News Modem: MediaTek M90 überholt Qualcomm mit 12 Gbit/s im Downlink

MoD85 schrieb:
Alles schön und gut aber so lange man in Deutschland nur 5G mit 50 bis 300 Mbit/s angeboten bekommt, bleibt dies quasi wirklich nur US relevant. Schöne Zahl aber noch bestimmt viele Jahre weit weg von der Realität, zumal man dafür auch wirklich eine passende Anwendung bräuchte...
Was interessiert die Hersteller so ein Mobilfunk-Hinterweltlerland wie Deutschland? Es wird hauptsächlich für die USA, Asien und Indien produziert.
 
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Und manche Leute kriegen auch heute noch Schnappatmung, wenn andere sich zu Hause ein 10 Gbit/sec-LAN legen...
 
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Phoenixxl schrieb:
Für was soll das am Handy gut sein?
je schneller die datenübertragung abgeschlossen ist, desto schneller kann das modem wieder in den stromsparmodus, ganz einfach.
 
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Krik schrieb:
Dude! Ich muss mal einen aktuellen Artikel zur Funktionsweise dieser Modems durchlesen. Ich habe nur die Hälfte verstanden. 😅
Würde mich auch sehr interessieren! Wenn Du einen guten Artikel dazu findest, und der nicht hinter einem Paywall ist, bitte den Link hier reinstellen!
Ergänzung ()

senoyches schrieb:
Mir fällt tatsächlich kein Anwendungsfall ein bei dem ich das am Handy wirklich bräuchte.

Downlods sind in aller Regel durch Webseite/den Server stärker beschränkt und laden eh nicht schneller als mit 5-20 MB/s.
Systemupdate mache ich ausschließlich im WLAN
AppUpdates ebenso abends im WLAN, außer eine App braucht das mal zwingend um zu arbeiten, dann wird mal eine unterwegs aktualisiert, dann sind das aber meist zwischen 0-100MB, da reden wir von maximal 20s. Die meiste Zeit davon benötigt die Installation.

Ganz im Gegenteil bei den noch immer sehr üblichen Datenvolumen Verträgen von 2-10GB sind halt wenn man doch mal einen Dienst findet der das ausreizen kann die GBs eben mal schnell weg wenn der Download so schnell ist, weil man versehentlich vergessen hatte zu Hause das WLAN zu aktivieren.

Datenübertragung vom Cloudspeicher des Vertrauens täte mir noch einfallen, aber ich meine da gehen auch meist nicht mehr als 20MB/s.

Dennoch gut, dass sich die Welt weiterdreht, denn es kann natürlich sein, dass es in 10 Jahren dahingehend ganz anders aussieht aber in der aktuellen Zeit ist das für mich kein Grund zur Freude.
Im Handy vielleicht nicht so enorm wichtig, v.a. mit den mikrigen monatlichen Datenmengen, die man typischerweise bekommt (selbst "unbegrenzte" Verträge kommen ja auch mit Fußnoten).
Allerdings werden richtig schnelle 5G Modems sehr interessant, wenn man, wie zB auch in den USA, den Kunden high speed Internet Zugang mit 5G Modems statt FTTH verkaufen will.
 
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9t3ndo schrieb:
Was interessiert die Hersteller so ein Mobilfunk-Hinterweltlerland wie Deutschland?
Wir trauern 3G der mittleren Performance, so 8 MBit/s Download. Das passt zum heimischen DSL-16 Tarif für immer.
Nur beim Auto bitte Reifen bis 240 kmh und kein Auto unter Höchstgeschwindigkeit 200.
Man stelle sich vor, VW würde ein Modell mit max. Tempo 140 ausliefern, was weltweit auch ausreicht, nur nicht im DSL-16 Land.

5G SA Advanced ist Weiterentwicklung im 5G Standard auf halber Stecke zu 6G.
Ok, die 12 GBit/s sind 4-fach Senderbündelung, die einzelnen Sender haben global meist 'nur' 10 GBit's Glasfaseranbindung.
 
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Ich seh das so.

12gbits gedrosselt auf 20% ist effizient und schnell.

Der 500ps Motor wird auch nur gebraucht wenn der lkw den Berg hoch muss. Für 80 auf der Autobahn reicht weniger. Aber weniger reicht halt nicht immer.
 
knoxxi schrieb:
Das klingt doch alles super, nur eine Frage beschäftigt mich und zwar die Leistungsaufnahme? Oder hab ich es gekonnt überlesen?
Hab ich mich auch schon gefragt.

Cheers
hamu
 
FaDam schrieb:
12gbits gedrosselt auf 20% ist effizient und schnell.
Genau, die Daten sind eher Werbewerte für wenige Sekunden bevor die Schaltung überhitzt.
In 3s wären ha 36 GBit oder 4,5 GByte = DVD übertragen, wer hat schon mehr Daten am Stück?
 
eastcoast_pete schrieb:
Im Handy vielleicht nicht so enorm wichtig, v.a. mit den mikrigen monatlichen Datenmengen, die man typischerweise bekommt (selbst "unbegrenzte" Verträge kommen ja auch mit Fußnoten).
Allerdings werden richtig schnelle 5G Modems sehr interessant, wenn man, wie zB auch in den USA, den Kunden high speed Internet Zugang mit 5G Modems statt FTTH verkaufen will.
Damit hast du sicher nicht ganz Unrecht. Ich habe jedoch aus deutscher Sicht bewertet und ich würde auch niemals zu Hause eine Funk Lösung anstelle eines Kabelanschluss haben wollen. Weil Funk einfach "scheiße" ist.
 
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Phoenixxl schrieb:
Für mich so sinnvoll wie Autos mit 500 PS und mehr (beispielhaft, zieht die Grenze gerne bei 1000 PS oder 300...) und 512 Bit Speicher-Interface bei der GPU.
Außer einem hohen Verbrauch kein wirklicher Mehrwert.

1,5 Gb pro Sekunde brauche ich einfach nicht im Ansatz. Für was soll das am Handy gut sein?

Wer muss denn 90Gb in einer Minute herunterladen? Auf ein Handy, was bei vielen 128Gb Speicher hat...

Ich meine, selbst ein 1 TB Handy hat man dann, konstante Schreibrate der SSD vorausgesetzt, in 10 min voll.


im funk ist es sicher nochmal anders, da viel mehr störsignale vorhanden sind. was ich mich frage: je höhe die bandbreite umso mehr könnte man den knoten auslasten bzw mehr user drauf laufen lassen mit einem sender. würde das wiederum bedeuten dass man weniger antennen verbauen muss? wäre ja not bad.
 
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senoyches schrieb:
Damit hast du sicher nicht ganz Unrecht. Ich habe jedoch aus deutscher Sicht bewertet und ich würde auch niemals zu Hause eine Funk Lösung anstelle eines Kabelanschluss haben wollen. Weil Funk einfach "scheiße" ist.
Internet via 5G Funk für zu Hause ist auch aus meiner Sicht die zweite oder dritte Wahl. FTTH ist immer die beste Lösung. Wenn man eine Hütte irgendwo alleine auf weiter Flur hat, und das Legen von GF nicht möglich bzw extrem teuer ist, wäre fixed 5G IMHO eine gute Alternative zu zB Star-Link. Das Problem in den USA ist halt, daß die Anbieter sich so das Verlegen der GF bis zum Kunden sparen wollen. Selbst in Ballungszentren wird oft kaum noch GF bis zum Kunden verlegt. Keine gute Entwicklung!
 
eastcoast_pete schrieb:
Das Problem in den USA ist halt, daß die Anbieter sich so das Verlegen der GF bis zum Kunden sparen wollen. Selbst in Ballungszentren wird oft kaum noch GF bis zum Kunden verlegt. Keine gute Entwicklung!
Kapitalismus halt, freie Welt für freie Bürger, aber auch für Unternehmen .... so wie es scheinbar viele wollen.

Aber notfalls würde ich auch weiterhin meinen Kabelanschluss oder sonst was nutzen. Wenn mir der nun 3 GF Anbieter hier nicht ein attraktives GF Angebot vorgelegt hätte wäre ich bei meiner 1GBit Leitung geblieben.
(Der erste wollte 79,95 pro Monat da hab ich mich lachend wieder umgedreht .... der Vertreter meinte dann noch wissen sie was ich verstehe sie würde ich auch nicht machen.) Das GF Kabel durch den Hof habe ich in weiser Voraussicht vor 3 Jahren schon gelegt. Und wenn eh alle auf GF umsteigen werden ja auch wieder auf den angeblich so ausgereizten Kabelanschlüssen Kapazitäten frei. Wobei ich davon nix gemerkt habe.
 
senoyches schrieb:
Kapitalismus halt, freie Welt für freie Bürger, aber auch für Unternehmen .... so wie es scheinbar viele wollen.
Nur, wenn 24h/7d Wartung und (kostenlose) Fehlerbeseitigung erwartet wird, dann kann der Staat auch Regeln vorgeben, wie auch beim el. Strom, Gas, Wasser, Abwasser.
Aber auch denkbar, 'Homes Conneted' in Form der Leerrohre als Infrastrukturmaßnahmen dem Gebäudeeigentümer auferlegen. Das Einblasen der Glasfaser kostet bei typ. 100m je Minute nur Peanuts.

Geht sein Auto nicht, ist der Bürger hingegen selbstverantwortlich und fährt ggf. dann wochenlang mit dem ÖPNV - Kapitalismus pur. Dafür billig in China eingekauft.
 
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