Fan Spikes nach BIOS Update B450 / 5800X3D

Ich habe nicht behauptet, dass der Kühler das Problem ist. ich habe dich gefragt, welchen du hast. Und falls - wie bereits angemerkt wurde - die CPU vom alten BIOS gebremst wurde und jetzt erst normal läuft, dann kann das zu diesem verhalten führen.

Du machst dir keine Vorstellung, wie viele Threads von Anfangs Ryzen 3000 besitzern, später 5000 und besonders X3D wir hatten mit genau derselben Problemstellung.

Der 5800X3D ist eine 1CCD CPU, die realistischerweise bis um die 140W durch ein CCD prügeln kann und dann auch noch einen teilisiolierenden x3D-Cache zwischen dem eigentlichen Chip und dem Heatspreader sitzen hat. Da wird es heiß.

Etwas tun kannst du ggf. durch Undervolting. Davon abgesehen ist dein kühler mit der CPU zwar nicht direkt überfordert, es gibt aber deutlich Besseres. Der springende Punkt ist halt die Wärmeübertragung vom CCD bis zu den Kühlfinnen.
Da ist so ein vergleichsweise mickriger Kühler mit vier Heatpipes eher so lala. Der Freezer 36 hat zwar auch nur vier Heatpipes, aber anscheinend deutlich bessere.
 
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djducky schrieb:
Ich habe nicht behauptet, dass der Kühler das Problem ist. ich habe dich gefragt, welchen du hast. Und falls - wie bereits angemerkt wurde - die CPU vom alten BIOS gebremst wurde und jetzt erst normal läuft, dann kann das zu diesem verhalten führen.

Du machst dir keine Vorstellung, wie viele Threads von Anfangs Ryzen 3000 besitzern, später 5000 und besonders X3D wir hatten mit genau derselben Problemstellung.

Der 5800X3D ist eine 1CCD CPU, die realistischerweise bis um die 140W durch ein CCD prügeln kann und dann auch noch einen teilisiolierenden x3D-Cache zwischen dem eigentlichen Chip und dem Heatspreader sitzen hat. Da wird es heiß.

Etwas tun kannst du ggf. durch Undervolting. Davon abgesehen ist dein kühler mit der CPU zwar nicht direkt überfordert, es gibt aber deutlich Besseres. Der springende Punkt ist halt die Wärmeübertragung vom CCD bis zu den Kühlfinnen.

Also vermutlich mit dem BIOS alles in Ordnung und ein anderer Kühler könnte helfen?
Das Mini-ITX Mainboard sitzt im https://geizhals.de/lian-li-tu150-schwarz-tu150wx-a2122696.html, super viel Platz ist also nicht.
 
Bessere Kühler werden etwas besser performen, auch dank höherer Kapazität für die Wärmeaufnahme. Du darfst allerdings keine Wunder erwarten, das grundsätzliche Verhalten würde bleiben. Du musst einfach akzeptieren, dass es zu temps jenseits der 80°C kommen kann und die Lüfterkurven entsprechend einstellen. Der Knackpunkt sitzt in der CPU, mehr Lüfterdrehzahl bringt nur bis zu einem gewissen Punkt etwas.

An die Ursache kannst du mit Undervolting gehen. Das würde ich an deiner Stelle als erstes mal versuchen, so wie es schon viele machen. Da bekommst du z.T. Unterschiede von ~20 Kelvin raus.

Dass das gehäuse entsprechend belüftet sein sollte, versteht sich auch. Vorne und oben ist es ja recht geschlossen. Ein recht simpler test wäre mal mit offener Glastür zu zocken und zu arbeiten.

Insgesamt braucht deine CPU beim spielen halt kaum Leistung, um die 60W oder so. Warum es trotzdem warm wird, habe ich geschrieben, das muss man dann einfach akzeptieren - oder undervolten.
 
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Schaue ich mir an, danke.

Diese Temperatur Spikes gab es mit dem alten BIOS nicht, weil der Takt nicht hoch genug boosten konnte? Somit ist der Lüfter auch nicht hochgedreht? Mit dem neuen BIOS wird die CPU vollständig supportet und hat dann eben eine andere Leistungsaufnahme, die zu den Fan Spikes führt?
 
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Das weiß ich nicht, weil ich das nie im Detail beobachten und vergleichen konnte. Es ist jedenfalls recht naheliegend. Vielleicht wurde ja auch mit dem alten BIOS irgendein Powerlimit gesetzt, wobei der 5800X3D keinen eco-Mode hat.

Du könntest ja mal Cinebench oder sowas anmachen und dann mit HWInfo mal schauen, ob die Kiste überhaupt throttled. Oder einfach mal schauen, wie sich beim CB oder einem Programmstart Last und Power Package entwickeln.
 
@djducky Ich poste gerne einen Screenshot hier rein, worauf schaue ich genau bzw. sollte ich achten?
 
Package Power, Auslastung, Temperatur (Package). Sorry, bin grad zwischen Tür und Angel.
 
wie @Kenmeri schon schrieb, war bei mir halt auch das Problem, dass ich direkt von so einer frühen Version auf die neuste gegangen bin, nur das es sich dabei um Resizable Bar handelte und dies einfach nicht angezeigt wurde, obwohl das neuste Bios dies zu der Zeit haben sollte. Erst eine Bios Version später wo ich dann halt nur einen schritt geupgraded hatte wurde dies dann im Bios auch angezeigt. Ich denke das dies wirklich ein Gigabyte Problem ist weil bei Msi ist es wirklich egal da kann man von einer alten Version direkt mehre Überspringen und es gibt keine Probleme. Ich denke halt auch das man von F40 schrittweise Flashen muss damit auch der Bug von F60 behoben wird den es definitv gab siehe meinen vorherigen Post. Bei Msi gab es den in der vorherigen Bios Version auch. Das war ein allgemeines Problem von AGESA ComboAm4v2PI 1.2.0.Ca.
Bei den versionen danach wurde es dann behoben.
 
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Kleiner Tipp, bei vielen Motherboards kann man die Lüfterkurveb entweder von der CPU oder MB Temperatur abhängig machen. Einfach auf MB stellen und testen. Klappt ganz gut meiner Erfahrung nach.
 
Der Update Path wird denke ich nicht das Problem sein, kommend von Version F40. Hier noch eine Erklärung wieso: https://www.reddit.com/r/gigabyte/c...=web3xcss&utm_term=1&utm_content=share_button

Auf Reddit gibt es zig Threads über die X3D CPUs und Leute die sich über Fan Spikes beschweren. Das Verhalten ist wohl einfach normal, da es zu diesen kurzen Temperaturanstiegen kommt - wie auch schon hier im Thread von einigen Usern beschrieben.

Vermutlich ist es nun einfach so, dass mein 5800X3D auf der alten BIOS Version mit Handbremse lief (auch wenn ich das in den FPS in Spielen nicht beobachten kann) und nun sein "normales" Verhalten zeigt.
Ergänzung ()

RedPanda05 schrieb:
Kleiner Tipp, bei vielen Motherboards kann man die Lüfterkurveb entweder von der CPU oder MB Temperatur abhängig machen. Einfach auf MB stellen und testen. Klappt ganz gut meiner Erfahrung nach.
Die Einstellung habe ich seit Jahren genutzt. Außerdem geht's hier ja um den CPU Lüfter.
 
capo316 schrieb:
Selbst mit 45 Sekunden Response Time in FanControl dreht der Lüfter trotzdem nach kurzer Zeit auf. Wie soll ich denn hier die Lüfterkurve vernünftig eingestellt bekommen?

Wenn du eh FanControl verwendest gibt es da ja verschiedene Möglichkeiten.

Wie du ja schon gehört hast, ist die Wärmeübertragung von der CPU auf den Kühler nicht so schnell, wie die Temperatur ansteigen kann.

Ich habe den 7800X3D, also quasi das Nachfolgemodell der ein ähnliches Verhalten hat, allerdings wird die Thematik da noch einmal verschlechtert, weil AMD unbedingt die Kühlerkompatibilität der AM4 zu AM5 durchsetzen wollte. Daher ist das DIE vom AM5 sehr hoch und die Wärmeübertragung sehr träge.

Also würde dir ein größerer/besserer/stärkerer Lüfter nur bedingt etwas helfen, und nur dann wenn der ständig auf hoher Drehzahl laufen würde. Also in deinem Fall nichts!

Was du machen kanns, da die Durchschnittstemperatur ja vermutlich eher gering sein wird, ich schätze mal so zwischen 45-50°, du stellst zum ersten mal die Ansprechtemperatur (also die Mindesttemperatur bei der Kühler von der Standarddrehzahl beschleunigt wird) höher.

Lüfterkurve hast du hier ja nicht gezeigt daher ist es schwer Konkrete zahlen zu nennen.

Aber ein Beispiel wäre, der Lüfter läuft "im Idle" immer auf 20%. Ab einer Temperatur von 65°C wir er auf z.B. 35% beschleunigt. Da kannst du etwas herumprobieren, die max. zulässige Temperatur ist ja 90°C, also wird auch nichts kaputt wenn die CPU so heiss wird. Natürlich ständig auf 90° soll er auch nicht laufen. Aber 65-70° sind da gar kein Problem.

Damit bekommst du mal die kleineren Ausreisser weg. Denn die steigen ja nur kurz auf eine hohe Temperatur und Fallen nach ein paar (Milli)Sekunden eh gleich wieder. Dh, da die Wärmeübertragung über die Kontaktfläche vom Kühler zur CPU/DIE so träge ist, wirkt sich das was der Lüfter dann macht, sowieso nicht auf die Temperatur der CPU aus. Die Fällt ja mehr oder weniger von alleine wieder. Du musst dir denken, wenn der Lüfter voll beschleunigt, dauert das ein paar Sekunden, bis das was der Lüfter macht sich auf die Kontaktfläche auswirkt. Also wenn der anspringt und gleich wieder ausgeht, hat das, gar keinen Effekt, außer, dass es dich nervt!

Und dann gibt es bei FanControl eben noch die Funktion dass 1. der Lüfter zeitversetzt schaltet, oder 2. die Lüftersteuerung über einen einstellbaren Zeitraum, also z.B. 5 Sekunden einen Durchschnittswert vom Sensor errechnet, und den kannst du dann als Steuerelement am Lüfter hinterlegen.

Diese 2. Möglichkeit würde ich dir empfehlen. Da müsstest du herum probieren welche Werte da bei dir gut funktionieren. Da das ja ein Durchschnittswert ist, spielt natürlich die Höhe und die Länge des Peaks eine Rolle. Also du kannst es mit 2 Sekunden, 5 oder 10 versuchen, und dann noch mit der Temperatur experimentieren, bei der der Lüfter beschleunigt.

Alternativ suchst du dir die höchste Drehzahl, die für dich noch als nicht störend empfunden wird, also z.B. 30% und lässt den Lüfter immer auf dieser Geschwindigkeit laufen. Zur Not kannst du dann ja noch eine Temperatur hinterlegen, bei dem der Lüfter dann auf 50/70/100% hoch geht, 88°C z.B.

Ist halt schwer zu sagen, was in deinem Fall das Beste ist, da ich die Belastungen und das genau Temperaturprofil nicht kenne. Da kannst du nur selber probieren, was sich gut auswirkt und was für dich dann passt.

RedPanda05 schrieb:
Wenn die Rechenintensivsten Programme des PCs Games sind, ist die Hauptquelle für Hitze eh die GPU.

... also ... nein das ist sicher nicht so!

Erstens kommt es darauf an, was für ein Game, und zweitens, gibt es auch Szenarien, wo die GPU gar keine Last hat, und der CPU auf Volllast geht, in Ladeszenen z.B.

Ob die CPU da auf 90° hochgeht kann ich jetzt konkret auch nicht sagen. Aber da bringt mir der CPU Kühler wenig, wenn die Lüfterregelung dem CPU Lüfter sagt, er läuft nur auf 50-60° und die CPU schmilzt dahin (übertriebene Darstellung).

Das MB hat zwar temperaturmäßig mehr Parallelen zur CPU, würde ich aber auch nicht machen, da es auch, vor allem bei Spitzenlasten, komplett andere Werte sein können!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich widerspreche, auf dem ihs sitzt immerhin noch der Kühler. Wir reden hier von einem theoretischen minutenlangen load, der die GPU gar nicht belastet, sehr untypisch, außer man spielt cs auf 400 FPS, bei FullHD. Und selbst dann wird die MB Temperatur steigen durch die erhöhte Stromaufnahme und die Abwärme des Kühlers => alle Lüfter drehen auf.
Im aller schlimmsten Fall, gibt es etwas Drosslung auf der CPU.
Kann man machen, aber du solltest definitiv 1h zum Testen der richtigen Settings mit z.B. 3D Mark (CPU, GPU Stresstest und normalen Benchmark einplanen)
 
RedPanda05 schrieb:
Im aller schlimmsten Fall, gibt es etwas Drosslung auf der CPU.

Darum sage ich, es hängt natürlich auch vom Game ab. Bei Strategiespielen hast du auf der GPU ja von Haus aus schon mal eine viel geringere Last/Temperatur. Und wenn du dann z.B. in ne Map lädst hast du den Fall schon.

Das muss der TS halt selber identifizieren was für Anforderungen er hat.

Und ja im schlimmsten Fall läuft es in eine Drosselung hinein, kaputt werden sollte zwar nichts, ... aber ich bau mir doch keine Lüfterkurve auf, wo diese Gefahr besteht.

Und ob es sinnvoll ist die Lüfterkurven in Stresstests auszuloten? Er möchte ja nicht explizit dass sein System unter Vollast leise bleibt, bzw, nicht ständig aufheult, sondern im Idle, bzw. wenn kleinere Anwendungen geladen werden.

Daher finde ich am besten in der Praxis testen, so wie der PC halt üblich benutzt wird. Wenn speziell Last fordernde Anwendungen/Spiele dabei sind, diese natürlich mit rein nehmen.
 
naja, die Idee ist doch eigentlich recht simpel. Wenn die MB Temperatur im CPU Stresstest stark genug steigt, damit der CPU Kühler genug Kühlung bekommt um unter ~ 85 Grad zu bleiben, dann sollte das eigentlich immer der Fall sein + Test unter normalem Benchmark für typischen Gaming load.

btw, diese Temp Spikes hatte ich damals auf meinem i7 4790k nicht. Ist das ein spezifisches Ryzen Problem oder haben LGA 1700 das auch?
 
RedPanda05 schrieb:
dann sollte das eigentlich immer der Fall sein.

Dann müssten aber beide Temperaturkurven immer parallel linear verlaufen, das tun sie aber nicht. Die weichen je nach genauen Lastfall sehr wohl voneinander ab. Bzw. könnte man ja ansonsten auch einfach eine Funktion vom FanControll verwenden, die einem einen Temperaturversatz einstellen lässt. Dann brauchst du nicht erst den Sensor eines anderen Komponenten einstellen, sondern kannst gleich einen Temperaturversatz von sagen wir 20 Kelvin einstellen. (Bedeutet: die Steuerung sagt dem Lüfter, dass die Temperatur, auf die gesteuert werden soll, 20° geringer ist, als das tatsächlich der Fall ist.) Halte ich funktionell hier aber nicht für eine gute Idee, da man damit ja nicht die Peaks rausfiltert, sondern allgemein die hohen Temperaturen, und im Zweifelsfall die CPU damit ins thermische Limit treiben kann.

RedPanda05 schrieb:
btw, diese Temp Spikes hatte ich damals auf meinem i7 4790k nicht. Ist das ein spezifisches Ryzen Problem oder haben LGA 1700 das auch?

Ob die LGA1700 bzw. allgemein Intelprozessoren das gar nicht haben, kann ich aufgrund mangelnder Erfahrung nicht ganz ausschließen. Aber die Ryzen, und da vor allem die X3D haben aufgrund ihrer Architektur damit schon immer ein Thema gehabt.
 
Prinzipiell ist die FanControll Lösung die elegantere, wenn man sein System aber clean halten will, geht die MB Methode sehr gut, ksnn ich aus eigener Erfahrung bestätigen, natürlich einen ansatzweise potenten, Kühler Freezer 36 als Beispiel, vorausgesetzt.
 
So sieht's jetzt aus:

  • Mein BIOS Update ist nicht das Problem gewesen, etliche User berichten von dem gleichen Update weg.
  • Mein 5800X3D lief mit dem alten BIOS wohl nur im Standardtakt und hat nicht richtig geboostet.
  • Nun wird er voll supportet und zeigt sein typisches Verhalten mit den kurzen Temperatur Spikes, die bei meiner alten Lüfterkurve zu hoch und runterfahren der Lüfter geführt hat.
    • Lösung: Lüfterkurve im BIOS angepasst, sodass der CPU Lüfter erst bei 80 Grad hoch fährt. Vorher bleibt er bei konstant 30%, um die Spikes abzufangen. FanControl habe ich deinstalliert.
    • Unter Last läuft er dann zwischen 80-90 Grad bei höheren Drehzahlen (ja mein Case ist klein und eher wärmer als ein Mesh Gehäuse). In DayZ in 4k max. Settings sind es um die 82 Grad.

Nun ist mir aber aufgefallen, dass meine Grafikkarte (ASUS 4060 Ti 16GB) heißer und lauter zu werden scheint. Im IDLE ist der 0DB Fan Modus aktiv, wie bisher auch, heißt unhörbar. In einigen Games drehen die Lüfter aber spürbar lauter als vor dem BIOS Update. Sie sind dann so bei 65% und halten die Karte auf 65 Grad.

Kann es überhaupt sein, dass das etwas mit dem BIOS Update zu tun hat oder bilde ich mir das nur ein (schließe ich nicht aus)?

Ich habe zum testen mal die alte SSD mit W10 eingebaut, um zu prüfen, ob es an W11 oder sonstigen Einstellungen liegen könnte, aber dort genau das gleiche.
Es ist auch nicht bei allen Games so extrem, bei DayZ oder CS2 konnte ich das Verhalten aber beobachten.
 
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Wenn die CPU mehr wärme abgeben muss heizt sich auch dein Gehäuse entsprechend stärker auf als früher.
CS2 und DayZ sind pauschal auf der CPU lastigeren Seite.
 
@Stormfirebird Kann mir nicht vorstellen, dass es daran liegt. Habe mit offenem Gehäuse getestet und rund um den CPU Kühler wird es nicht sonderlich heiß.
 
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