News Energie sparen: (Wie) versucht ihr euren Stromverbrauch zu senken?

Damien White schrieb:
Wenn unsere Infrastruktur besser auf Fahrrad und Fußgänger ausgelegt wäre dann würden wir als Gesellschaft auch weniger CO2 produzieren UND die wenigen PKW wären sogar noch effizienter am Ziel. Aktuell wird zu viel mit dem PKW gefahren, einfach weil Fahrrad und zu Fuß zu gefährlich sind.
Das unterstellt pauschal, dass es sich überwiegend um Kurzstrecken handelt - oder man unterstellt pauschal dass auch 20km+ man doch auch mit dem Fahrrad bewerkstelligt bekommt.
Nur weil etwas theoretisch geht muss es nicht gut sein und ein gehöriger Anteil unseres Wohlstandes liegt an unserer Mobilität, aber sicher nicht am Fahrrad.
Je nach Größenordnung einer Stadt reden wir vom innerstädtischen Verkehr oder Teilen davon, Überland wird es aber schnell dünn. Und noch wohnt die Mehrheit nicht in den Großstädten.
Der Platzverbrauch stimmt schon, nur dank der neuen Abstandsregeln muss man einen Radfahrer theoretisch wie einen langsamen Traktor behandeln, insbesondere auf Landstraßen - das macht den Verkehrsfluss auch nicht besser. Klar, dient der Sicherheit, keine Frage, aber eben auf Kosten des Verkehrsflusses, es gibt halt nichts wirklich kostenlos.
Wir brauchen hier einfach dringend kreative Lösungen ohne das irgendwer etwas dafür hergeben muss - wenn man jetzt schon das Gejammer hört das die Lastenräder zu langsam sind auf der Straße und zu breit auf dem Fahrrad- oder Gehwegen haben wir uns die nächste Suppe eingebrockt…
Ergänzung ()

Damien White schrieb:
Die Probleme sind extrem vielfältig und tiefgreifend, das PKW als Lösung funktioniert nicht.

Wie man insbesondere an den USA sieht.
Das stimmt dass die Herausforderungen komplex sind - deswegen gibt es auch nicht EINE Lösung, auch nicht das Rad als solches ist nicht die Lösung.
Der ÖPNV ebenfalls nicht, damit der die notwendige Qualität erreicht die für eine breite Akzeptanz und Nutzung sorgt wären wahrscheinlich über 50% wirtschaftlich nicht rentabel - aber man muss schon in die Breite gehen und sich nicht auf eine Handvoll Speckgürtel konzentrieren.

Das die Jugend aufs Land gezwungen wird halte ich im Kontext der Studie vom Land aber für hergeholt wenn es darum ging wo man lieber leben würde. Unabhängig davon sind die Kosten natürlich ekelig, aber das ist weltweit so - eben auch mit den entsprechenden Konsequenzen von Ghettoisierungen etc… da hätten wir die nächsten Konsequenzen die heute auch keiner berücksichtigt bei derlei Planungen - egal wie man es dreht und wendet, am Ende verliert der Einzelne für ein abstraktes Ziel oder anders gesagt der kleine Mann badet es mal wieder aus nur weil man nicht weiter als von der Tapete zur Wand denkt in der Politik.
 
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Phoeni schrieb:
Das unterstellt pauschal, dass es sich überwiegend um Kurzstrecken handelt - oder man unterstellt pauschal dass auch 20km+ man doch auch mit dem Fahrrad bewerkstelligt bekommt.
Also zum Einen sind die meisten Fahrten mit dem PKW tatsächlich Kurzstrecken.

Die durchschnittliche Strecke mit dem PKW betrug 2019 9,5 km

Zum Anderen habe ich nicht behauptet, dass man alle Strecken mit dem Fahrrad ersetzen sollte. Ein vernünftiger ÖPNV und vernünftige Wohnungen zu bezahlbaren Preisen in relativer Nähe zur Stadt sind ebenfalls, unter Anderem, Teile des Puzzles.

Phoeni schrieb:
Nur weil etwas theoretisch geht muss es nicht gut sein und ein gehöriger Anteil unseres Wohlstandes liegt an unserer Mobilität, aber sicher nicht am Fahrrad.
Der Fokus auf PKW ist hierbei jedoch ein limitierender Faktor, sowohl in Sachen Zufriedenheit als auch Freiheit.

Phoeni schrieb:
Je nach Größenordnung einer Stadt reden wir vom innerstädtischen Verkehr oder Teilen davon, Überland wird es aber schnell dünn. Und noch wohnt die Mehrheit nicht in den Großstädten.
Die Mehrheit wohnt in städtischen Einzugsgebieten, der Hauptgrund hierfür ist im Übrigen der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Stadtnähe, was dann wiederum die Menschen nach außen zwingt.

Phoeni schrieb:
Der Platzverbrauch stimmt schon, nur dank der neuen Abstandsregeln muss man einen Radfahrer theoretisch wie einen langsamen Traktor behandeln, insbesondere auf Landstraßen - das macht den Verkehrsfluss auch nicht besser. Klar, dient der Sicherheit, keine Frage, aber eben auf Kosten des Verkehrsflusses, es gibt halt nichts wirklich kostenlos.
Der Verkehrsfluss ist nur deswegen behindert, da unser Straßennetz ausschließlich PKW und Fußgänger betrachtet. Radfahrer werden dann in Bereiche gezwungen wo weder sie noch Andere glücklich werden.

Phoeni schrieb:
Wir brauchen hier einfach dringend kreative Lösungen ohne das irgendwer etwas dafür hergeben muss - wenn man jetzt schon das Gejammer hört das die Lastenräder zu langsam sind auf der Straße und zu breit auf dem Fahrrad- oder Gehwegen haben wir uns die nächste Suppe eingebrockt…
Wir benötigen keine kreativen Lösungen.

Es gibt bereits objektive Lösungen, die wir nur übernehmen müssen. Sowohl in Ecken von Deutschland als auch im Europäischen Ausland gibt es eine Vielzahl an Modellen die man je nach Stadt dann anpassen kann. Da muss man nicht mal pauschal das Niederländische System flächig anwenden, es würde ja bereits reichen in Städten sinnvoll verteilt entsprechende Fahrradstraßen einzurichten, den ÖPNV auszubauen und vor allem in der Stadtplanung mehr auf bezahlbaren Wohnraum mit guter Anbindung an den ÖPNV zu achten, anstatt wie die USA ein Wohngebiet für Einfamilienhäuser nach dem Anderen zu erzeugen ... welches dann zwei Busverbindungen pro Tag besitzt ...

Phoeni schrieb:
Das stimmt dass die Herausforderungen komplex sind - deswegen gibt es auch nicht EINE Lösung, auch nicht das Rad als solches ist nicht die Lösung.
Ich habe nie das Rad als alleinige Lösung benannt.

Bitte höre auf hier gegen etwas zu argumentieren, dass so in diesem Thread nicht vor gekommen ist.

Phoeni schrieb:
Der ÖPNV ebenfalls nicht, damit der die notwendige Qualität erreicht die für eine breite Akzeptanz und Nutzung sorgt wären wahrscheinlich über 50% wirtschaftlich nicht rentabel - aber man muss schon in die Breite gehen und sich nicht auf eine Handvoll Speckgürtel konzentrieren.
Auch habe ich den ÖPNV nicht als alleinige Lösung definiert.

Wieso ignorierst du, bewusst, große Teile meiner Beiträge?

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Frage in die Runde: Wieso schafft ihr Kritiker es immer nur anhand von Extremen zu argumentieren? Auch wenn der Gegenüber explizit hervorhebt, dass es eine Vielzahl an Problemen gibt, die mit einer Vielzahl an potentiellen Lösungen gelöst werden müssen versucht ihr doch immer es so dar zu stellen, als hätte besagte Person nur eine einzelne Lösung als ultimative Lösung benannt.

Nicht nur, wie hier, auf Verkehrsprobleme bezogen, bei denen Fahrräder entweder alles lösen oder PKW weiterhin das ultimative Verkehrsmittel sind.

Auch beispielsweise bei regenerativen Energieträgern soll eurer Meinung nach entweder eine Energiequelle alles lösen oder man kann auch gleich beim Status Quo bleiben...

Was soll der Quatsch?
 
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@Nightmar17
Da liegt die Krux, dass man trotz BAFA den Eigenanteil erstmal haben muss und sich die Ausgabe auch irgendwie lohnen sollte. Bei Ölheizungen ist die Entscheidungsgrundlage mit dem Neueinbauverbot ab 202x auch einfacher. Beim Neubau sind die Voraussetzungen ebenfalls eindeutig, auch weil man da die Klimaanlage für den Sommer gleich mit drin hat.

Allerdings muss ich deinem Punkt "weil die Politik das vielleicht gern so hätte" widersprechen. Die Abkehr von fossilen Energieträgern zum Aufhalten des Klimawandels ist nötig und auch in unserem, jedermanns Interesse hier in D.
Unmittelbar an Leib und Leben bedroht ist zwar nicht die Mehrheit des Landes, na ok, die wachsende Gruppe der Alten (Hitzewellen), die Einwohner klassischer Überflutungsgebiete, die Anwohner von Waldbrandgebieten, und teilweise auch der alpine Raum, aber das ist gar nicht mal das Thema. Ich hatte es schon im Thread zum Telekomengagement im Ahrtal geschrieben: einen Wiederaufbau aus staatlichen Mitteln dieser Größenordnung, werden wir uns nicht mehr oft leisten können/wollen. Aber eigentlich wollte ich noch auf etwas anderes hinaus.
Unsere Volkswirtschaft und damit unser Wohlstand hängt am Export und damit auch am weltweiten Wohlstand insgesamt. Je mehr Verwüstungen und Umwälzungen der Klimawandel anrichtet und damit Flucht und Bürgerkriege anheizt, umso mehr werden die Randregionen unter Druck geraten, mit denen wir jetzt noch guten Handel treiben, die dann aber ganz andere Probleme bekommen.



Wenn nächste/übernächste Woche die große Hitzewelle über Frankreich und Deutschland rollt, sollte sich mal jeder fragen, ob das wirklich die Ausnahme bleiben soll oder zur Regel werden darf. Für Ersteres kann ein jeder selbst etwas beitragen: Energie sparen, vor allem aus fossiler Quelle.

Das eigentliche Problem ist meiner Ansicht nach gar nicht, dass jetzt der kommende Winter wegen Gasmangel ungemütlich werden kann, dass das Leben für die nächsten 2-3 Jahre deutlich teurer wird und dabei viele Leute auf der Strecke bleiben werden,..
Es fehlt wohl leider immer noch in der Breite der Bevölkerung am nötigen Mindset, dass sich wirklich grundlegend etwas ändern muss, denn dann wäre auch die ein oder andere kurzfristige Einschränkung vielleicht leichter zu ertragen und mitzutragen. Das erkennt man daran, dass immer noch die falschen Fragen gestellt und unnütze Antworten gegeben werden.
Bei allem Verständnis für die akute Not: wenn unsere Bundesregierung einen Gasdeal mit Nigeria einfädelt, der frühestens in 3, eher in 5 Jahren zu Lieferungen führt, wer hat da eigentlich alles den Schuss nicht gehört? Es kann doch nicht darum gehen, alles grundlegend unverändert weiterlaufen zu lassen und kurzzeitige Härten abzudämpfen.
In 5 Jahren sollten wir den Gasverbrauch soweit ersetzt haben, dass es keine neuen Lieferanten bräuchte.
Wo und wann hat sich der Kanzler eigentlich zu einem Gipfel mit der Wind- und Solarbranche getroffen, wie wir in 5 Jahren soviel Energie bereitstellen können, dass man damit den privaten Wärmebedarf über Wärmepumpen decken kann? Das wäre doch logisch, schließlich ist das auch viel näher am ursprünglichen und notwendigen Plan dran. Wie lang soll eigentlich die berühmte "Gasbrücke" sein, bis man am anderen Ende angekommen ist?
 
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Damien White schrieb:
Ich habe nie das Rad als alleinige Lösung benannt.

Bitte höre auf hier gegen etwas zu argumentieren, dass so in diesem Thread nicht vor gekommen ist.


Auch habe ich den ÖPNV nicht als alleinige Lösung definiert.

Wieso ignorierst du, bewusst, große Teile meiner Beiträge?
In der Tat eine interessante Frage wo ich mich nur entschuldigen kann - ich gehe da eher von einer Reflexhandlung aus, da es genug Diskussionen gibt die von allen Seiten auf die Art geführt werden - da gibt es eben nur den berüchtigten Stadtpanzer und die „guten“ Radler. Ist das gleiche in grün und muss zu meiner Schande zugeben dass das stellenweise abfärbt.
Mea culpa.
 
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Casillas schrieb:
Interessant. Gibt es Anleitungen, wie man mit den Zellen seinen eigenen Speicher baut?

kommst du damit hin? mit den 4 Microwindanlagen und dem Speicher? Welche Leistung haben die?
Anleitungen zum Bau findest du haufenweise auf Youtube. Da ist auch ein Andreas Schmitz glaub ich heisst der, der erklärt das ganz gut.
Ja so alle 2 Tage Produzieren die Anlagen genug Energie um den Tesla mit 90kwh voll zu laden. Die Leistung die Sie max. bringen könnten sind 2,5KW pro Anlage... effektiv schaffen Sie aber bei dem Armseeligen Wind nur ca. 600W pro Stunde.
 
TheManneken schrieb:
Solltest du mal in die sozialen Sicherungssysteme fallen, deine Rente wollen, die Polizei/Feuerwehr rufen oder durch das nächste Schlagloch in der Straße fahren, wenn du zur Wahlurne möchtest, erinnere dich bitte an diese Worte
Der Staat hat die Aufgabe für Innere und äußere Sicherung zu sorgen, ebenfalls was die Planungssicherheit anbelangt um Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Private, Wohlstand schaffen können.
Wenn der Staat meint er kann es besser dann wird dieser scheitern, Planwirtschaft oder Staatsunternehmen kommen nie an die Leistungsfähigkeit eines Privatwirtschaft ran liegt in der Natur der Sache.
Was die Sozialvorsorge anbelangt ist es halt auch ein "zwang" aus der man kaum rauskommt. Die Staatlichen erfüllen nur das Mindestmaß was die Regierung immer wieder neu definieren kann.
Die Leistungsfähigkeit sowohl in Staatlichen Unternehmen als auch in der Politik sehen wir jeden Tag.
Kann jeder selber definieren, wie gut diese sind, aber wenn Menschen noch zur Tafel müssen, dann weiß ich nicht ob es gut ist oder wenn andere die Systeme enorm ausnutzen und reicher sind als fast jede Arbeiterklasse.
 
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BlackRain85 schrieb:
Anleitungen zum Bau findest du haufenweise auf Youtube. Da ist auch ein Andreas Schmitz glaub ich heisst der, der erklärt das ganz gut.
bei einem Brandschaden durch (selbstgebaute) Akkus freut sich jede Versicherung wenn sie den Schaden nicht begleichen muss und der Staatsanwalt steht an der Tür wenn Personen verletzt oder getötet wurden....
abgesehen davon ist das eine sch*** arbeit was der da macht...akkus kaufen, selektieren, zusammenlöten usw.
 
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TheManneken schrieb:
Ich habe in den letzten Monaten mal peu à peu den Stromverbrauch meiner Geräte gemessen.
Zwar sehr löblich, aber schon erstaunlich, dass viele Leute das erst dann machen, wenn ihnen gefühlt der Strom zu teuer wird. Ich habe das zuletzt vor ca. 5 Jahren gemacht (nach meinem letzten Umzug) und ab da nur noch für neu angeschaffte Geräte. Ob mein mind. 20 Jahre altes Messgerät heute noch korrekt misst oder um 1-2W falsch, ist für die größeren Verbraucher genauso egal wie die Frage, ob mein Monitor heute (nach 11 Jahren Nutzung) ein paar W mehr oder weniger braucht wie damals gemessen.

BoardBricker schrieb:
Wenn nächste/übernächste Woche die große Hitzewelle über Frankreich und Deutschland rollt, sollte sich mal jeder fragen, ob das wirklich die Ausnahme bleiben soll oder zur Regel werden darf.
Und die will Deutschland verhindern, indem sie 3% des weltweiten CO2-Ausstoßes einsparen?

Aber u.U. entziehen wir den Hochdruckgebieten ja durch ein paar neue Windparks genügen Energie.

BoardBricker schrieb:
Für Ersteres kann ein jeder selbst etwas beitragen: Energie sparen, vor allem aus fossiler Quelle.
Damit ich beim nächsten Luftzug die Windparkbetreiber wieder dafür zahle, dass sie ihre Windräder abschalten?

BoardBricker schrieb:
Es fehlt wohl leider immer noch in der Breite der Bevölkerung am nötigen Mindset, dass sich wirklich grundlegend etwas ändern muss, denn dann wäre auch die ein oder andere kurzfristige Einschränkung vielleicht leichter zu ertragen und mitzutragen.
Es fehlt wohl auch an der Einsicht, dass eine Reaktion nur dann gegeben ist, wenn ALLE daran mitwirken MÜSSEN. Das sieht man "im Kleinen" ja bei jeder Geschwindigkeitsbeschränkung. Ein paar Deppen halten sich freiwilig daran, viele nur dann, wenn die Gefahr einer Kontrolle hoch ist und einige halten sich nie daran.

Warum soll ich hier freiwillig frieren, wenn in Berlin der viel zu riesige Bundestag das mit Sicherheit nicht tun wird? Warum gibt es in D immer noch kein Verbot von innerdeutschen Flügen (wie in Frankreich), wenn es um fossile Energiertäger und nicht nur um Erdgas geht?

BoardBricker schrieb:
Wo und wann hat sich der Kanzler eigentlich zu einem Gipfel mit der Wind- und Solarbranche getroffen, wie wir in 5 Jahren soviel Energie bereitstellen können, dass man damit den privaten Wärmebedarf über Wärmepumpen decken kann?
Wo ist das Konzept, alle Wohngebäude ohne Pleite der Eigentümer (und auch ohne Mieterhöhung durch diue oft zwingende Modernisierung der Altbauten) in dem Zeitraum auf Wärmepumpen umzustellen? Inkl. dem Umbau von fast neuen Wärmepumpen, die Gas als Zusatzheizung nutzen?
 
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gymfan schrieb:
Und die will Deutschland verhindern, indem sie 3% des weltweiten CO2-Ausstoßes einsparen?
Weist du, wodurch solche Ereignisse nicht verhindert werden?

Indem alle auf den Anderen zeigen und sagen "Also wenn der nichts macht mach ich auch nichts"

Einer muss halt den ersten Schritt gehen.

Insbesondere wenn, und das muss eigentlich jedem hier klar sein, Deutschland nicht die Vorreiterrolle besitzt, die gerne angenommen wird. Wir hängen in vielen Bereichen hinterher und müssen erstmal aufholen. Jahre an unnötiger Förderung fossiler Energieträger haben dem Sektor der regenerativen Energieträger massiv geschadet.

45 Milliarden Euro im Jahr, damit lässt sich viel regenerative Energie errichten, eine Verkehrswende vollziehen, Forschung betreiben.
 
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B.XP schrieb:
Dennoch können wir unseren Energiebedarf nicht auf 1/6, also das was gerade erneuerbar an Strom produziert wird, senken, schon gar nicht über Nacht.
Das habe ich nicht behauptet. Ich habe klar gesagt seit den Nullerjahren. Nun sind wir bei 2022, und wie gesagt eiern wir immer noch mit Gas und Kohle herum, das nicht hätte sein müssen. Fast 22 Jahre nichts passiert, oder genau genommen, den Lobbyisten die Taschen voll gemacht.
 
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Damien White schrieb:
45 Milliarden Euro im Jahr, damit lässt sich viel regenerative Energie errichten, eine Verkehrswende vollziehen, Forschung betreiben.
Allein der gesunde Menschenverstand sagt aber einem allein schon das es nicht möglich ist 8 Milliarden Menschen durch die vermeintlich grüne Energie und Ökonomiewende unseren Lebensstil im Überfluss hier zu bewerkstelligen.

Ich kann echt nicht verstehen wie ihr den ganzen hoax den uns die Politiker da draußen verkaufen, für voll zu nehmen. Von wegen wir müssten ja nur auf E-Autos, Windräder und Solaranlagen umsteuern und dann wären all unsere Probleme gelöst.

Euch ist schon bewusst das je mehr konsumiert wird, umso mehr Ressourcen und Energie benötigt wird um diese Waren dann auch zu produzieren. Fabriken, Infrastruktur wie (Flug-)Häfen, Autobahnen, LKW's, Flugzeuge, Schiffe usw. usf. von den Ressourcen um Wind- und Solaranlagen oder dann auch E-Autos zu bauen, erst gar nicht von zu reden und da reden wir noch gar nicht von den 11 Milliarden Menschen bis 2050 in der Zukunft.

Also ich weis ja nicht, aber ihr könnt euch den ganzen Mist den sie uns erzählen ruhig weiterhin schön reden. Aber wir steuern als Menschheit wenn wir an dieser unseren Lebensweise im Überfluss festhalten, geopolitisch und ökologisch sowas von Richtung Hölle und das was wir gerade erleben ist erst der Anfang.
 
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gymfan schrieb:
Zwar sehr löblich, aber schon erstaunlich, dass viele Leute das erst dann machen, wenn ihnen gefühlt der Strom zu teuer wird. Ich habe das zuletzt vor ca. 5 Jahren gemacht
Zuletzt ist das Stichwort. Ich hab das ja nun auch nicht zum ersten Mal gemacht. Bei den meisten, vor allem den kleinen Gerätschaften achte ich allerdings auch nicht wirklich auf den Stromverbrauch. Außer beim letzten Grafikkartenupgrade zum Beispiel. Haushaltsgroßgeräte habe ich seit 7-8 Jahren keine neuen mehr anschaffen müssen, alles läuft und läuft und läuft und war damals zumindest A++ oder +++. Aber sich alle paar Jahre mal einen neuen Überblick zu verschaffen schadet definitiv nicht.

Vor allem Smart Home Krempel ist hinzugekommen und der soll eben vor allem eines: smart sein, d.h. 24/7 online und aktiv.
 
Verak Drezzt schrieb:
Allein der gesunde Menschenverstand sagt aber einem allein schon das es nicht möglich ist 8 Milliarden Menschen durch die vermeintlich grüne Energie und Ökonomiewende unseren Lebensstil im Überfluss hier zu bewerkstelligen.
Das behauptet auch keiner.

Verak Drezzt schrieb:
Ich kann echt nicht verstehen wie ihr den ganzen hoax den uns die Politiker da draußen verkaufen, für voll zu nehmen. Von wegen wir müssten ja nur auf E-Autos, Windräder und Solaranlagen umsteuern und dann wären all unsere Probleme gelöst.
Ebenfalls etwas, das keiner behauptet.

Verak Drezzt schrieb:
Euch ist schon bewusst das je mehr konsumiert wird, umso mehr Ressourcen und Energie benötigt wird um diese Waren dann auch zu produzieren. Fabriken, Infrastruktur wie (Flug-)Häfen, Autobahnen, LKW's, Flugzeuge, Schiffe usw. usf. von den Ressourcen um Wind- und Solaranlagen oder dann auch E-Autos zu bauen, erst gar nicht von zu reden und da reden wir noch gar nicht von den 11 Milliarden Menschen bis 2050 in der Zukunft.
Ein weiteres von dir erzeugtes Scheinargument, das so keiner behauptet hat.

Verak Drezzt schrieb:
Also ich weis ja nicht, aber ihr könnt euch den ganzen Mist den sie uns erzählen ruhig weiterhin schön reden. Aber wir steuern als Menschheit wenn wir an dieser unseren Lebensweise im Überfluss festhalten, geopolitisch und ökologisch sowas von Richtung Hölle und das was wir gerade erleben ist erst der Anfang.
Also nur zum Verständniss...

Du hast verstanden, dass es so wie bisher nicht weiter gehen kann ... Aber du entwickelst Scheinargumente um gegen eine Änderung zu argumentieren?

Das macht keinen Sinn!
 
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wuselsurfer schrieb:
Also keine Ahnung, sorry.
Ach das sind mir die liebsten. 😁
Und doch, AKW sind regelfähig auch wenn sie in der Vergangenheit mit den Braunkohlekraftwerken im überwiegenden Fall an der Nennlast betrieben wurden. Was den allgemeinen Lastwechsel angeht sind sie schneller als Kohlekraftwerke aber langsamer als Gasturbinen.
Wie es um den wirtschaftlichen Aspekt steht ist ein anderes Thema, das betrifft aber alle Erzeuger zu einem gewissen Grad wenn dieser runter geregelt werden muss, das kostet jeden Betreiber bares Geld.
Wie das Abschalt- und Hochfahrszenario ausschaut habe ich jetzt nicht nachgelesen, aber komplette Entkopplung vom Netz sollte so oder so vermieden werden und egal wer den Überschuss erzeugt dieser verflüssigt werden.
Kurze Erklärung
 
Glaubt ihr der ganze Überfluss hier entsteht aus Luft und Liebe oder was ? informiert euch doch mal was es an Ackerland benötigt um jeden Tag sich 2-Liter Kaffee hinter die Kauleiste zu kippen, jede Woche nen Kilo Bananen oder 500g Kakao zu fuddern und da reden wir dann noch nicht einmal von den Energie und Transportkosten um diese Waren vom anderen Ende der Welt hierher zu karren.

Ihr habt alle echt nicht den Schuss gehört und genau dafür werden wir uns bald wieder einmal gegenseitig an die Gurgel gehen, weil es wie 1945, 1918, 1815 und allem was davor war, wieder darum geht wer genau diese Ressourcen kontrolliert und entsprechend lenkt, so wie die Gewinne einfährt.

Um nichts anderes geht es in den geopolitischen Konflikten seit Beginn der Menschheit und ihr alle macht wie eh und je bei dem scheiß mit und werdet genauso wie die Römer zuvor schon, ebenso an eurer Ignoranz untergehen.

Und ihr seid das beste Beispiel dafür das Bildung und Wissen relativ ist.
 
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Trumpf schrieb:
Doch. Und jetzt vergleichen wir mit Frankreich.
Ganz schlechtes Beispiel...
Am besten zeigst du uns aber die Grafik wenn die Atomkraftwerke wegen zu wenig bzw. wegen zu warmen Wasser heruntergefahren werden^^
 
wuselsurfer schrieb:
Solange ich im Kraftwerk war, haben wir immer 100% Leistung gefahren, beim Bahn- und Normalstrom, außer in der Revision und beim An- und Abfahren.
Schöner Job! Hatte ich damals auch auf der Liste.
Wahrscheinlich ein DWR? Ich sag ja immer, SWR sind die Ferraris, DWR die Mercedes die unermüdlich laufen.👍 😊
 
Mr. Bush* schrieb:
Ich spare, indem ich kein Privatjet o.ä. besitze. Das sollte für den durchschnittlichen Normalsterblichen genug sein was sparen angeht... 🙄
Du gehörst bereits zu den 0,1% der Wohlhabendsten dieses Planeten. Du bist bereits jetzt alles aber nicht der durchschnittliche Normalsterbliche.

Speedy.at schrieb:
Falsch.
Du musst die Rettung rufen. Reanimieren MUSST du nicht. Nichtmal in die stabile Seitenlage oder Puls checken MUSST du. Weil das notwendige Wissen dafuer, keine Pflicht ist!
Wobei die Leitstelle zumindest versuchen wird, dich telefonisch zu fuehren. Um zumindest einen Puls oder Atemcheck, und die Seitenlage einzuleiten.
Was illegal ist, ist vorbeifahren und ignorieren.
Stehenbleiben, Rettung rufen, Infos geben und einholen. Zu mehr bist Du nicht verpflichtet.
Das reicht, um nicht wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt zu werden.


Noch mehr falsch als deine erste Aussage.
Ich war ein Jahr Rettungssani. Da wurde bei den Schulungen gesagt, Selbstschutz geht IMMER vor.
Wenn einer von ner Bruecke springen will, auf ihn einreden. Aber definitiv NICHT versuchen ihn zurueckzuhalten.

War sogar bei einem Einsatz mit einem Suizidgefaehrdeten. Hausarzt hat ihn ins Krankenhaus einweisen lassen, und hat vor Ort gewartet bis wir (die Rettung) da waren. Der ist wild in seinem Haus rumgelaufen und hat rumgeschriehen. Wir durften ihn nicht beruehren(!) und mussten schlussendlich warten, bis die Polizei eintraf. (War die Anweisung der Leitstelle)
Der haette sich vom Balkon stuerzen koennen, oder mit der Schrot ins Gesicht schiessen koennen. Jaeger war er naemlich auch noch. Deswegen ham wir, aus sicherer Distanz, auf ihn eingeredet. Und das wars aber auch schon.

Da hast du jetzt zwei Beispiele rausgepickt, die so tatsächlich korrekt sind, aber meinem Satz doch gar nicht widersprechen.

Wenn du dich nicht gefährdest und in der Lage dazu bist, ist es deine Pflicht (die vom Staat eingefordert wird von dir) zu helfen. Ich habe damit nur verdeutlicht, dass es Bürgerpflichten gibt.

Aber klar: wenn du alle Extremitäten verloren hast, im Rollstuhl sitzt und der Mensch vor dir mit einem Sprengstoffgürtel und einem Sturmgewehr bewaffnet ist, bist du ausnahmsweise davon entbunden.

Wenn du aber auf der Brücke spazieren gehst, siehst wie jemand springen möchte, ihn ohne dich selbst zu gefährden herunterziehen könntest und das nicht tust, können die Verbliebenen dich erfolgreich verklagen.

Wenn du einen Unfall beobachtest und ohne eigenes Risiko mit dem marginal vorhandenem Laienwissen helfen könntest (z.B. einen blutenden Arm abbinden, dafür braucht man einen Pulli und sonst keinerlei Wissen) und der betroffene Mensch dich vielleicht sogar noch um Hilfe bittet, du sie verweigerst, kannst du dafür belangt werden.

modena.ch schrieb:
Ich sage dazu Aufzeichnung der Wetterdaten seit 1850 am Ende der letzten kleinen Eiszeit.
Was dann also Referenztemperatur ist ja?

Ich sage dazu es war um das Jahr 1000-1400 im Schnitt ähnlich warm oder wärmer als heute, was die benutzten Klimamodelle nicht begreifen und nicht erklären können. Was taugen diese Modelle dann für die Voraussagen ausser gar nix?


Es streitet niemand ab, dass es eine Klimaerwärmung gibt, aber dass diese vor allem durch den Menschen gemacht wurde oder dass wir daran gross was ändern können ist schon eine etwas seltsame Behauptung.

Das ist keine seltsame Behauptung sondern absoluter Konsens in der gesamten Wissenschaft weltweit. Selbstverständlich gibt es Modelle über die Temperaturen in den letzten tausenden Jahren. Zu sagen: Wir sind nicht verantwortlich dafür dient doch einzig dem Zwecke, nichts ändern zu müssen. Das steht so im Wahlprogramm der AfD. Übrigens die einzige Partei, die das so sieht. Vielleicht gibt dir das zu denken? Die übernehmen i.d.R. ja auch wenig Verantwortung für komplexe Probleme sondern suchen einfache Symptomlösungen.


Phoeni schrieb:
Linksgrün ist und bleibt eine einzige Katastrophe. Hat noch nie funktioniert und wird es auch nie. Moralische Überhöhung und Überheblichkeit führt zwangsweise in schlechte Lösungen die teils kontraproduktiv sind, weil sie per se die Realität ignorieren/verweigern.
Die meisten haben im Ansatz keine Ahnung von Technologie. Nicht jeder Traum ist technisch möglich. Aber viel wichtiger, nicht jeder technisch mögliche Traum ist auch sinnvoll - ansonsten gäbe es auch Zahnbürsten mit Zweitakter, technisch absolut problemlos möglich. Und nicht jede Herausforderung lässt sich pauschal mit einer singulären Strategie angehen.
Die Krux ist doch, die Herausforderung ist wichtig UND dringend, aber wir tun so kleinteilig mit Pauschallösungen als hätten wir alle Zeit der Welt. Das Geschwätz mit „jeder muss seinen Beitrag leisten“ und „auch Kleinvieh macht Mist“ ist geradezu grotesk bei den parallel prognostizierten Konsequenzen. Wenn alle verantwortlich sind, ist es am Ende niemand. Kleinvieh kann man sich leisten wenn man fast fertig ist, auch hier muss die 80/20 Regel gelten und nicht gefühlt 5/90.
deswegen lehne ich das Pariser Abkommen auch absolut ab, es ist gerade zu vorsätzlich sich hinzustellen und zu sagen ja jeder verpflichtet sich jetzt zu irgendwas, macht auch jeder bestimmt, für sich allein…
Eine globale Herausforderung bedarf globaler konzertierter Aktionen insbesondere auf die Bigpoints und kein nationalstaatliches Klein-klein während man dabei den eigenen Wohlstand blind aufs Spiel setzt. Aber ohne Wohlstand wird es keinen Klimaschutz noch Umweltschutz geben - man muss sich nur in der Welt umschauen wie es aussieht wenn der Wohlstand eher ein Gerücht ist.

Ergänzung ()

Wie wäre es denn mit beidem? Globaler Zusammenschluss und jeder Einzelne fängt an? Wer ist denn die Menschheit? Nur die Politiker:innen? Nein. Wir. Politik funktioniert nicht nur Top-Down (die oben bestimmen etwas) sondern ja Bottom-Up (wir wählen die, die uns repräsentieren). Das Problem ist, dass das zu lange dauert angesichts der Kipp-Punkte. Nur weil Andere weniger machen, die Politik zu langsam ist, das Pariser-Abkommen niemals ausreicht, China viel böser ist etc etc hindert mich doch überhaupt nicht dran, etwas an meinem Konsumverhalten zu verändern.
Wir Menschen haben soviel Leid erlebt und uns immer durchgesetzt, tausende Jahre gefroren, uns durchgekämpft. Und da soll ich zu faul sein, ein paar Geräte auszustecken, Fahrrad zu fahren (falls möglich) und nicht in Großkonzern-Aktien zu investieren? Weil es nur 5% ausmacht? 5% ist besser als 0%. Mit jedem Euro den jeder einzelne von uns ausgibt bestimmen wir, was sich vermehren soll und was nicht. Mit unserem Portmonnaie bestimmen wir ALLES. Und versteh mich nicht falsch, ich glaube überhaupt nicht, dass wir was retten werden. Der Zug ist abgefahren. Aber ich möchte es trotzdem tun und ein Leben führen, was möglichst wenig Leid hinterlässt.

Kuristina schrieb:
Ich finde es eher bedenklich, dass ausgerechnet diejenigen viele Kinder in die Welt setzen, die diese nicht mal ernähren können. Aber das ist Off-Topic.

Naja, so Off-Topic ist es nicht. In vielen Teilen der Welt sind die Kinder die Altersvorsorge. Bei uns ist das (noch) nicht (wieder) so, da wir das Renten- und Sozialsystem dafür haben. Wenn wir Wohlstand und Genügsamkeit und mehr Gleichverteilung fördern könnten (zumindest anfangen) könnten es sich ärmere Menschen leisten, weniger Kinder zu zeugen.


CuMeC schrieb:
Habe viele kleine Schritte gemacht, die meinen Stromverbauch um 30% gesenkt und meinen gasverbrauch zumindest jetzt im Sommer halbiert haben. Warmwasser zum duschen hab ich die menge beschränkt. Nun ist nach 5m Duschen spätestens das warme Wasser alle. Abends nutzen wir die Solardusche im Garten, da ist die warm genug. Für den Winter werde ich sicherlich die Raumtemperatur senken. denke 20-21 statt 22-23 Grad müssen es dann auch mal tun. Aber Gas verbrauche ich eh nur minimalst, da ich eine Niedrigenergiehaus habe.
Bei Strom habe ich jetzt zwei von 3 Fritzboxen abgeschaltet. Reicht eigentlich auch der Empfang. Außerdem habe ich einen meiner 3 Kühlschränke vom Netz genommen. Pool wird nur noch auf 26 statt auf 28 Grad geheizt (Das macht ne menge aus). Außerdem habe ich mein Smarthome optimiert. Nun gehen die Lichter nicht mehr am Tag durch die Bewegungsmelder an (War eh überfällig). Und viele andere kleine Sachen noch...
Das läppert sich.

Finde ich richtig klasse. Das ist schon eine total tolle Haltung!

Ich überlege auch immer wieder, wo es noch etwas zu verbessern geben könnte. Am Ende bleibt mir nur:
-weniger Plastik
-weniger Wohnfläche
-weniger Konsum (wobei ich versuche fast alles gebraucht zu kaufen, was mir nicht immer gelingt)

EDIT: Mir fällt noch ein, die Qualität von Streams runterzudrehen, z.B. beim Musikstreaming. Nicht immer alle Updates in Steam ziehen. Bei Netflix nicht in 4k gucken sondern z.B. mittels nvidia Shield hochskalieren. Das spart CO2 und indirekt auch richtig viel Strom bei den Servern.

Scheppschick schrieb:
Habück sagt es heute selbst: "„Wir haben ein Wärme- und ein Versorgungsproblem, kein Stromproblem. Und da hilft uns Atomkraft gar nichts.“
Also, wozu Strom sparen?
Um Co2 zu sparen beispielsweise? Wenn dich das nicht hooked dann: Um Geld zu sparen.

Phoeni schrieb:
Um auch mal wieder OT zu kommen:
Wenn man hier - und auch in anderen Foren so liest - scheint eine gewisse Mehrheit schon lange eher sparsam unterwegs zu sein. Die viel kolportierten 23grad+ Heizer bei jedem Energiespartipp aus der Mottenkiste scheinen ja eher die Einhörner zu sein als andersherum - vllt täuscht mich mein Gefühl aber auch.
Nur würde das in Konsequenz nicht auch heißen dass das private Potential gar nicht mehr so groß ist wie vielfach angenommen?
Wo gibt es überhaupt noch nennenswerte Potentiale im Heimbereich wenn man schon keine alten Geräte mehr hat, die Heizung runter ist, man - auch wegen Homeoffice - eh nur noch so alle 2-3 Tage duscht statt täglich…?
Dann gibt es tatsächlich kaum noch Potenzial. Auf Auto verzichten, nachhaltigere Ernährung, weniger Wohnfläche bzw. Raum untervermieten, das Dach begrünen, weniger Fläche im Garten versiegeln, ein Balkon Kraftwerk. Den Kühlschrank auf 1 stellen. Ich glaube nur nicht, dass wir hier repräsentativ sind.

Nightmar17 schrieb:
Und Kosten. Eine Wärmepumpe muss man ja auch erstmal bezahlen (wollen).
Wir haben vor ein paar Jahren gebaut und auf Gas gesetzt, wie die Nachbarn ebenfalls. Wärmepumpen sieht man hier echt wenig. Die Altbauten sind teilweise alle noch mit Öl unterwegs.
Ich hatte eigentlich nicht vor in den nächsten 5-10 Jahren mein Heizsystem zu ändern, nur weil die Politik das vielleicht gern so hätte.
Das hätte mensch auch schon vor 5 Jahren wissen können. Die Einschnitte, die wir jetzt durch Putin haben, hätten wir in 15 Jahren spätestens auch so gehabt, durch die Klimakatastrophe. Ich möchte dich damit gar nicht anklagen. Ich verstehe, dass das für dich persönlich extrem ungünstig ist. Deutschland war mal Marktführer im Solarbereich. Bis die CDU 20.000 Arbeitsplätze dort strich. Aber sich Sorgen machte, dass diese im Tagebau fehlen werden und diese dort unbedingt geschützt werden. Wir baden jetzt gerade die Folgen einer trägen Politik der letzten Jahrzehnte aus. Und nein, ich halte von Grün nicht übermäßig viel. Sie sind für mich höchstens das geringste Übel.

Joker (AC) schrieb:
Ich bin Elsa die Schneekönigin und habe auch recht.....KLICK


Und du hattest vorher im Zusammenhang den Luki zitiert:

und natürlich hat er recht....und als Schneekönigin habe ich die höhere Expertiese ;-)
(und genau darauf habe ich geantwortet)

Und zum Thema:
Schon ewig klicke ich mich (wie fast jeder?) nur noch mit Tablet durchs www, statt am PC,
wasche (bis auf Weißwäsche) max 30° - und immer pickepackevoll.
Habe meinen Junjor auch bisschen auf Einsparen konditioniert.
Kabel gezogen, statt W-Lan (wo es geht)

Danke! Finde es toll, dass du deinen Junior auch erwähnst.
Das Folgende geht nicht an dich sondern an die "Kind-Kommentare", die ich gestern oben bekam:
Kinder dürfen doch mit in die Verantwortung genommen werden. Natürlich prägen wir sie, und was sie dann später daraus machen, dürfen sie ja dann selber entscheiden. Aber zu sagen: "Lass dein Kind da raus, es weiß noch gar nicht, was das bedeutet" könnte man ja auch umdrehen. Wenn du dein Kind nicht sparsam erziehst, weiß es doch auch gar nicht was das bedeutet. Jede Art der Erziehung ist doch eine Prägung. Erzieh dein Kind nicht fleischfrei. Ja, oder erzieh du es nicht fleischvoll. Ist doch immer Beeinflussung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für echtes Sparen gibt es inzwischen bei vielen nicht mehr viel Potential (bei anderen schon, die werden es aber nie tun, bzw. tun müssen).

Eines ist aber klar, ich bin froh jetzt zu leben und nicht erst jetzt auf die Welt gekommen zu sein...
 
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