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NewsDebian 8 Jessie: Kritische Fehler gefährden Veröffentlichung im April
Debian 8 mit dem Codenamen Jessie kann frühestens im April veröffentlicht werden. Es sind zur Zeit noch 72 kritische Fehler auszubessern und die Release Notes abzuschließen. In der Dokumentation stehen Systemd und mögliche Wege zurück zu Sysvinit im Fokus. Systemd wird mit Debian 8 zum Standard.
Ich bin persönlich gespannt wie sich die Nutzerzahlen von Debian über das nächste Jahr entwickeln. Mit systemd kann sich ein Großteil der Debian-Gemeinde nicht anfreunden.
Bei Jessie wird man von systemd wohl noch nicht viel merken.
Wenn man mal Archlinux und Debian Jessie vergleicht dann ist bei Debian Jessie systemd im Grunde nur ein besserer SysV Wrapper.
Ich bin persönlich gespannt wie sich die Nutzerzahlen von Debian über das nächste Jahr entwickeln. Mit systemd kann sich ein Großteil der Debian-Gemeinde nicht anfreunden.
Ich bezweifle etwas, dass wir hier ueber den Grossteil der Debian Nutzer reden. Ich behaupte der Grossteil wird sich auch mit systemd zurechtfinden (meine persoenliche Empfindung).
Ich nutze (gezwungenermaßen, Pakete bei Wheezy zu alt...) Jessie schon auf einigen Produktivsystemem und komme inzwischen ganz gut mit systemd zurecht. War zuerst auch eher dagegen, aber inzwischen ist es mir fast egal...
Es braucht einige Zeit, um mit dem gigantischen Mehrwert klar zu kommen. Und natürlich steht trotzallem die Frage im Raum, ob Systemd als Init-System überhaupt so viel können MUSS. Es lohnt sich... Das sage ich als jemand, der Systemd bei Erscheinen noch verteufelte. Es ist bei weitem nicht so tragisch wie das Umlernen auf IPv6. :-)
Es soll in der Dokumentation zum Release beschrieben werden, wie mit systemd umzugehen ist und wie man von systemd wieder zurück zu sysvinit wechseln kann, wenn man das will.
3 Jahre frischer Support wäre eine gute Variante für meinen Server.
Vielleicht ja die richtige Gelegenheit von Ubuntu 12.04 LTS umzusteigen.
Das System läuft relativ bröckelig, es bedarf mal wieder einer Neuinstallation.
Klappt so ein Upgrade von einer Stable zur anderen meist gut oder eher schlecht, wie bei Ubuntu?
Im Zweifel klappen die Updates genauso gut oder schlecht wie bei Ubuntu, ist ja dasselbe in Grün.
Von daher: Warum kein Upgrade der 12.04-Installation auf 14.04? Dann haste für Kern-Pakete Support bis 2019. Da ein verlässliches Debian LTS ja weiter in den Sternen steht, wäre das doch sicher ne Alternative.
Also ich musste auf meinem Server/Hauptpc mit Debian Jessie erst nachsehen, ob ich systemd benutze oder nicht. Ist mir ehrlich gesagt auch scheissegal.
Wenn 8.0 endlich final ist, kommen wenigstens nicht dauernd Updates rein.
Kernel lass ich immer die aktuellste Version kompilieren, FF nightly und Thunderbird Stable sind in /opt haendisch installiert und updaten sich selbst.
So hab ich den aktuellsten Kernel (alle 2 Monate 5 Minuten Aufwand) und FF/TB sind auch aktuell. Der Rest ist mir egal, da er funktional sein muss. Noch nie so en wartungsarmes (und trotzdem aktuelles) System gehabt.
Was ich viel weniger verstehe, ist, was alle an SysVinit so toll finden, dass es da bei Debian so ein Gezanke drum gibt. Systemd ist zwar ein wenig mehr als ein Init-System, aber wo ist da jetzt das Problem? Es ist stabil, es ist einfacher besser zu maintainen als kilometerlange Init-Scripts und inzwischen bei fast allen großen Distros im Einsatz - auch wenn man Poettering jetzt nicht mögen muss, ich sehe da einfach keinen Nachteil.
Nicht wenige User sind auf Linux umgestiegen um nicht in einem goldenen Käfig eingesperrt zu sein. MCP..äh verzeihung...Systemd...schickt sich an genau das zu tun. Kaum ist eine Komponente integriert die mit dem Init-Prozess absolut nichts zu tun hat, schon wird die nächste angepeilt. Künftig bei Debian kein Boot von Systemen die vom MCP nicht unterstützt werden.