Krieg in Afgahnistan - Was wäre die Alternative?

mediumX

Cadet 3rd Year
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Hallo,

mich würde brennend Interessieren was eigentlich die Alternative zum Krieg in Afhgahnistan und dem Wiederaufbau gewesen wäre bzw aktuell ist.

Wie man (selbst wenn man Amerika und den Antiterrorkampf nicht mag) weiss, waren die Taliban die dort regierten doch extremst radikal.

http://de.wikipedia.org/wiki/Taliban
Lest euch das mal durch, man bekommt das blanke Entsetzen....

Man kann sich sogar sicher sein, das die Taliban mit einem gesamten Staatsapparat den sie ja schon fast vollständig in der Hand gehalten haben, durchaus Anschläge auf Nachbarstaaten und/oder den Westen verübt hätten. Und das sage ich als jemand, der von den ständigen Angstmacherei in Sachen Terror nichts hält. Aber wer meint die radikalsten aller radikalen Moslems wären für den Weltfrieden und gegen den Terror-Dschihad, der dürfte sich wohl mächtig täuschen, meint ihr nicht?

Also, was wären die Alternativen dazu gewesen, die Taliban dort zu bekämpfen? Sie wirklich gewähren lassen?
 
tja... erst vom "Westen" aufgerüstet um die "Söldnertruppe" jetzt wieder loszuwerden... thats life...
 
Taliban<>Mudschahidin (die vom Westen unterstüzt worden sind)

Alternativ wäre ein massiver Schlag mit Marschflugkörpern und strategischen Bombern gewesen gegen alles was nach Militär aussah dafür hätts kein UN-Mandat gegebn wär aber billiger und schneller gegangen.

Nur so zur Info Taliban 1994 gegründet 1998 mit Marschflugkörpern bombadiert als Vergeltung für die Anschläge auf US-Botschaften so groß kann die Unterstüzung in den 4 Jahren nicht gewesen sein.
 
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Geschichtsunterricht nicht aufgepasst...

Taliban.... angeheuete Söldner in der Regel gut ausgebildet (die CIA machts Möglich)
Mudschahedin... ein "afghanischer" Freiheitskämpfer der in der Regel mit "Steinschlossgewehren" jagt auf russische Kampfhubschrauber macht

Die Taliban (incl. Osama bin Laden) sind eine durch die USA (westliche Allianz) in den muslimischen Ländern rekrutierte "Söldnergruppe" (hauptsächlich mit Hilfe der Saudis) deren Aufgabe mal war, dem damaligen Erzfeind der westlichen Welt in Afghanistan mal so richtig in den Ar*** zu treten, was sie mit bravour auch getan haben.

Der Russe hat sich aus Afghanistan zurückgezogen und zurück blieb...
a.) ein zerstörtes Land
b.) eine Söldnertruppe ohne Aufgaben

und was ham die Taliban gemacht... nix anderes als vorher, nur das sie diesmal nicht gegen den Russen gekämpft haben sondern bezahlt, durch die einzelnen Stammesfürsten, gegeneinander.

Und jetzt packen diese Taliban an genau den Arsch an dem sie vor Jahren abgewischt wurden.

Was willst Du gegen einen "Freiheitskampf" machen, einzige Möglichkeit wäre ein radikales ausradieren... solange aber nur einer übrig bleibt hat die scheisse nie ein Ende.

Terrorismusgefahr in Deutschland.... ich lach mich kaputt
 
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Die Taliban enstanden aus Mitgliedern der Mudschahidin und Ausländern auch die Gegner der Taliban waren Mudschahidin die USA haben die Taliban nie unterstützt da es zur Zeit der amerikanischen Unterstüzung noch keine Taliban gab sondern nur Mudschahidin

"Politisch und militärisch formierten sich die Taliban während des Jahres 1994, fünf Jahre nach dem Ende der sowjetischen Besatzung Afghanistans, als verschiedene Gruppierungen der Mujahedin untereinander in bewaffnete Auseinandersetzungen gerieten. Ihre Gründung wurde von Pakistan finanziell und materiell unterstützt.

Im Verlauf der Kämpfe entwickelten sich die Taliban ab 1995 zur dominanten Fraktion innerhalb Afghanistans. Einen Großteil ihrer Mitglieder rekrutierten sie aus den Koranschulen (Madrasa) entlang der afghanisch-pakistanischen Grenze."

In der islamischen Welt gibt es vier Machtkonstellationen
1.weltliche sunnitischen Regime
2.fundamentalistische sunnitische Regime
3.fundamentalistische shiitische Regime
4.sunitische arabische Nationalisten

Die USA unterstüzen 1 weil 1 auf dem Öl sitzt und wenn 1 stürtzt kommt 2 z.B. in Saudi-Arabien oder Pakistan.
1 unterstützt 2 in anderen Ländern z.B. die Afghanistan um die Kräfte von 2 im eigenen Land zu beschwichtigen
Den USA blieb nichts anderes übrig als 1 zu stüzen den wenn 2 an die Macht kommt wärs das gewesen für die Weltwirtschaft.
3. zu unterstüzen war keine Option da perse antiwestlich
und 4. ging nicht wegen Israel und der Feindschaft von 4 mit 1.
Außerdem waren 3. und 4. auf der Seite der Udssr und der meiste Terrorismus ging bis 93 von 4 aus.
Das die von den USA unterstüzten Kräfte die Taliban unterstüzten war nicht beabsichtig aber auch kein größeres Problem bis diese Kräfte sich des globalen Terrorismus bedienten.

und die Terrorgefahr in Deutschland ist zwar nicht akut aber gegeben weil überall da wo der Islam auf andere Religionen trifft kommt es zu Spannungen das ganze nur auf USA gegen Taliban zu reduzieren ist naiv.

Und sollte 2 wirklich mal in den Ländern des Golfs an die Macht kommen wars das für unsere Wirtschaft das sollte jedem klar sein bis das Erdöl substituiert gibt es keine Option als 1 an der macht zu halten auch wenn man mal zwei Türme opfert Hauptsacher der König bleibt im Spiel
 
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Was hat man denn mit dem Afghanistankrieg erreicht? Rein garnichts, außerdem kamen alle Terroristen aus den Ländern die vom Westen am meisten unterstützt werden und solange der König noch Spiel ist wird der Joker nicht ruhen.
Auf der einen Seite Frieden und Demokratie predigen und auf der anderen Seite die brutalsten Regime der Welt an der Macht halten nur um die eigenen wirtschaftlichen Interessen zu gewährleisten, wow.
 
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Du hast mit deinem letzten Satz vortrefflich die Gesetze der "freien Marktwirtschaft" erklärt.

ein bekannter Kabarettist meinte folgendes dazu:

"Wir schützen nicht nur das was uns gehört, sondern auch das was wir gerne hätten"
 
@ Ibn Tufail ich denke die Ansicht, dass sich dort nichts verändert hat, würde ich an deiner Stelle nochmal übderdenken. Denn ich glaube nicht, dass es sonderlich prickelnd war unter der Knute der Taliban zu stehen, vor allem nicht als Frau. http://de.wikipedia.org/wiki/Taliban Viel wichtiger fände ich es allerdings, dass sich endlich mal was in Sachen Darfur tut :/ http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,575236,00.html Das nur am Rande, wobei es schon lange im Mittelpunkt stehen sollte, doch die UN ist sicherlich bemüht Lol. Irgendwo findet sich bestimmt noch ein Veto....
 
Es gibt Menschen, die denken, dass die Taliban genau richtig gehandelt haben. Von wegen Gottesstaat und so ... :freak:

Wer der Meinung ist, dass der Afganistan Einsatz nichts bringen würde, der scheint auf einem anderen Planeten zu leben. Vor 7 Jahren hatten die Afganen keine Chance auf eine Weiterentwicklung ihres Landes. Heute stehen ihnen viele Wege offen.
Das kann man natürlich nur erkennen wenn man der Meinung ist, dass die Steinigung von Ehebrecherinnen keine angemessene Bestrafung für ein derartiges Vergehen ist.
 
Und die Abschaffung dieser Strafen bilden eine Grundlage für den Aufbau eines Staates? Klingt vllt hart, aber die Abschaffung dieser Strafen bringt so gut wie garnix, sie ist unwesentlich, spielt keine Rolle und wird so oder so unter den Clans und Familien weiter praktiziert. Und ich bleibe bei der Meinung, dass der Afghanistan Einsatz nix bringt, man hätte ein anderes Land helfen können welches realistische Chancen auf einen Wiederaufbau hat.
Die NATO vertritt dort ihre Interessen und ist nicht dort um UNICEF zu spielen, aus Menschenleibe sind sie bestimmt nicht dort einmarschiert, dieses Menschenrechtsgetue interessiert keinen Politiker oder General, es zähneln allein wirtschaftliche und strategische Interessen oder wieso greift die NATO nicht in Pakistan oder Saudi-Arabien ein, dort herrschen ähnliche Menschenrechtsverletzungen doch die Despoten dort werden geduldet weil diese nach dem Faden der Mächtigen tanzen.
Außerdem werden große Teile des Landes dort wieder von den Taliban regiert, im Süden finden heftige Kämpfe statt und die Bundeswehr im Norden wird Tag für Tag mehr zur Zielschiebe, nur bekommt man das hier in den Medien kaum mit.
Selbst wenn man Afghanistan retten könnte und die Taliban vertreiben könnte, so hätten sie einen neuen Spielplatz names Irak dessen Aussischt auf Frieden so unrealistisch wie der Weltfrieden ist.
 
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Einmischung ist ne gefährliche Mischung.
Aber den Ammis gings ja sowieso immer nur ums Öl.

Ganz davon zu schweigen dass die Taliban die Twin Towers zerstört haben sollen, ich find das ja genial.
Das CIA weiß bescheid wenn ich einen fahren lasse, aber nicht wenn radikale Taliban in einem Terrorgefährdetem Land trainieren, mit Passagierflugzeugen zu fliegen?!

Ich scheiß mich tot vor Lachen.
Gibt es wirklich noch Leute die das nicht kapieren.
Mir hängts auch schon sonst wo raus immer den gleichen Brei durchzukaufen, aber Unwissenheit muss korrigiert werden. Es waren nicht die Taliban, die Anschläge verübt haben.

Fragt euch mal wieso nur 2 Ammisender Live-bilder von den Twin-Towers hatten, zufällig die größten des Landes, oh Mann.

Wenn man da tiefer graben würde kann man morgen Urlaub auf Guantanamo Bay machen.

mfg,
Markus
 
Live Bilder ja ne ist klar ich kann keine VT mehr hörern solch unausgegorener kram von Leuten die sich für wissend halten Amerika sitzt deshalb in Afghanistan weil man einen Schuldigen brauchte und die Saudis schlecht kompromitieren konnte übrigens das Öl brauchen wir genauso dringent wie die USA wenn Saudi Arabien nicht mehr liefert was das dann mit im warmen vor dem computer sitzten und Klugscheißen. Warum haben die USA wenn sie den anschlag inzeniert haben es nicht gleich dem irak untergeschoben der Anschlag hätte mit giftgas z.B. viel hinterhältiger gewirkt und wär kein so symbolisches Zeichen für die schwäche der USA und zu guter letzt hätte Bush sicher eine bessere Figur gemacht wenn er auf die Nachricht vorbereitet gewesen wäre.
 
Ibn Tufail schrieb:
aber die Abschaffung dieser Strafen bringt so gut wie garnix, sie ist unwesentlich, spielt keine Rolle und wird so oder so unter den Clans und Familien weiter praktiziert.
Hast Du da einen Link für? Sicher gibt es im ländlichen Bereich auch noch recht verkrustetes Denken, doch dies ist in meinen Augen kein Vergleich zur Taliban Herrschaft.

also das man versucht dass das Morden in einem Land aufhört oder abnimmt halt ich schon für einen guten Anfang bzw. eine Grundlage ( egal wo ) auf der man hätte aufbauen können. Aber jetzt nach allem zu verschwinden und die Leute sich selbst zu überlassen, kann es ja auch nicht sein oder? Aber wie schon geschrieben, stehen Interessens und Machtkonflikte dem helfen entgegen. Für den Weltfrieden sehe ich ebenfalls schwarz und es wird sich wohl bei knapper werdenden Ressourcen und Klima Wandel noch verstärken. Doch sich jetzt aus allem zurück zu ziehen und am Besten eine hohe Mauer um Deutschland zu bauen und zu Resignieren, wird auch nichts bringen.

Für Afghanistan sollte man eine ganz andere Strategie an den Tag legen, anstatt immer mehr Milliarden dort runter pumpen. Mittlerweile sind es 2,6 Milliarden die uns Afghanistan schon gekostet hat, jetzt kommt die Mandatsverlängerung und noch 1000 Soldaten dazu.

Dann wird in einem recht kleinen Gebiet gewurschtelt und somit versucht, was zu erreichen, doch der Aufwand ist immens. Die 6 teilige Doku Serie Einsatz in Afghanistan belegt das recht gut. Denn ich glaube nicht, dass wenn man ab und an eine Schule wo baut und etwas Patrouille jeden Tag fährt im großen Stil was erreichen wird.
 
Afghanistan hat eine um 80 Prozent größere Fläche als Deutschland. Ohne das Bundesland Brandenburg wäre Afghanistan sogar doppelt so groß wie Deutschland. Auf diesem Staatsgebiet leben 30 Mio. Menschen. Wie will man da mit einigen Tausend Soldaten und Sicherheitskräften für Waffenruhe und für den Aufbau der Infrastruktur sorgen, zumal die Außengrenzen ziemlich offen sind und Unruhestifter problemlos einsickern können?

Wenn „unsere Freiheit“ tatsächlich am Hindukusch verteidigt wird, warum geizen wir (Europäer) dann so mit unserem Engagement? Da stationiert die Bundeswehr ein paar Einheiten im Kosovo, lässt Schiffe vor Afrika patroulieren und klagt darüber, keine weiteren Belastungen mehr stemmen zu können.

Das mag am Geld liegen oder an der Ausrüstung, die nicht für den weltweiten Einsatz geeignet sein mag. In erster Linie aber ist das eine Frage der Entschlossenheit. Man zeigt Präsenz in Afghanistan und meinetwegen auch im Irak. Doch man packt die Sache nicht so energisch an, wie es notwendig wäre, um dauerhaft Erfolg zu haben.

Ich meine, in Deutschland leben 82 Mio. Menschen und in Europa ca. eine halbe Milliarde. Da sollte es doch möglich sein, ein Kontingent auf die Beine zu stellen, mit dem auch etwas erreicht werden kann. Die Frage ist, ob man das überhaupt will bzw. wie wichtig einem die Entwicklung in Afghanistan ist.

Daher denke ich, man müsste solche Einsätze entweder konsequent durchführen oder die Finger davon lassen. Mit der gegenwärtigen Strategie jedoch endet das Engagement entweder im jahrelangen Dauereinsatz oder im Fiasko.
 
Die Alternative wäre endlich die Besatzungstruppen aus Afghanistan abzuziehen und sich nicht in Angelegenheiten einzumischen die niemanden etwas angehen. :cool_alt:
Die ehemaligen Besatzer die damalige Sowjetunion sind kläglich gescheitert, und es wird dieses Mal auch nicht besser werden. Schon allein geographisch gesehen ist
dieses Land nicht zu beherrschen/kontrollieren.
 
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Das Wort Besatzungstruppe für die von der UN legitimierten und von der demokratisch gewählten Regierung geduldeten Streitkräfte ist wie soviele deiner Beiträge Robert Neumann reichlich nun ja unbedacht.

Aber trotzdem muss mittelfristig ein Abzug in Betracht gezogen werden weil es zu teuer ist und sich islamische Länder sowie so nicht in aufgeklärte Gesellschaften verwandeln lassen.
Ab und zu ein Luftschlag auf ein Terrorcamp tuts auch.
 
nicht unbedacht, sondern ganz bewußt und Wahrheitsgetreu. Es sind und bleiben "Besatzungstruppen" auch wenn es manche Leute offenbar nicht gerne hören. Ob legitim mit Mandat oder ohne spielt keine Rolle.
Ebenso gab es vereinzelt Nachrichten die dieses Wort benutzten.

Zitat: "Deutschland wird am Hindukusch verteidigt".

Ich sehe keinen einzigen Talibankrieger der vor der deutschen Grenze steht und uns angreift. Ebenso gibt es keine terroristischen Aktivitäten in unserem Land die unsere Bürger in Gefahr bringen.
 
Was machen wir eigentlich wenn z.B. noch einige afrikanische "Schurkenstaaten" mal wie auch immer an grössere Waffen kommen und uns nicht mehr mögen? Oder wenn es Nordkorea es sich nochmal anders überlegt? Oder vllt. unterirdisch an der Bombe weiterfortscht?

Wird dann Deutschland in Simbabwe, Lybien und Nordkorea verteidigt? Erklären wir dann jedem Land dem Krieg was uns nicht passt?
Oder gibts dann eine Weltpolizei? :cheerlead:

Hat man denn aus Vietnam rein garnichts gelernt? Hiess es nicht auch die USA wird in Vietnam verteidigt?
 
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