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NewsLinux-Paket-Management: Flatpak 1.10 mit Support für GCC 11 veröffentlicht
Das freie System-Tool Flatpak für das Paket-Management und die Virtualisierung von Desktop-Applikationen unter Linux wurde in der Version 1.10 freigegeben. Mit Hilfe einer Sandbox isoliert Flatpak Anwendungen vom Rest des Betriebssystems und erhält in der neuen Version 1.10 erstmals Support für die Compiler-Suite GCC 11 von GNU.
Falls sich mal wieder jemand fragt wieso Ubuntu oft abgelehnt wird.
Sowas ist der Grund. Anstatt zusammenzuarbeiten oder sich an die Community zu richten wird was eigenes gemacht https://snapcraft.io/ und darüber hat nur Canoncial die Firma hinter Ubuntu die Kontrolle.
Deswegen gibt es Flatpak. Ist sehr ähnlich aber komplett frei und versucht nicht ein Pendant des Windows Stores in Linux einzuführen.
Schön das es da weiter geht. Aber leider machen einige nur Snap packages. Aber wenns ne flatpak version gibt nutze ich die (falls es die Software nicht im regulären Repo gibt)
Zum Glück ist es ja keine "entweder Snap oder Flatpak Frage". Beide Systeme funktionieren problemlos parallel zueinander.
Ich denke die Idee von Snap ist mittel- und langfristig Geld darüber zu verdienen. Sprich Apps zu verkaufen und / oder auch In-App Käufe anzubieten. Das wird wohl auch der Grund sein warum man im Snap-Store mehr kommerzielle Software findet als bei Flathub.
@kim88 Da hast du auch recht. Trotzdem ist es aber auch nicht ganz so einfach. Viele verschiedene Dinge die eigentlich das gleiche machen sind nicht unbedingt gut und förderlich deswegen kristallisiert sich dann nach einer Zeit etwas heraus das dann die meisten nutzen und dann ist es oft mit den anderen Geschichte.
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Gut in dem Fall sind es nur zwei. Aber es besteht die Gefahr das Flatpak evtl. gegen Snap verliert und das fände ich nicht gut. Aber in diesem Fall kann ich mir gut vorstellen das beide koexistieren und snap bald wieder von Ubuntu eingestellt wird wie die anderen Außreißer in der Vergangenheit von denen auch
@Schtefanz naja alle grossen Mainstream Distros und auch die kommerziellen Distros: Debian, (K/X/XYZ)Ubuntu und Ableger, (openSuse), alles was von RedHat kommt, etc nutzen inzwischen per Default systemd.
@###Zaunpfahl### Snap wird vom Markt im Gegensatz zu anderen Dingen die Caonical versucht hat ziemlich gut aufgenommen. Im Gegensatz zu Flatpak bieten viele Softwareproduzenten ihre Software als Snap direkt selber an. Ich denke da an Slack, Microsoft, Google, und viele weitere.
Oft kann ich deren Software zwar auch als Flatpak beziehen habe dann aber keinen Herstellersupport da ich es über einem inoffiziellen Kanal installiert habe.
Was ich damit sagen will: Im Gegensatz zu Mir, Unity, etc wird Snap (ähnlich wie damals Upstart) gut aufgenommen und dürfte zurzeit ein Erfolgsprojekt sein.
Ich auch nicht Allerdings habe ich auf Manjaro gesehen, dass sowohl Flatpak als auch Snap vorinstalliert ist (auch wenn der Snap Daemon nicht läuft, das sollte er erst nach einmaliger Einrichtung tun).
Ist die Qualität jener Apps, die offiziell über Snap angeboten werden, zusätzlich aber von der Community auch als Flatpak Verfügbar gemacht werden, genau so gut?
Es gibt beispielsweise Spotify als offizielles Snap Package sowie ein Flatpak Package der Community. Auf Fedora habe ich dann zu der Flatpak Variante gegriffen, weil Flatpak vorinstalliert ist. Aber unter Manjaro habe ich dann doch lieber zum Snap gegriffen, weil es von Spotify unterstützt wird. Einen Unterschied habe ich zugegebenermaßen nicht bemerkt
Weiß jemand, wie Flatpaks gebaut werden, wenn die Software nicht open-source ist? Sind das am Ende Binaries in einer Sandbox, oder wie darf man das verstehen?
@Picus Einen grossen Unterschied wird man wohl nicht merken. Und ja bei Closed Source wird einfach die Binary in die Sandbox gepackt - und gestartet. Daher ist die Chance sehr gross das bei Sportify im Flatpak und Snap Format wahrscheinlich das identische Binary ist ^^
Ich mag flatpaks sehr gerne, weil sie vom System getrennt(er) sind. V.a. irgendwelche closed-source software, die ich immer mal wieder brauche (Zoom...), würde ich ungern konventionell installieren. Da habe ich schon schlechte Erfahrungen gemacht (z.B. nicht an Konventionen halten).
Deshalb finde ich auch Fedora Silverblue ein sehr interessantes Konzept und hoffe auf Erfolg.
Und zu snap: Einen proprietären Server hätte ich selbst von Canonical nicht erwartet. Deshalb kommen die mir nicht aufs System.
Für Entwickler hat snap natürlich Vorteile, z.B. lassen sich die Anzahl an Downloads ansehen. Das vermisse ich bei Flatpak und auch F-Droid, denn damit wird sortieren nach Beliebtheit überhaupt erst möglich.
Ich verwende auch vor allem Snap Pakete.
Der einzige große Nachteil ist die lange Startzeit von Anwendungen. Das haben sie immer noch nicht verbessert bekommen. Thunderbird braucht bei mir fast 10 Sekunden auf einer SSD.
Flatpak Software finde ich (vor allem für den Mainstreamnutzer) zu aufwendig zu installieren.
"flatpak install flathub com.spotify.Client"
Jau, sau intuitiv dieser Befehl ... nicht! Ich hab den PC meiner Mutter auf Linux umgestellt und
sie kommt auch super klar damit. Aber das könnte ich ihr definitiv nicht antun!
Währenddessen bei Snap:
"sudo snap install spotify"
Wunderbar einfach und selbsterklärend. Ansonsten halt einach über die Softwareverwaltung.
Da kann man auch bequem die Beta Version auswählen.
Es gibt beispielsweise Spotify als offizielles Snap Package sowie ein Flatpak Package der Community. Auf Fedora habe ich dann zu der Flatpak Variante gegriffen, weil Flatpak vorinstalliert ist. Aber unter Manjaro habe ich dann doch lieber zum Snap gegriffen, weil es von Spotify unterstützt wird. Einen Unterschied habe ich zugegebenermaßen nicht bemerkt
Ich hab mal nachgeforscht. Früher verwendet das Flatpak Team jeweils das aktuelle spotify.deb File, das direkt von deren Server geladen und in die Sandbox entpackt wurde. Offenbar releast Spotify aber keine aktuellen deb-Files mehr sondern baut nur noch Snap.
Danach haben die Flatpak Entwickler ihr Script angepasst und laden jetzt jeweils das aktuelle Snap herunter und entpacken es. Daher das Flatpak Paket beinhaltet die absolut identische Version von Spotify wie das Snap. Sehen kann man das wunderbar in diesem Git-Commit.
boncha schrieb:
Flatpak Software finde ich (vor allem für den Mainstreamnutzer) zu aufwendig zu installieren.
"flatpak install flathub com.spotify.Client"
Habe schon seit längerer Zeit einige Flatpaks installiert, die auf Flathub gehostet sind.
Auffallend ist, das neue Releases dort sehr zeitnah erscheinen.
Das wäre wohl ohne die Beteiligung der Entwickler kaum möglich.
Von daher wundert mich die Aussage, das sei irgendwie inoffiziell (?)
@garfield121 es ist eine aktive Community die die Pakete bereitstellt und aktuell hält. Der Brocken Closed-Source Software ist aber inoffiziell und wird auch so deklariert. Beispiele: Visual Studio Code
This is the proprietary Microsoft build of Visual Studio Code, packaged into a Flatpak. This repackaging is not supported by Microsoft.
Selbst bei OpenSource Projekten ist es oft so, dass du beim Snapstore ein offizielles Paket vom Entwickler erhälst, bei Flathub aber "nur" ein Paket von 3.-Entwicklern erstellt wurde oder komplett fehlt.
YouTube-DL
Das findest du nur als Snap, erstellt direkt vom Entwickler der Software. Ein Flatpak existiert nicht.
Man kann insgesamt sagen, dass Snap von den Entwicklern von Software besser angenommen wird als Flatpak. Das hat wahrscheinlich keine technisches Gründe, sondern eher so Dinge das ein zentraler Store massive Vorteile für Entwickler hat (Ich sehe die Anzahl Installationen, auf welchen Distirbutionen meine App installiert wird, etc)
@garfield121 ich hab nichts anderes behauptet. Aber Flathub ist eben nicht Flatpak. Sondern nur ein einzelnes Repository für Flatpak. Das heisst als Entwickler stellt sich schnell die Frage soll man auf Flathub Releasen oder in einem eigenen Flathub Repository, etc
Wie vermittle ich dann dem Durchschnittsnutzer wie er ein neues Repository einbindet, etc
Bei Unternehmen ist das in erster Linie immer eine Ressourcen-Frage. Wie viele Optionen will man bieten - jede Option kostet Geld.
Und ich denke der wichtigste Punkt ist Ubuntu. Hier in Tech- und Nerd Foren diskutieren wir ja gerne über alle möglichen Distributionen und verschwenden gerne ein Wochenende damit um Arch zu installieren oder mal eine andere Distro auszuprobieren, etc
Die Realität dürfte aber sein, das die "breite Linux Masse" wohl Ubuntu benutzt. Wahrscheinlich sogar die LTS Version davon. Und da ist es als App-Entwickler halt interessant das man mit einem Snap direkt im Ubuntu-Standard-App Store ist ohne das der User etwas konfigurieren muss.
Im Grunde die selbe Frage ob du deine App im Google Play Store oder bei F-Droid veröffentlichen willst. Wenn du das Bedürfnis hast, das möglich viele Menschen deine App nutzen, dann wirst du dich für den Play Store entscheiden
@SV3N: "Ausgediente Laufzeiten" (über den Release Notes) sollen vermutlich Runtimes sein, oder?
Ich nehme mal an, das war ein Versehen. Falls nicht, würde ich eine Korrektur vorschlagen, weil man es beim Lesen schwer versteht. Wenn man es zwingend deutsch haben will, wären Laufzeitumgebungen besser.
boncha schrieb:
Thunderbird braucht bei mir fast 10 Sekunden auf einer SSD.
Standard-Software wie Thunderbird oder Firefox (dazu Performance-kritische) sollte doch wirklich nativ von der Distro kommen!
Die einzige Funktion für Umgebungen wie Flatpack sehe ich bei Software, die schwerer zu installieren ist, weil z. B. eine CAD-Anwendung im Repo der Distro fehlt, und das Paket von der Hersteller-Seite viel alte Software voraussetzt, womit man sein System nicht extra (für dieses eine Programm) zukleistern möchte. Dann würde ich ein Flatpack nehmen, und falls ich nicht zufrieden bin, bin ich das ganze Paket leicht wieder los.
Flatpak Software finde ich (vor allem für den Mainstreamnutzer) zu aufwendig zu installieren.
"flatpak install flathub com.spotify.Client"
Jau, sau intuitiv dieser Befehl ... nicht! Ich hab den PC meiner Mutter auf Linux umgestellt und
sie kommt auch super klar damit. Aber das könnte ich ihr definitiv nicht antun!