Empfehlungen für WLAN Access Points für Grundstück

Moritz05

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Hallo zusammen,

ich hoffe ich bin hier richtig.
Ich möchte gerne flächendeckendes WLAN auf meinem Grundstück einrichten, ca. 5000qm. Der Internetzugang erfolgt über einen LTE Router (einzige möglichkeit da recht abgeschnitten) der im Wohnzimmer steht. Um das Singal auf das gesamte gelände zu verteilen palne ich ein Netzwerk mit mehereren Access Points.
Da ich bei weitem kein Experte in Sachen Netzwerktechnologie bin und auch gerade erst anfange an mich damit auseinanderzusetzen meine Fragen.

Aktuell bin ich mir noch unschlüssig, ob ich auf TP-Link Omada oder Ubiquiti UniFi setzen soll. Daher habe ich ein paar Fragen an die Experten hier:
  • Qualität und Preis: UniFi scheint professioneller und stabiler, aber auch teurer zu sein. TP-Link Omada ist günstiger, bietet es jedoch eine vergleichbare Qualität?
  • Eignung für mein Szenario: Reicht Omada für meine Anforderungen aus, oder sollte ich lieber in UniFi investieren?
  • Geplante Installation: Ich plane, 3 Outdoor-Access Points auf dem Grundstück zu verteilen und diese über einen PoE-Switch mit Strom zu versorgen. Da ich nicht überall CAT-Kabel verlegen kann, denke ich auch über Mesh-Erweiterungen nach.

Aktuell habe ich mich bereits intensiver mit Omada beschäftigt. Für den Außenbereich kommen für mich folgende Geräte in Frage: EAP610-Outdoor oder EAP225-Outdoor.

  • Controller: Auf der Website wird ein Controller für Omada beworben. Wofür genau ist dieser zuständig? Ist er nur für die Fernwartung notwendig, oder kann ich ohne diesen Controller keine Konfiguration vornehmen?
  • Netzwerkstruktur: Ich habe gehört, durch die APs eventuell zwei Netzwerke entstehen – eines vom Router und eines von den Access Points. Ist das der Fall? Wünschenswert wäre natürlich ein einheitliches WLAN-Signal.
Ich bin offen für Empfehlungen zu konkreten Geräten, z. B. ob ich Long-Range oder Mesh-APs nutzen sollte. Hat jemand Erfahrung mit einem ähnlichen Setup?



Danke im Voraus für eure Tipps!
Moritz
 
Beides, UniFi und Omada, sind sehr gute Systeme und man macht nichts falsch.

Ich persönlich habe mich vor einigen Jahren für Omada entschieden und die Lösung funktioniert super.
Ich hab auch einen EAP610-Outdoor, der ist super.
Persönlich habe und würde ich auch nur Wifi 6 (oder 7) kaufen, also AX und kein Wifi 5 mehr (AC), also den 610 und nicht den 225.
Die Performance ist einfach deutlich besser und inzwischen haben so gut wie alle Endgeräte auch Wifi 6 oder 7-Support. Und ältere Clients können sich ja trotzdem einloggen.

Was den Controller angeht, der Koordiniert quasi das Omada-Netz (bzw. bei UniFi das Pendant). Also neben einer zentralen Einstellmöglichkeit sorgt er auch dafür, dass das Mesh und das Roaming problemlos funktioniert. Also wenn auf dem Grundstück beim Herumlaufen automatisch und unterbrechungsfrei immer der beste AP gewählt werden soll, dann wäre das gut zu haben.

Es gibt drei Optionen für den Controller. Einmal die Software, die z.B. auf einen kleinen Heimserver installiert werden kann. Dann ein Hardwaregeräte, wie der OC200. Oder ein Cloud-Controller.

Prinzipiell funktionieren die APs auch ohne Controller, müssen dann aber einzeln konfiguriert werden und manche Features die Koordination zwischen den APs benötigen, funktionieren dann ggf. nicht.

Das mit den zwei Netzen ist Konfigurationssache. Erstmal sind die Omada-APs ja zusätzliche APs. In ein z.B. Fritzbox-WLAN sind die nicht integriert. Aber das Netzwerk darunter ist das selbe (wenn sie per Kabel am selben Router hängen).
Man kann bei beiden (Fritzbox und Omada oder UnfiFi, da ist es das selbe) jeweils die selbe SSID und PW vergeben. Dann hat man zwar zwei WLANs, welche sich nicht koordinieren, aber beim Verbindungsabbruch bei einem, wird auf das andere gewechselt, sofern es in Reichweite ist. Also man müsste zumindest bei den Clients keine zusätzlichen Logindaten angeben. Nicht das beste, aber es geht.
Besser wäre es dann natürlich, das Router-WLAN abzuschalten und durch weitere APs von Omada oder UniFi zu ersetzen. Aber als Übergang ginge es auch so.
 
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von Omada habe ich gehört, dass das aktuell das ist was unify früher war und bei unify einige sachen wohl nicht mehr so schön für privatanwender laufen wie das früher der fall war.

hast du denn überhaupt bei einem mesh die möglichkeit APs auf dem Grundstück zu verteilen? irgendwo müssen die ja ihren strom her bekommen. und ist das Grundstück eher Freifläche oder bebaut? Wenn's bebaut ist brauchst du wesentlich mehr APs um das abzudecken
 
Zuletzt bearbeitet:
Beide Systeme sind für den geneigten Nutzer absolut gut - danach kommt ne Weile nichts.

Ich habe zB 3 Unifi APs am Start und es läuft komplett entspannt alles
 
Moritz05 schrieb:
Willst Du die komplett ausleuchten, weil Du die Sonnenliege gerne herumschiebst oder immer mal wieder große Partys gibst? Oder soll ein Mäh-Roboter … die erste Rückfrage wäre, was muss mit dem WLAN erreicht werden.

Bei solch einem Ausmaß sollte man einen Fachmann kommen lassen, der das Gelände bezüglich Signalstärke und Durchsatz ausmisst. Der hat (leider) sein Steckenpferd, also irgendeinen Hersteller in der Hinterhand. Folglich wählst Du den Hersteller über die Auswahl des Integrators, auch ITK-Systemhaus genannt. Aber …
Moritz05 schrieb:
… wir als Community können Dir helfen, das Haus mit WLAN zu versorgen. Kaufberatung?
Moritz05 schrieb:
Ich habe gehört, durch die APs eventuell zwei Netzwerke entstehen – eines vom Router und eines von den Access Points. Ist das der Fall?
Jein. Wenn Du WLAN-Name, -Kennwort und -Verschlüsselung genau gleich setzt, hast Du ein WLAN. Leider ist Letzteres schwer, auch zu kontrollieren. Wobei das mit Wireshark machbar ist. Aber die übliche Lösung ist, dass man einen weiteren WLAN-Punkt kauft und das WLAN im Router abschaltet (oder meidet). Das hat auch den Vorteil, dass – gezielt gekauft – alle WLAN-Punkte den gleichen WLAN-Chipsatz haben, also für die WLAN-Client wirklich in Allem gleich aussehen.
Moritz05 schrieb:
Wofür genau ist [der WLAN-Controller] zuständig?
Durch einen „Controller“ konfigurierst Du das WLAN. Auch ist der für zentrale Funktionen wie Gast-WLAN mit Captive-Portal, PPSK oder Access-Point-Steering nach 802.11k/v nötig. Brauchst Du jene Funktionen nicht, kannst Du jeden WLAN-Punkt auch „Standalone“ konfigurieren.
Moritz05 schrieb:
TP-Link Omada oder Ubiquiti UniFi?
Gäbe ja noch mehr …
Moritz05 schrieb:
Mesh-Erweiterungen
Du meinst „WLAN-Repeater“. Manche Hersteller verkleistern das gerne mit dem Begriff „Mesh-Erweiterung“, bleibt aber ein WLAN-Punkt, der nicht verkabelt sondern kabellos verbunden wird.
Moritz05 schrieb:
Vielleicht hilft dieser Artikel aus der Heise c’t …
 
Zuletzt bearbeitet: (Grammatik)
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@honky-tonk
Also ich hab zu Hause zwei Unifi AP mit Wifi 5 seit Jahren im Einsatz. Der SW Controller war Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und ja er war echt unübersichtlich. Das ganze war definitiv nicht für Consumer gedacht.
Irgendwann im Herbst vorigen Jahres habe ich mir ein Ubiquity Cloud Gateway Ultra (Router) für 120€ gekauft. Jetzt läuft das Management also der Controller über das UCG-Ultra und das ist super praktisch. Alles ist über ein Webinterface verwaltbar. Beim Webinterface hat sich vor ein paar Updates auch einiges getan und es ist deutlich übersichtlicher geworden. Auch gibt es mittlerweile zu fast jeder Option eine gute Hilfe. Also da hat sich in den letzten Jahren einiges getan bei Ubiquity.
 
Moritz05 schrieb:
Da ich nicht überall CAT-Kabel verlegen kann, denke ich auch über Mesh-Erweiterungen nach.
Nur so als Tipp, bei der Größe, lass mal die Finger von Mesh, wird in die Hose gehen.

Cu
redjack
 
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Die erste Frage hat norKoeri schon gut zusammengefasst.
Die zweite Frage wäre:
Moritz05 schrieb:
Ich möchte gerne flächendeckendes WLAN auf meinem Grundstück einrichten, ca. 5000qm.
Reden wir hier über 70*70m oder über 150*33m ?
Bei 70x70m und zentralem Haus packst du einfach 4 Outdoor APs an die Bude, das sollte schon reichen.
 
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@Moritz05
https://www.amazon.de/dp/B0D31KV32T

Schau dir mal den Schinken an. Den konnte ich im Rahmen des Amazon Vine-Programms letzes Jahr schon testen. Das Ding ist fast schon waffenscheinpflichtig.

PoE vorhanden bzw. liegt sogar ein kleiner (billiger) Injektor bei, sofern man keinen passenden Switch einsetzt und die Benutzeroberfläche ist tatsächlich ein Traum. Die Sendeleistung ist fernab von allem, was ich in diesem Preisbereich bisher gesehen habe und ich würde jede Wette eingehen, dass du da nicht viele von bräuchtest, um deine ca. 5000 m² abzudecken.

Dir muss aber im Vorfeld klar sein, dass du mit 5 Ghz deutlich "schwächer" funkst als mit 2,4 Ghz, dafür aber durchaus Unterschiede in der Datenrate hast. Wenn du jedoch keine Terabyte im mobilen Grundstücksnetz umherschaufeln musst, dann reicht auch 2,4 Ghz dicke aus. Wobei ich in meinem deutlich kleineren Grundstück auch mit der 5 Ghz-Leistung überaus zufrieden war.

Achja, der Stromverbrauch ist ein Witz :)
 
Ein Produkt eines chinesischen Anbieters, das fast nur Bewertungen von bezahlten Produkttestern hat? Ob das mit seiner Sendeleistung hier überhaupt zulässig ist, sei mal dahingestellt.
Da würde ich mich schon, allein schon wegen Firmware-Unterstützung auf etwas etabliertes verlassen wollen.
 
Ok ersteinmal vielen Dank für alle Antworten. Ich versuche mal möglichst auf alles einzugehen.
honky-tonk schrieb:
ist das Grundstück eher Freifläche oder bebaut?
Bebaut eher nein, keine großen Gebäude im Weg, aber eben Pflanzen und Bäume.
norKoeri schrieb:
Willst Du die komplett ausleuchten, weil Du die Sonnenliege gerne herumschiebst oder immer mal wieder große Partys gibst? Oder soll ein Mäh-Roboter … die erste Rückfrage wäre, was muss mit dem WLAN erreicht werden.
Da muss ich vielleicht noch etwas nachbessern. Es handelt sich letztendlich um ein Ferienhaus, bei dem ich die 'Hauptbereiche' möglichst flächendeckend abgedeckt haben möchte. Eigentlich ist es ein Dreieck, das sich zwischen Haus, Pool und Grill aufspannt. Ich versuche mal, eine Draufsicht als Bild anzuhängen. Ansonsten normale Nutzung – also das, was man im WLAN eben so macht: Streaming von Filmen & Musik, 'normales Surfen' und als Erweiterung muss noch die Pooltechnik ins Netz.
norKoeri schrieb:
Bei solch einem Ausmaß sollte man einen Fachmann kommen lassen, der das Gelände bezüglich Signalstärke und sasdausmisst. Der hat (leider) sein Steckenpferd, also irgendeinen Hersteller in der Hinterhand. Folglich wählst Du den Hersteller über die Auswahl des Integrators, auch ITK-Systemhaus genannt.
So professionell wollte ich das eigentlich gar nicht haben...:)

norKoeri schrieb:
Jein. Wenn Du WLAN-Name, -Kennwort und -Verschlüsselung genau gleich setzt, hast Du ein WLAN. Leider ist Letzteres schwer, auch zu kontrollieren. Wobei das mit Wireshark machbar ist. Aber die übliche Lösung ist, dass man einen weiteren WLAN-Punkt kauft und das WLAN im Router abschaltet (oder meidet).
Ok, das ist einleuchtend. Es wäre dann vermutlich am sinnvollsten, das Router-WLAN abzuschalten und einen AP im Haus anzubringen.
Wireshark sagt mir erstmal nichts... Das müsste ich erst einmal recherchieren.

norKoeri schrieb:
Du meinst „WLAN-Repeater“. Manche Hersteller verkleistern das gerne mit dem Begriff „Mesh-Erweiterung“, bleibt aber ein WLAN-Punkt, der nicht verkabelt sondern kabellos verbunden wird.
Ja, genau. Letztendlich meinte ich Repeater. Strom bekomme ich leichter als LAN.

redjack1000 schrieb:
Nur so als Tipp, bei der Größe, lass mal die Finger von Mesh, wird in die Hose gehen.
Wie schon oben erwähnt, waren die 5000 qm vielleicht etwas zu optimistisch ausgedrückt. Es geht eher um die Hauptnutzungsstellen
h00bi schrieb:
Reden wir hier über 70*70m oder über 150*33m ?
Bei 70x70m und zentralem Haus packst du einfach 4 Outdoor APs an die Bude, das sollte schon reichen.
Der Hauptnutzungsbereich beschränkt sich auf etwa 70 × 50 m, das Haus liegt eher im oberen Teil des Grundstücks.

Ich habe mal ein Bild gebastelt eventuell macht es das klarer was ich eigentlich möchte.
 

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Kann die Omada Outdoor-Access-Points sehr empfehlen. Auf meinem ähnlich großen Grundstück (40m x 100m) habe ich 3 x Eap225 Outdoor und 1 x Eap610 Outdoor. 2 Stück rechts und links am Haus vorn und 2 nach hinten hin im Abstand von ca. 30 m. Alle per LAN angeschlossen, teilweise über PoE an Switch TL-SG105PE, ohne Controller. Bin kein Profi, aber wenn man z.B. weiß, was eine IP-Adresse ist, dann ist die Einrichtung relativ einfach und bei wenigen Geräten auch ohne Controller schnell erledigt. Wer auch mit VLAN umzugehen weiß, der kann über einen VLAN-fähigen Switch z.B. auch das WLAN-Gastnetzwerk der Fritzbox über die Accesspoints mit aussenden. Insbesondere der Eap225 ist relativ preiswert, der Eap610 ist auch bezahlbar.
 
Moritz05 schrieb:
Ich habe mal ein Bild gebastelt
Das Haus-WLAN selbst sollte ja bis zur Einfahrt abdecken.
Dann würde ich 2 direktionale Outdoor APs setzen:
bei der Pooltechnik nach links abstrahlend
beim Appartment nach rechts abstrahlend

Der Mittebereich am Pool sollte davon mitversorgt werden, die APs strahlen ja nicht ausschließlich direktional.
Strom wirst du ja an beiden Locations haben.
Hast du dort auch LAN oder müsste der Uplink zum Haus auch per WLAN erfolgen?
 
honky-tonk schrieb:
meinst du nicht eher umgekehrt?
Nein, er braucht ja (nach bisherigem Stand) am Pool keine 600Mbit/s, er will das gesamte Grundstück abdecken. Das Bild zeigt ja bei weitem nicht das ganze Grundstück.
h00bi schrieb:
Der Mittebereich am Pool sollte davon mitversorgt werden, die APs strahlen ja nicht ausschließlich direktional.
Die 9m von jeder Seite schaffen die APs auch nach "hinten".
 
Moritz05 schrieb:
s handelt sich letztendlich um ein Ferienhaus, bei dem ich die 'Hauptbereiche' möglichst flächendeckend abgedeckt haben möchte. Eigentlich ist es ein Dreieck, das sich zwischen Haus, Pool und Grill aufspannt.
@h00bi das klingt für mich als ob nur der poolbereich+die 2 hüttem versorgt werden soll. in dem fall könnte es evtl genügen an die haupthaus außenwand einen ordentlichen außen AP zu hängen der das abdeckt, bin mir aber nicht sicher, was meinst du?
 
h00bi schrieb:
Nein, er braucht ja (nach bisherigem Stand) am Pool keine 600Mbit/s, er will das gesamte Grundstück abdecken. Das Bild zeigt ja bei weitem nicht das ganze Grundstück.
Ich hätte jetzt auch gedacht eher umgekehrt.
Wie @honky-tonk schon meinte ist jetzt akut erstmal nur dieses Dreieck zwischen Haus, Apartment und Grillhütte das was ich möglichst abdecken möchte. Alles Links und Rechts davon ist eher Wald.
honky-tonk schrieb:
@h00bi das klingt für mich als ob nur der poolbereich+die 2 hüttem versorgt werden soll. in dem fall könnte es evtl genügen an die haupthaus außenwand einen ordentlichen außen AP zu hängen der das abdeckt, bin mir aber nicht sicher, was meinst du?
Meine Grundidee wäre gewesen, 1 Outdoor AP an Apartment, 1 Outdoor AP an Grillhütte und dann als Idee einen normalen AP ins Haus rein. Damit ich das Router WLan abschalten kann.
h00bi schrieb:
Strom wirst du ja an beiden Locations haben.
Hast du dort auch LAN oder müsste der Uplink zum Haus auch per WLAN erfolgen?
Strom habe ich an beiden Locations.
Am Apartment ist auch LAN, könnte ich durch die Wand nach außen legen.
Akutell bin ich noch am überlegen ob ich einfach LAN zur Grillhütte/Pooltechnik lege, dann hätte ich überall LAN.
 
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Moritz05 schrieb:
Am Apartment ist auch LAN, könnte ich durch die Wand nach außen legen.
das klingt sinnvoll
Moritz05 schrieb:
Akutell bin ich noch am überlegen ob ich einfach LAN zur Grillhütte/Pooltechnik lege
das klingt wiederrum nach relativ viel arbeit. klar ist es dann schneller, aber für youtube am pool sollte es auch via repeater ausreichend sein
Ergänzung ()

Moritz05 schrieb:
Apartment und Grillhütte das was ich möglichst abdecken möchte. Alles Links und Rechts davon ist eher Wald.
in dem fall bräuchte man jetzt keine gerichteten antennen und normale rundstrahler wären sinnvoller
 
Moritz05 schrieb:
Wireshark sagt mir erstmal nichts... Das müsste ich erst einmal recherchieren.
Das wäre nur dann nötig, wenn Du nicht bereit wärest einen weiteren WLAN-Punkt zu kaufen, also das WLAN im Router abzuschalten.
Moritz05 schrieb:
So professionell wollte ich das eigentlich gar nicht haben...:)
Das Gelände muss ausgemessen werden, bezüglich WLAN, also Signalstärke und Durchsatz. Das schafft man als Laie bei den Dimensionen normal nicht. Oder anders herum formuliert: Wenn Du keinen Profi holen willst, müsstest Du selbst zum Profi mutieren. Das können wir aus einem Community-Forum heraus nur beschwerlich leisten.
Moritz05 schrieb:
TP-Link Omada ist günstiger, bietet es jedoch eine vergleichbare Qualität?
Wo musst Du einkaufen, vor Ort oder hier bei uns in Deutschland? Wenn Du bei uns einkaufen kannst, dann bietet sich Gebrauchtware an, also der UniFi UAP-AC-M sowohl für Draußen, das Apartment und auch auf jedem Stockwerk im Haus.

Als Controller holst Du Dir einen gebrauchten UCK-G2. Dann kannst Du auch aus der Ferne konfigurieren, über den UniFi Remote Access. Du legst noch einen WLAN-Punkt vor Ort in eine Schublade oder Zahlen-Code-Safe. Dann kannst Du den Bewohner sogar anweisen, welcher WLAN-Punkt wie auszutauschen ist. Brauchst Du noch Kameras wegen der Gefahr auf Hausbesetzer, denn den UCK-G2-PLUS.

Dann noch einen PoE-Switch von UniFi, welchen genau siehst Du dann am Ende, also wieviele PoE-Ports und PoE-Gesamt-Budget. Für den Übergang bzw. bis Du das nächste Mal vor Ort bist, kannst Du auch erstmal die PoE-Injektoren verwenden und von daheim einen gebrauchten 8er-Switch mitnehmen (kostet gebraucht keine 20 €).

Und dann misst Du die WLAN-Installation durch, mit einem Handy bitte, bei Regen. Gegebenenfalls platzierst Du weitere UAP-AC-M, entweder verkabelt oder kabellos. Und dann wirst Du langsam zum Experten, also wie oft die Teile durch Witterung, Vandalismus und Diebstahl zu ersetzen sind. Hier können wir wirklich nicht helfen, weil das von Deinen Gegebenheiten abhängt, man müsste vor Ort sein oder sehr, sehr viel Erfahrung mit ähnlichen Projekten haben.

Die Software-Konfiguration ist jedenfalls Easy. Quasi nur zusammenstecken, am Ende noch den Remote-Access anklicken. Weil Du nur eine Wohnpartei hast, kannst Du alles in ein WLAN packen, bräuchtest nicht einmal ein Gast-WLAN. Problematisch ist allein der Mobilfunk-Anschluss. Manche Bewohner kommen mit Spielekonsole und wollen Lobbys hosten = einen Server betreiben. Du müsstest beim Mobilfunk-Anbieter schauen, ob Du eine öffentlich erreichbare IP-Adresse bekommst. Das muss keine „statische“ IPv4-Adresse sein. Eine „öffentlich erreichbare“ IPv6 geht oft auch, eine öffentlich erreichbare IPv4 wäre besser.

Insgesamt wäre sinnvoller, Du würdest Dich unter den lokalen Ferienhaus-Betreibern umhören. Oftmals haben sich schon Einige selbst versucht und genug Erfahrungen.

Omada bitte knicken, den EAP225-Outdoor halte ich für Müll, aber mehr als Wi-Fi 5 brauchst Du nicht. Wenn Du Omada nicht lassen kannst, dann auf die Hardware-Revision V5 achten. Auch kann man bei Omada ab Geräte-Anzahl x nicht mehr auf deren Cloud Essentials kostenlos wechseln. Müsste ich jetzt nochmals nachschauen, was das Limit war. Auch ist deren Cloud Essentials ein Rotz, bei dem viele Funktionen fehlen. Auch wenn Du die in diesem Setup mit einer Wohnpartei nicht brauchen dürftest, sollte man das nicht unterstützen. Alternativ hättest Du TP-Link Festa, gleicher Rotz. Das wäre dann der Omada EAP225-Outdoor = Festa F52-Outdoor.

Normal empfehle ich Zyxel NWA1123-AC Pro mit der Nebula-Control-Center (NCC), aber allein die Outdoor-Hauben-Abdeckung ist teuerer als ein gebrauchter UAP-AC-M. Und der Switch aus der (vielleicht nicht nötigen aber definitiv sinnvollen) 1920er-Serie dann nochmal.
Moritz05 schrieb:
Da ich bei weitem kein Experte in Sachen Netzwerktechnologie bin
Was Du eigentlich suchst, ist kostenloses Wissen, welches hier nicht vorhanden ist.
 
Zuletzt bearbeitet: (EAP225-Outdoor = Festa F2-Outdoor ist bei Geizhals nicht kategorisiert, daher hatte ich den erst übersehen)
Danke @norKoeri für deine ausfühliche Antwort.
norKoeri schrieb:
Das Gelände muss ausgemessen werden, bezüglich WLAN, also Signalstärke und Durchsatz. Das schafft man als Laie bei den Dimensionen normal nicht.
Es sollte ja möglich sein, auch als ‘Laie’ ein halbwegs überschaubares Gebiet (s. Bild) mit WLAN zu versorgen, ohne dass man dafür einen Profi kommen lassen muss. Ich möchte ja nicht in jedem Winkel des Grundstücks vollen Ausschlag haben das war vielleicht schlecht bzw. falsch in meinem ersten Beitrag kommuniziert. Lediglich die Hauptzonen sprich, Haus und alles um den Pool möglichst abgedeckt haben
norKoeri schrieb:
Insgesamt wäre sinnvoller, Du würdest Dich unter den lokalen Ferienhaus-Betreibern umhören. Oftmals haben sich schon Einige selbst versucht und genug Erfahrungen.
Ich glaube das wird keinen sinn machen, nachdem was ich so von anderen mitbekommen habe, sind die technisch nicht auf dem aktuellen Stand.
norKoeri schrieb:
Was Du eigentlich suchst, ist kostenloses Wissen, welches hier nicht vorhanden ist.
Da muss ich dir aber mal widersprechen. Der Grund für diesen Forumsbeitrag war prinzipiell erst einmal zu erfahren, was Personen, die sich mit der Materie mehr auskennen als ich, von TP-Link Omada oder UniFi halten. Dass mir hier niemand eine entsprechende Auslegung über das Internet gibt und sagt, wo ich welche APs am besten platzieren soll, war und ist nie von mir geplant gewesen, weil das vermutlich schon logistisch nicht möglich ist, da keine genauen Infos über Gegebenheiten etc. vorliegen. Auch bin ich nicht komplett ahnungslos, habe jedoch noch nie mit APs gearbeitet, sodass ich mich überhaupt nicht auskenne, was qualitativ gut ist oder was absoluter Müll ist. Leider wird der Markt oft mit schlechter Hardware, die angeblich total super sein soll, überschwemmt.

So wie ich das jetzt aus deinem Beitrag herauslese, rätst du mir zu den UniFi-Produkten, am besten gebraucht, da diese günstig zu haben sind, korrekt?

Edit:
norKoeri schrieb:
Wo musst Du einkaufen, vor Ort oder hier bei uns in Deutschland?
Würd hier in Deutschland kaufen
 
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