Euer Speicher u. Auslagerungsdatei heute: 2008

Gut habe die Auslagerungsdatei auf 200MB Reduziert. (zwecks Fehlermeldungen speichern)

Dadurch ist mein Arbeitsspeicheranspruch um ca. 200MB gestiegen und liegt im Windows Vista 64Bit bei 1314MB / 4094MB.

Nun ist meine Frage, der Ordner wird doch von Vista selbst gelöscht, oder bleibt alles was Vista da speichert abgespeichert. Wenn es wie Arbeitsspeicher funktionieren soll, müsste ja eigentlich immer wieder gelöscht und was neues reingeschrieben werden. Sehe ich das Richtig?
Kann man diesen Ordner irgendwie finden, damit man das mal beobachten kann? "Name?"

mfg

Tom
 
Ein Ordner ist es im eigentlichen Sinne nicht:

Die Datei heisst: Pagefile.sys

Wenn du nichts verändert hast, liegt sie im Wurzelverzeichnis deiner Systempartition, also normalerweise auf C:\ oder woimmer dein OS installiert ist!

Du kannst sie aber erst sehen, wenn du die Ordneroptionen entsprechend angepasst, d.h. versteckte Systemordner sichtbar gemacht hast, weil die ja sonst ausgeblendet werden (kann auch sein, dass sie erst über "Alle Dateien anzeigen" sichtbar wird, bin nicht ganz sicher, weil ich sowieso immer alles sofort anpasse)

Wie gesagt: Einsehen wirst du sie so ohne weiteres nicht können!

Es gibt allerdings die Möglichkeit, über einen Eingriff in die Registry - wahweise erledigt das auch solch ein Tool wie etwa XP-Antispy, das sowieso sehr nützlich ist - die Pagefile.sys sprich die Auslagerungsdatei bei jedem herunterfahren des Systems zu löschen. Die wird dann wohl automatisch beim Neustart wieder aufgebaut! Der Hautgrund warum man das tut, ist ein sicherheitsrelevanter, da es theoretisch möglich ist, dich über die Informationen, die in dieser Datei agelegt werden auszuspionieren! (XP-Antispy ist ja ein Sicherheitstool, was vor allem gegen Homephoning-Massnahmen erdacht wurde...)
 
Zuletzt bearbeitet:
HisN schrieb:
@Faint
Was versprecht ihr euch eigentlich immer vom Auslagerungs-Datei deaktiveren? Dass das System weniger Swappt? Das macht es doch nur wenn deutlich zu wenig Speicher vorhanden ist, ihr doktort da immer an den Symptomen rum und nicht an der Ursache. Mehr Performance gibt es auch nicht, und nebenbei gibt es immer noch einige Programme die Meckern oder den Start verweigern wenn sie keine Swap-Datei finden. Es hat schon seinen Sinn und Zweck das es eine Auslagerungs-Datei gibt.
Ich verspreche mir davon mehr Performance. Wenn die Daten nicht auf die HDD geschrieben werden sondern nur im RAM zwischengespeichert sind, kann doch viel schneller auf sie zugegriffen werden. Und Wenn meine 1GB RAM vlt. nur zu 10% ausgelastet sind, dümpeln trotzdem ca. 200MB(+) auf der HDD rum. Was macht das für einen Sinn?
 
Die 200MB die das System die letzten xxx Zeitscheiben nicht gebraucht hat , und wahrscheinlich auch nicht brauchen wird bis Du das System herunterfährst.
 
Es erstaunt mich offen gestanden, dass ihr euch bei einer Speicherbestückung von 4 oder gar 8GB überhauptnoch über die Auslagerungsdatei bzw. deren Einstellungen unterhaltet!

Oder - um es mal sinnbildhaft auszudrücken:

Wozu braucht ein Tausendfüssler noch eine Krücke? :D

Die Option: "Keine Auslagerungsdatei!" hat schon ihre Daseinsberechtigung!
 
Durch intensives Arbeiten mit Photoshop und 2GB Ram wird die Auslagerungsdatei regelmäßig unter XP home benötigt, obwohl Photoshop kurioserweise bei Bedarf seine ganz eigene Auslagerungsdatei anlegt.
 
Es gibt mehrere Programme die nicht starten oder meckern wenn die Auslagerungs-Datei abgeschaltet ist. Wer diese nicht benutzt, der soll halt abschalten wenn er sich dabei besser fühlt^^.
 
Ja also die 200MB sollte man lassen, habe gestern Nachmittag nicht ein mal auf die Festplatte geschrieben ;). Was einfach nur fantastisch ist. ;)

Achso da ich ja Vista 64Bit benutze, muss man einfach nur etwas die "Registrie" umschreiben, damit man nicht ständig gefragt oder belästigt wird. Ist dann trotzdem noch weit von XP entfernt :D und super schnell.

mfg

Tom
 
also ich hab meine komplett deaktiviert bei 4Gb RAM
hat bis jetzt nicht einmal probleme gegeben

PC wird eigentlich nur zum Zocken genutzt
 
@HisN:

Ok, da hast du natürlich Recht, das ist ein schlagkräftiges Argument, eine Sache die ich nicht bedacht hatte, weil ich damit noch nie unliebsame Bekanntschaft geschlossen habe, da ich die entsprechenden Programme offensichtlich nicht verwende!

Solange das Pagefile nur eine quasi Alibi-Funktion hat und Windows schön seine Fingerchen davon lässt und sinnlosermassen nicht mehr wie wild gigatische Datenmengen zwischen dem Pagefile auf der Hdd und dem Ram hin- und herschaufelt (wo ja mehr als genug echter Ram vorhanden ist, bei 4 bis 8GB unter Vista, je nach Version) braucht man sich darüber dann ja auch keine Gedanken zu machen! Dann ist es ok!
 
Vista Ultimate 64bit
8 GB Ram
Auslagerungsdatei komplett deaktiviert.

Unter XP werden leider nur 2,75 GB genutzt wegen meinem SLI.
dort habe ich aber auch die Auslaegrungsdatei komplett deaktiviert.

Wenn mein Rechner Leistung bringen muss, dann hauptsächslich zum zocken.
 
Arno Nimus schrieb:
Solange das Pagefile nur eine quasi Alibi-Funktion hat und Windows schön seine Fingerchen davon lässt und sinnlosermassen nicht mehr wie wild gigatische Datenmengen zwischen dem Pagefile auf der Hdd und dem Ram hin- und herschaufelt (wo ja mehr als genug echter Ram vorhanden ist, bei 4 bis 8GB unter Vista, je nach Version) braucht man sich darüber dann ja auch keine Gedanken zu machen!
Hier hast du wohl ein kleines Verständnisproblem! Überleg mal kurz selber, welchen Sinn sollte es haben, das Vista ständig Daten zwischen RAM und Pagefile hin- und herschaufelt?

Grundsätzlich benutzen Vista und auch XP das Pagefile erst in nennenswerten Umfang, wenn der RAM voll ist, vorher wäre es nur eine Performancebremse!
Die Angaben des Taskmanagers dazu sind irreführend, da dieser auch den reservierten (aber nicht belegten) Speicher hinzuaddiert.

Das Gerödel unter Vista rührt in erster Linie vom Superfetch-Mechanismus her, der vorausschauend Programme und Daten in den RAM lädt, damit diese bei Bedarf schneller starten.

Das nur mal so am Rande zum Verständnis. ;)

PCB
 
Keine Sorge, ich weiss schon was die Superfetch ist und im Grossen aund Ganzen auch, wie sie arbeitet!

Es liegt aber nicht daran, wenn sich die Desktop-Icons nach dem Start des Systems oder beim Beenden anderer Anwendungen verzögert über Platzhalter aufbauen, so wie in alten Win98, w2k und XP Zeiten (immer wenn zu wenig Ram da war, kenne diese Symptome genau!) sich Elemente des Desktops vorübergehend verabschieden oder die Shell gar vollständig hängt/einfriert, wenn viele Explorerfenster offen sind und im Hintergrund viele Anwendungen laufen! (es ist nun nicht so dramatisch, wie sich das hier eventl. darstellt, da es eben "nur" zeitweilig passiert, wenn das OS halt multitaskingmässig richtig gefordert wird, aber wenn man in dieser Richtung seit vielen Jahren von XP verwöhnt ist, möchte man da verständlicherweise mit einem neuen OS dann auch keinen Rückschritt erleben und wieder die alten, längst überwunden geglaubten Allüren nun aufs Neue erleben!)

Das sind halt genau dieselben Symptome wie früher, wenn man unter den besagten alten OS von MS zu wenig Ram hatte. Und das wo doch selbst MS behauptet, 2GB Ram wären für ein Vista x64 vollkommen ausreichend und wo mir doch die permanent in der Sidebar im Blick befindliche Speicherauslastung im Durchschnitt fast die ganze Zeit auch tatsächlich "nur" 56% anzeigt?

Aber ob deine Aussage wirklich zutreffend ist, werde ich dann ja in den nächsten Tagen sehen, wenn meine 2 Riegel zusätzlicher Speicher eingetrudelt sind! Mal gucken, ob diese Allüren dann aufhören, oder ob Vista auch bei satten 4GB noch immer der Ansicht ist, das unheilvolle Auslagern auf die Hdd, sei eine dufte und wichtige Sache!

Falls ja, dann werde ich das Pagefile auf jeden Fall abschalten, damit in dieser Hinsicht Ruhe im Karton ist!
 
Zuletzt bearbeitet:
Microsoft empfiehlt offiziell (für XP) das hier:
http://support.microsoft.com/?id=314482

Einen "Auslagerungsthread" gibt es übrigens
auch bereits hier.

Über den Sinn oder Unsinn der Pagefile lässt sich natürlich streiten.
Tatsache ist jedoch -
sie komplett zu deaktivieren macht das System nicht stabiler!
Ein instabiles System kann generell nie schneller sein als ein stabiles.


Ich habe dazu mal eine wunderbare Seite zum Thema gefunden.
Die dortigen Versuche, Erläuterungen und Empfhelungen waren bzw.
sind leicht verständlich und einleuchtend.
Leider finde ich diese Seite gerade nichtmehr.
Sobald ich sie aber gefunden habe, stell' ich euch einen
Link ein.


Das wichtigste bei der Pagefile ist,
dass der Verwaltungsaufwand für sie minimiert wird.
Dann kosten es auch so gut wie keine Performance.
Eine bedeutende Maßnahme ist hierbei
die Einstellung einer statische Auslagerungsdatei
auf einer defragmentierten, separaten Partition
mit Minimalwert = Maximalwert.

Je nach Anwendungsbereich ist es sinnvoll, sich an
folgenden Einstellungsempfehlungen entlangzuhangeln:

RAM < 2 GB -> Pagefile 1,5 (in Ausnahmefällen bis 2) -fache Größe
RAM ~ 4 GB -> Pagefile in ca. der selben Größe
RAM ab 8 GB -> Pagefile 0,5 -fache Größe (in Ausnahmefällen weniger bzw. Komplettdeaktivierung)

Mehr als 4096 MB einzustellen oder auch per Windowsverwaltung automatisch
(beim Max.-Wert) eingestellt zu bekommen bringt i. d. R. überhaupt nichts.

Die Paar GB, die eine Pagefile auf heutigen Festplatten
einnimmt, sind - da sind wir uns hoffentlich einig - wahrlich vernachlässigbar.
Microsoft empfiehlt zudem nicht umsonst die Beibehaltung der Pagefile.
Ihr eigenes System durch den Pagefile-Swap künstlich zu verlangsamen war
ganz bestimmt nicht im Sinne der Erfinder...

Durch großes Rumdoktern am System bzw. deaktivieren von elementaren Systemfunktionen
haben schon genug Leute ihr System "beschleunigen" wollen und es zeigte sich,
dass genau das Gegenteil eingetreten ist.
Manche haben ihr System durch solche "Verbesserungen" auch ruiniert.
(Das ist bei der Pagefile zum Glück so gut wie unmöglich. ;) )
Die heutigen Betriebssysteme sind derart fein austariert, dass man als Leie wie Vollprofi
nicht vollständig überblicken kann welche Einstellungen, welche konkreten Konsequnzen
für das Gesamtsystem nach sich ziehen. Das wissen oft nur die die Entwickler...

Daher lautet meine Empfhelung:
Deaktivieren? -> Nein, ist mehr Effekthascherei als reale Verbesserung.
Optimieren? -> Ja, kann sich durchaus lohnen.
Windowseigene Verwaltung? -> Man begeht auf jeden Fall keinen Fehler oder hat eklatante Nachteile.
 
Zuletzt bearbeitet:
BERBERJESUS schrieb:
Über den Sinn oder Unsinn der Pagefile lässt sich natürlich streiten.
Tatsache ist jedoch -
sie komplett zu deaktivieren macht das System nicht stabiler!
Ein instabiles System kann generell nie schneller sein als ein stabiles.
Kannst du deine sog. Tatsache denn auch in irgendeiner Form belegen?

Ich zweifle an dieser Aussage deshalb, weil es meines Wissens nach nur Probleme mit Anwendungen gibt, wenn diese keine Auslagerung benutzen können und deshalb abstürzen oder gar nicht erst starten. Dies hat aber nichts mit dem eigentlichen Betriebssystem zu tun, das ist einfach nur ne schlampige Programmierung der Anwendung!

Wenn es tatsächlich so wäre, das ein Ausschalten der Auslagerung die Systemstabilität gefährden würde, hätte MS IMO die Funktion entweder gar nicht erst zur Verfügung gestellt oder würde mit schön roten Meldungen den Anwender davor warnen, es zu tun!


BERBERJESUS schrieb:
Ihr eigenes System durch den Pagefile-Swap künstlich zu verlangsamen war ganz bestimmt nicht im Sinne der Erfinder...
Richtig, das ganze ist eine Krücke aus den Zeiten, wo Speicher noch mit Gold aufgewogen wurde.
Und warum bitte soll ich diese Krücke in heutigen Zeiten von 2,4 oder 8 GB noch mit mir rumschleppen?! Hierzu eine kleine Überlegung:

Was geht wohl schneller, Daten im Bedarfsfall aus der Auslagerungsadatei von der Festplatte zu laden oder diese Daten aus dem RAM zu holen, wo die ausgelagerten Pages nach dem deaktivieren der Auslagerung nun liegen, hmm? Ich denke, die Antwort sollte wohl klar sein, und wie könnte dann das System durch das Abschalten des Auslagerns langsamer geworden sein? Richtig, gar nicht!

@Arno Nimus: Ich meinte auch nicht, das du ein Verständnisproblem mit Superfetch hast, sondern mit dem Mechanismus des Auslagerns generell! Und dein letzter Satz zeigt, das dem wohl immer noch so ist!;)
Es werden keine nennenswerten Datenmengen vom RAM in das Pagefile transferiert, solange es noch freien physikalischen Speicher gibt, das wäre totaler Schwachsinn, weil es das System künstlich ausbremsen würde! Erst wenn der RAM knapp wird, fängt Windows an, die Pagefile mit größeren Datenmengen zu befüllen!
btw kommt das Rödeln bei Vista nicht nur vom Superfetch, sondern auch vom Indexdienst. Das ganze kannst du auch leicht überprüfen, in dem du den Superfetch und den Indexdienst deaktivierst, dann sollte das Gerödel nach kurzer Zeit Geschichte sein. ;)

cya

PCB
 
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:

Unbenannt.jpg

Meine zusätzlichen 2GB (2x1GB DDR-1) sind eingetrudelt und verbaut:

Das Pagefile habe ich erstmal abgeschaltet, vor allem weil ich herausfinden möchte, ob und wann es zu Meckermeldungen aus der Abteilung: "Es steht nicht genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung. Schliessen sie Anwendung xyz um Datenverlust zu vermeiden!" kommt!

Wie waren doch gleich nochmal die Empfehungen zur optimalen Arbeitspeicherbestückung für ein Vista x64 von M$?

Versteht hier wirklich niemand, worauf ich hinauswill und worum es mir in meinem letzten Beitrag tatsächlich geht/ging? :)
 
PCB schrieb:
Dies hat aber nichts mit dem eigentlichen Betriebssystem zu tun, das ist einfach nur ne schlampige Programmierung der Anwendung!
Wäre es dir lieber, wenn diese Programme erst mal starten und dann eben ganz unerwartet im Betrieb abstürzen, weil der RAM voll ist?

Kannst du irgendwie belegen, das das Abschalten der Auslagerungsdatei irgendeinen Vorteil bringt?
Du tust ja so als ob wie wild auf die Festplatte ausgelagert wird, obwohl im RAM noch Platz ist.
 
@unyu:

Arbeitet der Auslagerungsmechanismus von Windows denn genauso perfekt, fehlerfrei, markellos und zuverlässig - und da besteht ja jetzt nun tatsächlich auch ein Zusammenhang - wie die Speicherverwaltung im Hinblick auf das saubere Wiederfreisetzen des Arbeitsspeichers nach tagelangem intensivem Arbeiten mit diversen Programmen?

Falls das der Fall ist, wäre ich ja seit Jahren nicht mehr darauf angewiesen, mein OS nach wie vor in regelmässsigen Abständen (alle 2 Tage spätestens) wieder neu zu starten, wie ich das leider seit mehreren Jahren gewohnt bin, oder?! Bei Vista hat sich da übrigens leider rein garnichts geändert: Der Ram wird nach wie vor nicht sauber wieder freigesetzt, nach dem Beenden von Programmen, d.h. er wird allmählich zugemüllt, so dass die Speicherbelegung langsam immer weiter ansteigt, selbst wenn man die entsprechenden Programme längst beendet hat!)

Ich habe übrigens bereits vor 5 Jahren unter Win XP x86 mit damals 1GB Ram das Pagefile deaktiviert und dadurch komischerweise ein deutlich runder laufendes System erhalten!

Das einzige wirklich durchschlagskräftige Argument, welches - genügend Ram vorausgesetzt - zieht, ist das von HisN angeführte, wenn bestimmte wichtige Programme, wie etwa Photoshop eine Pagefile.sys zwingend einfordern, weil sie ansonsten garnicht erst starten, aber sogar der benutzt seine Auslagerungsdatei ja ganz offensiichtlich (200MB Pagefile bei 8GB Ram) nur als Alibifunktion! :)

Die Frage bleibt also: Wozu braucht man angeblich eine Auslagerunsdatei, wenn man Ram satt im System hat?
 
Unyu schrieb:
Kannst du irgendwie belegen, das das Abschalten der Auslagerungsdatei irgendeinen Vorteil bringt?
Du tust ja so als ob wie wild auf die Festplatte ausgelagert wird, obwohl im RAM noch Platz ist.
Die Antwort findest du in Arno Nimus letztem Post! ;)
Und wie kommst du darauf , das ich so tue als wenn die Platte vollgemüllt wird, wenn noch RAM frei ist? Genau das ist doch mein Reden, sie tut es eben nicht!

Arno Nimus schrieb:
Arbeitet der Auslagerungsmechanismus von Windows denn genauso perfekt, fehlerfrei, markellos und zuverlässig - ... - wie die Speicherverwaltung im Hinblick auf das saubere Wiederfreisetzen des Arbeitsspeichers nach tagelangem intensivem Arbeiten mit diversen Programmen?
Ja, das tut es, da die Auslagerungsdatei mit zum globalen Speichermanagement gehört, welcher von der MMU verwaltet wird. Die MMU sorgt auch dafür, das Adressen in dem Bereich korrekt und transparent für Anwendungen umgewandelt werden.

Arno Nimus schrieb:
Bei Vista hat sich da übrigens leider rein garnichts geändert: Der Ram wird nach wie vor nicht sauber wieder freigesetzt, nach dem Beenden von Programmen, d.h. er wird allmählich zugemüllt, so dass die Speicherbelegung langsam immer weiter ansteigt, selbst wenn man die entsprechenden Programme längst beendet hat!).
Du solltest dich doch mal mit Superfetch beschäftigen, denn das ist genau das erwartete Verhalten dieser Funktion! Warum soll bei zb 4 GB RAM immer 3 GB+ frei und unbelegt sein, diesen Speicher füllt Superfetch mit vielleicht in Kürze benötigten Dateien, Dll's und Daten, damit diese dann schneller starten bzw die Daten schneller verfügbar sind.
Wenn du dann aber zb die Photoshop-Suite startest oder ein anderes RAM-intensives Programm, so wird der vom Superfetch gefüllte RAM sofort freigegeben für deine Anwendung, hier ensteht also kein Performance- oder sonstiger Nachteil!

Arno Nimus schrieb:
Die Frage bleibt also: Wozu braucht man angeblich eine Auslagerunsdatei, wenn man Ram satt im System hat?
Hast du ja schon sehr schön in deinem letztem Post aufgezeigt: Gar nicht, bei Anwendungs-Problemen dann evtl eine kleine Pagefile erstellen, damit diese Programme Ruhe geben!;)

PCB
 
@PCB:

Nix für ungut, aber um einschätzen zu können, dass ich mein System auch unter Windows Vista x64 Ultimate wie in alten Win XP-Zeiten und früheren M$-OS nach wie vor spätestens alle 2 Tage neu starten muss, weil der Speicher aufgrund des alles andere als perfekten Speichermanagements allmählich zugemüllt wird bzw. ganz offensichtlich Reste dort verbleiben, die dort halt nicht verbleiben sollten, dafür muss ich mich nicht erst auf theoretische Art und Weise mit der Funktion der Superfetch befassen, das kann ich beim praktisichen Arbeiten mit diesem OS auch so wunderbar einschtäzen, als jemand, der seit 12 Jahren mit Windows unterwegs ist!

Es stimmt allerdings ganz offensichtlich, dass Vista bzw. die Superfetch sich "vorbeugend" eine Menge Ram krallt, um diese im Ernstfall besser/sinnvoller einsetzen zu können, da ich bisher mit den nun 4GB bei ausgeschaltetem Pagefile trotz vermeintlich hoher Speicherauslastung noch nicht an die Grenzen gestossen bin, d.h. Speichermangel wurde bislang noch nicht vom Os moniert! (selbst bei 100% "Auslastung" nicht!)

Unbenannt.jpg

mfg
 
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