Hart aber Fair - Bombenbauer in Nachbars Garage

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Was ist mit der "Zeugenschaft für geschäftliche Verträge"? Hier genügen als Zeugen zwei Männer oder ein Mann und zwei Frauen (von denen eine aussagt). Das sieht mir nicht nach Gleichbehandlung aus. -

Es wird deshalb so gemacht, weil die frauen schneller verzeihen als die männer und deshalb vielleicht die wahrheit nicht sagen, damit der schuldige nicht bestraft wird....

Oder die Frage, wie Entscheidungen in einer Ehe zustande kommen. Wer hat das letzte Wort? Natürlich nur der Mann! -

Das ist falsch, beide müssen einverstanden sein, sonst wird die ehe als ungültig erklärt!

Wie steht es mit der religiösen Erziehung von Kindern in einer Mischehe (z. B. zwischen einem Muslim und einer Christin)? Die Kinder müssen muslimisch erzogen werden ("sollen" wäre mir lieber). Alternativen sind nicht vorgesehen. - Dürfte eine muslimische Frau einen Christen heiraten. Nein, wenn überhauot, dann kann nur ein Muslim z. B. eine Jüdin oder eine Christin heiraten.

Auch falsch! Egal ob man oder frau, beide können erst dann heiraten, wenn der ehemann bzw ehefrau erst muslim wird, sonst gibt es ja kein nikka bzw heirat ist ungültig, islamisch gesehen.


Kann eine Muslima frei entscheiden, wen sie heiratet oder hat der Vater vielleicht ein Vetorecht? -

Wie oben schon gesagt, erst wenn die frau zustimmt, kommt es zu einer heirat, sonst ist die ehe wie gesagt ungültig! Vater schlägt vor, tochter entscheidet


Und auch im Erbrecht sind Frauen gegenüber Männern benachteiligt. Ein Mann erhält so viel Erbanteile wie zwei Frauen.

Man sollte auch das gehirn einschalten und selber mitdenken... Männer erhalten doppelt so viel, weil sie ihre familie ernähren müssen, und die frauen nur einen teil, da sie ja von ihren männern ernährt werden...

Wenn das keine "Unterdrückung" von Frauen ist, dann wenigstens Benachteiligung. Alles nachzulesen auf der Website des ZDM, der zwar nicht unbedingt alle Muslime vertritt, aber doch einige.

Ist schwachsinnig, wenn man solche sachen als unterdrückung sieht, da es keine ist!! Viel mehr sind die frauen hier in europa minderwertig, die werden kaum noch als menschen angesehen vielmehr als irgendwelche (tut mir leid für die bezeichung) sexobjekte und in islam werden die respektvoll behandelt...


Man erkennt:
durch den islam haben die frauen sehr viele rechte bekommen, vorm islam wurden die mädels z.B., die auf die welt kamen, lebendig begraben...
 
Ja, schon klar. Ist natürlich alles quatsch, was ich geschrieben habe. Aber wenn ich mir die folgenden Quellen anschaue, verstehe ich Deine Kritik nicht so recht

Die Interpretation von Sure 4, Vers 1, sagt eigentlich schon alles:
http://www.islam-deutschland.info/kblog/4_1-16.php
http://www.islam-deutschland.info/kblog/4_17-34.php

Der nächste Text stammt zwar von der komischen "Bekenntnisbewegung", aber die Inhalte müssen deswegen nicht falsch sein:
http://bitflow.dyndns.org/german/Un...ber_Die_Islamische_Ehe_Wissen_Sollte_2003.pdf
 
Du bringst mich zum Lachen :D

das ist ne Islam - fertig - machseite.... klar finds du da nichts gescheites
Das sind keine Islamkritiker sondern Feinde des Islam, wer in diesem Forum sagt:

"sollen doch die Kinder im Iraq verrecken, da sie eh nichts besseres verdient haben die Dreckskinder"

zeigt gegenüber mir null Toleranz und somit schließt er sich selber aus der Diskussion aus.

Der Admin hat sich gegenüber mir auch sehr respektlos verhalten und unverschämt und sie erzählen Lügen über Lügen, das gibts garnicht.

ich lese im Qur'an:
"0 ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch aus einem einzigen Wesen schuf, und aus ihm schuf Er seine Gattin und ließ aus beiden viele Männer und Frauen sich ausbreiten. Und fürchtet Allah, in Dessen (Namen) ihr einander bittet, und die Verwandtschaftsbande. Gewiß, Allah ist Wächter über euch."

Was hat das eine mit dem anderen zu tun, kannst du mir das erklären?

Wenn du nicht an die Schöpfungsgeschichte Allahs brauchst, dann brauchst du es auch nicht, das interessiert mich wenig.
Wenn Allah die Frau aus einem einzigen Wesen erschaffen hat, dann hat er dies gemacht, möchtest du jetzt Allah sagen, dass er das nicht zu tun hat?!?
Wenn Er in Bruchteilen von Sekunden einen Menschen Arm machen will, dann macht er das auch, da dieser versuchte sich vom Brot der Waisen zu ernähren.

Meinst du dass es für Ihn ein Problem darstellt, wenn er die Erde in 6 Tagen erschuf, dass er dies nicht tun kann?


zeig mir mal die Stelle in der Sura 4:17-34 die du momentan versuchst zu kritisieren.


Immer die selbe Diskussion Frauen und Emanzipation, schau dir diese Videos an

Frauen im Islam
http://www.youtube.com/watch?v=XyF_warFUcg

Zwangsehe im Islam
http://www.youtube.com/watch?v=Lfnn6GgEmF0

Die Stellung der Frau im Islam
http://www.myvideo.de/watch/2104901
http://www.myvideo.de/watch/2104890

Hauptquelle
http://diewahrereligion.de

dann siehst du was für eine besondere Rolle die Frau im Islam hat,
damals im Christentum vergrab man Babys (weiblich) ... nur so am Rande.
 
zeig mir mal die Stelle in der Sura 4:17-34 die du momentan versuchst zu kritisieren.

Ganz konkret meine ich diesen Text hier:

Vers 1 sagt, dass Allah Männer und Frauen aus einem einzigen Wesen erschaffen hat. Viele Muslime im Westen haben auf diesen Vers hingewiesen, um zu beweisen, dass der Islam die volle menschliche Würde der Frauen anerkennt. Ayatollah Murtada Mutahhari sagt, dass "auch andere Religionen sich auf diese Frage bezogen haben, aber dass lediglich der Koran in einer Anzahl von Versen ausdrücklich sagt, dass Frauen aus der Spezies Mann geschaffen wurden und dass beide, Männer und Frauen, denselben angeborenen Charakter haben."

Danach zitiert er 4:1. "Das einzige Wesen" aus dem die Menschheit erschaffen wurde, war Adam, und während die biblische Geschichte von der Erschaffung Evas aus der Rippe Adams hier nicht wiederholt wird, bezieht sich Mohammed in einem Hadith darauf, der aussagt, dass während Männer und Frauen den gleichen "angeborenen Charakter" haben mögen, "das nicht bedeutet, dass sie gleich an Würde sind, denn die Frauen sind - krumm! "Die Frau wurde aus einer Rippe erschaffen und wird niemals für dich gerade gebogen werden; wenn du also Nutzen von ihr haben willst, nutze sie, auch wenn sie gekrümmt ist. Und wenn du versuchst sie gerade zu biegen, dann wirst du sie brechen und sie zu brechen heißt, sich von ihr zu trennen."

Das sind nun keine Aussagen, die direkt in dem Vers 1 stehen, aber da der Koran der Interpretation bedarf, habe ich hier schlichtweg mal die Auslegung durch den Ayatollah herangezogen. Der muss es schließlich wissen. Und auch wenn er nicht die Meinung aller Muslime vertritt, so prägt er doch zumindest die Meinung vieler, die ihm zuhören.

Und das ist doch das Problem, auf das ich die ganze Zeit hinweisen will. Im Namen des Islam werden durch hochrangige Vertreter des Islam Thesen vertreten, die wie hier frauenfeindlich sind oder die sich gegen Nichtmuslime usw. richten. - Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Entstehung des Extremismus.
 
keshkau schrieb:
Ganz konkret meine ich diesen Text hier:



Das sind nun keine Aussagen, die direkt in dem Vers 1 stehen, aber da der Koran der Interpretation bedarf, habe ich hier schlichtweg mal die Auslegung durch den Ayatollah herangezogen. Der muss es schließlich wissen. Und auch wenn er nicht die Meinung aller Muslime vertritt, so prägt er doch zumindest die Meinung vieler, die ihm zuhören.

Und das ist doch das Problem, auf das ich die ganze Zeit hinweisen will. Im Namen des Islam werden durch hochrangige Vertreter des Islam Thesen vertreten, die wie hier frauenfeindlich sind oder die sich gegen Nichtmuslime usw. richten. - Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Entstehung des Extremismus.

aja einen Moment mal Ayatollah folgt der schiitischen Lehre, die viele Dinge im Qur'an ablehnen!!!
und wer einen Buchstaben im Qur'an verleugnet, stempelt sich als Ungläubiger/Andersgläubiger ab!


Diese Islam - fertig - Machseite versucht eben alles den Islam als Dreck darzustellen...
obs jetzt mit Schiitischen Gelehrten ist oder mit der Ahmaddiyya Gemeinschaft, das interessiert mich nicht, ich schließe mich den Sunniten an!

Ich hoffe, du hast dir die Zeit genommen die o.g. Videos anzuschauen.

und noch was so am Rande, du meinst ja
"Das sind nun keine Aussagen, die direkt in dem Vers 1 stehen, aber da der Koran der Interpretation bedarf, habe ich hier schlichtweg mal die Auslegung durch den Ayatollah herangezogen."
aja und wofür sind dann die Hadithe (Zitate und Taten) des Propheten Muhammad 'salla Allahu aleyhi wa sallam'?

edit:
muss mich ergänzen

Eine Muslima darf nur einen Muslim heiraten. Jedoch darf der Muslim eine Christin, oder Jüdin heiraten. In einer "Mischehe" müssen die Kinder islamisch erzogen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich bin sicherlich nicht der richtige Ansprechpartner, wenn es um die Unterscheidung zwischen Sunniten und Shiitengeht. Mir geht es nur um die Frage, woher die Islamisten ihre geistige Nahrung beziehen, die sie dazu bringt, sich selbst oder andere (oder beides) in die Luft zu sprengen. Und zweifelsfrei berufen sich diese Menschen auf den Koran oder auf diejenigen, die den Koran für sie auslegen. Deshalb kommen am Ende so seltsame Sachen dabei herum.

Das mit der Ehe wäre also auch geklärt. Ich sehe darin nämlich sehr wohl eine Art der Unterdrückung, wenn man dem Mann das Recht zugesteht, z. B. eine Christin zu heiraten, wogegen der Muslima dieses Recht verweigert wird.

Dein Video mit Pierre Vogel ist ja wohl ein Witz. Ich habe mir zunächst den ersten Teil angesehen, in dem es um die Erbschaftsrechte geht. Er vergleicht hier den Koran mit der Bibel und verschleiert dabei die Tatsachen. Laut Koran erbt die Schwester nur die Hälfte von dem, was ihr Bruder bekommt. Und das gilt noch bis heute. Gemäß der Bibel, so sagt er, würde die Frau nichts erben. Aber genau das ist heute Geschichte und nicht Teil eines Gesetzes. - Deine oben angegebene Begründung, dass der Mann schließlich die Familie ernähren müsse und deshalb mehr bekomme, ist in meinen Augen kein Argument. Das zieht nämlich nur, wenn man die Frau dazu verdonnert, den Haushalt zu schmeißen,während der Mann Geld verdient. Echte Gleichberechtigung sähe aber so aus, dass die Ehepartner untereinander vereinbaren, wie sie ihre Aufgaben aufteilen. Und dann könnte auch die Frau arbeiten gehen, während sich der Mann um den Haushalt und um die Erziehung kümmert.

Der zweite Teil des ersten Videos ist genauso abstrus. Da beschwert sich der Ehemann bei dem Vater der Braut, dass er keine Jungfrau geheiratet hat. Na und? Das ist meiner Ansicht nach allein eine Sache zwischen den beiden Eheleuten. Oder ist die Gattin eine Handelsware, bei der man eine Mängelrüge abgeben kann?

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Ich stelle den religiösen Hardlinern eine Aussage des Dalai Lama entgegen, die er in der Dokumentation "Rad der Zeit"von Werner Herzog gemacht hat.

„Alle Religionen verkünden dieselbe Botschaft: Liebe, Mitgefühl, Vergebung, Toleranz, Zufriedenheit, Selbstdisziplin. Wir brauchen diese Eigenschaften als Menschen, egal, ob wir gläubig sind oder nicht. weil sie der Quell eines glücklichen Lebens sind.“
Wenn alle Fanatiker diese Coolness an den Tag legen würden, hätten wir viele Probleme nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe diese Diskussion mal verfolgt und will nun auch mal was loswerden.
Zur Sendung könnte ich nun auch einiges sagen aber ich beschränke mich mal auf das wesentliche. Piere Vogel und Frau Nas sind wohl ein sehr gutes Beispiel dafür, warum immer mehr Menschen den Islam Kritisch gegenüberstehen. Die berechtigten Fragen von Herrn Bosbach und Baring werden nicht konkret beantwortet, sondern wie so oft drum-rum-geschwafelt. Dieses ständige Zurückgelächter von Frau Nas zeigte auch nur das sie überhaupt kein guter Diskussionspartner ist. Und den Piere Vogel kann man doch gar nicht ernst nehmen, solche Fließband Prediger gibt es genauso auch bei den Christen die aus einer Religion eine art Show machen.

Ich bin selber nicht sehr religiös und heiße es überhaupt nicht gut wenn Menschen ihr ganzes Leben nach einem Buch ausrichten und blindlings an alles glauben. So lange die Religion friedlich ausgelebt wird ist mir das auch ziemlich egal, aber diese Menschen sind halt empfänglicher für radikale, unwahre Predingten. In einer modernen Welt glaube ich nicht an alles was mir gesagt wird sondern hinterfrage die Dinge, wie das jeder vernünftige und gebildete Mensch auch machen sollte. Ich bin voll und ganz für Religionsfreiheit. Es ist jedes Menschen gutes Recht seinen Glauben zu haben und ihn auszuleben, das steht außer Frage.

Aber ich muss ehrlich sagen, ich bin froh in einem Land aufgewachsen zu sein, welches mir erlaubt die Religion auch kritisch zu betrachten. Und da kommen wir auch zum Islam.
Ein kritischer Satz zur Islam löst hier schon eine regelrechte Empörung aus. Es wird gleich attackiert: Man sei gegen Religionsfreiheit oder gehört der rechtsextremen Szene an. Warum ist denn das ein so großes Problem? Dieses Problem habe ich noch nie bei anderen Religionen erlebt. Mir fällt auch auf das viele Moslems überhaupt nicht zur Diskussion bereit sind, geschweige denn eine tolerante Einstellung gegenüber dem modernen Menschen haben.

Was einfach fehlt sind konkrete Antworten. Das ist bei „Hart aber Fair“ genauso gelaufen wie auch bei vielen anderen Diskussionsrunden. Konkrete Fragen werden nur belächelt und dann um den Heißen Brei geredet. Dabei wäre es doch manchmal so einfach für den Islam auch Pluspunkte zu bekommen. Ich habe z.B. noch nie erlebt das in irgendeiner Diskussionsgruppe ein Moslem mal klargestellt hat das die Gesetze, insbesondere das Grundgesetz, über der Religion stehen. Warum nicht? Und da merkt man wie ungern viele Moslems ihre Religion den Gesetzten unterordnen möchten.

Jeder der seine Religion über alles stellt hat die Demokratie und alles wofür sie einsteht aufgegeben und hat hier nichts zu suchen.

Fast schockiert habe ich auch die Diskussion um den Schwimmunterricht verfolgt. Meiner Meinung nach ist es schon schockierend genug dass man wegen so was überhaupt eine Diskussion führen muss. Ich bin der festen Überzeugung das Religion in den Schulen überhaupt nicht zu suchen hat. Weder Kopftücher noch Kreuze noch sonst irgendwas! Und der Staat muss hier auf jedenfall sicherstellen dass jeder eine völlig von der Religion unbeeinflusste Bildung erhält, denn nur nach dieser Sicherstellung kann ein Mensch unvoreingenommen aufwachsen und auch dementsprechend handeln. Schwimmunterricht gehört dabei genauso zur Bildung, denn als Staat möchte man ja auch sicherstellen dass seine Bürger nicht gleich in jedem kleinen Tümpel ertrinken. Eine religiös begründete Abmeldung vom Schwimmunterricht ist somit absolut nicht hinzunehmen. Und keine sorge um die Freizügigkeit, denn es gibt auch genug Schwimmkleidung die den Ganzen Körper bedecken, man braucht sich ja nur mal die Schwimmprofis anzuschauen, die nur solche Bademode tragen.

In diesem Forum wurde auch bemängelt das moderne emanzipierte Frauen freizügiger rumlaufen. Was ist daran schlimm? Das ist doch der Beweis für einen Gewinn der Moderne. Die Frauen können nun auch selbst entscheiden. Und müssen sich keinem Mann unterordnen auch nicht in der Bekleidung. Ich als Mann kann schließlich auch Shorts und kurzärmlige t-shirts tragen, warum sollte dann eine Frau keinen Minirock und schöne Tops tragen dürfen? Und ich finde das absolut in Ordnung wenn Frauen das tragen, es ist schließlich auch ihr gutes recht das zu tragen was sie wollen. Es darf nicht sein das dieses Recht nur dem Mann gebührt!

Ich merke zunehmend das Diskussionen um den Islam immer mehr werden und die Menschen dem Islam (oft zu recht) immer kritischer gegenüberstehen, und da ist es bestimmt nicht von vorteil wenn immer mehr Muslime lauthals rausrufen das der Islam die einzig wahre Religion sein. Das ist sicherlich nicht der zweck der Religionfreit, und wer solche Äußerungen von sich gibt, der hat es nicht verdient in einem Land zu leben der für Religionsfreiheit einsteht.

@nedim 89
„beide können erst dann heiraten, wenn der ehemann bzw ehefrau erst muslim wird“
Das scheint mir auch nicht rechtens wenn Religion vor Liebe gestellt wird. Es sollte doch die Liebe entscheidend sein ob sich jemand Verheiratet oder nicht. Wenn ich jemanden Liebe dann ist mir seine Religion egal. Der Partner kann seine Religion Leben und ich meine. Wo ist da das Problem?

Generell erlebe ich selber viel Intoleranz aus Seiten der Muslime die ihre Religion vor alles stellen. Die Menschen haben sich hier die Freiheit hart erkämpft und sich von dem starken Einfluss der Kirche gelöst, der moderne Christ lebt hier auch nicht tag und Nacht nach der Bibel sondern beherzigt einfach das gute wonach er lebt. Warum gibt es dementsprechend nur so wenige moderne Moslems?

Ich möchte hier aber nicht zu viel schreiben und schließe auch mit den folgenden Sätzen ab.

Religionsfreiheit heißt nicht, dass hier jeder tun und lassen kann was er will.
Für jede Religion (auch dem Islam) muss ausnahmslos gelten: Gesetz steht über Religion!
Keine Religion (auch nicht der Islam) ist die „einzig wahre Religion“!(schließlich ist Religion "Glauben" und nicht "Wissen")

Wer schon diese oberen drei Aussagen nicht mit seiner Religion (und das gilt für jede Religion) vereinbaren kann, der hat nicht das Recht auf Religionsfreiheit zu Pochen, und er hat hier in Deutschland auch nichts verloren. Und meiner meiner Meinung nach stekt gerade in solchen Menschen dann das Potenzial ein Bombenbauer zu werden, um auf das Thema wieder zurückzukommen.

Die Aussage vom Dalai Lama von keskau im letzten Beitrag finde ich zum Thema auch sehr passend.

PS: Zur Klarstellung. Ich habe generell nichts gegen Muslime ich will hier auch bestimmt nicht alle Muslime unter einen Kamm schären. Ich habe selber gute Freunde die Muslime sind. Es sind sehr intelligente und moderne Menschen. Aber selbst sie sehen die Entwiklung des Islam in Deutland etwas kritisch.
 
@testlabor
Erst einmal herzlich willkommen in diesem Forum!

Viele der von Dir angesprochenen Punkte sehe ich durchaus ähnlich wie Du. Die Ausweichstrategien eines Pierre Vogel (bezüglich des Erbrechts) habe ich ja schon beschrieben. Da kritisiert man die 50-Prozent-Lösung und stellt sie auch noch als einen Fortschritt dar. Das ist absolut lächerlich.

Und das Problem mit der angeblichen Religionsfreiheit sehe ich auch. In Malaysia wurde z. B. einer Frau gerichtlich verboten, ihren muslimischen Glauben aufzugeben und Christin zu werden. Das sagt doch alles. Im Vergleich dazu vertretn die christlichen Kirchen zwar auch die Ansicht, die "richtige" Religion zu vertreten. Aber wenn ich austreten will, dann geht das ganz ohne Schwierigkeiten, Belästigungen oder Benachteiligungen. Das ist echte Religionsfreiheit.

Dass es in den Schulen Religionsunterricht gibt, kann man kritisieren. Man kann es aber ebenso gut nachvollziehen, weil wir hier nun einmal eine jüdisch-abendländische Kultur haben, die sich über die Jahrhunderte entwickelt hat. Deshalb gibt es nicht ohne Grund gesetzliche Feiertage wie Pfingsten, Ostern oder Weihnachten. Der Unterschied ist jedoch, dass sich Muslime von katholischen bzw. evangelischen Unterricht befreien lassen können. Wie ich oben beschrieben habe, ist das in manchen muslimischen Ländern nicht möglich.

Bei der Kleidung stimme ich Dir ebenfalls zu. Es ist nicht die Sache der Männer, darüber zu entscheiden, was die Frauen im Land tragen. Die Frauen kaufen ihre Kleidung schließlich selbst ein. Und die Auswahl ist für jeden Geschmack groß genug. Jeder soll tragen, was er möchte. Und es ist in diesem Zusammenhang völliger Blödsinn, die Kleiderordnung als "ungläubig" oder so abzustempeln.

Übrigens kenne auch ich Türken, die sich z. T. vehement gegen den weiteren Ausbau von Moscheen wenden, weil sie dort eine zunehmende Radikalisierung und Islamisierung ihrer Landsleute befürchten.
 
Und das Problem mit der angeblichen Religionsfreiheit sehe ich auch. In Malaysia wurde z. B. einer Frau gerichtlich verboten, ihren muslimischen Glauben aufzugeben und Christin zu werden. Das sagt doch alles. Im Vergleich dazu vertretn die christlichen Kirchen zwar auch die Ansicht, die "richtige" Religion zu vertreten. Aber wenn ich austreten will, dann geht das ganz ohne Schwierigkeiten, Belästigungen oder Benachteiligungen. Das ist echte Religionsfreiheit.

ich bedaure, dass dies in Malaysia passiert ist, jedoch ist das islamisch unkorrekt, wie schon mal beschrieben.

Dass es in den Schulen Religionsunterricht gibt, kann man kritisieren. Man kann es aber ebenso gut nachvollziehen, weil wir hier nun einmal eine jüdisch-abendländische Kultur haben, die sich über die Jahrhunderte entwickelt hat. Deshalb gibt es nicht ohne Grund gesetzliche Feiertage wie Pfingsten, Ostern oder Weihnachten. Der Unterschied ist jedoch, dass sich Muslime von katholischen bzw. evangelischen Unterricht befreien lassen können. Wie ich oben beschrieben habe, ist das in manchen muslimischen Ländern nicht möglich.

dafür gibts Ethik, was für mich der größte Schrott ist, jetzt wirst du mich fragen warum Schrott... ein Fach in dem der Lehrer einem klar zu machen versucht, dass ein Tier mehr wert ist als ein Mensch, ein Beispiel
-> eine Wespe im Auto sticht den Fahrer und so kommt es zu einem Autounfall...

obwohl die Antwort klar ist, versucht er Schülern mit Gewissen bla bla zu verdeutlichen, dass es die Schuld des Autofahrers ist :D... soviel dazu und da gibts noch viele andere Themen in denen versucht wird vom Glauben abtrünnig zu werden.

Bei der Kleidung stimme ich Dir ebenfalls zu. Es ist nicht die Sache der Männer, darüber zu entscheiden, was die Frauen im Land tragen. Die Frauen kaufen ihre Kleidung schließlich selbst ein. Und die Auswahl ist für jeden Geschmack groß genug. Jeder soll tragen, was er möchte. Und es ist in diesem Zusammenhang völliger Blödsinn, die Kleiderordnung als "ungläubig" oder so abzustempeln.

Die Tendenz, dass die Frauen in Deutschland, Kopftücher bzw. Islamgerechte Kleidung tragen wollen ist höher wie diese nicht tragen zu wollen.

Übrigens kenne auch ich Türken, die sich z. T. vehement gegen den weiteren Ausbau von Moscheen wenden, weil sie dort eine zunehmende Radikalisierung und Islamisierung ihrer Landsleute befürchten.

ist doch quatsch mit Soße :D
des sind meistens Türken die mit dem Glauben nichts mehr zu tun haben...
oder einfach nur groß rauskommen wollen
 
Zu Punkt 1 (Malaysia): Ja, das ist traurig. Traurig ist aber auch, dass der Koran als Begründung vorgeschoben wird.

Zu Punkt 2 (Ethikunterricht): "Ein Tier ist mehr wert als ein Mensch", schreibst Du. Jeder weiß, dass diese Behauptung nicht haltbar ist, auch wenn Du noch so abgefahrene Beispiele bringst. Ich kann jederzeit eine Wespe totschlagen, ohne mich dafür verantworten zu müssen. Wenn ich dagegen einen Menschen totschlage, bekomme ich ernste Probleme.

Zu Punkt 3 (Kleidung): Noch sehe ich auf den Straßen mehr Frauen ohne Kopftuch als mit Kopftuch. Außerdem habe ich den Text im Koran so verstanden, dass die Frauen ihren Blick senken und ihren Schmuck verbergen sollen. Ob die Haare als Teil des Körpers nun zugleich Schmuck darstellen, ist eine ganz andere Frage.

Zu Punkt 4 (Moscheen): Das ist kein Quatsch mit Soße, sondern das sind Äußerungen, die mir gegenüber gemacht wurden. Es stimmt allerdings, dass sich einige als Atheisten bezeichnen. Aber das spielt in diesem Land, in dem Religionsfreiheit gilt, keine Rolle.
 
Zu Punkt 1 (Malaysia): Ja, das ist traurig. Traurig ist aber auch, dass der Koran als Begründung vorgeschoben wird.

kopier mir mal den Vers bitte...


Zu Punkt 2 (Ethikunterricht): "Ein Tier ist mehr wert als ein Mensch", schreibst Du. Jeder weiß, dass diese Behauptung nicht haltbar ist, auch wenn Du noch so abgefahrene Beispiele bringst. Ich kann jederzeit eine Wespe totschlagen, ohne mich dafür verantworten zu müssen. Wenn ich dagegen einen Menschen totschlage, bekomme ich ernste Probleme.

du hast mich falsch verstanden, ein Tier ist eben nicht mehr wert als ein Mensch, Tiere sind dafür geschaffen, dass sie uns dienen :D, mit dienen ist jetzt natürlich nicht quälen oder sonst was gemeint :D

Zu Punkt 3 (Kleidung): Noch sehe ich auf den Straßen mehr Frauen ohne Kopftuch als mit Kopftuch. Außerdem habe ich den Text im Koran so verstanden, dass die Frauen ihren Blick senken und ihren Schmuck verbergen sollen. Ob die Haare als Teil des Körpers nun zugleich Schmuck darstellen, ist eine ganz andere Frage.

Männer müssen ihre Blicke genauso senken wie Frauen, falls sie Frauen sehen, weil aus Blicken könnten Berührungen entstehen usw. ...

Zu Punkt 4 (Moscheen): Das ist kein Quatsch mit Soße, sondern das sind Äußerungen, die mir gegenüber gemacht wurden. Es stimmt allerdings, dass sich einige als Atheisten bezeichnen. Aber das spielt in diesem Land, in dem Religionsfreiheit gilt, keine Rolle.

ihre Meinung ja, aber du versuchst es auf die Religion zu beziehen ...
dass Muslime auch dagegen sind, zwecks der Radikalisierung und Islamisierung...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu Religionsuntericht:
Da habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Gegen Religionsunterricht an sich habe ich natürlich nichts, solange es nicht radikal ausgeübt wird. Das gehört sicherlich auch zur Bildung. Was ich absolut nicht gut heiße ist der Einfluss der Religion in alle Übrigen Lehrfächern. Sei es Biologie, Sport oder sonst was. Jeder hat hier das Recht auf unvoreingenommene Bildung.

Aber was halten sie denn davon?
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/health/article2603966.ece
Muslimische Medizinstudenten verweigern sich der Bildung in Alkohol und Geschlechtskrankheiten. Einige verweigern aus religiösen Gründen sogar die Behandlung bestimmter Menschen. Soviel zum Thema alle Menschen sind gleich. In meinen Augen eine absolute Zumutung.

Ich habe das Gefühl dass viele Muslime verstärkt die Religionsfreiheit dazu missbrauchen um sich hier wie die Axt im Walde aufzuführen und den gesunden Menschenverstand einfach ausschalten.

Ein großes Problem stellt wohl auch das Austreten aus dem Islam dar. Obwohl in öffentlichen Diskussionen immer wieder behauptet wird dass es kein Problem sei aus der Religion auszutreten, stellt es sich in Wirklichkeit ganz anders dar. Auch meine Muslimischen Freunde haben mir zu verstehen gegeben, dass selbst in Deutschland ein Austreten aus ihrer Religion in vielen Fällen sehr schwierig ist, da sich die Familie und die Religionsgemeinschaft sicherlich querstellen, und Gebrauch von Drohungen (insbesondere Gewaltandrohung) machen um den Austritt zu verhindern. Heiraten dürfe der Mann auch nur wenn die Frau zum Islam übergetreten ist. Wer kann da noch behaupten der Islam sei Tolerant?

Und wer hat den Satz erfunden „Islam ist Frieden“? Das ist doch so nicht unbedingt zutreffend. Damit will ich nicht behaupten das Moslems generell nicht friedliebend ist. Aber Tatsache ich doch nun mal, dass in den meisten (wenn nicht in allen) Ländern wo der Anteil der Islam zugehörigen überwiegt, die Menschenrechte mit Füßen getreten oder nur zaghaft eingehalten werden und von Toleranz kann da überhaupt keine Rede sein. Ein friedlicher Islam kann hier nur existieren, wenn sich die Menschen ausdrücklich von der Scharia distanzieren. Der folgende Link ist nur ein Beispiel aus vielen, das zeigt das viele halt nicht der meinung sind. Was meiner Ansicht nach absolut Erschrekend ist.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,509523,00.html
 
Den Fall des Irakers habe ich weiter oben auch schon einmal angeführt. Er zeigt, dass traditionelle oder gesellschaftlich gewachsene Strukturen, die in anderen Ländern vorherrschend sind, teilweise in krassem Gegensatz zu dem stehen, was in Deutschland zu den Grundrechten gehört.

Hinzu kommt dann diese unheilvolle Verquickung mit dem Islam, mit der die radikalen Meinungsführer ihre Vorstellungen untermauern und in die Welt tragen. Da schaue ich mir z. B. den Youtube-Link mit Pierre Vogel an, wo er in seiner charmanten und eloquenten Art versucht, das Kopftuch als Ausdruck persönlicher Frömmigkeit darzustellen. Was er dort sagt, mag ja auch richtig sein. Aber dann sehe ich den Fall der muslimischen Frau, die als Zeugin vor einem deutschen Gericht steht und sich weigert, dem Richter zu zeigen, ob die Frau unter der Burka auch tatsächlich diejenige ist, für die sich ausgibt. Und da hört der Spaß wirklich auf.
 
Aber was halten sie denn davon?
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/health/article2603966.ece
Muslimische Medizinstudenten verweigern sich der Bildung in Alkohol und Geschlechtskrankheiten. Einige verweigern aus religiösen Gründen sogar die Behandlung bestimmter Menschen. Soviel zum Thema alle Menschen sind gleich. In meinen Augen eine absolute Zumutung.

"einige"...

Ein großes Problem stellt wohl auch das Austreten aus dem Islam dar. Obwohl in öffentlichen Diskussionen immer wieder behauptet wird dass es kein Problem sei aus der Religion auszutreten, stellt es sich in Wirklichkeit ganz anders dar. Auch meine Muslimischen Freunde haben mir zu verstehen gegeben, dass selbst in Deutschland ein Austreten aus ihrer Religion in vielen Fällen sehr schwierig ist, da sich die Familie und die Religionsgemeinschaft sicherlich querstellen, und Gebrauch von Drohungen (insbesondere Gewaltandrohung) machen um den Austritt zu verhindern. Heiraten dürfe der Mann auch nur wenn die Frau zum Islam übergetreten ist. Wer kann da noch behaupten der Islam sei Tolerant?

ich habe es schon weiter oben erwähnt, dass es islamisch betrachtet unakzeptabel ist, jemanden zu verfolgen, weil er seine Bekenntnis gewechselt hat...

Das mit dem Mann ist falsch, ein Muslim kann auch eine Christin oder Jüdin heiraten...

Im Vergleich zu anderen Religion ist der Islam sehr tolerant glaub mir

Und wer hat den Satz erfunden „Islam ist Frieden“? Das ist doch so nicht unbedingt zutreffend. Damit will ich nicht behaupten das Moslems generell nicht friedliebend ist. Aber Tatsache ich doch nun mal, dass in den meisten (wenn nicht in allen) Ländern wo der Anteil der Islam zugehörigen überwiegt, die Menschenrechte mit Füßen getreten oder nur zaghaft eingehalten werden und von Toleranz kann da überhaupt keine Rede sein. Ein friedlicher Islam kann hier nur existieren, wenn sich die Menschen ausdrücklich von der Scharia distanzieren. Der folgende Link ist nur ein Beispiel aus vielen, das zeigt das viele halt nicht der meinung sind. Was meiner Ansicht nach absolut Erschrekend ist.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,509523,00.html

Wenn Muslime durch ihre religiöße Überzeugung der Scharia zustimmen ist es ihre Meinung... wenn Allah 'Der Gepriesene und Erhabene' im Qur'an was von der Scharia spricht oder Muhammad 'Friede und Segen sei auf dem Gesandten Gottes' in seinen Hadithen deutlich erklärt was die Scharia ist und wie sie anzuwenden ist, möchtest du den Leuten sagen, dass sie sich zu distanzieren haben...

na dann viel spaß.
 
Wenn die Muslime z. B. in Malaysia oder im Iran bestimmte Vorstellungen vom Zusammenleben haben, dann soll mich das zunächst einmal nicht interessieren. Und wenn ich in solche Länder reise, dann weiß ich auch, dass ich mich an die bestehenden Regeln zu halten habe. - Die Frage ist nur, warum das anders herum nicht immer zu funktionieren scheint. Denn die Islamisten kommen nach Deutschland, um hierzulande ihre Vorstellungen zu verbreiten (siehe Metin Kaplan und andere). Wir erwarten dagegen, dass sich auch diese Menschen an unsere Regeln und Gesetze halten. Das wäre eigentlich schon alles.

Was sie darüber hinaus in ihrer Freizeit machen (Moschee besuchen, Kopftuch tragen usw.) ist allein deren Sachen und stört auch niemanden.

Ein komsicher Beigeschmack bleibt allerdings, wenn ich mir überlege, dass ein Pierre Vogel in Deutschland unbehelligt seine Bekehrungsreden für den Islam halten darf und sogar im Fernsehen eine Plattform bekommt, während christliche "Missionäre" in manchen muslimischen Ländern im Gefängnis landen würden. Sieht so die islamische Toleranz aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
keshkau schrieb:
Wenn die Muslime z. B. in Malaysia oder im Iran bestimmte Vorstellungen vom Zusammenleben haben, dann soll mich das zunächst einmal nicht interessieren. Und wenn ich in solche Länder reise, dann weiß ich auch, dass ich mich an die bestehenden Regeln zu halten habe. - Die Frage ist nur, warum das anders herum nicht immer zu funktionieren scheint. Denn die Islamisten kommen nach Deutschland, um hierzulande ihre Vorstellungen zu verbreiten (siehe Metin Kaplan und andere). Wir erwarten dagegen, dass sich auch diese Menschen an unsere Regeln und Gesetze halten. Das wäre eigentlich schon alles.

Was sie darüber hinaus in ihrer Freizeit machen (Moschee besuchen, Kopftuch tragen usw.) ist allein deren Sachen und stört auch niemanden.

auch gibt es christliche Fundamentalisten - die ihren Glauben in Ländern wie Iraq ausbreiten..
http://www.myvideo.de/watch/2480216


Ein komsicher Beigeschmack bleibt allerdings, wenn ich mir überlege, dass ein Pierre Vogel in Deutschland unbehelligt seine Bekehrungsreden für den Islam halten darf und sogar im Fernsehen eine Plattform bekommt, während christliche "Missionäre" in manchen muslimischen Ländern im Gefängnis landen würden. Sieht so die islamische Toleranz aus?

naja man versucht halt mal wieder alles auf Länder zu beziehen...
man sollte sich die Frage stellen WARUM diese Missionäre politisch verfolgt werden...
http://www.myvideo.de/watch/2480216

Diese Missionäre sind meistens vom Herrn Bush, und wir wissen alle was sein Ziel ist "Rohstoffe"
Es ist auch immer Friede Freude Eierkuchen, wenn man mit 100 Düsenjets ein Land platt schießt und danach das Rote Kreuz rüber schickt mit den christlichen Missionären um einen - friedlicheren Glauben - so wie es viele Christen definieren zu machen...
 
Ich glaube ja eher nicht, dass sich katholische Nonnen für den US-Präsidenten vor den Karren spannen lassen. Aber interessant ist die im Moment laufende WDR-Doku über die sog. Evangelikaner in den USA. Das ist so etwas wie eine Gegenbewegung zum islamischen Fundamentalismus. Und deswegen haben ich auch den gleichen Sprung in der Schüssel.

http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelikal
 
@keshkau @nedim89
Ich muss sagen, als Diskussionspartner zu diesem Thema sind sie beide wirklich sehr sympathisch. :D

Ja das mit den radikalen Christen habe ich auch schon des Öfteren verfolgt. Und ich muss da ehrlich sagen, dass ich das überhaupt nicht gut heiße. Und eigentlich ist das doch wieder ein gutes Beispiel dafür, dass stark (wenn nicht schon fanatisch) religiöse Menschen anfälliger für radikalere Schritte sind und sich auch leicht von oberer Stelle lenken lassen. Leid tun mir da besonders die Kinder solcher Menschen, die wohl von Grund auf radikal religiös erzogen werden und allein dadurch schon quasi zum potentiellen Problem einer modernen Gesellschaft werden.

Dass es hier in Deutschland auch mehr oder weniger viele radikale Christen gibt kann man sicherlich nicht bestreiten. Ich sehe aber keine Gefahr darin, dass diese sich hier eventuell für ihre Religion sprengen würden und viele unschuldige Menschen mit in den Tot reißen.

Hinzu kommt dann diese unheilvolle Verquickung mit dem Islam, mit der die radikalen Meinungsführer ihre Vorstellungen untermauern und in die Welt tragen. Da schaue ich mir z. B. den Youtube-Link mit Pierre Vogel an, wo er in seiner charmanten und eloquenten Art versucht, das Kopftuch als Ausdruck persönlicher Frömmigkeit darzustellen. Was er dort sagt, mag ja auch richtig sein. Aber dann sehe ich den Fall der muslimischen Frau, die als Zeugin vor einem deutschen Gericht steht und sich weigert, dem Richter zu zeigen, ob die Frau unter der Burka auch tatsächlich diejenige ist, für die sich ausgibt. Und da hört der Spaß wirklich auf.
Da kann ich ihnen nur zustimmen. Sie haben das ziemlich gut auf den Punk gebracht.



Wenn Muslime durch ihre religiöße Überzeugung der Scharia zustimmen ist es ihre Meinung... wenn Allah 'Der Gepriesene und Erhabene' im Qur'an was von der Scharia spricht oder Muhammad 'Friede und Segen sei auf dem Gesandten Gottes' in seinen Hadithen deutlich erklärt was die Scharia ist und wie sie anzuwenden ist, möchtest du den Leuten sagen, dass sie sich zu distanzieren haben...
So einfach ist es ja nicht. Bekanntermaßen stehen die Menschenrechte im starken Gegensatz zur Scharia. Folglich wird das Ausleben solcher Religionsgesetze hier nicht geduldet. Somit kann ja auch nicht geduldet werden, dass Menschen die in Deutschland leben aus religiöser Überzeugung der Scharia zustimmen. Religionsfreiheit heißt ja nicht dass alles erlaubt ist. Jemand der Religionsgesetzte wie die Scharia befürwortet, kann doch kein Demokrat sein. Oder sehe ich das vielleicht falsch? Für ein friedliches zusammenleben muss doch jeder einsehen das Grundgesetz und Menschenrechte hier an oberster Stelle stehen.
 
Ich hab mir die Sendung angeguckt, beim Thread hier hab ich nach ein paar Posts aufgehört.
Ich hör immer nur "Ich wohn in Deutschland, was kann ich für die Moslems im Iran/Saudi-Arabien". Bescheuerter kann man sich da imo nicht rausreden. Ziel muss es doch sein eben nicht so zu werden wie obige Staaten, das beinhaltet auch ein Unterordnen der eigenen Religion unter die Gesetze des Staates.

Zu Kopftuch / Integration: Wenn ich ein Gebäude betrete, dann nehme ich meine Mütze, Barrett oder was auch immer ab, wenn ich jemanden begrüße, dann gebietet es mir schon die Höflichkeit ihm die Hand zu geben. Wer so stur auf seiner Religion verharrt, dass beides für ihn ein Problem darstellt, der hat hier imo schlichtweg nichts verloren, ein gewisser Grad an Entgegenkommen muss einfach vorhanden sein, selbiges für Leute die die Deutsche Sprache nicht annehmen wollen.
Ich bezweifle, dass es zum Beispiel Deutsche in den USA gibt die 20 Jahre da leben ohne Englisch zu lernen. Wenn ich ne Türkin sehen will die nach 30 Jahren nichtmal fließend die Sprache beherrscht und gekleidet ist wie im Mittelalter, dann brauch ich nur 100m die Straße runter. :rolleyes:
 
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