Hartz IV verbesserungen! sinnvoll?

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@Chriwi

Was haben starke Lohnunterschiede und Gewerkschaften für eine direkte Korrelation? Meiner Meinung nach gar keine. Die Gewerkschaft ist nich dafür da, Reiche zu enteignen oder den Gerwerkschaftsmitgliedern Löhne von Reichen zu verschaffen. genau das meinte ich mit Realitätsnah. Ein Facharbeiter verdient nunmal nicht das selbe Geld wie ein Manager oder Unternehmer und das ist gut so! Gleichheit bedeutet nicht zwangsläufig fair. Das muss doch irgendwann mal in den Köpfen ankommen. Nichts destotrotz verdienen Fachkräfte in DE sehr gut. Gewerkschaftsmitglieder verdienen im Schnitt deutlich besser als Nichtgewerkschaftler. Auch im internationalen Vergleich verdienen unsere Fachkräfte sehr gut. Das es in DE ein paar mehr Reiche gibt als beispielsweise in Schweden sagt absolut NICHTS darüber aus, wie das Lohnverhältnis der Fachkräfte ist. Ich weiss danach lediglich, dass in Schweden die Einkommen gleicher sind, nicht aber warum und weshalb. Das kann sehr viele Faktoren haben, sowohl geschichtliche wie geografische als auch schlicht im System bedingt, dass die Schweden sich aufgrund ihrer völlig anderen Einwohnerzahlen leisten können. Deine Beispiele sind alles deutlich kleinere Staaten als Deutschland und somit nur bedingt vergleichbar. Schon allein deswegen nicht, weil in solchen kleinen Ländern auch deutlich weniger Großindustrien und Großkonzerne mit ihren entsprechend gut bezahlten Führungskräften gibt, die in solchen Statistiken die Schere auseinander treiben. Statistiken allein nützen gar nix, wenn man sie nicht im Kontext betrachtet und versteht, welche Zahlen darin dargestellt werden und wie sie zustande kommen.

Wie du eine gesamtdeutsche Statistik gefunden haben willst, die nachweist, dass die Unternehmen nur alle 10-40 Jahre kontrolliert werden und du dich nicht im selben Augenblick fragen kannst wie das dann eigenlich mit der Wiedervereinigung usw. gemacht wurde, wundert mich dann doch etwas. Ich glaube nicht, dass westdeutsche Ämter Einblick in ostdeutsche Unternehmensprüfungen gehabt haben. Oder wenn die Zahlen einfach so in diese Statistik integriert wurden, dass in Ostdeutschland ein völlig anderes System herrschte, dass ganz anders mit solchen Sachen umging. Also kann die Statistik nur eine Aussagekraft ab 1990 ca. haben und dann können Unternehmen nicht nur alle 40 Jahre untersucht worden sein oder sie ist aufgrund der geschichtlichen Ereignisse um 1990 verzerrt.

Wenn wir in DE Lohnnebenkosten (ich gehe mal davon aus, dass du diese meinst) und Unternehmenssteuern senken, kommt das genauso dem Binnenmarkt zugute und nicht nur dem Export. Davon abgesehen kann man dann mit Sicherheit och nicht von Lohndumping sprechen, da unsere Steuern und vorallem Lohnnebenkosten überdurchschnittlich sind und wir trotz einer Senkung noch lange nicht bei Lohndumping ankommen (nebenbei bemerkt, warum ist es Lohndumping, wenn man die Lohnnebenkosten senkt?)

Was hier pauschalisiert wird, ist die Tatsache, dass man prinzipiell ALLE Bedürftigen meint, wenn man explizit die Problematik der unberechtigten Bezugler anspricht. Selbst wenn man direkt davon spricht, dass die wirklichen Bedürftigen durch dieses Ausnutzen die Verlierer sind, wird man hingestellt, als wolle man sämtliche soziale Zuwendungen abschaffen. Da werden aufeinmal pflegebedürftige Ältere in den Raum geworfen obwohl man von gesunden, jungen Menschen spricht, die ohne weiteres arbeiten könnten. Wirklich NIEMAND hat hier je gesagt, dass alle Bedürftigen in DE per se faul seien. Das ist reine Unterstellungen und wurde so nie gesagt. Da hilft dann auch der nachfolgende Satz mit den Schwarzen Schafen nicht. Denn nur auf diese bezog beispielsweise ich mich, also ist der ganze vorrangegange Absatz überflüssig, denn darüber wurde hier nie gesprochen. Keiner will hier das soziale NEtz abschaffen.

Genauso der letzte Absatz. Mal davon abgesehen, dass das eine mit dem anderen nix zu tun hat (auch wenn immer wieder diese schwachsinnige Frage gestellt wird, die sich bei näherer Betrachtung aber als völlig haltlos erweist), wo stand jemals, dass wir uns kein Renten- oder Sozialsystem mehr leisten können? Warum ist nur das Finanzsystem marode, überdimensioniert und viel zu teuer und nicht das Sozial-und Rentensystem, dass aus einer Zeit stammt, in der die Bevölkerung eine völlig andere Demografiestruktur aufwies? Wo bleiben denn hier die Umstrukturierungen, Effizienssteigerungen und Reformen, die hier genauso notwendig sind wie im Finanzsystem? Ich würde sagen sie sind da, nur kann man solche Systeme nicht einfach mal eben umkrempeln und völlig neu machen. Zudem werden gute Ansätze oft aus parteipolitischen Gründen torpediert. Ebenso gibt es nunmal auch nicht DIE Lösungen, sondern viele, die es abzuwägen und zu kombinieren gilt. Ich halte diese Vergleiche und Vorwürfe jedenfalls für kontraproduktiv. Beides ist nicht optimal und beides benötigt dringend eine Überarbeitung und Anpassung an die Probleme des 21. Jahrhunderts, die längst nicht mehr die selben sind wie Mitte des 20. Jahrhunderts. Dazu gehört aber eben auch, dass das Renten-und Sozialnetz an die neuen demografischen Bedingungen angepasst werden muss. Denn auch wenn man alle Milliarden aus den Hilfen für Banken, Konzerne etc. in die Sozialsysteme steckt, ändert sich nichts am grundlegenden Problem. Der Kollaps wird lediglich nach hinten verschoben und vernichtet nur Geld. (ob die Hilfen im Finanzsystem nicht effektiver sein könnten, steht hier erstmal nicht zur Diskussion, denn das hat nichts damit zu tun, inwieweit das Sozialnetz verändert werden muss)
 
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Mustis schrieb:
Ein Facharbeiter verdient nunmal nicht das selbe Geld wie ein Manager oder Unternehmer und das ist gut so! Gleichheit bedeutet nicht zwangsläufig fair.
Wer bestimmt das? Es wird immer mit Leistung begründet, aber die kannst du nicht messen. Wieso kriegten die HRE Manager Millionen obwohl sie sie an die Wand gefahren haben? Ich sage nicht, dass alle das gleiche Geld bekommen sollten, aber man muss Maß halten. Es kann nicht sein, dass jemand der 50 Stunden in der Woche schufftet von Staat subventioniert werden muss. Gleichzeitig darf er sich anhören was für ein Schmarotzer er ist. Auf der anderen Seite muss man nur genug Geld und Einfluss haben und man wird von Posten zu Posten geschoben. Beispiele gibt es genug.

Mustis schrieb:
Wenn wir in DE Lohnnebenkosten (ich gehe mal davon aus, dass du diese meinst) und Unternehmenssteuern senken, kommt das genauso dem Binnenmarkt zugute und nicht nur dem Export.
Warum kommt es dem Binnenmarkt zu gute? Vorher wurden 100 Euro in den Kreislauf gesteckt
80 Euro durch dich und 20 durch den Staat und die Sozialsysteme. Hinterher werden 100 Euro in den Kreislauf gesteckt 90 Euro durch dich und 10 Euro durch den Staat und die Sozialsysteme. Was sich ändert ist, wo das Geld landet. Das unsere Steuern nicht zu hoch sind kannst du hier lesen

http://de.wikipedia.org/wiki/Steuerquote
http://econbusinessgermany.wordpres...and-im-internationalen-vergleich-eher-gering/

Mustis schrieb:
Genauso der letzte Absatz. Mal davon abgesehen, dass das eine mit dem anderen nix zu tun hat (auch wenn immer wieder diese schwachsinnige Frage gestellt wird, die sich bei näherer Betrachtung aber als völlig haltlos erweist), wo stand jemals, dass wir uns kein Renten- oder Sozialsystem mehr leisten können?
Es war drastisch dargestellt was viele unsere Politiker erzählen. Wenn eine Rentengarantie ausgesprochen wird oder diese auch nur um 2.5% erhöht wird gibt es einen großen Aufschrei: "Wir machen zu viele Schulden. Es wird zu teuer, etc."
Der gesamte Bankenrettungsplan wird kaum hinterfragt. Die IKB erst gestützt, dann schnell und billig verkauft, steht schon wieder an der Tür des Finanzministeriums. Wofür kriegen Banken Zinsen frag ich dich. Sie bekommen sie, weil sie die Risiken tragen. Wenn aber der Staat für die Risiken einspringen muss frage ich mich warum sie sie bekommen. Wenn Banken zu groß sind um pleite gehen zu können und wir Milliarden ohne jegliche Gegenleistung reinpumpen müssen, dann ist das System in meinen augen marode und zu teuer.
Mustis schrieb:
Ich würde sagen sie sind da, nur kann man solche Systeme nicht einfach mal eben umkrempeln und völlig neu machen. Zudem werden gute Ansätze oft aus parteipolitischen Gründen torpediert. Ebenso gibt es nunmal auch nicht DIE Lösungen, sondern viele, die es abzuwägen und zu kombinieren gilt. Ich halte diese Vergleiche und Vorwürfe jedenfalls für kontraproduktiv. Beides ist nicht optimal und beides benötigt dringend eine Überarbeitung und Anpassung an die Probleme des 21. Jahrhunderts, die längst nicht mehr die selben sind wie Mitte des 20. Jahrhunderts.
Da gebe ich dir Recht. Das haben viele Reformen der letzten Jahre ja bewiesen. Man wollte billiger und besser werden, wurde aber teuerer und schlechter. Das Gesetz der Größe und Komplexität wahrscheinlich.
Welche neuen Probleme? Wir brauchen immer noch Energie, Essen, Arbeit, Gesundheit,...
Es gibt einige neue Wirtschaftsräume gut, aber was hat sich wirklich geändert. Es wird immer und immer wieder gesagt um extreme Änderungen zu rechtfertigen.
Hier sind ein paar Grundirrtümer unsere Ökonomen.
http://www.fr-online.de/top_news/1818450_oekonom-Stephan-Schulmeister-Der-Irrtum-der-Eliten.html

Mustis schrieb:
Dazu gehört aber eben auch, dass das Renten-und Sozialnetz an die neuen demografischen Bedingungen angepasst werden muss. Denn auch wenn man alle Milliarden aus den Hilfen für Banken, Konzerne etc. in die Sozialsysteme steckt, ändert sich nichts am grundlegenden Problem. Der Kollaps wird lediglich nach hinten verschoben und vernichtet nur Geld. (ob die Hilfen im Finanzsystem nicht effektiver sein könnten, steht hier erstmal nicht zur Diskussion, denn das hat nichts damit zu tun, inwieweit das Sozialnetz verändert werden muss)

Schau dir mal den Demographischen Wandel im 20 Jahrhundert an. Der war wesentlich dramatische als jetzt. Zahlen alle in die Sozialsysteme ein ist auch genug Geld da. Du brauchst nur zu schauen für wie viele Menschen der Staat im Moment zahlt. Wenn alle die könnten vernünftige sozialversicherungspflichte Jobs hätten würde das Geld locker reichen. Das hat nichts mit Demographie zu tun. So lange die Leute produktiv genug sind können Rentner und sozial schwache Menschen auch unterstützt werden, wenn man das denn will. Natürlich würde sich mit den Rettungsgeldern ohne eine andere Wirtschaftpolitik nichts ändern da gebe ich dir Recht. Aber in dem einen Fall bekämen eine Reihe von Menschen mehr Geld, welches sie ausgeben können. Im anderen kippst du es in ein Loch und es ist weg. Denn das Geld wird zu zurückzahlung von Krediten verwendet. In einem Fall unterstützt du die breite Masse im anderen einige wenige, welche an den Banken verdienen und mit verantwortlich sind das es zum Crash kam.
 
Ich finde das übel.
Leute die Arbeiten wollen aber nicht können, werden mit den "nichtwollern" und dem Sozialadel zusammengeschmissen.
Unfair.....

Dann Hartz4 ansich: Das Geld reicht nicht mal um bis zum Monatsende vernünftig zu essen.

Was dazu kommt ist, das viele durch Hartz4 abrutschen, es gibt Leute die wollen Arbeiten aber können nicht mehr. Evt durch Drogenkonsum oder Alkohohl wegen der Frustration.

Arbeitsstellen an sich: Ich will Arbeiten aber finde nix momentan, ist sehr Schwer geworden.
Termin bei der Job com: Lehrstellen werden nicht vermittelt, sagte man mir.
Darum muss ich mich selber kümmern, Arbeitsstellen könnten sein ist aber momentan nicht möglich was zu finden, sagte man mir.

Ende vom Lied: Einverständniss-Erklärung für 1€ Jobs...."DANKE DEUTSCHLAND"
Was will ich mit 1€ oder 400€ jobs?
Ja OK besser als nix sagen alle, aber man kann sich das auch schön reden.

In dem moment wo ich Arbeiten gehe, verbrauch ich auch wieder Geld.
Mehr essen, fahrtkosten, und solche sachen.
Was habe ich von dem Verdienten Geld für fast jeden Tag paar Stunden Arbeit?
Genau..."Nix"
Ausser: Das meiste Geld vom Verdienten geht in die Stadtkasse oder Saatskasse zurück.
Aber "Hauptsache" ich brauch mir nicht anhören, das ich nix tue.
Aber sagen kann: Hey ich geh wenigstens auch wenn es für nix ist. Ja ich schenke meine Zeit dem Staat und der Verschwendet sie, indem noch mehr Kredite aufgenommen werden.

Also entweder ne vernünftige Ausbildung und/oder nen richtigen Vollzeitjob, oder leckt mich alle.
Ich lass mir meine Knochen und Energie nicht Verheizen.
Die Regierung soll es hinbekommen das Arbeitgeber wieder vernünftig einstellen.

Ich bin Stinksauer was hier abgeht in unserem Land, und die ausrede das es uns noch am besten geht, weil man ja andere Länder sieht, ist totaler Müll.
Weil andere Vorziehen, müssen wir nachziehen?
Ach seht mal wir haben 19% Mehrwertsteuer, andere haben schon 21%, ja dann gehts uns gut und wir können ja wenigstens auf 20% hoch gehen. (echt unglaublich sowas)

So ist es an alles ecken in der Politik.
Mal sehen was noch alles kommt.
Ich hoffe nur das ich noch mal nen vernünftigen Job finde.
Viele Leute tun mir echt Leid, die wegen "Mutwilligem Versagen" anderer, auf Hartz4 hungern müssen.

Auch noch wichtig, wer zu lange Hartz4 bekommt hat bald keine Vernünftige Kleidung mehr am Körper. Hat sich mal einer mit zerfetztem Hemd zu nem Vorstellungsgespräch gewagt?
Probierts mal aus, viel Spaß beim Verzweifeln.

Es gibt so viele Probleme in Deutschland aber keine ansprechpartner sind zu finden.
Menschen werden allein gelassen in ihrer Hartz4 problematik und allen andern Problemen.
Der Frust dieser Menschen wird immer größer.

Was passiert eigentlich wenn viele Leute, so wenig Geld haben das sie den Reichen nix mehr abkaufen können? (So in der Form)

edit: Schon mal drauf geachtet wer Hartz4 bekommt, das die meisten Termine immer vor ende des Monats sind?
Immer dann wenn keiner mehr Geld hat für den Zug oder Bus um in die Kreisstadt zu kommen?
mir fehlen die worte so langsam...

edit 2: eins fällt mir auch noch ein: Schon mal an die Psychischen Probleme gedacht?
Zum Beispiel, Hauptschulabschluss, Ausbildung in der Tasche und 5 Jahre Arbeiten gegangen.
"Plötzlich macht aus Politischen oder auch rein Wirtschaftlichen Gründen, die Firma zu"
Zack, auf der Strasse, fgindest nen Jahr nix neues. Was passiert?

Das hier: Dir wird dein Auto indirekt genommen weil du es dir einfach nicht mehr leisten kannst.
Dann kannst du deine schöne komplett sanierte 3 zimmer wohnung kündigen da das amt nur ne bestimmte miete aufbringt. Frau ist sauer, wohnung ist kleiner und evt müssen die Haustiere abgeschafft werden weil das in der neuen Wohnng nicht erlaubt ist.

Ende vom Lied: Einen Arschtritt vom eigenen Land für die ganzen vorherigen mühen.
Also: Psyche im Keller, und alles geht den Bach runter, danach ist man komplett fertig und hat keine Lust mehr.
Solche Menschen muss man auch verstehen. Auf diese wird dann mit dem Finger gezeigt weil suie ja keinen Bock haben was zu tun. Aber wie es in den Menschen aussieht, dank der sachen die diejenigen hier über sich ergehen lassen müssen oder mussten, das ist allen egal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man musst dich unter Umständen selbst um was kümmern wie dirn ne Arbeitsstelle zu suchen? Versteh ich das richtig, dass du dich darüber echauffierst? Sehe ich das richtig, dass für dich das abrutschen in die Drogenszene ein nicht selbstverschuldetes Ereignis ist, weswegen man nicht mehr arbeiten kann?
man regt sich auf weil man auf Kosten der allgemeinheit man keine 3 Zimmer-Wohnung mehr leisten kannst? du fragst wofür man für 400 euro fast jeden Tag ein paar Stunden (allein diese Formulierung -.-) arbeiten muss?

Ich verstehs nicht. Du regst dich auf und bestätigst mit jedem Argumenten eigentlich genau das, worüber sich viele aufregen. Stell dir vor, selbst mit nem 40 Stunden Job kann sich die Masse keine frisch sanierte 3 Zimmer Wohnung leisten. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man sich slebst eine Arbeitsstelle oder Ausbildungsstelle sucht und komischerweise schafft die große Mehrheit das auch. Niemand wird gezwungen Drogen zu nehmen, egal wie groß der Frust ist. Das ist IMMER eine freiwillige Entscheidung, genauso so, wie sich als Abhängiger Hilfe zu suchen und einen Entzug zu beginnen.

Sorry aber solche Posts bestätigen mich in meiner Meinung, dass manche Menschen schlicht alles herangetragen haben wollen und so gut wie keine Eigenverantwortung übernehmen möchten.

@ Chriwi ich denke wir drehen uns im Kreis. Es gibt auch mehr als genug beispiele, wo Facharbeiter gut bezahlt werden und es ihnen besser geht als vielen Dienstleisterangestellten. Das die Fachkraft in DE ausgebeutet wird ist zu einem nicht geringen Teil auch ein Ammenmärchen. Oder unsere Ansichten, wer Fachkraft ist und wer nicht unterscheiden sich stark.

Der Demografische Wandel war im 20 Jahrhundert mit Sicherheit nicht dramatischer. Das RentenSystem wie wir es heute kennen existiert auch noch gar nicht solange und wurde erst in den 60er Jahren eingeführt. Da waren die Auswirkungen des 2. Weltkrieges noch alltäglich, ganze Jahrgänge waren stark dezimiert, ein Land musste wieder aufgebaut werden, Deutschland war geteilt und das Rentensystem über das wir hier sprechen betraf nur die damalige BRD und nicht die BRD heute. Das Rentensystem ist enstanden als die Situation nicht nur demografisch eine völlig andere war und wurde im Prinzip nie richtig an neue Entwicklungen wie die Wende angepasst.
 
"Nach den vom IAQ vorgestellten Werten - neuere Zahlen gibt es nicht - arbeiten in Deutschland 6,5 Millionen Menschen für Stundenlöhne unterhalb der Niedriglohnschwelle. Diese liegt bei zwei Dritteln des mittleren Lohnes und betrug im Jahre 2007 in Westdeutschland 9,62 Euro und in Ostdeutschland 7,18 Euro brutto pro Stunde. Leute mit Berufsausbildung oder Studium stellen inzwischen fast 80 Prozent der Niedriglöhner."
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/niedriglohnsektor-waechst/

Mustis schrieb:
Der Demografische Wandel war im 20 Jahrhundert mit Sicherheit nicht dramatischer.
Dann schau dir das Lebensalter von 1950-1980 und die Relationen zu Jung/Alt. Nicht deutlich schlimmer als heute. Aber die Relationen zwischen denen die Arbeiten und Rentnern war besser, weil es mehr sozialversicherungspflichige Jobs gab.

Mustis schrieb:
Das RentenSystem wie wir es heute kennen existiert auch noch gar nicht solange und wurde erst in den 60er Jahren eingeführt. Da waren die Auswirkungen des 2. Weltkrieges noch alltäglich, ganze Jahrgänge waren stark dezimiert, ein Land musste wieder aufgebaut werden, Deutschland war geteilt und das Rentensystem über das wir hier sprechen betraf nur die damalige BRD und nicht die BRD heute. Das Rentensystem ist enstanden als die Situation nicht nur demografisch eine völlig andere war und wurde im Prinzip nie richtig an neue Entwicklungen wie die Wende angepasst.

Ich streite die Demographie nicht ab. Was ich abstreite ist die Unbezahlbarkeit der Rente. Gäbe es weniger Arbeitslosigkeit in Deutschland würde die Bezahlung trotz einer Änderung der Altersstruktur absolut machbar. Die Reformen der letzten Jahre haben darauf abgezielt die gesetzlichen Renten zu senken und die privaten Renten hoffähig zu machen. In der Summe ist es teuerer (für den Arbeitnehmer) und unsicherer als die gesetzliche Rente.
http://www.focus.de/finanzen/boerse...ntner-sitzen-auf-dem-trocknen_aid_413699.html
Bei einem Umlageverfahren spielt die Wende absolut keine Rolle. Es sei denn man finanziert die selbige aus den Rentenkassen, wie es geschehen ist.
 
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Man sieht doch sehr deutlich, wie es mit Deutschland bergab in letzter Zeit geht.
Das Einzige wodurch sich Deutschland von armen Eu-Ländern wie Polen, Slowakei, Slowenien usw.. unterscheidet, ist die Sozialhilfe. Das ist auch der Einzige Grund, warum hier in Deutschland die Krimanilitätsrate noch nicht so hoch ist.

Sollte irgendwann mal die Sozialhilfe noch stärker eingeschränkt oder gar in Zukunft aus Kostengründen abgeschafft werden, dann wird sich oben genanntes ändern.
Ich persönlich wäre jedoch dafür, dass dies gemacht wird.
Der ganze Abschaum, ja Abschaum aus den Ostländern und auch Asien lebt auf den Kosten der Deutschen. Ich kenne zuviele Menschen aus dem Bekanntheitskreis, wo sich die Leute nichtmal bemühen einen Job zu finden, stattdessen bezieht man Arbeitslosengeld.

Meine Mutter arbeitet auf 400 € Basis, und wenn sie mir erzählt, dass sie ständig Kommentare von anderen bekommt, warum sie denn überhaupt arbeitet, besser sei es von der Sozialhilfe zu leben als zu arbeiten, kriege ich das Kotzen.
Solche Menschen sollten nur noch Lebensmittelgutscheine anstatt Geld bekommen, damit die nur noch im Penny oder Lidl einkaufen.

Aber der Deutsche Staat ist ja selbst dran Schuld, wenn man ständig Flüchtlinge oder irgendwelche vermeintlichen "Kriegsopfer" aufnimmt, damit die schön von dem Staatsgeld leben können.
Ich kenne da auch Beispiele, wo Kurden wegen angeblicher politischer/ethnischer Verfolgung hier als Flüchtlinge aufgenommen wurden und jeden Sommer zurück in die Türkei in den Urlaub fahren.
Super toll sowas.
 
Meine Mutter arbeitet auf 400 € Basis, und wenn sie mir erzählt, dass sie ständig Kommentare von Leuten bekommt, warum sie denn überhaupt arbeitet, besser sei es von der Sozialhilfe zu leben als zu arbeiten, kriege ich das Kotzen...

Diese Leute gibt es im Ruhrgebiet wie Sand am Meer.

Meistens haben diese Leute noch nie Armut erlebt. Und wenn sie Armut sehen verstehen sie es nicht, weil doch von Geburt an, immer alles da war was sie geraucht haben. Die Oma, der Onkel.. Geld war immer da. Und wer Armut erst erleben muß, um sie zu verstehen, der ist schon wirklich geistig minderbemittelt.


Das Auto wurde von der Oma bezahlt...
Schreien aber im Auto sitzend, durchs Fenster die Armen an:
"Schau dich mal an!"
"Fährst nicht mal ein Auto!"
"Du Asi!"

Es gibt keine Sozialhilfe mehr. Nur noch ALG2...aber das wissen sie auch nicht.
Sie wissen auch nicht, wie hoch ALG2 ist.

Es gibt sogar Leute im Ruhrgebiet, die sind dermaßen verwöhnt, dass sie denken ALG2 Empfänger bekommen 10.000.-Euro im Monat...Auch wissen sie nicht das AlG2 = Hartz4 ist..

Glauben aber zu wissen, dass alle armen Menschen grundsätzlich nur faul sind, und deshalb arm sind.



....
 
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Andi Macht@ , hat vollkommen recht . Wir fragen uns alle warum es uns so schlecht geht , ist doch klar warum , am besten machen wir unsere tore noch weiter auf damit noch mehr gesindel nach Deutschland einreißt , die staatskassen sind eh schon leer , und diese leute beuten uns vollkommen aus , Arbeitsplatze werden uns weggenommen und Ausbildungplatze . Ich habe nichts gegen Ausländer auch wen es sich so anhört es ist einfach die warheit , deutschland ist für diese leute ein Reiches land weil sie hier geld bekommen und nichts dafür tun müssen . Wir sollten uns mal ein beispiel an Frankreich und Italien nehmen die lassen auch nicht sofort alles dort rein .
Hartz4 oder ALG2 sollte es nur für hilfsbedürftige Deutsche Staatsangehörige geben .
 
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Euch scheint noch nicht klar zu sein, dass es DEUTSCHLAND so nicht mehr gibt.

Zunächst mal gibt es nur noch Europa....


Es gibt innerhalb der deutschen Grenzen... 1/5 Türken, 1/5 Deutsche, 1/5 Italiener, 1/5 Polen, 1/5 Griechen und natürlich von allem in der Welt etwas...


Den Deutschen ansich gibt es so nicht mehr !

Und schon gar kein Deutschland..Europa gibt es! Und das ist alles!

Das habt ihr Hitler zu verdanken für alle Zeit !:evillol:
 
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Es gibt innerhalb der deutschen Grenzen... 1/5 Türken, 1/5 Deutsche, 1/5 Italiener, 1/5 Polen, 1/5 Griechen und natürlich von allem in der Welt etwas...

das ist schon rein rechnerisch Blödsinn.

Den Deutschen ansich gibt es so nicht mehr !

Und schon gar kein Deutschland..Europa gibt es! Und das ist alles!

Das habt ihr Hitler zu verdanken für alle Zeit !

das erscheint mir nichts zu sein außer rechtsradikal, mit Hartz4 hat das nichts zu tun.
 
Das war ja klar, dass in dieser Diskussion früher oder später die rechten Stammtischparolen auftauchen :freak:

Ich persönlich hatte mich in einem anderen Thread (OT-mäßig, deswegen Aquarium :rolleyes:) schon zu Hartz IV / ALG 2 geäußert

Zitat:
Zitat von hanox
Wieso müssen alle Leute drauf rumhacken, wenn sich nen ALG II ne Cam für 180€ kauft?

Tut ja niemand. Aber angeblich drei Monate Brot mit Gurken und nur Kranwasser um 190 Euro zu sparen, ist "ein wenig" übertrieben. ALG II / Hartz IV ist wie viel? 412 Euro/Monat? Und dabei werden Miete und nicht unwesentliche Teile von Heizung und Strom mit bezahlt. Des weiteren Vergünstigungen bei diversen Lebensmittelläden etc.
So viel verdienen einige nichtmal, wenn sie arbeiten gehen - Und mit der allseits beliebten zusätzlichen Schwarzarbeit zum ALG fange ich jetzt gar nicht erst an.
Zitat:
Zitat von hanox
also ich kenne auch einige Hartz IVer und die leben wirklich auf unterstem existenz minimum, wenn du was für 200 € einfach mal so kaufen willst musst du lange sparen.

Ich kenne solche auch, aber die sind es, weil sie es einfach nicht hinkriegen. Zweimal die Woche Pizza bestellen, Kettenraucher, Handyrechnung von 50, 60 Euro/Monat, Kabelfernsehen etc... "Man muss sich halt mal was gönnen" - klar. Aber dann nicht meckern, wenn das Geld so schnell weg ist.
Meine Freundin und ich haben 5 oder 6 Monate lang (zwischen Abi und Studium/Ausbildung) von 500 Euro gelebt. Beide zusammen. Und obwohl wir Miete gezahlt haben, haben wir weiß Gott nicht schlecht gelebt. Man kann halt dann nicht jede Woche Essen gehen oder ins Kino. Aber wer mir erzählen will, dass er mit Hartz IV / ALG II nicht leben kann, der hat einfach Ansprüche, die ich nur als unverschämt bezeichnen kann.

Leider habe ich mich in diesem Thread viel zu oft wieder mal bestätigt gesehen :freak:
 
Quad-core schrieb:
Andi Macht@ , hat vollkommen recht . Wir fragen uns alle warum es uns so schlecht geht , ist doch klar warum , am besten machen wir unsere tore noch weiter auf damit noch mehr gesindel nach Deutschland einreißt , die staatskassen sind eh schon leer , und diese leute beuten uns vollkommen aus , Arbeitsplatze werden uns weggenommen und Ausbildungplatze . Ich habe nichts gegen Ausländer auch wen es sich so anhört es ist einfach die warheit , deutschland ist für diese leute ein Reiches land weil sie hier geld bekommen und nichts dafür tun müssen.

hmm,
was denn nun?
entweder tun sie was, d.h. sie arbeiten und beuten den staat nicht aus.
oder wenn sie nichts tun, wie können sie "uns" dann arbeitsplätze und ausbildungsplätze wegnehmen?
 
Wir fragen uns alle warum es uns so schlecht geht , ist doch klar warum , am besten machen wir unsere tore noch weiter auf damit noch mehr gesindel nach Deutschland einreißt , die staatskassen sind eh schon leer , und diese leute beuten uns vollkommen aus

Man füge noch das Weltjudentum in deine Aussage ein und man könnte sich glatt 70 Jahre in der Zeit zurückversetzt fühlen. Ich finde die Vorstellung entsetzlich, dass hier in Deutschland es immer noch Menschen gibt die so (nicht)denken wie du es tust.
 
Oh mann!

Das ist doch schon wieder ein absolutes Abgleiten vom Thema!
Natürlich gibt es den Misbrauch der Sozialsysteme durch kaum begrenzte und kaum an Bedingungen geknüpfte Zuwanderung. Teils geradezu einen Sozialtourismus.
Aber sagt mal - würdet Ihr es anders machen, wenn sich Euch die Gelegenheit böte?

Bist in einem armen Land - hörst von Freunden, dass Du nach D gehen musst, um Dich nach
dieser und dieser Prozedur kostenlos operieren oder untersuchen zu lassen.
Das ist in meinen Augen aber in keinem Falle die "Schuld" oder das "Problem" der Ausnutzenden, sondern derjenigen die Schlupflöcher zur Leistungserschleichung zulassen bzw. nicht stopfen.

Auch die Wirtschaftsflüchtlinge können nix dafür. Die kriegen in D Jobs, dass ihnen die Augen vor Freude überlaufen, sind aber dennoch für den Arbeitgeber in D kostengünstiger als jeder deutsche Billigarbeiter.

So ist es mit den Banken doch jetzt auch! Die wären doch dämlich, wenn die die Gelder nicht annehmen würden, die ihnen von der deutschen Regierung in den Popo geblasen werden.
Die Autoindustrie wäre doch dämlich, wenn sie es nicht gleichtun würden.

Das sind alles Probleme, die durch fehlerhafte, nicht nachhaltig betriebene Politik hochbeschworen werden, aber nicht durch die Nutznieser verursacht wurden!

Im Gegensatz zur der zu diesem Thema üblichen Worthülsenkeule des Nazitums, die z.B. FlauschigesPony schwingt, ist es so, dass so gut wie jedes Land eine restriktivere und selektivere Einwanderungspolitik betreibt, als D.
Die ganzen Ängste bezüglich Paralellgesellschaften, Arbeitsplatzmangel durch Zuwanderung etc. kommen doch erst durch die über Jahre hinweg fehlgeleitete Integrations- und Einwanderungspolitik zu stande.

Und da hat kein Ausländer auch nur einen Milimeter was damit zu schaffen! Der Großteil von denen will genau wie jeder andere hier friedlich leben. Aus was für Hintergründen sei dahingestellt.
Nicht "die" sind unser Problem, sondern WIR selbst haben unser Tun oder eben Nichttun zu verantworten.
 
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Verbesserungen sind immer sinnvoll, nur wenn Hartz4 Empfänger irgendwann soviel bekommen wie die meisten Arbeitnehmer die an der Billiglohngrenze arbeiten, dann haben wir irgendwann doppelt soviele Hartz4 Empfänger, und ganz ehrlich gesagt kann ich die Leute verstehen, machen ein bischen schwarz nebenher, es gibt Hartz4, die Banken und Co. können nicht fenden, und die paar Euro Schwarzarbeit machen sich wieder bezahlt.

Grundsätzlich ist das ein schwieriges Thema wo sich so Recht keiner heran wagt. Das Geld selbst reicht für alles nötige in der Regel, wobei Rauchen als Luxus anzusehen ist, sowie Alkohol und das keinesfalls in eine Berechnung mit rein fließt. GEZ Befreiung und verbilligte Nahverkehrsfahrten noch nicht miteingerechnet, Strom wird auch bezahlt sowie die Wohnung, also ganz so schlecht gehts den Leuten auch nicht, die Arbeitslosenhilfe oder auch die Sozialhilfesätze waren nicht höher, lediglich gab es oft mal die Möglichkeit extra Kohle zu schnappen für alles mögliche, daher haben die damals bei Hartz4 den Satz erhöht und diese Sonderzahlungen unter anderem Bekleidungsgelder weggestrichen.

Meistens leiden die Kinder in solchen Verhältnissen am meisten.

Verbesserungen ja, sinnvoll solange niemand der arbeitet darunter zu leiden hat. :D
 
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Ich bin dafür Hartz 4 abzuschaffen.
Es wird stattdessen ein 4 stufiges System eingeführt:

ALG 1 (ca. dem jetztigen ALG 1), allerdings bis zu 1/3 der vorher gearbeiteten Zeit
ALG 2 (ca. 50 % vom letzten verdienst höher als jetztiges Hartz4) (wird bis zur hälfte der gerarbeiteten Zeit erbracht)
ALG 3 (jetztiges Hartz 4, allerdings gibt es kein Geld mehr so, es gibt nur noch Geld für den der Arbeitet, es wird dafür für jeden ein Job im Bereich von 3-5 € gefunden (je nach Schweregrad der Arbeit und Arbeitsleistung), es wird ausnahmen geben
ALG 4 (es wird nur noch Wohnung bezahlt + Gutscheine (auch für fahrten zum Amt etc)

bis auf ALG 4 gibt es für jeden einen Mindestsatz den er bekommt

Es wird mehr Ausnahmen geben für Sonderfälle, invalide, kranke etc.

Finanzierung (mehrausgaben da 1 und 2 mehr kosten), jeder der über Hartz 4 meckert, sollte nämlich vorschlage für die Finanzierung machen, statt ich habe zu wenig geld ... :

erwischte Schwarzarbeiter rutschen von ALG 1 bzw. 2 in 3 und ein Schwarzarbeiter in ALG 3 wird weniger verdienen, bzw. in ALG 4 abrutschen

Ein Unternehmer der Schwarzarbeiter anstellt, zahlt ein Busgeld von 5000 € für jeden Arbeiter für jeden nachgewiesenen Monat

Daher kaum noch Schwarzarbeiter mehr Steuerpflichtige Jobs

Es werden mehr Stellen besetzt, da viele von den 3-5 € Jobs in einem realen Job umsteigen (der bisher, da kaum über Hartz 4 abgelehnt wurde)

Es wird Leute geben die von ALG 3 in ALG 4 abrutschen

ALG 4 Empfänger bekommen ab und an 3-5 € Jobs angeboten, werden diese weiterhin abgelehnt muß nach einer bestimmten Zeitspanne, das Vermögen komplett offengelegt werden, es kann eine durchsuchung veranlasst werden, kriminelle könnten so entlarvt werden

Der Steuerfreibetrag für Sozialversicherungen wird aufgehoben, alternativ wird ein stufiges Modell eingeführt, Sozialausgaben sinken für Geringverdiener und steigen für Großverdiener

Wer dieses System ablehnt ohne Gründe zu nennen, der will wahrscheinlich wirklich nicht arbeiten!
 
Also manche haben eine Moral und ein gekrümmtes Bild von Hartz4 bzw. Arbeitslosengeld 2 Empfängern.

Ich gebe euch mal ein Beispiel wie ich es aus der Familie habe.

Ein Mensch ist 53 Jahre alt. Er hat 2 Kinder und eine Ehefrau. Er hat recht brauchbar, aber nicht gut verdient. Dieser Mensch hat schon 35 Jahre gearbeitet.

Das Unternehmen in dem er arbeitet, ist in der Stadt ein geschätztes und bisher unangetastetes Unternehmen. Da es die Einzige Firma ist, die als Art Nischenunternehmen arbeitet, wird dort Tagein/Tagaus gearbeitet. Expansion steht aus, Verkleinerung macht aufgrund von schwarzen Zahlen keinen Sinn.

Das Unternehmen wird von einem international größerem Unternehmen aufgekauft. Daraufhin werden die Patente eingestrichen, das Unternehmen in der Stadt wird dicht gemacht. Den Arbeitnehmern wird die Wahl gelassen, in den Schwarzwald zu ziehen, oder aber entlassen zu werden. Im Schwarzwald wurde eine "provisorische Firma" aufgebaut. (Nochmal um es deutlich zu machen, das Unternehmen machte jedes Jahr schwarze Zahlen, wurde aber dennoch dicht gemach! Man hätte es weiter laufen lassen können)
Einige der Mitarbeiter zogen daraufhin resigniert die Arbeit im Schwarzwald vor.
Der Mann lehnte ab. Seiner Meinung nach bringt das so nichts.
Die Arbeiter im Schwarzwald bekamen einen befristeten, neuen Arbeitsvertrag.

Nach der Zeitspanne des Arbeitsvertrages wurden daraufhin ALLE 150 Mitarbeiter entlassen. Einige versuchten dagegen zu klagen, bekamen jedoch kein Recht. Immerhin haben sie einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben, haben demnach ihren Anspruch auf Abfindung für 30 Jahre, die sie bisher im Unternehmen gearbeitet haben, abgelegt.

Alle kamen für 1 Jahr in eine sogenannte Auffanggesellschaft. Auch die, die die neue Arbeitsstelle ablehnten.

Der Mann war also in diesem einen Jahr nicht als arbeitslos gemeldet, war also auch nicht in den Arbeitslosenzahlen zu sehen. Nach dem Jahr wurde für ihn von der Arbeitsagentur eine neue Stelle gesucht. Er selbst bemühte sich eine neue Stelle zu bekommen. Jedoch immer dasselbe: Zu alt. Mit 54 Jahren, keine abgeschlossene Ausbildung, zwar konnte er alle Maschinen bedienen, hatte jedoch nichts schriftliches in der Hand.

Dieser Mann hat immer noch keine Arbeit. Er bekommt Arbeitslosengeld 1. Später wird er Arbeitslosengeld 2 bekommen. Eins der Kinder ist ausgezogen.

Wenn er Arbeitslosengeld 2 bekommt muss er alle seine bisher eingezahlten Versicherungen offen legen. Er darf keine Rentenversicherung haben, er darf keine Lebensversicherung haben, er darf kein Auto ab einem gewissen Wert besitzen. Sein Kind darf nur einen bestimmten Betrag auf dem Konto haben. Seine Miete beträgt 500€ und ist in dieser Ortschaft so üblich. Das Kind ist 12 Jahre alt.

Und JETZT sagt mir hier doch mal bitte einer, dass ALLE Hartz4 Empfänger Schmarotzer sind! Sagt es mir ins Gesicht, ich will es hören!
Es ist eine unverschämtheit alle über einen Kamm zu kehren.

Das Traurige ist:
Wenn dieser Mensch so "clever" gewesen wäre, und hätte ein Haus gebaut, so würde dieses ihm auch noch angerechnet werden. Ist das in euren Augen gerecht? Findet ihr es "fair" wenn Menschen, die 30 Jahre lang etwas für das Alter auf Seite legen, sei es durch ein Hausbau auf Pump, oder eine Rentenversicherung, dass DIESE Menschen mit menschenunwürdigen Mitteln enteignet werden? Und nichts anderes ist das nämlich: Enteignen!


Und da kommen die jungen Leute ins Spiel, zu denen ich mich auch zähle:
Was bringt es mir, wenn ich jetzt eine Lebensversicherung habe, die, falls ich mal sterben sollte frühzeitig, die kosten für Beerdigung und dergleichen bezahlen soll, wenn ich eine Altersversorgung mithilfe einer Rentenversicherung abschließe, wenn ich ein Haus kaufe fürs Alter. Und wenn ich dann mit 50 Jahren Arbeitslos werde verliere ich DAS ALLES. Wofür zum Teufel auch soll ICH dann Geld auf Seite legen? Warum nicht alles verprassen, ich bekomme doch eh meine Rente! Und wenn ich damit nicht auskomme, Sozialhilfe! Die die nie gearbeitet haben, bekommen dasselbe wie ich!

Wo ist da die soziale Gerechtigkeit? Ich zahle ein, um meine Rente später zu erhöhen. Und dann wird meine Rente so niedrig sein, dass mir Fördermittel zu stehen. Aber die bekomme ich nicht, weil ich ja eine Rentenversicherung abgeschlossen habe! Wo ist das gerecht?

PS: Ich hör auf, ich könnte noch Stunden weiterschreiben.
 
also mal ganz von vorn angefangen, jeder der drei angebote absagt bekommt nichts mehr, ... gute idee nur ein dicker hacken. jeder der nich arbeiten will, versaut seine bewerbungen (unterlage/gespräche) so, dass er den job nich bekommt.

was bringt diese regelung also? richtig nichts ...
 
Der Grund ist erreicht.
Tiefer kann das Niveau nicht mehr sinken.

Und damit ist hier Schluss.
 
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