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Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?
Von den Mainstream- Kapazitäten wiederum habe ich das in der Tat noch nicht mitbekommen, dass da Einladungen an die entsprechend "fehlinformierten" Influencer ergangen sind.
Weil man damit die auch noch aufwerten würde? Ich brauch mit niemanden zu diskutieren, der offenkundig nicht bereit ist Argumente zu akzeptieren. Zudem hatte ich mal eine Talkshow gesehen, wo Sie sogar einen eingeladen hatten aus der Ecke und Tata, was kam bei raus nur Bullshit und Nutzung der Sendung als Bühne um die eigenen Ansichten zu propagieren. Jeder Widerspruch ist abgeperlt wie an Teflon. Und danach? Ja da hat die Lügenpresse versucht dem mit den hörigen Schafwissenschaftlern ohne Plan einen rein drücken zu wollen, er hat denen aber mal gezeigt...
In der anderen Sendung viel Später fand ich auch folgende Einordnung mal ganz interessant, als jemand der kein "Wissenschaftler" war aber eben Alternativen Sichtweisen/Fakten vertreten hat sich darüber echauffiert hat, das ja nie einer wie XY da wäre und mal sagen würde was wirklich Sache ist. Da kam vom Moderator oder nem Gast der gute Einwurf, das man das ja durchaus auch mal mache, aber man nicht immer zu jeder Sendung jede Sichtweise einladen könnte, denn ansonsten wäre das auch eine Meinungsbeeinflussung, da man den Mindermeinungen überproportional viel Bühne gegeben wird und damit der Eindruck erweckt wird, dass das nicht nur eine Inselposition ist.
krong schrieb:
Biontech baut btw. gerade eine Anlage in Afrika auf, der erste Impfstoff wird dort erst im nächsten Jahr produziert.
Selbst in Marburg hat das ewig gedauert, bis dort der erste Biontech Impfstoff vom Band ging, obwohl die Anlage quasi fertig war.
Leider ist insbesondere die mRNA Impfstoffproduktion alles andere als trivial...
Und selbst wenn die Anlagen stehen brauchst du auch erstmal Materialien zur Herstellung. Ada hat es ja selbst in Deutschland ziemlich lange gedauert bis da alles in den richtigen Mengen verfügbar war. Und ich rede da von an sich trivialen Dingen wie Ampullen
Nein, ist es nicht! Selbst wenn die Pflege massiv ausgebaut wird, könnten die Erkrankten bei unkontrollierter Ausbreitung nicht ausreichend versorgt werden.
Spannend- Du scheinst aus der Zukunft zu kommen bzw. Hellsehen zu können, siehst Du doch voraus, wie man die Kapazitäten in pandemischer Lage maximal ausbauen kann und vor allem wie sich z.B. eine Öffnung seit der Einführung der 2G Regel auf die Hospitalisierungen auswirken würde.
Was soll so eine unbelegbare Pauschalbehauptung? Zudem hat man immer die Möglichkeit auf eine entsprechende Notlage zu reagieren.
Ergänzung ()
NotNerdNotDau schrieb:
Aber nur so funktioniert das Leben miteinander. Es gibt nun mal Rechte und Pflichten, die sich von aufgestellten Regeln ableiten.
Es gibt aber auch Sätze (die viele inzwischen stören scheinen), wie z.B. dass die Würde des Menschen unantastbar ist, dass der Mensch selbstbestimmt und in Freiheit leben darf (und das unabhängig jeglichen Status).
"Lasse dich impfen", es ist aber deine freie Entscheidung, es auch nicht zu tun.
... falls ja, trägst du erheblich zum Schutz für dich selbst, aber vor allem zum Schutz deiner Mitmenschen bei.
Wären die Geimpften mit absoluter Sicherheit oder zumindest länger als drei Monate mit Sicherheit nicht in der Lage das Virus zu übertragen, dann sähe es das Grundgesetz vor, in der absoluten Ausnahmesituation der Gefahrenabwehr eine Ungleichbehandlung auszusprechen. Der Zeitlich eng begrenzende Faktor der Maßnahmen ist hier aber ebenso essenziell maßgeblich.
Da die Wirksamkeit und die Verbreitung des Virus durch die Impfung lt. Experten und einigen Praxisbeispielen allerdings nur so unzureichend gestoppt wird, dass die Wissenschaft selbst für Aufrechterhaltung aller Maßnahmen für beide Gruppen stimmt, ist der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht mehr gegeben.
Man ist sich einig, dass man mit aktuellen Mitteln keinen Schutz durch Herdenimmunität erreichen wird und eine Wiederansteckung von Geimpften, Ungeimpften und Genesenen alle 16 Monate möglich ist.
Wie gesagt- Hier sind wir bei des Pudels kern. Ist ein er ist "hochwahrscheinlich weniger ansteckend, kann es aber trotzdem sein" ein verhältnismäßig entsprechend schwerwiegender Grund eine Ungleichbehandlung von Menschen vorzunehmen.
Nicht umsonst streiten sich die Juristen, was da grade sache ist.
Man ist sich zwar einig, dass „Der Eingriff ist gerechtfertigt ist, da die Landesregierung mit der Vermeidung einer Überlastung des Gesundheitssystems ein legitimes Ziel verfolgt“
Somit wäre ein "getestet" in der Wirksamkeit eines "Geimpft" oder "Genesen" nicht gleichzustellen.
Der medizinisch-wissenschaftliche Erkenntnisstand und (auch durch Tests in der Praxis) hat sich aber auch dahingehend geändert, dass eben genügend Geimpfte das Virus munter weitertragen, wodurch sich die Verhältnismäßigkeit wieder verschiebt.
Zudem steht entgegen, dass es die Landesregierungen offensichtlich unterlassen haben, in pandemischer Lage entsprechend wirksam die Kapazitäten im Notfallwesen aufzubauen bzw. bereitszustellen, also letztendlich einen solchen Notstand in Zukunft geradezu provozieren hat.
Es ist also alles nicht so einfach, nicht so klar, wie es hier immer dargestellt wird und man befindet sich in der aktuellen Diskussion auf extrem dünnen Eis in dem es um viel mehr geht, als Impfskeptiker zum Schutze der Allgemeinheit mal eben kurz vom öffentlichen Leben zu entfernen.
Das ist keine Einbahnstraße und ich bin der Meinung, dass man gerade mit solchen immer und immer wieder diskutieren muss, um den Irrweg Stük- für Stück mit Faktenchecks aufzudecken.
Skysnake schrieb:
Zudem hatte ich mal eine Talkshow gesehen, wo Sie sogar einen eingeladen hatten aus der Ecke und Tata, was kam bei raus nur Bullshit und Nutzung der Sendung als Bühne um die eigenen Ansichten zu propagieren.
Dem einen oder anderen geht vor dem Bildschirm dann aber vielleicht ein Licht auf. Es sind nicht nur Idioten, die dem ganzen skeptisch gegenüberstehen.
Skysnake schrieb:
Da kam vom Moderator oder nem Gast der gute Einwurf, das man das ja durchaus auch mal mache, aber man nicht immer zu jeder Sendung jede Sichtweise einladen könnte, denn ansonsten wäre das auch eine Meinungsbeeinflussung, da man den Mindermeinungen überproportional viel Bühne gegeben wird und damit der Eindruck erweckt wird, dass das nicht nur eine Inselposition ist.
Da gibt es doch nur pro oder contra. Und es sind doch genau die Inselpositionen, die uns in Sachen Impfung hier am meisten Schwierigkeiten bereiten.
Die anderen brauchen derlei Sendungen nicht, da sie schon lange "abgeholt" sind.
Die wollen doch nur noch wissen in welche Richtung das geht und wann der unhaltbare Zustand endlich ein Ende hat.
Das ist keine Pauschalbehauptung, sonden die Pflege/Krankenhäuser sind jetzt schon vor allem personalmäßig auf letzter Rille. Aus der Pflege wandern immer mehr Leute ab, weil sie ausgebrannt sind und kein Bock mehr haben. Die Pandemie hat nochmal deutlich aufgezeigt, wie sehr dieser Berufszweig in Deutschland runtergefahren wurde und woran es hakt.
Natürlich spielt da auch eine Rolle, das die Pflege die letzen 10 20 Jahre runtergefahren wurde von den Betreibern, Politik und das interessierte die Gesellschaft überhaupt nicht. Passiert ist seitdem nichts, aufs "Coronageld" und das Balkongeklatsche scheiß ich.
Ich habe jedenfalls keine Lust mehr, nur noch zu zweit bei 120 Bewohnern nachts rumzueiern, weil mehr als die Hälfte vom Personal in Quarantäne ist u. mir die Bewohner wegsterben.
Und das Intensivpersonal hat auch keine Lust und Kraft mehr, nochmal eine große Welle mitzumachen. Selbst wenn die Bettenkapazitäten ausgebaut würden, fehlt es immer noch an geeignetem, geschulten Personal.
.Sentinel. schrieb:
wie man die Kapazitäten in pandemischer Lage maximal ausbauen kann
Da eine meiner Verflossenen dort gearbeitet hat, bin ich da komplett bei Dir. Ich sage nur, dass man das Thema auch unabhängig einer Corona- Pandemie hat.
wolve666 schrieb:
Aus der Pflege wandern immer mehr Leute ab, weil sie ausgebrannt sind und kein Bock mehr haben. Die Pandemie hat nochmal deutlich aufgezeigt, wie sehr dieser Berufszweig in Deutschland runtergefahren wurde und woran es hakt.
Dir muss ich ja nichts erzählen. Die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung sind gemessen an Arbeitsleistung und Verantwortung erbärmlich und eines vermeintlich fortschrittlichen Staates schlichtweg unzureichend und unwürdig.
Somit kann ich diesbezüglich Deine Befürchtung (wie gesagt- ich habe die ja als reell eingestuft) absolut nachvollziehen.
wolve666 schrieb:
Natürlich spielt da auch eine Rolle, das die Pflege die letzen 10 20 Jahre runtergefahren wurde von den Betreibern, Politik und das interessierte die Gesellschaft überhaupt nicht. Passiert ist seitdem nichts, aufs "Coronageld" und das Balkongeklatsche scheiß ich.
Du beschreibst Die Ursache der ganzen Misere sehr treffend.
wolve666 schrieb:
Ich habe jedenfalls keine Lust mehr, nur noch zu zweit bei 120 Bewohnern nachts rumzueiern, weil mehr als die Hälfte vom Personal in Quarantäne ist u. mir die Bewohner wegsterben.
Und das Intensivpersonal hat auch keine Lust und Kraft mehr, nochmal eine große Welle mitzumachen. Selbst wenn die Bettenkapazitäten ausgebaut würden, fehlt es immer noch an geeignetem, geschulten Personal.
Und warum muß es überhaupt dazu erst kommen? Reicht das von letzem Jahr nicht?
Die Pandemie ist aber da aber nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein eines kaputten und ungerechten Systems und kann jetzt nicht als DER Sündenbock für eine Entwicklung dienen, deren Ursprung Jahrzehnte in der Vergangenheit liegen.
Zumindest erklärt sich für mich aber jetzt die gewisse Fassungslosigkeit und das Unverständnis gegenüber den Ungeimpften von Deiner Seite als auch härtere Positionen.
Wenn ich mitten in dieser "sch...e" stecken würde, wäre ich sicher auch nicht mehr so cool.
Im Text steht was ganz anderes, als die Schlagzeile weiszumachen versucht.
„Der vorübergehende Stopp für das Pflegepersonal der Intensivstationen erfolgte nach van den Hoovens Angaben vor allem mit Blick auf das lange Wochenende.“
Ich frag mich halt gerade immer wieso die ungeimpften sich lieber einem Virus aussetzen, welches zu gleicher Wahrscheinlich in einem chinesischen Labor entstanden ist oder sich in der Natur entwickelt hat, anstatt sich dagegen impfen zu lassen.
Man könnte gegen die ungeimpften genauso eine VT generieren, die besagt dass die Chinesen das Virus entwickelt haben um die westliche Welt zu schwächen..aber genug OT
Die Defizite im Gesundheits- und Pflegewesen sind nicht von der Hand zu weisen. Die damit verbundenen Tatsachen, dass in diesen Bereichen über Jahrzehnte hinweg Raubbau betrieben wurde und dem auch in der Pandemie nur halbherzig entgegengesteuert worden ist, ebenso nicht.
Ich halte das ebenfalls für skandalös und deshalb für kritikwürdig.
Das Problem dabei ist, dass solche Defizite, die sich über viele Jahre hinweggezogen hatten, nicht innerhalb kurzer Zeit begradigt werden können.
Ohne Frage, man muss da viel mehr tun und man könnte auch sicher viel mehr tun. Das fängt bei einer angemessenen Bezahlung für das in diesen Bereichen tätigen Personal an. Aber auch bei den Arbeitsbedingungen besteht erheblicher Nachholbedarf. Alles richtig.
Man muss aber trotz aller widrigen Umstände und aufgrund der vorherrschenden Lage Maßnahmen ergreifen, von denen man ausgehen kann, dass diese Maßnahmen wenigstens so weit greifen, dass die Situation für alle Beteiligten nicht noch schlimmer werden wird.
Entscheidend dafür ist eben eine möglichst effiziente und nachhaltige Reduzierung der Infizierten und infolge dessen vor allem die Vermeidung von durch Corona erzeugten Schwersterkrankten auf den Intensivstationen.
Das dient nicht nur dem Schutz der Menschen, sondern sorgt auch für Entlastung der an der "Front kämpfenden" Beschäftigten.
Eine Schutzimpfung trägt eben einen erheblichen Teil dazu bei, natürlich ohne Gewährleistung auf eine hundertprozentige Lösung.
Ganz im Ernst? Ich wünsche da inzwischen eigentlich innerlich niemandem mit so einer Einstellung mehr Glück sondern nen maximal schweren Verlauf. Also im Sinne des Darwin Avards.
Ja das ist hart und an sich unmenschlich, aber am Ende lernen viele Leute nur durch dieses Extrem die Wahrheit zu akzeptieren. Am Ende sehe ich einfach, das X Leute sterben müssen bis die Leute merken wie beschissen das doch ist. Ok auch dann ist es nicht sicher das es funktioniert. Siehe USA und ihre Kriege...
Aber hey, der 1. WK hat zur Ächtung von chemischen Waffen geführt. Die Millionen Tote und Verwundeten haben zur Ächtung von Streubomben und Mienen (nicht magnetisch) geführt. Die beiden Atombomben in Japan haben schwer an deren Angemessenheit gerüttelt auf lange Sicht.
Und so sehe ich es inzwischen auch mit der postfaktischen Gesellschaft. Es müssen einfach mal sehr sehr viele krepieren, damit sich da was ändert. Und aktuell sind es leider/Gott sei Dank noch viel zu wenige.
Warum leider? Ganz einfach wenn wir mit einem blauen Auge davon kommen, wird sich dieses Geschwür im Bewusstsein sehr vieler Leute festsetzen und wenn wir dann was wirklich Gefährliches mit 30%+ Mortalität bekommen was genauso ansteckend ist wie Corona, dann gute Nacht... da wird dann wahrscheinlich selbst der Leichenstapel in anderen Ländern erstmal nicht ernst genommen so das wir eine Pandemie nicht verhindern können.
Also an sich jetzt bitte einmal lokal viele sterben lassen, damit global viele Überleben können weil sie nicht so dumm sind und ihren Fehler erkennen.
An sich wäre ein westliches Land perfekt,weil es die Hilflosigkeit zeigen würde, am realistischsten aber leider eine Dikatatur wo es einfach laufen gelassen wird oder alle ungeimpften zusammengetrieben werden und dann ihrem Schicksal überlassen werden. Aber nicht mal die Diktaturen lassen es einfach laufen sondern sind besorgt.... das sollte einem eigentlich zu denken geben...
Deswegen alle die sich nicht impfen lassen wollen bitte zu ner Infektionsparty in XY gehen und zu 100% anstecken lassen. Ich wäre sogar bereit jedem 1000€ dafür zu bezahlen. Die Kosten sind locker wieder drin, weil genug schnell verstarben weil die IS überlastet sind und es auch einfach keinen Sauerstoff gibt. Dann wäre das ganze Thema 4 Wochen später erledigt und zu niedrigeren Kosten als aktuell.
MightyGlory schrieb:
Eine Pandemie die nicht Mal 5% der Weltbevölkerung getötet hat und zu weit über 90% nicht tötlich endet. Wir hatten definitiv schon weit schlimmere Pandemien in der Geschichte der Menschheit wogegen das hier wie ein Heuschnupfen wirkt.
Auch der nicht- Geimpfte zahlt in die Krankenkasse ein.
Geslleschaftlicher Konsens war es bis jetzt, dass der Mensch die Freiheit der Selbstgefährdung hatte.
Und es ist auch Konsens das der Skifahrer den Heli selbst zahlen muss wenn nicht versichert etcpp
Oder die Helmpflicht bzw Gurtpflicht.
Es ist immer eine Frage wie hoch das Risiko für welche schwere ist. Deswegen auch Helmpflicht für Krads aber nicht das Fahrrad wobei das überdacht wird.
.Sentinel. schrieb:
Diesen könnte man bis zum Erscheinen der Totimpfstoffe eine Brücke bauen.
Und du meinst ernsthaft das sich signifikant viele nicht Geimpfte dann impfen lassen also >50%?
Und wenn nicht, was machen wir dann? Und was ist mit den direkten und indirekten Kosten bis dahin? Wir würden uns und vor allem den Jüngeren ein gewaltiges Paket auf, dass die kaum stemmen können....
Ich sag mal Generstionenvertrag. Der ist schon lange in Schieflage für die Jungen... das ist asozial.
Und zu den Intensivbetzen. 10% mehr würde nur einige wenige Tage oder Wochen bringen. Wenn müsste man verdoppeln oder vervielfachen.das geht aber einfach nicht. Also muss man bremsen.
Zudem wer soll denn das bezahlen?
Warum ist die Pflege denn so beschissen bezahlt und so schlecht besetzt? Weil der Aufschrei riesig ist, wenn 10% mehr für die KK gezahlt werden muss oder die private abgeschafft werden soll.
Und bei dem was du dir vorstellst bleibt es nicht bei 10%.... wer soll sich denn das leisten könne und WARUM sollen wir uns das rein deswegen leisten damit manche ihren Minderwertigkeitskomplex befriedigen können und da rumbocken können um sich groß zu fühlen sich nicht bevormunden zu lassen...
Das ist doch auch ein alter Hut. Das ist ein strukturelles Problem.
Das ganze jetzt einseitig und selektiv der Pandemie anzulasten, ist einfach grundweg falsch.
Auch hier - Das macht es leider in der Sache, welche auf reellen Befürchteten beruht, nicht besser.
Selbst wenn unser Gesundheitssystem besser aufgestellt wäre, würde eine Pandemie das Ganze schnell an seine Grenzen bringen. Ist ja auch nicht so, als wären überfüllte Kliniken nur in Deutschland aufgetreten.
Und wo genau soll das benötigte Personal auf einmal herkommen? Ärzte und Pfleger wachsen nicht auf Bäumen. Da ergibt sich keine Lösung für die akuten Probleme, welche wir jetzt gerade in diesem Moment haben.
.Sentinel. schrieb:
Diesen könnte man bis zum Erscheinen der Totimpfstoffe eine Brücke bauen.
Ach Gottchen, ja, wir bilden einen Stuhlkreis und tanzen unsere Namen, danach pudern wir den armen freiwillig Ungeimpften das Popöchen. Vielleicht könnten die ja auch mal eine Brücke bauen, indem sie einsehen, dass Einschränkungen für sie nicht grundlos und willkürlich geschehen, statt trotz ihrer Verweigerung, an der Lösung des Problems mitzuwirken, auf Gleichbehandlung in jeder nur erdenklichen Weise zu pochen. Nur so ne Idee.
Egal, wie lange das Narrativ durchs Dorf geprügelt wird: Wer sich nicht impft, ist kein Opfer.
.Sentinel. schrieb:
Da schreitet der Mangel an Empathie (sowohl der Geimpften als auch der Ungeimpften) innerhalb der Gesellschaft aber wohl einfach unaufhaltsam fort.
Meine Empathie gilt all jenen, die keine Wahl und tatsächlich zu leiden haben. Sei es durch Corona, oder weil ihre Blutwäsche oder sonstige Eingriffe wieder mal nach hinten verschoben werden müssen, weil die Intensivstationen voll sind. Meine Empathie für Leute, die kein Bock auf Impfen haben aber trotzdem in Restaurants oder zu Großveranstaltungen wollen, hält sich tatsächlich in engen Grenzen. Denen geht's gut, vielen sogar zu gut.
Ich finde, den 3-4 trollen wird hier eine viel zu große plattform gegeben. Sie haben alle argumentw mehrfach gehört. Sie werden sie nicht aktzeptieren. Sie haben ihr meinung kundgetan, sie haben alle argumente gehört und ignoriert damit ist doch der meinungsfreiheit genüge getan. Man dreht sich ab jetzt nir noch im kreis jnd diskutiert sprichwörtlich mit windmühlen.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, dass der unverbunft hiwr immer noch so eine bühne gegeben wird.
Es gibt aber auch Sätze (die viele inzwischen stören scheinen), wie z.B. dass die Würde des Menschen unantastbar ist, dass der Mensch selbstbestimmt und in Freiheit leben darf (und das unabhängig jeglichen Status).
Das ist richtig, aber nur bis zu der Grenze, hinter der niemand anderer in der Würde verletzt, sowie in Bezug auf Selbstbestimmung und Freiheit eingeschränkt oder beschnitten wird.
Wenn mich also ein Ungeimpfter infiziert, obwohl das vermeidbar wäre und ich demzufolge schwer erkranke, dann habe ich keine Wahl.
Ich muss (intensiv)medizinisch behandelt werden und bin nur durch die Schuld eines anderen zu einem Teil meiner Grundrechte beraubt bzw. eingeschränkt.
Leider ja, und nicht nur beim Thema Impfungen. Ein Drift zur "dunklen Seite der Macht" quasi ist erkennbar, mit viel Aggression, Angst, (verbaler) Gewalt. Als würde etwas dunkles, böses in die Gesellschaft sickern... (sorry für den Pathos 🙂).
Wahrscheinlich liegen zu viele Veränderungen in der Luft, national wie international, persönliche und nicht persönliche. Die einen nehmen die Herausforderungen an, andere wiederum versuchen krampfhaft am Status Quo festzuhalten, aus ganz unterschiedlichen, teils nachvollziehbaren Gründen, wenn es bspw. um Ängste in ganz unterschiedlichen Formen geht.
Schade, dass es uns häufig davon abhält, weiterhin mit Empathie und Wertschätzung miteinander umzugehen.
Die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung sind gemessen an Arbeitsleistung und Verantwortung erbärmlich und eines vermeintlich fortschrittlichen Staates schlichtweg unzureichend und unwürdig.
Das stimmt so nicht. Die Bezahlung ist sogar recht ordentlich. Das Gewerkschaften dies seit Jahren Gebetsmühlenartig wiederholen macht es nicht wahrer. Mehr Lohn wird den Arbeitsaufwand nicht senken oder erträglicher machen. Das zu wenig Leute für zu viel Arbeit da sind ist unbestritten.
Mehr Lohn würde aber einen zusätzlichen und nicht zu unterschätzenden Anreiz für Einsteiger, die diesen Beruf ins Auge gefasst haben, bedeuten.
Was wiederum mehr Personal zur Folge haben würde, auch wenn man damit das vorherrschende personelle Defizit zumindest nicht kurzfristig lösen kann.
Denn es dürfte doch unbestritten sein, dass die Entlohnung in diesen Bereichen, gemessen an dem, was da tagtäglich geleistet wird, viel zu dürftig ist.
Was nützt es denen, wenn sie, bedingt durch aufgestaute Überstunden, kaum Freizeit zur Verfügung haben und demzufolge auch kaum eine Gelegenheit dazu haben, ihr verdientes Geld auszugeben und das Leben zu genießen?
Dass die Priorität dieser Berufstätigen erst durch eine Pandemie in den Fokus gerückt worden ist, ist im Grunde das eigentlich Skandalöse und ein Armutszeugnis für uns alle.
Unbestritten ist, dass die Entlohnung wohl ausreicht, um den Bedarf zu decken, denn sonst wäre die Entlohnung höher.
Lässt sich derzeit im UK sehr gut bei LKW-Fahrern sehen.
Was wäre denn damit als Lösung? Jeder, der Hartz IV bezieht und der über keine amtsärztlich final festgestellten verhindernden Behinderungen verfügt, wird zum Einsatz in der Pflege verpflichten.
Das würde "die Leute wollen ja unbedingt aus Hartz IV raus und arbeiten" sowie "in der Pflege fehlen Arbeitskräfte" gleichzeitig lösen?
Mit solch einer Aussage bzw. generalisierenden Herabwürdigung von Leuten, die hier Diskutieren einzusteigen, zeigt leider die Attitüde, mit der Du dem Thread beiwohnst.
Erkekjetter schrieb:
Sie haben alle argumentw mehrfach gehört. Sie werden sie nicht aktzeptieren.
Dann hast Du Dir die Entwicklung der letzten Seiten dieses Threads nicht durchgelesen, wo zwei Mitglieder hier mitgeteilt haben, dass sie auf den Totimpfstoff warten, aber nicht auf die staatliche Bevormundung stehen.
Vorher war ja hier einheiliger Tenor, dass es sich bei den Impfskeptikern durchweg um unverbesserliche Idioten bzw. Leerdenker, Verschwörungstheoretiker und kategorische Impfverweigerer handeln würde.
Erkekjetter schrieb:
Sie haben ihr meinung kundgetan, sie haben alle argumente gehört und ignoriert damit ist doch der meinungsfreiheit genüge getan.
Siehe oben- Das ist die Essenz, die Du mit Deinem Framing mit aller Gewalt aus der Diskussion extrahierst.
Hier haben zum Glück die letzten "Seiten" aber inzwischen sehr feine Untertöne ihren Platz gefunden.
Erkekjetter schrieb:
Man dreht sich ab jetzt nir noch im kreis jnd diskutiert sprichwörtlich mit windmühlen.
Wenn Du das so empfindest, dann bietet dieser Thread für Dich offenbar keinen Informationsgehalt mehr.
Würden es andere so empfinden, würde dieser Thread, wie viele andere auch einfach auslaufen.
Erkekjetter schrieb:
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, dass der unverbunft hiwr immer noch so eine bühne gegeben wird.
Ich verstehe nicht, dass Du nicht akzeptieren kannst, dass es eine Frage der Perspektive ist, wie man diese Vernunft auslegt und dass es Ziel sein muss, da auf einen für alle Erträglichen Nenner zu kommen.
Die Impfskeptiker handeln innerhalb ihres Horizonts vernünftig.
Was hast Du jetzt mit Deinem Beitrag konstruktiv zur Diskussion beigetragen, außer der Forderung die Diskussion und den Dialog mit Leuten einzustellen, die Du für unwürdig erachtest?
Was wäre denn damit als Lösung? Jeder, der Hartz IV bezieht und der über keine amtsärztlich final festgestellten verhindernden Behinderungen verfügt, wird zum Einsatz in der Pflege verpflichten.
Zwang wäre keine Lösung, sondern der Anreiz ist das Entscheidende. Dazu gehört ein finanzieller Anreiz, aber auch berufsgerechte Arbeitsbedingungen und dazu Menschen, die sich berufen und motiviert fühlen und für die eine Qualifikation in diesem Beruf grundsätzlich möglich ist.
Das sind nun mal keine "Jobs wie viele andere" und deshalb kommt dieser Beruf nicht für jeden in Frage.
Die Hartzer hätten schnell einen Schein. Auch die "Schlecker-Frauen" wurden damals nicht zu Kindergärtnerinnen...
Wir könnten aber kurzfristig die Wehrpflicht wieder einführen. Das würde 100.000e Zivis ins System spülen.
NotNerdNotDau schrieb:
Was nützt es denen, wenn sie, bedingt durch aufgestaute Überstunden, kaum Freizeit zur Verfügung haben und demzufolge auch kaum eine Gelegenheit dazu haben, ihr verdientes Geld auszugeben und das Leben zu genießen?
Willkommen in der Arbeitsrealität vieler anderer Berufsgruppen. Das ist nun kein Phänomen was nur in dieser Branche auftritt. Ein Polizist zB lacht über die paar Überstunden in der Pflegebranche.