Rede von Barack Obama vor der Siegessäule

Verstehe aber aus deinem Post jetzt nicht inwiefern das doch dafür spricht eher sich für McCain zu entscheiden.
 
Mhh, bin ich jetzt einer der Wenigen, die sich bei seiner Rede gelangweilt haben?
Inhaltlich habe ich nicht viel erwartet und wurde nicht enttäuscht.
Die Rede war zwar gut strukturiert aber ansonsten viel Wind um Nichts.

Er hat die Zuhörer abgeholt (Luftbrücke), sie mit ins Boot geladen (zusammen gegen Terrorismus) und sich mit hineingesetzt (USA schaffts nicht allein).
Obama ist ein durchaus charismatischer Mann und guter Rhetoriker (das sind Friedmann und Gysi auch) aber irgendwie nicht besonders kalkulierbar für mich.

Ich schau mir das ganze Spektakel an getreu dem Motto: "Schlimmer gehts nimmer".

MFG
 
Ich für meinen Teil sehe den US-Wahlkampft bisher ganz gelassen. Man kann für sich selbst überlegen, ob man McCain für zu alt hält oder Obama für einen sympathischen Mann. Doch wir Deutschen habe es ohnehin nicht in der Hand, weswegen wir uns darüber keinen Kopf zerbrechen müssen.

Und den gewählten Präsidenten werde ich später nicht nach seinem Namen beurteilen, sondern nach seiner Politik.
 
keshkau schrieb:
Aber ist doch komisch. In den benachbarten Threads wird unentwegt mehr Bürgernähe von den Politikern gefordert.

Bürgernähe bedeutet doch nicht unbedingt nur in der Menge baden und mit den Menschen reden, sondern auch Politik für die Menschen zu machen, also statt irgendwelche Steuergeschenke an Großunternehmen zu machen, vielleicht mal ein Konzept für die Ganztagsbetreuung von Kindern etc. (nur ein herausgegriffenes Beispiel)
 
Mir selbst muss Herr Obama nicht nah sein, schließlich will er mich auch nicht regieren. Aber der verstorbene Oberbürgermeister Erwin hat z. B. zur Büroeinweihung eine Rede gehalten (nicht abgelesen, sondern frei Schnauze). Das war schon mal gut.


Steuergeschenke an Großunternehmen sind hier leider nicht das Thema. Ich gebe aber zu bedenken, dass dies auch für die dort Beschäftigten von Vorteil sein kann.
 
keshkau schrieb:
Steuergeschenke an Großunternehmen sind hier leider nicht das Thema. Ich gebe aber zu bedenken, dass dies auch für die dort Beschäftigten von Vorteil sein kann.

Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, das sich Bürgernähe nicht unbedingt dadurch zum Ausdruck bringt, diesen physisch nah zu sein. Das Thema "Ganztagsbetreuung" ist ein Beispiel, was auch als Bürgernähe verstanden werden kann, entgegen dem Beispiel "Steuergeschenke". Das ist aber nur ein Beispiel für meine Aussage gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Er hat eigentlich nur das erzählt auf was seine 'Fans' von ihm erwartet haben.
Ob er wirklich das denkt, oder gar umsetzt, was er da von sich gelassen hat darf bezweifelt werden.

Obama redet von gemeinsamen Anstrengungen gegen den Terror und das Volk jubelt. :rolleyes:
Was gestern nur so zwischen den Zeilen durchklang hat Obama heute in Paris konkretisiert.
Mehr Truppen mehr Engagement in Afghanistan. Evtl auch schon für einen zukünftigen Einsatz in Pakistan falls Musharraf die Kontrolle verlieren sollte.

Hier trifft Charisma und Redekunst auf politikmüde Berliner.
Nur gut daß die ihn nicht wählen dürfen.

Schlimm auch wie unser Steinmeier sich ihm angebiedert hat.
Ich hoffe daß wir nicht den zukünftigen Präsidenten und den zukünftigen Bundeskanzler gesehen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Obama mag sympathischer sein als Busch, aber dazu brauchts nicht viel. Ob er was kann wird sich zeigen wenn er gewählt wird. Da er nun mal Amerikaner ist hab ich nicht viel Hoffnung, deshalb ist es auch uninteressant wenn wir wählen wenns soweit ist. Für die Amerikaner sind wir ja doch nur ne ganz kleine Nummer.
 
Zurück
Oben