Bei Fehlern mit der HDD -> tiefkühlen?

AW: Bei Fehlern mit der HDD --> Tiefkühlen?

benzin drüber kippen und anzünden. wirkt aber nur wenige sekunden. und die platte muss eingebaut sein und im rechner angezündet werden. geht nur bei neuen platten. die läuft danach dann doppelt so schnell und hat 4 mal soviel volumen!

ernsthaft: hat sie denn schon probiert die platte zu formatieren ? checkdisk ? sonstige hd tools ?

zum topic: bei manchen fehlern funktioniert das mit dem tiefgefrieren sicherlich. zum glück habe ich das selbst noch nie machen müssen. aber ein kumpel hat es geschafft in seinem bettschubladenrechner (2 rechner mit 12 platten in ner bettschublade) so den einen rechner zu zerschiessen. ob es kondenswasser war oder sontwas, auf jeden fall hats seinen angaben nach erstmal geraucht und dann waren die festplatte, netzteil und mainboard defekt...
 
AW: Bei Fehlern mit der HDD --> Tiefkühlen?

-eraz- schrieb:
hiho,

Hab grad was ganz tolles erfahren, ne bekannte von mir hatte ein Problem mit ner externen 2,5" Festplatte. Es gab meistens nen Datenverlust beim schreiben, vermutlich defekte Sektoren. Ich sagte zu ihr sie soll sie umtauschen und gut ist (hatte sie den Tag zuvor gekauft). Jetzt meinte sie zu mir, ein Freund von ihr hat ihr geraten sie hätte die Festplatte einfrieren sollen (in der Tiefkühltruhe) :D - jetzt hab ich irgendwie den Eindruck sie denkt das wäre der ultimative Tipp gewesen und hat gesagt warum ich ihr das nicht gesagt habe.

Also ich halte es für den Ultimativen Schwachsinn :lol:

Aaaber, ich lass mich ja gerne eines besseren belehren und wollt mal fragen ob ihr sowas auch schonmal gehört habt bzw. was ihr davon haltet.

hm ... , mußte nun doch ein wenig schmunzeln, als ich das hier gelesen hatte. Das mit dem Tiefkühlen ganzer physikalischer Einheiten ist natürlich absoluter Schwachsinn! Es stimmt allerdings, dass sich Datenrettungsprofis den Umstand der Tiefkühlung von HDD-Scheiben (und nur diesen und keinesfalls ganzer physikalischer Festplatten) zu Nutze machen. Die durch Tiefkühlung veränderten magnetischen Strukturen solcher Datenträger erleichtern das Anwenden spezieller Technologien um "verlorene Daten" retten zu können. Das Tiefkühlen der Scheiben erfolgt dabei allerdings auch nicht mit Hilfe von Tiefkühlschränken, lol!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
das Tiefkühlen funktioniert nur bei Platten, deren Motorlager zu viel Spiel hat. Im Normaltemperaturbereich wird das Spiel im Lager zu gross, die Datenspur pendelt dann über den Toleranzbereich hinaus, den der Actuator (der Arm, der die Köpfe trägt) noch ausgleichen kann. (Auf einem Datentrack befinden sich sogenannte Servobursts, die der Actuatorsteuerung Informationen liefern, mit denen er sich auf dem Track halten kann).

Wird das Spiel zu gross, geht das nicht mehr. Man spricht da von RRO und NRRO (repeatable runout/non repeatable runout).

Kühlt man die Festplatte runter, wird das Spiel geringer und der Arm kann sich ev. noch über dem Track halten. Die Kühlphase kann man verlängern, indem man die Festplatte nach dem Anschliessen mit Kühlakkus umschliesst.

Anmerkung: Feuchtigkeit bildet sich nur, wenn die Temperaturänderung zu schnell vonstatten geht.

Diese Methode funktioniert auch nur, wenn es das Lagerspiel ist. Einen Headcrash kann man damit nicht "reparieren".

Gruss Pete
 
Zurück
Oben