haben in dem jeweiligen Land nichts verloren. Ich kann nciht erwarten, dass sich ein komplettes Land nach meinen Vorstellungen richtet - oder nach den Vorstellungen einer immigrierten Minderheit. Egal wo. Egal wer.
 
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... in der Schule hat es - denk ich - auch mehr mit der Blödheit dieser Möchtegerncoolen zu tun, als mit Antisemitismus.


GordonGekko hat mit seiner Aussage völlig recht. Kannst du @Romsky vlt auch nur ein Beispiel für deine Aussage nennen?
romsky schrieb:
Ich persönlich finde das gerade die Juden sehr hinterhältig / trickreich sind um Profit zu machen und andere auszunutzen. (sicher kann man das nicht verallgemeinern)

Soso, kann man nicht verallgmeinern. Ich könnte schwören, dass du das vor dieser Aussage genau das getan hast. :freak:
 
@Heijinki
Das ist doch Wunschträumerei!
Eigentlich hat jede Religion nur den Sinn, den Menschen (welcher das einzigste Lebewesen ist welches weiß das es sterben muss) die Vorstellung des eigenen Ablebens zu erleichtern.


@Vorposter
Um meine Vorposter noch etwas aufzuklären, ich sagte nie ich habe was gegen Juden usw., und sicher kamen meine Aussagen bezüglich hinterlistig / trickreich etwas krum rüber. (Hinterlistig und trickreich sind ja keine negativen Eigenschaften)

Ich ärgere mich nur das ich, meine Kinder und wahrscheinlich noch meine Enkelkinder für Taten zahlen müssen welche lang vor ihren eigenen Leben ausgeübt wurden, und so meine Nachkommen für Dinge zahlen auf welche sie keine Einflüsse und kein Mitverschulden haben.

Nicht das ich hier falsch interpretiert werde, auch habe ich nie ein Smiley für dieses Thema abgegeben!


@Heretic Novalis
Mit dem Thema Religion werde ich nicht eine Minute meiner Zeit mehr vergeuden. Denn ist ist Wunschdenken. Gerade wenn man bedenkt das bis zum heutigen Tag alle großen Konflikte nur duch die Religion entstanden sind, zeigt mir das Religion eine Entwicklung der Menschheit ist welche sicher nicht zu den guten zählt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hiho,

interessantes Thema das du da anschneidest.

Judenfeindlichkeit
Schau dir mal diesen Link an. (Ich sag mal so, was da steht wird nit ganz daneben sein).

Wenn das stimmt, gibts diesen "Trend" seit ca. 2500 Jahre laut angegebener Quelle.
Bin selber noch beim Lesen...vielleicht findet man dann "einen" Bestandteil der das Verursacht, aber ich glaube das Erkennen ist das eine, eine Lösung dafür zu finden, eine andere.
 
@ Romsky... aber nur mit nationalen Maßnahmen wirds nix... das ist eine WELTwirtschaftskrise... ;)

Zum thema Juden / Antisemitismus:

Man sollte sich einfach mal die Rede von Elie Wiesel nach der schon guten Ansprache von Obama reinziehen...

Zur aktuellen Lage kann ich nur soviel sagen das ich für eine 2 Staatenlösung in Israel eintrete... (Das Lied "Intifada" von "Ska-p" sagt eig alles... bitte dabei BEIDE Seiten betrachten!)

Man kann nicht einfach den Juden die ewige Opferrolle zuspielen und ebenso dürfen Juden diese auch nicht missbrauchen! Ich rede hier nicht von "Hey lasst uns WWII vergessen" sondern vom großen Thema Aufarbeitung... Man kann es einfach nich leugnen das wir Deutschen so eine Vergangenheit haben... und wir haben es einfach als Aufgabe an diese auch MAHNEND zu erinnern! Ebenso dürfen Juden,Sinti und Romer,Schwule..... das nicht immer wieder hochholen... Grund? -> Die letzen Generationen hatten damit einfach NICHTS zu tun...

Zusammen die Geschichte aufarbeiten... damit sowas NIE wieder WELTWEIT! passiert...



Thema kleine Kinder die darüber lachen... solange die JUng sind ist das alles wohl noch recht lustig... aber selbst bei uns in der alten Klasse blieb einigen die Spucke weg als wir in Bergen-Belsen innem Wagon der Reichsbahn von damals mit 25 Leuten standen... dicht gedrängt... kaum Platz... und als uns dann der Herr sagte das die Deportieren mit 70-80 Leuten in dem gleichem Wagon standen...

Konfrontiere Leute mit deiner Meinung und rede mit ihnen...

beachte dabei aber bitte ALLE Seiten...

ps: ich hatte mal eine sehr angenehme Disskussion mit einem Muslimen... uns ist am Ende aufgefallen das Christen,Muslime, Juden... (wat weiß ich was noch für welche Religionen) alle für den Frieden eintreten... es aber in jeder Religion schwarze Schafe gibt die diese FALSCH auslegen...

In diesem Sinne...

Friede sei mit Dir
Salaam aleikum
Shalom aleichem

!!
 
Die Ursache für die eigentlich nahezu weltweite Abneigung gegen Juden liegt in der o.g. Wiki Quelle.

Das hat dann zur Folge, dass im Mittelalter Juden in "ehrenwerten" Handwerksberufen nicht geduldet werden und somit andere Berufe wie zb Geldleiher ausführen.

Als dann an Anfang des letzten Jahrhunderts plötzlich Geld immer wichtiger wurde und die Handwerksberufe langsam verschwanden (Industrialisierung) wurde einigen wichtigen Leuten plötzlich klar, dass der jüdischen Bevölkerung ne ganze Menge Banken und Geld gehörte...
Das wurde zum Problem, welches dann versucht wurde zu lösen. Was dann dabei raus kam, braucht man keinem zu erklären...

Was sollte man denn im 20.Jh schon an einer Religion so schlimm finden, dass man deshalb versucht ein Volk auszurotten, die Ursachen dafür liegen tiefer, jedoch ist das eine sehr heikle Thematik, da selbst die heutige Generation immernoch den Sündenbock spielen muss...

Ein wenig mehr Aufklärung bedarf es aber nicht nur beim Judentum.
Die Vorurteile gibts leider auf allen Gebieten, und eine Besserung zeichnet sich vorerst auch nicht ab :-(

Gruß
Christian
 
Ich hab mittlerweile den Eindruck, dass sich Antisemitismus gern von Generation von Generation weitervererbt. Die Leute hoeren zu Hause Sprueche gegen Juden und verinnerlichen das unter Umstaenden. Anders kann ichs mir ehrlich gesagt nicht erklaeren.
Die bisher geposteten Erklaerungen ueberzeugen mich auch nicht. Dass man keinen Bock mehr hat, sich was von Dritten Reich anzuhoeren ist schoen und gut - aber warum sollte man deswegen gleich antisemitisch werden? Ich persoenlich habe mich zum Beispiel schon oefter ueber einige Aussagen des Zentralrats der Juden in Deutschland geaergert. Aber das _allen_ Juden anzulasten, auf die Idee bin ich noch nicht gekommen. Dass Juden sich - zumindest heute - nicht genug integrieren wuerden, ist mir bisher entgangen. Vielleicht bin ich da ja nur falsch informiert, aber ich merke nichts von einer juedischen Parallelgesellschaft oder sowas. Und frueher wurden sie von den _anderen_ ausgegrenzt. Sie _mussten_ in Ghettos leben und komische Huete tragen. Und sie _durften_ nur Geldverleiher werden - alle anderen Berufe waren ihnen verboten. Was haetten sie tun sollen? Andererseits hat Deutschland einige sehr bekannte juedische Persoenlichkeiten hervorgebracht; Einstein war nur der einer davon.

Was den Nahostkonflikt angeht: Zweistaatenloesung ist das einzige, was den auf Dauer loesen kann. Allerdings gibt es so viele blutige Konflikte auf dieser Welt - warum sollte also gerade dieser dazu animieren, eine der beteiligten Volksgruppen so massiv abzulehnen?
 
Juden schneiden allgemein in der ganzen Welt schlecht ab.
Z.b Türkei...da stehn Juden für Falschheit, Geiz und Korruption.
"Seni Jahudi! " sagt man dort, z.B wenn der Sohn dem Vater Geld aus den Rippen geleiert hat.

Desweiteren muss es endlich mal aufhören, dass sich Juden in der Welt als Opfer darstellen.
Halbes Jahrhundert ist vergangen und die versuchen immer noch, auf die Tränen drüsse zudrücken.
Und hintenherum selbst ein Volk unterjochen.

http://www.youtube.com/watch?v=nYVEzTRJnT4
 
@Romsky
Entschuldigung, aber dein erster Post ist allermal unter der Gürtellinie. Hinterhältig/trickreich?! Keine negativen Ausdrücke? Aha. Unglaublich, dass man heutzutage noch sowas lesen muss. Dir fehtl aber grundlich an Geschichtswissen.
Zu deinen Kindern, die für das dritte Reich noch zahlen müssen, das wird sich noch zeigen ob die wirklich zahlen. Das wichtigste dabei ist, niemals zu vergessen! Niemals! Dachau, Buchenwald, Auschwitz. Sich dafür schuldig fühlen, muss die Generation die nach dem Krieg geboren wurde nicht. Sich dafür schämen als Mensch, ja! Egal woher man kommt.

@TE
Dieser junger Mann, der grinst bei solchen Bildern, ist schlecht weg abgestumpft und ihm fehlt jegliche Realitätsbild. Es sind Menschen die niemals nachdenken mussten. Denen wahrscheinlich ihre Großväter und Vätern von der alten Zeit vorgeschwärmt haben. Und das ist eben, niemals vergessen was war, damit es sich nicht wiederholt und solche "Gehirnamputierten" nicht wieder solche Taten anrichten können.

Dieser junger Mensch sollte mal sich mit meinem Vater treffen, der bei der KZ Befreiung dabei war. Er könnte ihm aus erster Hand erzählen was Hölle auf Erden ist!
 
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Warum sollte sich denn eine Generation schämen wenn sie es selber nicht war? Blödsinn.
Gut ich gebe zu die ganze Geschichte des WWII usw. interessiert micht absolut nicht, inkl. der der Juden usw. Denn vor mir liegt die Zukunft, und an der Vergangenheit kann man sowieso nichts ändern.

Ich persönlich finde es immer lächerlich wenn sich manche Leute als Moralapostel darstellen wollen, und jemanden angehen weil er entweder nicht die gleiche Meinung hat, oder wie bei mir mich dieser Scheiß der 50 Jahre her ist nicht mehr die Bohne interessiert. Passiert ist passiert und gut ist. Das Leben geht weiter!
 
Juden schneiden allgemein in der ganzen Welt schlecht ab.

Es kommen 167 Nobelpreise auf 12 Millionen Juden aber nur 9 Nobelpreise auf 1,4 Milliarden Moslems. Die Leistungen die Menschen mit jüdischem Hintergrund in Wissenschaft, Medizin, Kultur und Wirtschaft erreichen werden von den meisten nicht anerkannt sondern dienen als neue Munition für antisemistische Verleumdungen
 
Warum soll dich interessieren was vor 50 Jahren war? Ja nee, stimmt. Wozu auch?
Mensch ist ja so schon dumm genug aus der Geschichte nichts zu lernen. Also wozu noch die Geschichte lernen?

Doch würdest du mal einfach mal nachdenken, und nicht jemanden als Moralapostel abstempeln, würdest du verstehen was ich oben geschrieben habe. Geschichte lernen, verstehen und daraus Schlüße ziehn. Nicht die Generation der dt. soll sich schämen. Als Mensch muss man es tun. Aber vielleicht ist es für dich wirklich zu schwer zu begreifen. Das tut mir wirklich, aufrichtig leid.
 
Und warum ist das so?
Weil die Moslems geschnitten werden.
Moslems haben Grundsteine des Modernenlebens schon Jahrhunderte vorher gelegt.
Das Osmanischereich, hat alle Kulturen & Religionen tolleriert.
Als die Vandalen im Europa rumhuschten, hat sich der Osten schon die Zähnegeputzt!

Erkundige dich erstmal, bevor Du hier einen.....ach egal.
Heul weiter, hört eh keiner mehr zu.;)
 
@CrazyIwan
Ich bräuchte aus der Geschichte da nichts lernen, denn jeder vernünftige Menschenverstand würde solche Taten des WWII verhindern. ;)

Bezüglich schämen, so leid es mir tut, aber es geschehen tagtäglich Dinge für die sich ein Mensch schämen sollte, dennoch passieren die Dinge.

IAlperI schrieb:
Weil die Moslems geschnitten werden.
Geschnitten oder beschnitten? (Sorry aber der musste sein) :D
 
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